CH411272A - Sicherheitsventil für Dampfdruckkochtöpfe - Google Patents

Sicherheitsventil für Dampfdruckkochtöpfe

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CH411272A
CH411272A CH1574763A CH1574763A CH411272A CH 411272 A CH411272 A CH 411272A CH 1574763 A CH1574763 A CH 1574763A CH 1574763 A CH1574763 A CH 1574763A CH 411272 A CH411272 A CH 411272A
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CH
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piston
signal
valve
valve body
safety valve
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CH1574763A
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Braig Alfred
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Wmf Wuerttemberg Metallwaren
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Description


  Sicherheitsventil für     Dampfdruckkochtöpfe       Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsventil für       Dampfdruckkochtöpfe,    Druckkocher     od.    dgl., welches  mit einer optischen und akustischen Signaleinrichtung  versehen ist.  



  Die bekannten Sicherheitsventile dieser Art haben  im allgemeinen einen rohrförmigen, an seinem unteren  Ende mit einem Ventilkegel versehenen     Ventilver-          schlusskörper,    der in einem mit dem Inneren des       Dampfdruckkochtopfes    in Verbindung stehenden, mit       Ausblasöffnungen    versehenen Ventilgehäuse axial ver  schiebbar gelagert ist und unter der Wirkung einer  Ventilfeder steht, welche bestrebt ist, den Ventilkegel  entgegen der Wirkung des Dampfdruckes auf den Ven  tilsitz des Ventilgehäuses zu drücken, bis der Dampf  druck die Gegenkraft der Ventilfeder überwindet und  den Ventilkegel von dem Ventilsitz abhebt,

   so dass  der unter Spannung stehende Dampf aus dem Dampf  druckkochtopf oder sonstigen Druckkocher durch die       Ausblasöffnung    des Ventilgehäuses ins Freie aus  strömen kann.  



  Die Signaleinrichtung besteht bei einem solchen  Sicherheitsventil aus einem Signalkolben, der in dem  rohrförmigen     Ventilverschlusskörper    entgegen der Wir  kung einer Belastungsfeder vom Dampfdruck axial  verschiebbar ist. Dieser Signalkolben hat oberhalb  seines eigentlichen Kolbenteiles einen hohlen Schaft  teil, der durch die obere Öffnung des rohrförmigen       Ventilverschlusskörpers        hindurchragt    und der gleich  zeitig als Pfeifenrohr einer Signalpfeife ausgebildet  ist.

   Wenn der obere Schaftteil des Signalkolbens unter  der Wirkung des Dampfdruckes aus der oberen     öff-          nung    des     Ventilverschlusskörpers        herausgeschoben     wird, zeigt er dadurch optisch das Ansteigen des    Druckes im Inneren des     Dampfdruckkochtopfes    an,  wobei     gegebenenfalls    Markierungsringe am Schaftteil  ein Mass für die erreichte Druckhöhe bilden können.

    Ausserdem wird bei Überschreitung eines bestimmten  Dampfdruckes der     Ventilverschlusskörper    angehoben  und dann der ausströmende Dampf durch Bohrungen  im Ventilkörper und im Signalkolben in das Pfeifen  rohr geleitet, wodurch die Pfeife in Tätigkeit versetzt  und ein akustisches Signal erzeugt wird.

   Diese Aus  bildung des Sicherheitsventils hat u. a. den Nachteil,  dass bei der     Öffnung    des Überdruckventils vor allem  beim Kochen stark schäumender Speisen sofort er  hebliche Mengen des Kochgutes durch die     Ausblas-          öffnung    des Ventilgehäuses und durch die Pfeifen  öffnung des Pfeifenrohres austreten, welche den Koch  topf und den Herd verunreinigen und beim Kochen  auf Gas     evtl.    sogar die Gasflamme löschen können.  



  Durch die Erfindung wird bezweckt, diesen Übel  stand zu beseitigen und     darüberhinaus    ein zuverlässig  arbeitendes Sicherheitsventil mit optischer und aku  stischer Signaleinrichtung zu schaffen, welches den  Anforderungen der Praxis besser als die bisher be  kannten Ventile dieser Art entspricht, ohne kompli  zierter bzw. aufwendiger ausgebildet zu sein als die  bekannten Einrichtungen.  



