CH417291A - Prallmühle - Google Patents

Prallmühle

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CH417291A
CH417291A CH1003863A CH1003863A CH417291A CH 417291 A CH417291 A CH 417291A CH 1003863 A CH1003863 A CH 1003863A CH 1003863 A CH1003863 A CH 1003863A CH 417291 A CH417291 A CH 417291A
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CH
Switzerland
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rotor
particles
comminution
impact mill
walls
Prior art date
Application number
CH1003863A
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English (en)
Inventor
Nilsson Hoffstrom Bo
Original Assignee
Douglas Aircraft Co Inc
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Publication date
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Publication of CH417291A publication Critical patent/CH417291A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/0012Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain)
    • B02C19/0018Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain) using a rotor accelerating the materials centrifugally against a circumferential breaking surface
    • B02C19/0025Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain) using a rotor accelerating the materials centrifugally against a circumferential breaking surface by means of a rotor with radially extending channels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


      Prallmühle       Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Prall  mühle zur Zerkleinerung von Teilchen durch die       Schlagwirkung,    die beim     Anprallen    derselben an einer       Vielzahl    von Zerkleinerungswandungen entsteht, die  einen Rotor konzentrisch umgeben, der im wesent  lichen radial verlaufende Kanäle     aufweist,    die von       innen        .nach    aussen     fortschreitend    sich verringernden  Querschnitt besitzen,

   eine     Abdeckplatte    umfassen und  den     Durchfluss    von Strömungsmedium und Teilchen  unter     Zentrifugalkraftwirkung    zu     ermöglichen        geeignet     sind, wobei jede Zerkleinerungswandung mindestens  je     eine    im wesentlichen rechtwinkelig zu dem Weg der  aus den Kanälen austretenden     Teilchen    gerichtet ange  ordnete Schlagfläche     umfasst.     



  Der     Zerkleinerungsbetrag,    der ein Mass für die  Leistungsfähigkeit der     Zerkleinerungsvorrichtungen     ist, wird allgemein als der Betrag der neu spezifischen  erzeugten Fläche, das heisst der spezifischen Fläche  nach der Zerkleinerung, definiert, normalerweise aus  gedrückt in     .cm@/g,    und es ist eine     direkte    Beziehung       zwischen    der neuen     Fläche    und der für ein gegebenes  Material     erforderlichen    Energie vorhanden. Für einen  hohen Wirkungsgrad muss somit die gesamte Ein  gangsenergie darauf gerichtet werden, eine neue  Fläche zu erzeugen, und Verluste, z. B.

   Reibung,  Pumpen des Strömungsmittels und     Wirbelung,    müssen  beseitigt oder verringert werden.  



  Wenn der Zerkleinerungsbetrag oder die neue       Fläche    ansteigt, steigt die Intensität der Eingangs  energie, das heisst, .die pro Tonne     Material    und pro  Stunde erforderliche Energie an. Gleichzeitig werden       Faktoren,    die einen Energieverlust bewirken, wich  tiger.  



  Derzeit wird die     Zerkleinerung    von Teilchen (oft       Pulverisierung    genannt) mittels Brechern, Rollen  mühlen, Kugelmühlen, Hammermühlen, Schlagmüh  len, Scheibenmühlen,     Strahlmühlen,    Schleuder-Staub-         mühlen,    usw., bewerkstelligt, von denen jede be  stimmte Vorteile und Nachteile hat. Im allgemeinen  ist jede     Vorrichtungsart    speziell für eine besondere  Anwendung entwickelt, bei der die Vorteile die       Nachteile    überwiegen.

   Demgemäss gibt es keinen  Grundtyp .einer Zerkleinerungsvorrichtung, die viel  seitig verwendet     wird.    Zum Beispiel ist eine     Kugel-          mühle    zum     Feinmahlen    relativ wirkungsvoll. Für  eine gegebene Kapazität ist diese Mühle jedoch gross  und teuer und .leidet an dem Nachteil, dass das Stabili  sieren nach dem Starten oder Ändern des Umfanges der  Beschickung     eine        lange        Zeit    in     Anspruch    nimmt.

   Eine  übliche     Hammermühle    oder     Schlagmühle    ist auch für       .das        Feinmahlen    oder Pulverisieren     geeignet,    jedoch  haben bekannte     Anordungen    zwei Nachteile, welche  ihren Wirkungsgrad verringern. Einmal erzeugen sie  eine     übermässige        Luftwirbelung,    die     einen    wesent  lichen Teil der Eingangsenergie ohne einen entspre  chenden     Vorteil    verbraucht.

   Des weiteren sind diese  Mühlen im allgemeinen so ausgebildet, dass sie das  Material mehr als     einem    Schlag aussetzen, bevor die  ses entnommen wird, womit Energie auf schlagende       Teilchen    vergeudet wird, die bereits in der Grösse  ausreichend verringert     sind.    Die     Strahlmühle    ist am  meisten für sehr feines Mahlen geeignet. Hierbei  werden die Teilchen durch einen sehr schnellen     Gas-          oder        Flüssigkeitsstrom    beschleunigt, und es wird     dann          vorgesehen,    dass sie aufeinander oder auf eine Zerklei  nerungswandung stossen.

   Bestenfalls ist diese Mühlen  art nicht leistungsfähig und es wird normalerweise  bedeutend mehr Flüssigkeit gepumpt, als dies für einen  optimalen Betrieb notwendig ist, was weiterhin den  gesamten Wirkungswiderstand verringert.  



