CH413251A - Eine Mehrzahl von Arbeitsplätzen für Friseure vereinigendes Standgerät - Google Patents

Eine Mehrzahl von Arbeitsplätzen für Friseure vereinigendes Standgerät

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Publication number
CH413251A
CH413251A CH1422062A CH1422062A CH413251A CH 413251 A CH413251 A CH 413251A CH 1422062 A CH1422062 A CH 1422062A CH 1422062 A CH1422062 A CH 1422062A CH 413251 A CH413251 A CH 413251A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
standing device
mirror
wash basin
basin
prism
Prior art date
Application number
CH1422062A
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English (en)
Inventor
Kohl Theodor
Original Assignee
Friegon Th Kohl Kg
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D44/00Other cosmetic or toiletry articles, e.g. for hairdressers' rooms
    • A45D44/02Furniture or other equipment specially adapted for hairdressers' rooms and not covered elsewhere

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  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)
  • Cleaning And Drying Hair (AREA)

Description


  Eine Mehrzahl von Arbeitsplätzen für Friseure vereinigendes Standgerät    Die Erfindung bezieht sich auf ein eine Mehrzahl  von Arbeitsplätzen für Friseure vereinigendes Stand  gerät, bei welchem mindestens einem Arbeitsplatz ein  Waschbecken und jedem Arbeitsplatz ein Spiegel zu  geordnet ist, welche Spiegel die Wände eines hohlen,       aufrechtstehenden,    über einer Arbeitsfläche     angeord-          neten    Prismas bilden.  



  Bei einem bekannten Gerät dieser Art     bilden    die  Spiegel ein sechsseitiges Prisma, so dass sechs  Arbeitsplätze vorhanden sind. Die Arbeitsflächen für  die Plätze sind verhältnismässig gross gehalten, wobei  in die Arbeitsfläche jedes zweiten Platzes ein Wasch  becken mit einer Mischbatterie für kaltes und war  mes Wasser eingelassen ist. Infolge der     Anbringung     der Waschbecken in der Arbeitsfläche ergibt sich für  diese ein grosser Platzbedarf, d. h. die Arbeitsflächen  ragen weit in den Raum hinein.

   Trotzdem bleibt an  dem mit     .einem    Waschbecken     versehenen        Arbeits-          platz    praktisch keine     Ablegefläche    übrig,     weil    das  Waschbecken nahezu die gesamte Arbeitsfläche ein  nimmt. Solche Standgeräte,     allerdings    ohne Wasch  becken, zeichnen sich an sich durch einen geringen  Platzbedarf aus, wobei ein Gerät mit einem dreiseiti  gen Spiegelprisma bekanntlich ein Optimum ergibt,  jedoch geht dieser Vorteil durch das Anbringen der  Waschbecken in den Arbeitsflächen vollständig ver  loren.  



  Die Erfindung bezweckt, ein Standgerät der ein  gangs geschilderten Art so     weiterzubilden,    dass der  Vorteil des geringen Platzbedarfes trotz Vorhanden  seins von Waschbecken erhalten bleibt.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung  vor,     dass        mindestens        einer    der Spiegel verschieb- und/  oder     verschwenkbar        ,angeordnet    ist,     derart,        dass    er  den Zutritt zum Inneren des     Prismas    gestattet, dass  ferner im Inneren des Prismas mindestens ein nach    aussen bewegbares,

   mit dem     Abfluss    ins     Prisma-In-          nere    ragendes Haarwaschbecken angeordnet und dass  im Fuss des Standgerätes ein das aus dem Becken       ausfliessende    Wasser abführendes     Sammelrohr    vor  gesehen ist.  



  Durch diese Massnahme wird     mit    Vorteil nicht  nur der Platzbedarf eines solchen Gerätes nicht     ver-          grössert,    sondern es bleibt auch die Arbeitsfläche un  geschmälert     erhalten.    Darüber     hinaus:        können    sich  die Kundinnen selbst während des Waschvorganges  nicht sehen, wenn das Gerät z. B. als dreiseitiges  Spiegel-Prisma mit an jeder Ecke angeordneten  Schwenkspiegeln ausgebildet ist.  