  Die     Erfindung    besteht darin, dass die Pfeifenrohr  bohrung des Schaftteiles des Signalkolbens mit dem  unterhalb des Ventilsitzes befindlichen Teil des In  nenraumes des Ventilgehäuses durch einen von dem  Kolbenteil des Signalkolbens absperrbaren Dampfka  nal verbunden ist, welcher nach Erreichen einer be  stimmten Hubhöhe des Signalkolbens von dem Kol  benteil desselben freigegeben wird, bevor der Ventil-           kegel    des Ventilkörpers von dem Ventilsitz des Ven  tilgehäuses abgehoben wird.  



  Der Dampfkanal wird zweckmässig zwischen dem  Ventilkörper und dem Kolbenteil des Signalkolbens  von zusammenarbeitenden, einerseits in der Innenboh  rung des Ventilkörpers und andererseits in der Aus  senwandung des Kolbenteiles des Signalkolbens vor  gesehenen     Ausnehmungen    gebildet, welche in der un  teren Stellung des Signalkolbens voneinander getrennt  und in der oberen Stellung des Signalkolbens derart  miteinander verbunden werden, dass ein zusammen  hängender Kanal für den Durchtritt des Dampfes aus  dem unteren Teil des Ventilgehäuses in das Pfeifen  rohr entsteht, ohne dass der Ventilkegel des eigent  lichen Überdruckventils schon von seinem Sitz abge  hoben worden ist.

   Das akustische Signal ertönt also  schon vor dem Ansprechen des Überdruckventils,  welch letzteres erst nach einem weiteren Ansteigen  des Dampfdruckes geöffnet wird.  



  Vorzugsweise wird dieses Sicherheitsventil so aus  gebildet, dass der Dampf zur Betätigung des akusti  schen Signals erst in der höchsten Stellung des Signal  kolbens beim Erreichen des betreffenden, eingestellten  Druckes durch den Dampfkanal in das Pfeifenrohr  eintreten kann. Vorher kann man selbstverständlich  durch das Hochsteigen des Signalkolbens an dem aus  dem Ventilkörper hochsteigenden Signalschaft rein  optisch erkennen, dass Dampfdruck in dem Druck  kocher eine bestimmte Höhe erreicht hat.  



  Der Kolbenteil des Signalkolbens ist vorzugsweise  mit mehreren, verschieden breiten Kolbenabschnitten  versehen, die die Innenbohrung des rohrförmigen Ven  tilkörpers dampfdicht abschliessen können und in der  höchsten Stellung des Signalkolbens zusammen mit  Aussparungen in der Innenbohrung des Ventilkörpers  und mit einer oder     mehrer-1:i        Querbohrungen    im Signal  kolben die gewünschte Dampfverbindung zum Pfeifen  rohr herstellen. Die Aussparungen werden einerseits  in Form von Ringnuten entweder im Signalkolben oder  im Ventilkörper eingedreht, während die mit diesen  Ringnuten zusammenarbeitenden Aussparungen des  anderen Teils jeweils entsprechend entweder im Ventil  körper oder am Signalkolben vorgesehen sind.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung in verschiede  nen Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht.       Fig.    1 zeigt im Längsschnitt ein     erfindungsgemäss     ausgebildetes Sicherheitsventil in seiner     Schliessstel-          lung,          Fig.    2 zeigt im Längsschnitt das Sicherheitsventil  nach     Fig.    1 mit halb angehobenem Signalkolben,       Fig.    3 zeigt im Längsschnitt das Sicherheitsventil  nach     Fig.    1 und 2 mit vollständig angehobenem Signal  kolben,       Fig.    4 zeigt im Längsschnitt das Sicherheitsventil  nach     Fig.    1 bis 3 in seiner Öffnungsstellung,

         Fig.    5 zeigt im Längsschnitt den Ventilkörper des  Sicherheitsventils nach     Fig.    1 bis 4,       Fig.    6 zeigt teils im Längsschnitt, teils in Seitenan  sicht den Signalkolben des Sicherheitsventils nach       Fig.    1 bis. 4,         Fig.    7 zeigt im Längsschnitt eine abgeänderte Aus  führungsform des Ventilkörpers,       Fig.    8 zeigt teils im Längsschnitt, teils in Seitenan  sicht eine abgeänderte Ausführungsform des Signal  kolbens, und       Fig.    9 zeigt einen Querschnitt durch den Signal  kolben nach der Linie     A-B    der     Fig.    B.  



