CH412484A - Mauerdurchführung für Installationsrohre - Google Patents
Mauerdurchführung für InstallationsrohreInfo
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Description
Mauerdurchführung für Installationsrohre Die Erfindung betrifft eine Mauerdurchführung für Installationsrohre, mit einem Mauerschutzrohr, in dem mindestens ein das Installationsrohr konzen trisch halternder Pressring sitzt, welcher einen gummielastischen Ring aufweist, der durch an seinen Stirnseiten aufliegende nicht überstehende Druckringe vermittels diese iaxial durchsetzender Verschraubun gen radial verspannbar ist.
Das Installationsrohr muss in der Mauerdurch führung dem Temperaturgang und Setzungserschei- nungen des Erdreichs genügend nachgeben können, ohne dass im Laufe der Zeit dabei Schwitzwasser oder gar Erdreich in den Keller treten können. Auch darf sich zur Vermeidung von Korrosion möglichst kein Schwitzwasser innerhalb der Durchführung an sammeln. Wenn das Installationsrohr zum Schutz gegen Korrosion die übliche Bandagierung trägt, kann deren Aussendurchmesser bei gleicher Nennweite ver schieden gross ausfallen.
Aus all diesen Gründen ist eine weitgehende bleibende elastische Nachgiebigkeit des Pressringes zwischen Installationsrohr und Mauerschutzrohr er wünscht. Diese wird erfindungsgemäss dadurch er reicht, dass der gummielastische Ring Ausnehmungen aufweist.
Damit etwaiges Schwitzwasser im Ringraum zwischen dem Installationsrohr verdunstet, können die Ausnehmungen als offene Poren oder als den gummielastischen Ring in seiner ganzen Längsrich tung durchsetzende Durchbrüche ausgebildet sein.
Es ist auch möglich, den gummielastischen Ring in seiner äusseren Mantelfläche mit Längsnuten zu versehen, wodurch nicht nur die Belüftung des ring zylindrischen Raumes in der Mauerdurchführung ver bessert, sondern auch die elastische Nachgiebigkeit der Verspannung zwischen Installationsrohr und Mauerschutzrohr verbessert werden. Insbesondere bei Mauerdurchführungen für feuchtes Erdreich emp fiehlt es ..sich in diesem Falle, die Längsnuten schwach wendelförmig verlaufen zu lassen, damit eine etwaige grössere Ansammlung von Schwitzwasser zwischen. Mauerschutzrohr und Installationsrohr nicht in den Keller laufen kann.
Vor allem wenn nur geringe Schwitzwasserbil- dung zu erwarten ist, etwa bei trockenem Erdreich oder der Durchführung von Gasleitungen, kann es bereits genügen, in den ringzylindrischen Raum zwischen Mauerdurchführung und Installationsrohr einen perforierten Beutel mit hygroskopischem Mate rial einzulegen, wobei vorteilhaft auf Belüftungs möglichkeiten verzichtet werden kann.
Um die möglichst zwangfreie elastische Anpas- sungsfähigkeit des Installationsrohres in der Mauer durchführung an dem Temperaturgang oder Setzungs- erscheinungen im Erdreich zu verbessern, und um das Einführen des Rohres zu erleichtern, kann zweckmässig die Bohrung des gummielastischen Rin ges in entspanntem Zustand nach aussen trichter förmig erweitert sein bzw.
es kann der entspannte Ring von trapezförmigem Axialschnitt sein, wobei das dickere Ende auf der etwaigen Erweiterung der Bohrung liegt, so dass in der fertig montierten Mauerdurchführung radial nach aussen eine Schub spannung wirksam wird, wodurch der Dichtungs- schluss zwischen Pressring und Mauerschutzrohr zur Unterdrückung eines Durchsickerns des Schwitz- wassersumpfes in dem Kellerraum ;
auch dann zuver lässig erhalten bleibt, wenn dort die Bohrung des gummielastischen Ringes erweitert ist.
Wenn der Pressring gegen sehr feuchtes Erdreich (Grundwasser) abdichten muss, wird der gummi elastische Ring zweckmässig schlauchförmig ausge- führt, wobei die Bohrungen der dem Schlauch an liegenden Druckringe hülsenförmig in die Aufnahme öffnungen des schlauchförmigen Ringes für die Schraubbolzen verlängert sein können.
Dadurch wird der schlauchförmige Ring beim Anziehen der Ver schraubung besser abgestützt und gegen Beschädi gung beim Eindrehen der Spannschrauben geschützt, und es wird der Dichtungsschluss des gummielasti schen Ringes im Bereich der ihn durchsetzenden Spannschrauben verbessert, sowohl nach aussen wie auch gegenüber dem Innenraum des Schlauches, dessen eingeschlossenes Luftvolumen beim Anziehen der Verschraubung die elastisch dichtende Anlage des Pressringes zwischen Installationsrohr und Mauer schutzrohr noch verbessert, besonders dann,
wenn durch rautenförmigen Querschnitt des schlauchför- migen Ringes für einen linienförmigen Dichtungs- schluss gegenüber Installationsrohr und Mauerschutz rohr gesorgt ist.
Die Erfindung möge anhand der in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele weiter erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 im Axialschnitt die ganze Mauerdurch führung, Fig. 2 den darin verwendeten Gummiring in ent spannter Lage, Fig.3-6 Ausführungsbeispiele mit schlauchför- migen Gummiringen.