  Besonders günstig bezüglich der Handhabung des  Spiegelfensters ist es, wenn jeder Spiegel in vertika  len     Führungen    nach oben     verschiebbar        ausgebildet     ist.  



  Ferner kann das Ein- und Ausbringen der Haar  waschbecken dadurch erleichtert werden, dass jedes  Haarwaschbecken um. eine hinter dem zugeordneten  Spiegel angebrachte horizontale Achse ausschwenk  bar     gelagert    ist. Dadurch ergibt sich auch     die    Mög  lichkeit, dass jedes Haarwaschbecken in der Versor  gungsstellung     hinter        .dem    Spiegel auf der Schwenk  achse     aufrechtstehend        angeordnet    ist.     Somit    reicht  der Hohlraum des Spiegelprismas zur Aufnahme der  Haarwaschbecken aus, ohne dass nur zu diesem  Zweck das Prisma vergrössert werden müsste.  



  Auch ist es bezüglich der Ausnützung des vor  handenen Platzes günstig, wenn im Inneren des Ge  rätes unterhalb des     Abflusses    der Haarwaschbecken  ein     mit    dem     Abflussrohr    in Verbindung stehendes  Sammelbecken angebracht     ist.    So reicht     ein        einziges     Sammelbecken für alle vorhandenen     Haarwaschbek-          ken    aus, wobei das Sammelbecken auch leicht gesäu  bert werden kann.      Eine besonders einfache Gestaltung des Gerätes  kann erzielt werden, wenn das Sammelbecken mit  den unterhalb der Spiegel befindlichen Arbeitsflä  chen eine Einheit bildet.  



  Ferner kann im Inneren des Prismas neben jedem  Haarwaschbecken ein     herausziehbarer    Brause  schlauch angebracht sein, wobei     vorteilhafterweise     jeder Brauseschlauch mit einem Absperrventil verse  hen ist.  



  Je nach der Gestaltung der Arbeitsfläche ist es in  manchen Fällen günstig, wenn der Abfluss des Haar  waschbeckens schwenkbar an der     horizontalen    Achse  und das Becken     teleskopartig    ausziehbar an dem     Ab-          fluss    gelagert ist.  



  Zur Erzielung einer hohen Festigkeit des Stand  gerätes ist es günstig, wenn die oberen Enden der       vertikalen    Führungen für die Schiebefenster durch  ein Oberteil miteinander verbunden sind, das gleich  zeitig als Träger mindestens einer an Gestängen in  bekannter Weise bewegbaren Trockenhauben dient.  



  Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden  Beschreibung und der Zeichnung erläutert, in welcher  ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt ist. Dabei     zeigt          Fig.    1 eine Vorderansicht des Gerätes,       Fig.    2 eine Draufsicht auf das Gerät und       Fig.3    eine weitere Seitenansicht des Gerätes,  wobei jedoch zwei Spiegel in hochgehobener Stellung  dargestellt sind und die Arbeitsfläche im Schnitt ge  zeigt ist.  



  Das Gerät besteht aus einem Rahmen, der durch  drei     vertikale    Rohre 1 gebildet ist, welche an ihren  unteren und oberen Enden durch rings umlaufende  Bügel 2 bzw. 3 miteinander starr verbunden sind. Die  drei Rohre 1 dienen als Träger einer Arbeitsfläche 4,  die     ebenfalls    rings um     das,    Gerät etwa     in    Arbeits  höhe     verläuft.    Unterhalb der     Arbeitsfläche    4  sind zwischen den Rohren 1     Abdeckwände    5 ange  ordnet.

   Oberhalb der Arbeitsfläche 4 sind die Wände  des dreiseitigen Prismas durch Spiegel 6     gebildet,     welche in Führungen der Rohre 1 nach oben ver  schiebbar     gelagert    sind. Zum Halten der hochgescho  benen Spiegel 6 dienen Riegel bekannter Art (nicht  gezeichnet).     Oberhalb    der Spiegel sind zwischen den  Rohren 1 wieder     Abdeckwände    8 angebracht, welche  jedoch mit den darunter befindlichen Spiegeln 6 nicht       fluchten,    sondern gegenüber diesen nach innen ver  setzt angeordnet sind, so dass die Spiegel 6 vor den  Wänden 8 hochgeschoben werden können.