  Eine bekannte     Schleuder-Staubmühle    zum voll  ständigen Zermahlen von schon weitgehend zer  kleinertem     Maihlgut    mit von     Abrasivwandungen    umge  benen, Wurfkanäle aufweisenden Wurftellern hat      den Nachteil, eine durch     Wurftellerwellen-    und -Lage  rungsmittel zentral verbaute, die mit     unerwünschten     Asymmetrien behaftete seitliche Beschickung der  Mühle voraussetzende     Wurfteller-Aufgabeöffnung,    an  statt nur als Wurfstück     unerwünschterweise    auch als       Zerkleinerungs-    und vor allem als     Aufwirbelungs-    und       Umwälzungsorgan    wirkende,

       nicht    oder nur umständ  lich auswechselbare     Wurfkanalwandungen    und das  Mahlgut durch     mit        Reibungs-    und     Umwälzungsener-          gieverlusten    behaftete     Reibungs-    und     Abrasivwirkung          zerkleinernde        Abrasivwandungen    zu besitzen.

   Zur       frühzeitigen        Zerstörung    der     Mühle    führende     Vibra-          tions-    und     Abnützungserscheinungen    und die nach  teilige Verminderung der     Zerkleinerungskapazität,     und bei gleichbleibender Eingangsenergie, der nütz  lichen     Zerkleinerungsarbeit    der Mühle sind die prak  tisch untragbaren Folgen.  



  Zweck vorliegender     Erfindung    ist nun, eine Prall  mühle zur Zerkleinerung von Teilchen zu schaffen, die  von unerwünschten     Vibrations-    und Abnützungser  scheinungen frei ist, deren der grössten     Abnützungs-          und    Bruchbeanspruchung ausgesetzte Teile leicht aus  wechselbar sind, die den Vorteil einer     ummittelbaren     Anpassung der Abgabe an eine     Änderung    der Be  schickung besitzt, deren     Zerkleinerungskapazität     durch     Asymmetrieerscheinungen    nicht beeinträchtigt  wird, die mit einem wesentlich höheren Wirkungsgrad  als Schlag-,     Hammer-,

          Strahl-    oder     bekannte        Schleu-          der-Staubmühlen    arbeitet und die denselben oder  einen besseren Wirkungsgrad als eine     Kugelmühle     aufweist, dies bei Abmessungen und Kosten, die bei  sonst gleichen Bedingungen nur einen Bruchteil der  jenigen einer     Kugelmühle    und auch jene einer     Schleu-          der-Staubmühle    kaum erreichen.  



  Die     erfindungsmässige        Prallmühle    zeichnet sich  dadurch aus, dass der Rotor eine freie zentrale Auf  gabeöffnung     umfasst,    die im wesentlichen sich un  mittelbar an eine die Form eines zylindrischen Rau  mes aufweisende Beschickungsöffnung der     Prallmühle     anschliessend angeordnet ist, wobei genannte     Kanäle     sich radial von einem mit der     Aufgabeöffnung    benach  barten     Rotorbereich    entfernend sich erstrecken,

       min-          destens        in        ihrem        austrittsnahen    Endbereich     durch     ersetzbare Schleifstreifen geformte Wandungen be  sitzen und in eine mit den äusseren Kanalenden be  nachbarte Kammer münden, deren Höhe diejenige  der Kanalenden wesentlich übertrifft.  



  Die nachfolgende Beschreibung erörtert beispiels  weise bevorzugte Ausführungsformen der     Prallmühle     nach vorliegender     Erfindung    anhand der     Zeichnung,     in der sind       Fig.    1 eine Seitenansicht einer     Ausführungsform     der     Prallmühle,    gemäss der     Erfindung,          Fig.    2 ein Querschnitt längs der Linie 2-2 in       Fig.    1,

         Fig.    3 ein vergrösserter Querschnitt eines Teiles  der Vorrichtung der     Fig.    1 und       Fig.    4 eine vergrösserte Teilansicht der     Schlag-          oder        Auftrefffläche.       Die     hauptsächlichen    Teile der beschriebenen       Prallmühle    enthalten ein im     wesentlichen        zylin-          drisches    Gehäuse 10, das von einem Ständer 12 ge  tragen ist und das einen     Einlasstrichter    14 an seiner  oberen Fläche und einen elektrischen Antriebsmotor  16 an seiner unteren Fläche trägt.

   Das Gehäuse 10  weist einen     Auftreffring    18 auf, gegen den die Teil  chen     mittels    einer     Rotoranordnung    20 gerichtet wer  den. Der     Aufprallring    weist einen relativ massiven  Aufbau auf und ist mit einer     Vielzahl    von in ge  ringem Abstand angeordneten Kerben 19 versehen,  wobei an einer     Wandung    23 jeder Kerbe eine gehär  tete, stählerne Schlagfläche 21, z. B. durch Hartlöten,  angebracht ist. Jede     Wandnug    23 hat     somit    eine  Schlagfläche 21, die vorzugsweise flach ist.

   Das     fertige     Produkt wird durch einen     tangentialen        Auslass    22  abgezogen.  



  Das Gehäuse enthält einen unteren kreisförmigen  Plattenring 25, der an dem Ständer 12     angeschweisst     ist und lösbar     durch    Schrauben 24 an einem Ring 26  befestigt ist, welcher an die Unterfläche eines Zwi  schenrings 28 angeschweisst ist, wobei der Aussenteil  dieses     Ringes    die untere     Wand    einer Kammer 30  bildet, durch welche der Strom der Flüssigkeit und  der Teilchen hindurchgeht.

       An    dem inneren     Umfange     des Ringes 25 ist     mittels        Schrauben    32 ein Kragen 34  lösbar befestigt, an dem der     Antriebsmotor    16 in  axialer Ausrichtung mit der Mitte der     Rotoranord-          nung    20     entfernbar    angebracht ist.  