  Das in     Fig.    1 bis 4 in verschiedenen Stellungen  gezeigte Sicherheitsventil besteht im wesentlichen aus  einem Ventilgehäuse 1, einem Ventilkörper 2, einem  in letzterem axial verschiebbaren Signalkolben 3 und  einer als     überwurfmutter    auf das Ventilgehäuse 1 auf  schraubbaren Ventilkappe 4.  



  Das im wesentlichen zylindrische Ventilgehäuse 1  ragt mit seinem unteren, offenen Ende in das Innere  eines     Dampfdruckkochtopfes    hinein und ist zu diesem  Zweck in einer Bohrung des in der Zeichnung nur  angedeuteten Topfdeckels 5 unter Einfügung eines  Dichtringes 6 mittels einer Mutter 7 befestigt. Im  Innenraum 8 des Ventilgehäuses 1 ist ein Ventilsitz  9 angeordnet. Oberhalb des Ventilsitzes 9 steht der  Innenraum 8 durch     Ausblasöffnungen    10 mit der  Aussenluft in Verbindung. Darüber ist die Wandung  des Ventilgehäuses 1 mit einem Aussengewinde 11  versehen, auf das die mit einem entsprechenden In  nengewinde versehene Ventilkappe 4 aufgeschraubt ist.

    Die Ventilkappe 4 hat einen teilweise über die     Aus-          blasöffnungen    10 greifenden, sich nach unten und  aussen erweiternden unteren Rand 4'.  



  Im oberen Teil des Innenraumes 8 des Ventilge  häuses 1 ist der rohrförmige Ventilkörper 2 axial  verschiebbar gelagert. Der Ventilkörper 2 hat an sei  nem unteren Ende einen Ventilkegel 12 und steht unter  der Wirkung einer Druckfeder 13, welche den Ventil  kegel 12 auf den Ventilsitz 9 des Ventilgehäuses 1  zu drücken sucht. Die Druckfeder 13 stützt sich unten  auf einem Bund 14     (Fig.    5) des Ventilkörpers 2 und  oben auf einer Innenschulter 15 der Ventilkappe 4 ab.  Der Ventilkörper 2 hat eine zylindrische Innenbohrung  16, in der gemäss     Fig.    5 ein oder mehrere, axial verlau  fende Ausfräsungen oder Vertiefungen 17 angebracht  sind. Im Ausführungsbeispiel sind drei Ausfräsungen  17 von verschiedener Länge in kurzen Abständen  übereinander vorgesehen.

   Oberhalb der obersten, läng  sten Ausfräsung 17 ist die Wandung des Ventilkörpers  2 durch Querbohrungen 18     (Fig.    5) durchbrochen. An  seinem oberen Ende ist der Ventilkörper 2 schliesslich  mit einer Innenschulter 19 versehen.  



  In der zylindrischen Innenbohrung 16 des Ventil  körpers 2 ist der Signalkolben 3 unter der Wirkung  des Dampfdruckes entgegen der Wirkung einer Bela  stungsfeder 20 axial verschiebbar gelagert. Die Bela  stungsfeder 20 stützt sich oben auf der Innenschulter  19 des hohlen Ventilkörpers 2 und unten auf einem  Absatz 21     (Fig.    6) des Signalkolbens 3 ab.  