   Die  Rohre 1 tragen ausserdem noch etwa radial nach  aussen weisende Drehspiegel 9, die einerseits mit den  Spiegeln 6 einen dreiteiligen Spiegelsatz ergeben und  andererseits jeden Arbeitsplatz so abschliessen, dass  :ich die     Kundinnen        gegenseitig    nicht sehen können:.  



  Im Inneren des durch die Spiegel 6     gebildeten          Spiegelprismas    sind drei Haarwaschbecken 10     ange-          :)rdnet,    welche mit Hilfe je einer horizontalen Achse  1 1 bei hochgeschobenem Spiegel 6 nach aussen  Schwenkbar     sind.    In     Fig.    2 sind zwei der     Haarwasch-          )ecken    in hochgeklappter Stellung gezeigt.

   Dabei ist    die Schwenkachse 11 mit Hilfe eines Bügels 12 im  Abstand von dem Haarwaschbecken 10 angeordnet,  so dass dieses beim     Hochschwenken    eine Stellung  einnimmt, in welcher das Becken nicht über den In  nenraum des dreiseitigen Prismas hinausragt, obwohl  die Schwenkachse 11 verhältnismässig dicht hinter  dem Spiegel 6 angeordnet ist, damit ein weites Aus  schwenken des Haarwaschbeckens möglich ist. An  der unteren Kante jedes Spiegels ist beispielsweise  ein     Schnäpperverschluss    angebracht (nicht gezeich  net), welcher das zugeordnete Haarwaschbecken 10  zunächst auch dann in der hochgeklappten Stellung  hält, wenn das Fenster nach oben geschoben ist.

   Auf  diese Weise wird ein ungewolltes Ausschwenken der  Haarwaschbecken während des     Hochschiebens    der  Spiegel vermieden.  



  Jedes Haarwaschbecken 10 weist am Schwenkende  einen Abfluss 13 auf, welcher sich bei ausgeschwenk  tem Haarwaschbecken über einem im Inneren des  Prismas angeordneten Sammelbecken 14 befindet.  Das Sammelbecken 14 stellt mit den unterhalb der  Spiegel 6 befindlichen Arbeitsflächen 4 eine Einheit  dar, wobei die Arbeitsflächen nach innen in den  Hohlraum des dreiseitigen Prismas verlängert und im  Zentrum zu einer Mulde geformt sind. Ausserdem  befinden sich an den oberen Rändern des Sammel  beckens 14     Ausnehmungen,    in welche der Abfluss 13  jedes Haarwaschbeckens 10 während des     Hochklap-          pens    eingreifen kann     (Fig.    3).  



  Unterhalb des Sammelbeckens 14 ist ein     Sam-          melrohr    15 angebracht, in welches ein vom Auslauf  14' abzweigender Stutzen 16 einmündet. Dabei kann  der Auslauf 14' in bekannter Weise mit einem Sieb  und im Stutzen 16 ein     Geruchverschluss    angeordnet  sein.  



  Wie aus     Fig.    22 ersichtlich, ist neben jedem Haar  waschbecken     ein        herausziehbarer    Brauseschlauch 17  angeordnet, wobei jeder Brauseschlauch mit einem  Absperrhahn oder einem anderen     Absperrventil    ver  sehen     sein    kann.  



  Ferner ist es möglich, das Haarwaschbecken 10  so auszubilden, dass der     Abfluss    mit Hilfe der  Schwenkachse 11 hinter dem Spiegel gelagert ist und  das Haarwaschbecken nach dem     Herausschwenken     in Richtung zur Kundin hin geschoben werden kann.  



       Zweckmässigerweise    dient der obere Bügel 2  gleichzeitig     als    Träger einer oder mehrerer Trocken  hauben (nicht gezeichnet), die mittels bekannter Ge  stänge allseitig bewegbar gelagert sein können. Der  unsere Bügel 3 dagegen kann gleichzeitig als     Fuss-          stütze    verwendet werden und zu diesem Zweck mit  einem Gummiüberzug 18 versehen sein.  



