CH412307A - Verfahren zur Erzeugung einer Schutzhülle aus Kunststoff auf geformten Unterlagen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung einer Schutzhülle aus Kunststoff auf geformten Unterlagen

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CH412307A
CH412307A CH751963A CH751963A CH412307A CH 412307 A CH412307 A CH 412307A CH 751963 A CH751963 A CH 751963A CH 751963 A CH751963 A CH 751963A CH 412307 A CH412307 A CH 412307A
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CH
Switzerland
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plastic
protective cover
fabric
cover made
production
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Application number
CH751963A
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English (en)
Inventor
Ellen Dr Wiederhold
Wirtz Hermann
Original Assignee
Wiederhold Fa Hermann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D5/00Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/32Processes for applying liquids or other fluent materials using means for protecting parts of a surface not to be coated, e.g. using stencils, resists
    • B05D1/322Removable films used as masks
    • B05D1/325Masking layer made of peelable film

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Verfahren zur Erzeugung einer     Schutzhülle    aus     Kunststoff    auf geformten Unterlagen    Das neue Verfahren dient zur Erzeugung einer  Schutzhülle aus Kunststoff auf geformten Unter  lagen.  



  Diese Unterlagen, wie Metalle, Leichtmetalle,  Holz, Kunststoffe, Glas, Keramik und sonstige Werk  stoffe, erhalten nach dem Verfahren eine Kunst  stoffhaut, die wärme- und kälteisolierend, wasser  undurchlässig, zerreissfest, nicht brennbar und gegen  Witterungseinflüsse in besonderem Masse bestän  dig ist.  



  Diese Kunststoffhaut wird zweckmässig durch  Streichen, Spritzen, Giessen oder irgendeine andere  Auftragsart auf den     zu    schützenden Werkstoff  aufgebracht, wobei     gleichzeitig    ein     Kunststoffgewebe     eingelagert wird. Dieses Einbetten eines Kunststoff  gewebes in die flüssige Kunststoffmasse bedeutet  einen technischen Fortschritt, weil dadurch eine  stärkere Kunststoffschicht bzw. -haut aufzubringen  ist, als nach den bisher üblichen Verfahren.  



  Als Auftragsmasse kann eine kunststoffgummi  artige Masse in Lösung oder als Dispersion, z. B.  Polyäthylen, synthetischer Kautschuk (z. B.     Neo-          pren),    Polyamide (z. B. Nylon) oder dergleichen  dienen.  



  Die Besonderheit des Verfahrens besteht darin,  diese Schutzhülle aus einem Verbund eines Kunst  stoffgewebes mit einem Kunststoffilm auf der ge  formten und zu schützenden Unterlage selbst zu  erzeugen, derart, dass diese Schutzhülle ähnlich einer  endlosen Plane nach der Fertigstellung oder nach  Beendigung der     Schutzbedürfnisse    abziehbar ist.  



  Das Verfahren lässt sich je nach Bedarfsfall der  art anwenden, dass der zu schützende Gegenstand  zunächst mit dem Kunststoffgewebe     überzogen    und  dieses mit dem     Kunststoffilm    verbunden     wird,    oder  umgekehrt, dass zunächst ein     Kunststoffilm    auf dem    zu schützenden Gegenstand erzeugt und in diesen  dann ein Kunststoffgewebe zur Bildung eines Ver  bundstoffes eingebettet wird.  



  Zur Ausübung des Verfahrens haben sich be  sonders Kunststoffgewebe mit Maschenweiten von  etwa 2 bis 5 mm bewährt. Für die Herstellung  des     Kunststoffilms    kommen insbesondere Disper  sionen in Betracht, die vorzugsweise über 70 % Fest  Stoffgehalt haben, so dass der     Bindemittelgeh.alt    etwa  in den Grenzen von 25 bis 50 liegt.  



  Die Dispersionen enthalten     vorteilhaft    Pigmente  und     Füllstoffe,    welche je nach dem Verwendungs  zweck ausgewählt und abgestimmt werden. Beson  ders     günstig    ist die Verwendung von faserigen Füll  stoffen.  



  Rohrleitungen, besonders solche, die     unterirdisch     oder im Wasser verlegt werden, sind in den meisten       Fällen    besonders starken Angriffen aus ihrer Umge  bung ausgesetzt.     Im    Erdreich und im Wasser genügen  einfache Anstriche wegen der dort auftretenden Be  anspruchungen nicht. Rohrleitungen aus Stahl er  halten bisher meist bereits im Röhrenwerk eine  gegen Korrosion schützende Isolierung durch eine  bituminöse Umhüllung, die in Form einer     Wicklung     heiss aufgetragen wird.