  Die inneren und äusseren Wände der Kammer 30  sind durch zylindrische Teile 36 und 38 gebildet,  die an der Grundplatte 28 angeschweisst sind. Ein  Ring 40, dessen obere Fläche in geringem     Abstand     von der unteren Fläche der     Rotoranordnung    20 steht,  ist an seinem     Aussenumfang    mit dem     zylindrischen     Teil 36 und an seinem     Innenumfang    mit einem Lager  tragteil 42 verschweisst, das ebenfalls an die untere  Platte 28     angeschweisst    ist.

   An die obere Kante des  äusseren zylindrischen Teiles 38 ist ein Ring 44 ge  schweisst, an dem     mittels    Schrauben 46 ein     Ring    48  befestigt ist, der die obere Wand der Kammer 30  bildet und an den eine obere Platte 50 geschweisst  ist, welche die obere Fläche des Gehäuses 10 bildet.  Der unten im     einzelnen    beschriebene     Auftreffring    18  ist mittels Schrauben 52 an dem Ring 48 befestigt. Ein  zylindrischer Kragen 54 ist mit seinem unteren Ende  an die Platte 50 geschweisst und trägt an seinem  oberen Ende     einen,    Ring 56, an dem ein den Trichter  14 tragender Zwischenteil 58 lösbar     mittels        Schrauben     60 befestigt ist.  



  Die     Rotoranordnung    20 enthält einen Hauptteil 62  und einen oberen     Abdeckteil    64, wobei diese beiden  Teile     durch    Schrauben 66 und 68 miteinander ver  bunden sind und     zusätzlich        durch    Zapfen 70 in der  gewünschten relativen radialen Lage gehalten werden.  



  In dem Hauptteil 62 des Rotors sind vier sich  radial erstreckende Kanäle 72 gebildet, die sym  metrisch zu der Achse des Rotors angeordnet sind.  Die Kanäle sind an ihren äusseren Enden und an     ihren     inneren Enden offen und stehen in offener Verbin-           dung    mit einem     ringförmigen        Einlasshals    74 in der  Mitte des Rotors unmittelbar unter dem     Einlasstrichter     14. Die Wände der Kanäle sind durch gleiche     Schleif-          streifen    76 gebildet, die     in    eingefräste Nuten 78 ein  gesetzt sind, die in dem Hauptkörper des Rotors ge  bildet sind.

   Die Streifen 76 sind in den Nuten 78 mit  Gleitsitz aufgenommen und werden nur durch den  oberen     Abdeckteil    64     an    ihrem Platz gehalten, um das  leichte     Entfernen    zu ermöglichen. Jeder Streifen 76  ist mit einem konstanten Radius um seinen Mittel  punkt gebogen und symmetrisch zu dem Radius des  Rotors angeordnet.     Zentrifugalkräfte    auf die Streifen  werden somit vollständig     ausgeglichen    und wirken als  reine Zugspannung in den Streifen.

   Der äussere Rand  des Rotors ist von vier dünnen gleichen Blechstreifen  80 umgeben, die in Nuten eingeklemmt     sind,    die in  dem     Rotorteil    62 und der oberen     Abdeckplatte    64  gebildet sind.     Selbstverständlich        erstreckt    sich jeder  Streifen 80 zwischen den gegenüberliegenden Enden  eines der Schleifstreifen 76, um die äusseren Enden  der Kanäle 76 unverschlossen zu lassen.  



  Die     Rotoranordnung        wird    durch einen Zwischen  kragen 82     angetrieben,    der an     ihrer    unteren Fläche       angeschweisst    ist, die wiederum mittels     eines    oder  mehrerer Stifte 84 mit einer Antriebskupplung 86 ver  bunden ist, die durch den Hauptmotor 16 angetrieben  wird.     Ein    vorgespannter und abgedichteter Lager  aufbau 88 trägt drehbar den     Kragen    82 innerhalb  des feststehenden     zylindrischen    Teiles 42.

   Eine obere  Lageranordnung 90 mit gleichartigem Aufbau ist  durch eine Mutter 92 an einem nach unten ragenden  zylindrischen Abschnitt 94 des Teiles 58     einstellbar     befestigt und ist mit engem Gleitsitz in einem sich       nach.    oben erstreckenden zylindrischen Vorsprung 96  aufgenommen, der mit dem     Rotorabdeckteil    64 aus  einem Stück gebildet ist, um eine Auflagerung für das  obere Ende des Rotors zu erhalten.  



  Es ist darauf hinzuweisen, dass auf Grund dieses  Aufbaues der Zugang zu dem Rotor und zu dem Inneren  der Vorrichtung leicht möglich ist, indem einfach die  Schrauben 46 entfernt werden. Dies ermöglicht das  Entfernen des Trichters 14, der     Lageranordnung    90,  der oberen Platten 50 und 48 und des     Auftreff-          ringes    18, um das     Auswechseln,    das Einstellen oder  die Wartung dieser Teile zu     erleichtern.     



  Die ausdehnbaren Schleifstreifen 76 können er  setzt werden, indem lediglich die     Schrauben    66 und 68  und die obere     Abdeckplatte    64 entfernt werden.  Wegen der     Drehwirkung    des Rotors 20     unterliegt    nur  der Teil jedes Schleifstreifens     im    Betrieb einer Ab  nutzung, der sich an einer Seite des     Kanales    72 be  findet.

   Da die     Schleifstreifen    symmetrisch ausgebildet  sind, müssen sie nicht nach einem     Anfangszeitraum     der Abnutzung ersetzt werden, sondern können ein  fach umgedreht und wieder     in    die Nuten 78 einge  setzt werden, um eine nicht abgenutzte     Fläche    der  Schleifstreifen darzubieten. In jedem Falle unterliegt  der relativ teure     Rotorkörper    niemals einer wesent  lichen Abnutzung und hat somit eine grosse Betriebs  dauer.    Das durch den Trichter 14 zugeführte     Material     tritt in die     Rotorkanäle    72 ein, falls sich der Rotor  dreht, z. B. in der durch den Pfeil 100 in     Fig.    2 an  gegebenen Richtung.