Das Installationsrohr 2 ist im Mauerschutzrohr 1 koaxial dichtend gehaltert durch den Pressring 3, dessen Gummi- oder Plastikring 4 dabei über die mauerseitigen Druckringe 5 mittels Verschraubun gen 6 gegen die Aussenwand des Installationsrohres und die Innenwand des Mauerschutzrohres elastisch gedrückt ist. Mit 7 ist ein Abstandswinkel für den Pressring und mit 8 der Wickel aus Weissstrick am gegenüberliegenden äusseren Ende der Mauerdurch führung als Schutz gegen das Eindringen von Erd reich sowie zur Zentrierung bezeichnet.
Zur Belüftung des schwitzwassergefährdeten Rau mes zwischen den Ringen 8 und 3 nach dem verhält nismässig trockenen Kellerraum sind erfindungsgemäss die Durchbrüche 9 vorgesehen, welche im Gummi ring 4 auch durch offene Poren ersetzt werden können, wobei dann also der Gummiring aus Schwammgummi bestehen würde.
Die vorzugsweise schwach wendelförmig verlau fenden Längsnuten im Gummiring 4 sind mit 10 angegeben.
11 bezeichnet das perforierte mit hygroskopi schem Material gefüllte Kissen, und aus Fig.2 ist ersichtlich, dass der Gummiring 4 in entspanntem Zustand trapezförmigen Axialschnitt haben kann mit nach der dickeren äusseren Seite hin trichterförmig erweiterter Bohrung 12.
Wenn der Gummiring die Mauerdurchführung vollständig abdichten muss, etwa gegenüber Grund wasser, dann kann sein die elastische Anschmiegung verbessernder Hohlraum toroidförmig ausgebildet sein, so dass der Gummiring die Gestalt eines ge- schlossenen Schlauches nach den Ausführungsbei spielen der Fig. 3-6 annimmt.
Fig.3 zeigt einen in entspannter Lage runden Gummischlauch 4a, der mit den Verschraubungen 6 über die Druckringe 5 axial belastet und damit radial zwischen dem Mauerschutzrohr 1 und dem Instal lationsrohr 2 eingespannt ist, welches im linken Teil der Zeichnung Übermass und im rechten Zeichnungs teil Untermass hat. Wie ersichtlich, schmiegt sich in beiden Fällen der Gummiring 4a infolge seiner schlauchförmigen Ausnehmung 15 elastisch dichtend an.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die Halte rung des schlauchförmigen Gummiringes 4a dadurch verbessert, dass in seine zur Aufnahme der Ver schraubungen 6 vorgesehenen Axialbohrungen Hül sen 13 greifen, welche die entsprechenden Bohrungen der Druckringe 5 nach innen verlängern. Zwischen den Verschraubungen 6 können noch Zapfen 14 an den Druckringen 5 in entsprechende Axialbohrungen des schlauchförmigen Gummiringes 4a greifen.
Der schlauchförmige Gummiring kann auch vier eckiges Profil haben, wie aus Fig.6. Position 4b, ersichtlich, insbesondere rautenförmiges Profil, wie bei 4a in Fig.5. Dadurch wird ein linienförmiger Dichtungsschluss von erhöhter Flächenpressung zwi schen Installationsrohr 2 und Mauerschutzrohr 1 gebildet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mauerdurchführung für Installationsrohre, mit einem Mauerschutzrohr, in dem mindestens ein das Installationsrohr konzentrisch halternder Pressring sitzt, welcher einen gummielastischen Ring aufweist, der durch an seinen Stirnseiten aufliegende nicht überstehende Druckringe vermittels diese axial durch setzender Verschraubungen radial verspannb;ar ist, wobei im hausseitigen Durchführungsende ein sol cher Pressring sitzt, während die freie Schutzrohr öffnung an der Aussenseite der Hausmauer mit einem gedrehten Weissstrick gegen Eindringen von Erde verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der gummielastische Ring (4) Ausnehmungen (9, 15) aufweist. UNTERANSPRüCHE 1. Mauerdurchführung nach Patentanspruch, ins besondere für trockenes Erdreich, dadurch gekenn zeichnet, dass der gummielastische Ring (4) in seiner äusseren Mantelfläche Längsnuten (10) aufweist. 2. Mauerdurchführung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnuten (10) wendelförmig verlaufen.3. Mauerdurchführung für Installationsrohre nach Patentanspruch, mit einem Mauerschutzrohr, in des sen hausseitigem Durchführungsende ein das Instal lationsrohr konzentrisch halternder Pressring sitzt, während die Schutzrohröffnung an der Aussenseite der Hausmauer durch einen weiteren Ring gegen Eindringen von Erde verschlossen ist, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Pressring (3) und dem weiteren Ring (8) ein perforierter Beutel (11) mit hygroskopischem Material eingelegt ist. 4.Mauerdurchführung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bohrung (12) des gummielastischen Ringes (Fig. 2) in entspanntem Zu stand nach aussen trichterförmig erweitert ist. 5. Mauerdurchführung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der entspannte Press- ring (4) von trapezförmigem Axialschnitt ist. 6. Mauerdurchführung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der gummielastische Ring schlauchförmig ist. 7.Mauerdurchführung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckringe (5) mit je einem Zapfen (14) bzw. je einer an die Auf- nahmebohrung für den Spannbolzen (6) ansetzenden Hülse (13) in die entsprechende Aufnahmeöffnung des schlauchförmigen Ringes<I>(4a, 4b,</I> 4c) gesteckt sind. B. Mauerdurchführung nach den Unteransprü chen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der schlauchförmige Ring viereckiges, insbesondere rau tenförmiges Profil (4c) hat. 9. Mauerdurchführung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ring in entspanntem Zustand schlauchförmig mit rundem oder ovalem Profil ist.
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