  Die Zugänglichkeit zu den im Inneren des     Pris-          mas    angeordneten Haarwaschbecken 10 kann auch  erzielt werden, wenn jeder Spiegel in der Art eines  Fensterflügels oder zweier solcher Flügel um eine  bzw. zwei vertikale Achsen nach aussen schwenkbar  ausgebildet ist. Auch ist es möglich, jeden Spiegel  abnehmbar an den Rohren 1 zu     lagern.         Ferner ist es nicht unbedingt notwendig, die  Haarwaschbecken 10 mittels horizontaler Achsen 11  ausschwenkbar auszubilden. Es kann vielmehr jedes  Haarwaschbecken beispielsweise eine Steckfassung  erhalten, mit Hilfe welcher Fassung das Haarwasch  becken einerseits auf einen hinter dem Spiegel ange  ordneten vertikalen Zapfen aufsteckbar ist, um das  Becken in der hochstehenden Lage zu sichern.

   Die  gleiche oder eine zweite Steckfassung kann dazu ver  wendet werden, das Haarwaschbecken in etwa hori  zontaler Lage mit Hilfe von weiteren horizontalen  Zapfen zu fixieren.  



  Die Form des     Prismas,    welches .durch die Spiegel  6 gebildet wird, ist zur Verwirklichung des     Erfin-          dungsgedankens    grundsätzlich frei wählbar. So kön  nen die Haarwaschbecken auch im Inneren eines  vier-, fünf- oder mehrfachen Prismas untergebracht  sein, wobei zumindest an einem Arbeitsplatz ein  Spiegel in der beschriebenen Art angebracht ist.  



  Soweit der Spiegel als     Fensterflügel    ausgebildet  ist, kann er auf seiner Rückseite auch eine Halterung  für das zugeordnete Haarwaschbecken aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Eine Mehrzahl von Arbeitsplätzen für Friseure vereinigendes Standgerät, bei welchem mindestens einem Arbeitsplatz ein Waschbecken und jedem Arbeitsplatz ein Spiegel zugeordnet ist, welche Spie gel die Wände eines hohlen, aufrechtstehenden, über einer Arbeitsfläche angeordneten Prismas bilden, da durch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Spiegel verschieb- und/oder verschwenkbar angeord net ist, derart, dass er den Zutritt zum Innerem, des Prismas gestattet, dass ferner im Inneren des Prismas mindestens ein nach aussen, bewegbares,
    mit dem Ab fluss ins Prisma-Innere ragendes Haarwaschbecken angeordnet und dass im Fuss des Standgerätes ein das aus dem Becken ausfliessende Wasser abführen des Sammelrohr vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Standgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Spiegel in vertikalen Füh rungen nach oben verschiebbar ausgebildet ist. 2. Standgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Haarwaschbecken um eine hinter dem zugeordneten Spiegel angebrachte hori zontale Achse ausschwenkbar gelagert ist. 3.
    Standgerät nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Haarwaschbecken in der Versorgungsstellung hinter dem Spiegel auf der Schwenkachse aufrechtstehend angeordnet ist. 4. Standgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Inneren des Gerätes unterhalb des Abflusses der Haarwaschbecken ein mit dem Ab flussrohr in Verbindung stehendes Sammelbecken angebracht ist. 5. Standgerät nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass,das Sammelbecken, mit den unter, halb der Spiegel befindlichen Arbeitsflächen eine Einheit bildet. 6.
    Standgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Inneren des Prismas neben jedem Haarwaschbecken ein herausziehbarer Brause schlauch angebracht ist. 7. Standgerät nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Brauseschlauch mit einem Absperrventil versehen ist. B. Standgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abfluss des Haarwaschbek- kens schwenkbar an der horizontalen Achse und das Becken teleskopartig ausziehbar an seinem Abfluss gelagert ist. 9.
    Standgerät nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die oberen Enden der vertikalen Führungen für die Spiegel durch ein Oberteil mit einander verbunden sind, das gleichzeitig als Träger mindestens einer an Gestängen bewegbaren Trocken haube dient.
CH1422062A 1961-12-06 1962-11-30 Eine Mehrzahl von Arbeitsplätzen für Friseure vereinigendes Standgerät CH413251A (de)

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DE1233986B (de) 1967-02-09

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