   Die in Drehrichtung hintere,  durch einen Teil des Streifens 76 jedes     Kanales    ge  bildete Wand erteilt den Teilchen eine     tangentiale     Geschwindigkeit, die gleich der Rotationsgeschwindig  keit des Rotors ist. Wegen der auf die Teilchen wir  kenden     Zentrifugalkraft    wird diesen auch eine radiale  Geschwindigkeit nach aussen durch     einen    Kanal er  teilt.

   Die Teilchen verlassen     somit    den     Kanal    an  dem Ende des Rotors und     erhalten    somit eine ballisti  sche Flugbahn mit einer     tangentialen    Geschwindig  keitskomponente v, die der Umfangsgeschwindigkeit  des Rotors     gleich    ist, und mit einer radialen Ge  schwindigkeitskomponente u.  



  Es kann mathematisch leicht     gezeigt    werden, dass  die radiale Komponente u der     tangentialen    Kompo  nente v unter     idealisierten    Bedingungen gleicht, die  darin bestehen, dass 1. die Beschleunigung der Teil  chen in der Mitte beginnt, und dass 2. keine Reibung  zwischen den Teilchen und der     Kanalwand    vorhanden  ist. In diesem Falle wird der Winkel A der     ballisti-          schen    Flugbahn der Teilchen nach Verlassen der  Scheibe 45  und die resultierende Geschwindigkeit       vT    wird gleich dem     v-fachen    der Quadratwurzel aus 2.  



  In der     Praxis    sind die     idealisierten    Bedingungen  nicht erfüllt. Die     Beschleunigung    der     Teilchen    be  ginnt in einem bestimmten Abstand     r"    von der Mitte  und es ist ein bestimmter Reibungskoeffizient     f    zwi  schen der hinteren Wand des Kanals 72 und den  Teilchen vorhanden. Aus noch zu erläuternden Grün  den ist die Kanalwand nicht     radial,    sondern     ihre    Er  weiterung     übertrifft        einen        bestimmten    Abstand e von  der Mitte der Scheibe.

   Alle diese     Faktoren    sind be  strebt, den Winkel A der Flugbahn der     Teilchen        zu     ändern. Es kann jedoch gezeigt werden, dass die  Wirkung von     r.    kleiner ist, wenn     r.    im Vergleich zu  dem Radius des Randes des Rotors klein ist. Die  Wirkung des Reibungskoeffizienten kann leicht be  rechnet werden.  



  Die Wirkung des ausserhalb der Mitte liegenden  Abstandes e besteht darin, den Winkel A ungefähr  um     eI2R    zu     verringern,    wobei R der Radius des  Rotors ist.  



  Wenn diese Ergebnisse auf einen praktischen     Fall     angewendet werden, hat sich     herausgestellt,    dass der  Winkel A der Flugbahn bestrebt ist, etwa 40  anstelle  von 45 , wie für idealisierte Bedingungen errechnet  wird, zu werden. Es     wird    später klar werden, dass  ein Fehler von einigen Graden in der Berechnung von  A unbedeutend ist.  



  Auf Grund der Reibung zwischen den Teilchen  und den     Schleifstreifen    76 ist die resultierende Ge  schwindigkeit längs der Flugbahn     vT    kleiner, als diese  unter reibungslosen Bedingungen sein würde. Dies be  deutet     einfach,    dass die gesamte     Eingangsenergie    nicht  in kinetische Energie der Teilchen     umgewandelt    wor  den     ist.    Der Energieverlust auf Grund der Reibung  ist gleich der halben Differenz des Quadrates des      theoretischen     .vr--und.des    Quadrates des     tatsächlichen     v, -Vielfachen der     Massenströmung    der Teilchen.

   In       praktischen        .Fällen    ist gefunden worden, -dass dieser  Energieverlust     in-    der Grössenordnung von 10 bis 15  der     theoretischen    kinetischen Energie der Teilchen  nach dem     Verlassen    -des Rotors liegt. Somit wird  jedem in den Rotor     eintretenden    Teilchen dieselbe  Geschwindigkeit gegeben, und das Teilchen     verlässt     den Rotor unter demselben Winkel A .der Flugbahn,  wobei diese beiden Werte leicht-     theoretisch    festgestellt  werden können. Jedes Teilchen hat     somit    dieselbe  spezifische Energie, .z.

   B. ausgedrückt     in    Zollpfund  pro Pfund, und -die -gesamte Energie der     Teilchen    ist  gleich 85 bis 90 % der Eingangsenergie abzüglich von  Verlusten, ausser den Reibungsverlusten der     Teilchen.     



  Um die Zerkleinerung der Teilchen zu erreichen,  was Zweck der     Erfindung    ist, bleibt es lediglich übrig,  die kinetische     Energie    jedes Teilchens in     eine        Kraft     umzuwandeln, die das Brechen der Teilchen bewirkt.  Für diesen Zweck werden die     Wandungen    23 mit       ihren    Schlagflächen 21     mit    gleichen     Winkeln    B zu  den Flugbahnen der     Teilchen    eingestellt.

   Für die  wirkungsvollste Energieumwandlung sollte der Winkel  B -     90         sein.        In    einigen Fällen ist es jedoch besser,  einen     geringeren        Winkel        zu    verwenden, um z. B. .das  Verstopfen der     Wandungen        zu    vermeiden,     falls    das  Material ein solches Bestreben zeigt.     Eine    andere  Abänderung, die in einigen Fällen aus     ähnlichen     Gründen ratsam ist, besteht darin, die Wandungen  einen bestimmten Winkel nach unten zu neigen.  