   Man bringt die     Schutzhülle     aus     plastifizierten    Bitumen auf das mit einem bi  tuminösen     Voranstrich    versehene rotierende Rohr,  indem ein Glasvlies durch die auf etwa 200  C er  wärmte, geschmolzene     Bitumenmasse    geführt und  zusammen mit dem flüssigen Bitumen mit über  lappenden Windungen auf das Rohr gewickelt wird.  Der noch     warme    Schutzbelag wird dann mit einer  Bügelvorrichtung geglättet und zum Schutz gegen       Sonneneinstrahlung    bei Transport und Lagerung weiss  gekalkt.

   Je nach Art des zu schützenden Objektes  und der Rohrdimension wendet man etwa 4 mm      starke     Bitumenbinden    mit einem einseitigen Träger  gewebe aus Glas- oder Chemiefasern an oder be  nutzt dauernd plastisch bleibende Schutzbinden.  



  Die neuen Schutzhüllen bieten sehr viele Vorteile.  In manchen Fällen liegen sie zwar nicht so hauteng  auf allen Feinheiten der Formstücke und Unter  lagen, auf welchen sie gebildet werden. Da sie je  doch eine erhebliche grössere Festigkeit - besonders  Reissfestigkeit - haben, bieten die neuen Hüllen  auch dort einen sehr guten Schutz, wo sie irgend  welche kleineren Vertiefungen, Rillen und dergleichen  überspannen. Der Vorteil ist ausserdem, dass man  die Aussenkanten der neuen Schutzhüllen sehr leicht  erkennen kann. Man vermag also ohne weiteres diese  Aussenkanten zu erfassen und die Hülle von dem  geschützten Gegenstand zusammenhängend abzuzie  hen, insbesondere dann, wenn es sich um sehr grosse  Hüllen handelt, sind diese für einfachere Verwen  dungszwecke noch brauchbar.  



  Eine besondere Ausführung des Verfahrens be  steht darin, dass auf den zu schützenden Werkstoff  (z. B. Rohre) ein Kunststoffgewebe in die als Lösung  oder Dispersion aufzutragende Masse eingelegt wird,  wobei in einem beliebigen, wirtschaftlichen Arbeits  verfahren, z. B.     Spritzen    oder dergleichen, gearbeitet  wird.  



  Das Verfahren eignet sich besonders zur Er  zeugung von Schutzhüllen aus Polystyrol ( Styropor )  für Rohrleitungen, Betonröhren, Schwimmbecken,  Betondächer usw. Es ist vielseitig auch auf anderen  Gebieten anwendbar.  



  Porige Stoffe, wie Beton und     Kieselgur,    sowie  Schaumkörper, wie     Leichtbauplatten    aller Art aus  Kunststoff, Kork wie auch aus oder unter Verwen  dung von Fasern, die nur dann wärmedämmend sind,  solange sie trocken bleiben und die leicht verletzlich  sind, werden nach der Erfindung bequem gegen eine    mechanische und chemische Einwirkung geschützt  und wasserundurchlässig gemacht.  



  Umgekehrt kann der Wasser- oder Gas-Haushalt  von Stoffen geregelt werden, die für die Verwendung  eine bestimmte Feuchte und bzw. oder einen vorbe  stimmten Gasgehalt haben müssen. Das Verfahren  ist also z. B. ein einfaches Mittel zur grosstechnischen  Regelung des Dampfdruckes und der Oberflächen  spannung von Feststoffen.  



  Die Schutzhülle lässt sich ausbessern und     an-          stücken.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Erzeugung einer Schutzhülle aus Kunststoff auf geformten Unterlagen, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Schutzhülle aus einem Ver bund eines Kunststoffgewebes und eines Kunststoff- filmes besteht, der auf der geformten Unterlage er zeugt wird und von dieser ähnlich einer endlosen Plane nach Fertigstellung oder nach Gebrauch ab ziehbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Unterlage mit einem Kunst stoffgewebe mit einer Maschenweite von 2 bis 5 mm überzogen und das Gewebe mit dem Kunststoffilm verbunden, oder dass der Film auf der Unterlage erzeugt und in ihm das Gewebe eingebettet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunst stoffilm aus einer Dispersion mit über 70 % Fest stoffgehalt hergestellt wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Feststoff ganz oder über wiegend aus Faserstoffen besteht.
CH751963A 1963-04-29 1963-06-17 Verfahren zur Erzeugung einer Schutzhülle aus Kunststoff auf geformten Unterlagen CH412307A (de)

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DEW0034407 1963-04-29
FR939530A FR1366265A (fr) 1963-04-29 1963-06-27 Procédé de réalisation d'une gaine protectrice en matière plastique sur des supports en forme

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CH412307A true CH412307A (de) 1966-04-30

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CH751963A CH412307A (de) 1963-04-29 1963-06-17 Verfahren zur Erzeugung einer Schutzhülle aus Kunststoff auf geformten Unterlagen

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GB1340068A (en) * 1970-09-22 1973-12-05 Insituform Pipes & Structures Lining of surfaces defining passageways

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LU44020A1 (de) 1963-09-06
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