  Auf Grund des Schlages ist die     kinetische    Energie  der Teilchen zwischen den Teilchen selbst und der       Schlagfläche    in direktem Verhältnis zu der Ablenkung  des     Berührungspunktes        relativ    zu dem Teilchen einer  seits-und relativ zu der- Schlagfläche anderseits verteilt.

    Wenn folglich die Schlagfläche durch eine Masse, die  sehr gross im Vergleich zu der Masse der Teilchen ist,  an ihrem Rücken starr verstärkt ist und eine Flächen  härte hat, die sehr gross im Vergleich zu der Härte  der Teilchen ist, wird -die Ablenkung des Berüh  rungspunktes relativ zu der     Schlagfläche        vernach-          lässigbar,    und praktisch wird die gesamte     kinetische     Energie der     Teilchen    auf die Ablenkung, das heisst  das Brechen der Teilchen selbst verwendet.

   Somit  kann das Material der     Schlagfläche    Stahl, der ge  härtet sein kann,     Wolfram        oder        Borkarbid    oder     ein          anderes    geeignetes Material sein.  



  Für vollkommene Bedingungen sollte die Schlag  fläche 21 gebogen sein, um einen konstanten Winkel  B zu     einer        Flugbahn    zu erhalten, welche die Fläche  schneiden     würde.    Es ist jedoch leicht     einzusehen,     dass eine Abweichung von     wenigen    Graden von dem  gewünschten Winkel zwischen der Flugbahn und der  Fläche 21 eine so     geringe        Änderung    der     zu    der Fläche  normalen     Geschwindigkeitskomponente    auch unter  reibungslosen     Bedingungen    erzeugen würde,

   dass diese  vom     Gesichtspunkt    der Energie vollständig unbe  deutend     sein        würde.    Aus     praktischen        Gründen        sind          somit    die Flächen 21 eben, und es ist nicht wichtig,  falls die     ursprüngliche    Bestimmung des Winkels A     der       Flugbahn um     wenige    Grade abweichen sollte, was  einen entsprechenden Fehler bei der Bestimmung des  Winkels B der Schlagfläche bewirkt.  



  Es     werden    jetzt     mögliche    Verluste betrachtet, die       ausser    den Reibungsverlusten der Teilchen auftreten       können.    Die     Lagerverluste    des Rotors können sehr  gering gehalten werden und werden als     unwesentlich     angesehen. Der lediglich verbleibende Verlust ist der       Strömungsmittelpumpe-    und-     reibungsverlust.    Die       Untersuchung        dieses    Verlustes ist dieselbe, ob das       Strömungsmittel        .ein    Gas oder     eine    Flüssigkeit ist.

    Bei .dem folgenden Beispiel wird Luft     als        Strömungs-          mittel    angenommen.  



  Die     Luft    in den     Kanälen    72 ist genauso wie die  Teilchen den     Zentrifugalkräften    ausgesetzt. Sie wird  sich     folglich    radial nach aussen bewegen, wenn dies  nicht     durch        Einschränkungen        verhindert    wird.

   Je  mehr     Luft.sich    bewegt, desto     mehr        Eingangsenergie     ist zu     ihrer    Bewegung     erforderlich.    Folglich muss die       Luftströmung    soweit als     möglich        eingeschränkt    wer  den. Dies kann     durch        Einschränkung    der     Zahl    und  der Grösse der     Rotorkanäle    72 und/oder durch Ein  schränken der     Grösse    des     tangentialen    Auslasses 22  erfolgen.  



       Eine        mögliche    Einschränkung der Luftbewegung  ist auf Grund der folgenden     Überlegungen    begrenzt.  Die Zahl der     Rotorkanäle    72 muss so sein, dass jedes  in den Trichter 14 eintretende Teilchen     einen    direk  ten Ausgang findet. Das bedeutet, dass keine Fläche  an dem Rotor, an der     sieh    Teilchen     sammeln    können,       tangential    sein darf, da die     Zentrifugalkraft    die Teil  chen     stationär    relativ zu dem Rotor an dieser Fläche  halten würde.

   Die Wirkung könnte     ein    Verstopfen der       Durchlässe    sein. Aus diesem Grund ist die     in    der  Praxis kleinste Zahl der radialen Kanäle in dem  Rotor drei. Die Bedingungen werden weiter verbes  sert, falls die Zahl auf vier, wie dargestellt, erhöht       wird.    Die Grösse jedes     Kanales    ist des weiteren durch  die maximale Grösse der Teilchen     bestimmt,    die     in    der  Mühle behandelt werden sollen.

   Die     kleinste        Quer-          schnittsfläche    jedes     Kanales    muss gross genug     sein,    um  sich dem grössten Materialstück, das erwartet werden       kann,    anzupassen. Die geringste totale     Luftauslass-          fläche    durch den Rotor ist somit durch diese beiden  Faktoren bestimmt.  



  Die Luftströmung könnte begrenzt werden, indem  der     tangentiale        Auslass    22     eingeschränkt    wird, falls       nicht    eine andere Forderung vorhanden wäre. Wenn  es der Luft ermöglicht wird, durch die     Rotorkanäle     unter dem     Einfluss    der Zentrifugalkraft frei     zu    strö  men,     würde    ihre radiale Spitzengeschwindigkeit die  selbe wie die radiale     Geschwindigkeit    u der Teilchen  werden. Falls aber die Luftbewegung, z.

   B. durch       Verringerung    der Grösse des     tangentialen    Auslasses  22,     eingeschränkt    würde, würde ihre Geschwindigkeit  durch die Kanäle 72 kleiner als die Teilchengeschwin  digkeit u werden. Dies würde bedeuten, dass die Teil  chen     während    sie sich durch die     Rotorkanäle    72 nach  aussen bewegen, einem Luftwiderstand ausgesetzt       würden,    welcher der     Teilchenbewegung        entgegenwirkt         und die Geschwindigkeit der Flugbahn der Teilchen  würde verringert werden.

   Die Wirkung würde sich,  je kleiner die Teilchen sind, um so mehr auswirken  und somit den Wirkungsgrad des     Mahlens    der feinen  Teilchen mehr als der groben Teilchen verringern.  Der     Auslass    22 muss somit gross genug sein, um der  gesamten Luft angepasst zu sein, die durch die klein  sten Querschnitte der Kanäle 72     mit    einer Geschwin  digkeit v strömen kann.  



  Die     Spitzengeschwindigkeit    kann an jedem ra  dialen     Punkt    längs der Kanäle 72 oder auch in dem       Einlassrotorabschnitt    74 auftreten. Die Spitzenge  schwindigkeit der Teilchen wird jedoch nur an den  wirklichen Ausgängen der Kanäle 72 erreicht. Um die  Erzeugung eines unerwünschten Luftwiderstandes an  diesen Punkten zu vermeiden, muss dem     Einlasstrich-          ter    und den     Rotorkanälen    eine Form gegeben werden,  die eine Spitzengeschwindigkeit der Luft an den  Kanalausgängen erzeugt.

   Dies erfolgt einfach     dadurch,     dass diese     Flächen    kleiner als jede andere Fläche  längs der Luft- und     Teilchendurchlässe        einschliesslich     des Auslasses 22 gemacht werden. Aus später erläu  terten praktischen Gründen ist es erwünscht, dass die  Kanäle 72 symmetrisch zu einem Radius und somit  zu der durch die Streifen 76 erzeugten Lage der  Wände     ausserhalb    des     Mittelpunktes        angeordnet    sind.  



  Die geringste     Luftpumpenenergie    kann nun be  stimmt werden.     Theoretisch    ist sie gleich der Massen  strömung der Luft, bestimmt durch die gesamte       Kanalausgangsfläche    und die radiale Luftgeschwindig  keit, die gleich v ist, mal dem Quadrat der resul  tierenden Luftgeschwindigkeit     vr,    die gleich dem Zwei  fachen von     v2    ist, das     heisst,     
EMI0005.0023     
    worin  Ei =     Luftpumpenenergie    in     kgm/s,     w = spezifisches     Gewicht    der Luft in     kg/m3,

       A = gesamte     Rotorausgangsfläche    in     m2,     v = Geschwindigkeit des     Rotorrandes    in     m/s    und  g - Erdbeschleunigung in     m/s2.       In der Praxis     erreicht    die radiale     Luftgeschwindig-          keit    niemals die Geschwindigkeit des     Rotorrandes     und die     Pumpenergie    ist etwas, z. B. ungefähr<B>10%,</B>  geringer als die durch die Gleichung gegebene Ener  gie. Die     Luftpumpenenergie    ist erforderlich, ob die  Maschine mahlt oder nicht.  



  Dasselbe gilt für die     Luftreibungsenergie.    Diese  wird durch eine     Luftwirbelung    bewirkt, die durch den  Rotor erzeugt wird, der sich in dem stationären Ge  häuse dreht. Diese     kann    nur auf einen     bestimmten     Wert     verringert    werden, indem die     Rotoraussenseite     so glatt wie     möglich    gemacht und einem Kreis so eng  als möglich angepasst wird.

   Aus diesem Grund werden  die Spalte längs des     Rotorumfanges    zwischen den       Kanalauslässen    durch die glatten Wände 78 abgedeckt  und die Oberseite und die Unterseite des Rotors sind  glatt, ohne     unnötige        Vorsprünge.    Mit diesen Merk-    malen und wenn der axiale Abstand     zwischen    den  Gehäusewänden 50 und 40 und der Ober- und Unter  seite des Rotors klein gehalten wird,     kann    der Luft  reibungsverlust auf     einen    geringen Bruchteil, z. B.  etwa 10 %, des     Luftpumpenverlustes    gehalten werden.

    Somit gibt El etwa die Summe des     Luftpumpver-          lustes    und des Luftreibungsverlustes an.  



  Die Tatsache, dass sich die Luftpump- und     -reibungs-          verluste    nicht ändern, wenn sich der Fluss des Materials  durch die Mühle     ändert,    ist sehr     wesentlich.    Es     ist     gezeigt worden, dass der geringste     Luftpumpverlust     von Faktoren abhänge, die nichts mit dem Betrag  des durch die Vorrichtung erfolgten     Mahlens    zu tun  haben, sondern mit der Teilchengrösse in der     Zufüh-          rungs-    und     Randgeschwindigkeit    des Rotors. In einem  praktischen Fall beträgt die     Rotorausgangsfläche    z. B.

    40     cm2    und die Randgeschwindigkeit 16 500     cm/s    und  somit der Luftpump- und     -reibungsverlust    2280     kgm/s.     Diese Energie muss deshalb vorgesehen werden, auch  wenn nicht gemahlen wird.  



  Die erforderliche Energie, um die Teilchen zu  beschleunigen oder zu  pumpen , kann in derselben  Weise berechnet werden, wie die zum Pumpen der  Luft erforderliche Energie, dass heisst  
EMI0005.0071     
    worin       E2    -      Pump Energie    der Teilchen in     mkg/s,     F -     Teilchenzuführung    in     kg/s    und  v und g wie in der vorangehenden Formel.

      Um eine metrische Tonne Material pro     Stunde     oder 0,276     kg/s    zu behandeln, sind in diesem Fall  eine Energie von 760     kgm/s        erforderlich.    Wenn       somit        eine        Mahlleistungsfähigkeit    von 3     t/h    ver  wendet     wird,    ist eine Gesamtenergie von 4560     kgm/s     erforderlich, wovon die     Hälfte    nicht zum     Mahlen,     sondern     einfach    zum Pumpen und Erhitzen der  Luft verwendet wird.

   10 bis 15 % der verbleibenden  Energie von 2280     kgm/s    werden wegen der Teilchen  reibung verloren. Es kann somit gesagt werden, dass  der Gesamtwirkungsgrad des     Mahlens    in diesem Fall  etwa 45 % beträgt. Falls, stattdessen eine Gesamt  leistungsfähigkeit von 30 metrischen     t/h    verwendet  würde, würde die gesamte     erforderliche    Leistung  25 100     kgm/s    betragen, wovon noch 2280     kgm/s    für  das Behandeln der Luft verwendet würden. Wird  angenommen, dass 12 % der verbleibenden Energie  durch die Reibung der Teilchen verlorengehen würde,  dann würde der Gesamtwirkungsgrad des     Mahlens          etwa    80 % betragen.

   Wenn der Materialeingang  wiederum verdoppelt wird, würde der Wirkungsgrad  weiter auf etwa 85 %     erhöht.    Es ist wichtig, festzu  halten, dass der mögliche Wirkungsgrad dieser Müh  lenart nur     verwirklicht    werden kann, wenn eine hohe  Produktion     aufrechterhalten    wird.  



  Es kann gezeigt werden, dass die Grenze der  Leistungsfähigkeit, die durch     die    Fähigkeit der     Durch-          lässe    beim Verarbeiten des     Materialstromes    durch die           Vorrichtung    gesetzt ist, sehr gross ist, und     in    normalen  Fällen nicht kritisch wird. Die Leistungsfähigkeit einer  Mühle der gezeigten Ausbildung     würde    wenigstens  200     tjh    sein, falls der     Rotordurchmesser    91,3 cm  beträgt.

   Die einzig nötige Änderung, um diesen Strom  zu verarbeiten, würde     darin    bestehen, drei zusätz  liche     tangentiale    Auslässe     gleichartig    dem     Auslass    22  hinzuzufügen.  



  Die gesamte Luftbewegung ist als Verlust be  handelt worden, tatsächlich dient sie einem prakti  schen Zweck. Das Stossen der die Schlagflächen zu  sammen mit dem Material erreichenden Luft     hilft    die  Schlagflächen sauber zu halten. Des weiteren wird  das     gemahlte    Material in der unmittelbaren Nachbar  schaft der Schlagflächen entfernt. Der Luftstrom     hilft     des weiteren, das gemahlene Material aus der     Mühle     durch den     tangentialen        Auslass    22 zu bewegen, und  fördert es     zu    dem nächsten Verfahrensschritt, der eine       Klassifizierung    oder Speicherung     sein    kann.  



       Ein        wesentliches    Merkmal der beschriebenen       Prallmühle    besteht darin, dass, wenn einmal ein Teil  chen eine     Auftrefffläche    23 getroffen hat, die Bruch  stücke sofort aus der Vorrichtung ausgetragen werden  und nicht einem weiteren     Schlag    ausgesetzt werden,       wenn    sie nicht in den     Zuführungstrichter    14 zurück  geführt werden. Somit wird keine Energie auf ge  schlagene     Teilchen    vergeudet, die bereits klein genug  sind.

   Unter der Annahme, dass die Teilchen, die klein  genug sind, von den     Teilchen,    die noch zu gross sind,  in einem in Reihe mit der Mühle geschalteten     Klassifi-          zierer        getrennt    werden, wird     dann    nur der grobe Teil  von dem     Klassfizierer    zu der Mühle zum erneuten  Mahlen     zurückgeführt.     



  Die     Zerkleinerung,        definiert    als neue     erzeugte     Fläche, kann auf jedem Weg, im Verhältnis zu dem  Quadrat der Randgeschwindigkeit des Rotors stehend,  genommen werden. Somit bedeutet eine Verdoppe  lung der     Randgeschwindigkeit,    dass die von jedem  Weg erzeugte neue Fläche     vervierfacht    wird. Die     Ge-          samtabgabe    des fertigen Produktes wird durch die       Randgeschwindigkeit    und durch den Betrag der       Rückführung    gesteuert.

   Dasselbe Ergebnis kann ent  weder durch eine grosse     Randgeschwindigkeit    und  durch     eine        geringe        Rückführung    oder durch die umge  kehrte Kombination erreicht werden. Die Randge  schwindigkeit ist durch die Festigkeit des Materials  in dem Rotor begrenzt. Sie kann 25 400     cm/s    oder  mehr betragen, was     sich    als ausreichend herausgestellt  hat, um Teilchen mit einer Grösse von     einem        Mikron     zu erhalten, auch wenn ein hartes Material gemahlen  wird, wobei lediglich die Rückführung     verringert        wird.     



  Vom Gesichtspunkt des     Wirkungsgrades    ist es  üblicherweise besser, eine geringere Randgeschwin  digkeit und eine höhere     Rückführung    zu verwenden,  da die     Pumpleistung    der Teilchen mit dem Quadrat  der Randgeschwindigkeit, jedoch die     Pumpverluste     mit der dritten     Potenz    der     Randgeschwindigkeit    an  steigen. Es kann gezeigt werden, dass der gesamte  Wirkungsgrad     ansteigt,    wenn die     Materialzuführung       pro Einheit der Abgabefläche des     Rotorkanales    an  steigt.  



       Eine    andere günstige Wirkung einer relativ hohen       Rückführung    besteht darin, dass die     Erhitzung    pro  Weg kleiner wird.  



  Bei     einer    Randgeschwindigkeit von zum Beispiel  16 500     cm/s    wird die Lufttemperatur ungefähr um  28  C steigen. Die meisten zu mahlenden Materialien  haben eine geringere spezifische Wärme als Luft  und werden eine Temperatursteigerung im Bereich  von 33 bis 45  C erfahren. In Fällen ungewöhnlich  hoher spezifischer Wärme kann jedoch der Tempera  turanstieg der     Teilchen    pro Weg nur 22  C betragen.  



  Wenn jedoch keine Kühlung zwischen den Wegen  stattfindet, ergibt sich aus einer hohen     Rückführung     kein wärmemässiger Vorteil, da die     Endtemperatur     in diesem Fall durch einen gesamten Energieeingang  in das     endgültige    Produkt bestimmt ist und dieser  wiederum für eine endgültige gegebene spezifische  Fläche konstant ist.  



  In vielen Fällen ist die Form der Teilchen nach  dem Mahlen     wichtig.    Auf     Grund    ihrer Funktion  haben in der Mühle nach der Erfindung erzeugten  Teilchen frisch gebrochene     Flächen    und scharfe Kan  ten. Da sie nicht einem Reiben oder einer Material  verdrängung, wie in     Kugelmühlen,    ausgesetzt sind,  haben sie das Aussehen von gebrochenen Steinen im  Gegensatz zu dem     kiesförmigen    Aussehen von in  Kugelmühlen erzeugten Teilchen. Der entsprechende  Unterschied in den Eigenschaften des endgültigen  Produktes ist in vielen Fällen wichtig, z. B. beim       Portlandzement,    wo eine     hochaktive    Fläche vorteil  haft ist.  



  Obwohl zur Vereinfachung der Beschreibung       angenommen    worden ist, dass die Mühle in atmosphä  rischer Luft     arbeitet,    ist es     leicht,        einzusehen,    dass  ein     Betrieb    in einem geschlossenen System zweck  mässig sein kann, das mit einem Gas gefüllt ist, das  z.

   B. für den Schutz des     zu    mahlenden Materials       erwünscht    sein     kann.    Es kann auch     mit        einer    Flüs  sigkeit gearbeitet werden, die verwendet werden     kann,     um die Beschickung     zu    tragen, oder es kann auch  vollständig evakuiert werden, was die     Strömungs-          mittelpump-    und     -reibungsverluste    beseitigen würde.

    Um das Ausführen ohne     Hilfe    des Trägers für das  Strömungsmittel zu erreichen, muss der Winkel der  Schlagfläche     verringert    und mit einer Neigung kom  biniert werden, um     ein    genügendes Moment in den       Teilchen        nach    dem Schlag zu belassen, um die Teil  chen von der     Schlagfläche    weg und in passende     För-          dermittel    zu tragen.  



  Anderseits kann das System unter     Druck    gesetzt  werden, um ein Verdampfen oder Sublimieren des  zu mahlenden Materials zu verhindern.     Schliesslich          kann    auch ein Betrieb bei einer anderen als Raum  temperatur wünschenswert sein. Einige Materialien  werden bei einer niedrigeren Temperatur spröder und  sind leichter zu     mahlen,    andere bei erhöhter Tempe  ratur. Die     beschriebene        Prallmühle    kann leicht auf  einen Betrieb bei einer Temperatur angepasst werden,      die mit den verwendeten Materialien des Aufbaues  verträglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pralhnühle zur Zerkleinerung von Teilchen durch die Schlagwirkung, die beim Anprallen derselben an einer Vielzahl von Zerkleinerungswandungen entsteht, die einen Rotor konzentrisch umgeben, der im wesent lichen radial verlaufende Kanäle aufweist, die von innen nach aussen fortschreitend sich verringernden Querschnitt besitzen, eine Abdeckplatte umfassen und den Durchfluss von Strömungsmedium und Teilchen unter 7entrifugalkraft-Wirkung zu ermöglichen, ge eignet sind,
    wobei jede Zerkleinerungswandung min destens je eine im wesentlichen rechtwinkelig zu dem Weg der aus den Kanälen austretenden Teil chen gerichtet angeordnete Schlagfläche umfasst, da durch gekennzeichnet, dass der Rotor (20) eine freie zentrale Aufgabeöffnung umfasst, die im wesentlichen sich unmittelbar an eine die Form eines zylindrischen Raumes aufweisende Beschickungsöffnung (94) der Prallmühle anschliessend angeordnet ist, wobei ge nannte Kanäle (72)
    sich radial von einem mit der Aufgabeöffnung benachbarten Rotorbereich entfer nend sich erstrecken, mindestens in ihrem austritts nahen Endbereich durch ersetzbare Schleifstreifen (76) geformte Wandungen besitzen und in eine mit den äusseren Kanalenden benachbarte Kammer (30) münden, deren Höhe diejenige der Kanalenden wesentlich übertrifft. UNTERANSPRÜCHE 1. Prallmühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel (16, 86, 88) zur dreh- barn Halterung und zum Antrieb des Rotors (20) unterhalb demselben angeordnet sind.
    2. Prallmühle nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass genannte Mittel (16, 86, 88) von der unteren Wand (28) der Kammer (30) getragen werden. 3. Pralhnühle nach den Unteransprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass genannte Mittel (16, 86, 88) ein in Rotornähe angeordnetes Lager (88) umfassen. 4. Prallmühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass genannte Zerkleinerungswandungen (23) mindestens eine Gruppe bilden, die an minde- stens einem Halterungselement (18) von angemessen massivem Aufbau angeordnet ist.
    5. Prallmühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass genannte Schlagflächen (21) an den Zerkleinerungswandungen (23) durch Hartlöten ange brachte gehärtete Stahlflächen sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2715474A1 (de) * 1976-04-07 1977-10-20 Rene Planiol Verbesserungen an vakuumprallmuehlen
EP1593436A1 (de) * 2004-05-06 2005-11-09 Rainer Josef Braunwarth Zentrofan-Mühle

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DE2715474A1 (de) * 1976-04-07 1977-10-20 Rene Planiol Verbesserungen an vakuumprallmuehlen
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