  Der untere, eigentliche Kolbenteil des in     Fig.    6  für sich     herausgezeichneten    Signalkolbens 3 hat eine  oder mehrere, gemäss dem Ausführungsbeispiel drei  ausgedrehte Ringnuten 22, welche drei obere Kolben  abschnitte 23 und einen unteren Kolbenabschnitt 24      voneinander trennen. Die Kolbenabschnitte 23 und  24 haben sämtlich den gleichen Durchmesser und pas  sen mit dichtem Gleitsitz in die zylindrische Innenboh  rung 16 des Ventilkörpers 2. Die axiale Länge der  Kolbenabschnitte 23 ist verschieden gross und     aus-          serdem    derart bemessen, dass jeder Kolbenabschnitt  23 etwas kürzer ist als die Länge der entsprechenden  axialen Ausfräsung 17 in der Innenbohrung 16 des  Ventilkörpers 2.

   Der unterste Kolbenabschnitt 24 hat  am Rande eine Bohrung oder Längsnut 25, welche in  die unterste Ringnut 22 führt.  



  Der mittlere Schaftteil 26 des Signalkolbens 3 hat  einen geringeren Durchmesser als der untere Kolben  teil 23, 24, so dass zwischen der Aussenwand des  Schaftteiles 26 und der Innenwand der Innenbohrung  16 des Ventilkörpers 2 ein Ringraum zur Aufnahme  der Belastungsfeder 20 verbleibt. Schliesslich geht  der mittlere Schaftteil 26 über einen Absatz 27 in  einen oberen Schaftteil 28 über, dessen Durchmesser  noch etwas geringer ist als der Durchmesser des  Schaftteiles 26. Der Aussendurchmesser des oberen  Schaftteiles 28 ist etwas kleiner, und der Aussendurch  messer des mittleren Schaftteiles 26 ist etwas grösser  als der Innendurchmesser der oberen Innenschulter  19 des Ventilkörpers 2, so dass der Absatz 27 des  Signalkolbens 3 bei dessen Aufwärtsbewegung gegen  die Innenschulter 19 des Ventilkörpers 2 anschlägt.  



  Auf das obere Ende des oberen Schaftteiles 28  des Signalkolbens 3 ist eine Hutmutter 29 aufge  schraubt, welche sich in der Ruhestellung des Ventils  auf die obere Stirnfläche des Ventilkörpers 2 auflegt.  Zwischen der Hutmutter 29 und dem Absatz 27 sind  in den oberen Schaftteil 28 ein oder mehrere, gemäss  dem Ausführungsbeispiel zwei Signalringe 30 einge  dreht, welche farbig markiert sein können.  



  Die Schaftteile 28 und 26 des Signalkolbens 3  sind mit einer bis in den obersten Kolbenabschnitt  23 reichenden axialen Bohrung 31 versehen. Im oberen  Schaftteil 28 ist die Schaftwandung mit einer Pfeifen  öffnung 32 versehen, unter welcher in die Bohrung  31 eine Pfeifenlippe 33 eingesetzt ist. Das untere Ende  der Innenbohrung 31 steht durch Querbohrungen 34  im obersten Kolbenabschnitt 23 mit einer randoffenen  Ringnut 35 dieses Kolbenabschnittes in Verbindung.  Auf diese Weise bildet der schaftförmige Teil des  Signalkolbens 3 das Pfeifenrohr einer Signalpfeife, die  durch den Dampf aus dem Druckkochtopf in Tätig  keit versetzt werden kann.  



  Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen  Sicherheitsventils ist folgende:  In der in     Fig.    1 gezeigten Ruhe- oder     Schliess-          stellung    presst die Druckfeder 13 den Ventilkörper  2 mit seinem Ventilkegel 12 auf den Ventilsitz 9 des  Ventilgehäuses 1. Diese Abschlussstellung behält der  Ventilkörper 2 auch in den in     Fig.    2 und 3 gezeigten  Zwischenstellungen bei. Auch der Signalkolben 3 wird  durch die Belastungsfeder 20 in seine unterste Stellung  gedrückt, in der die Hutmutter 29 auf der oberen Stirn  fläche des hohlen Ventilkörpers 2 aufliegt. Die oberen  Kolbenabschnitte 23 dichten die Innenbohrung 16 des    Ventilkörpers 2 ab.

   Es kann also der Dampf aus  dem Kochtopf weder durch das Pfeifenrohr des Signal  kolbens 3 noch durch die     Ausblasöffnungen    10 des  Ventilgehäuses 1 nach aussen abströmen.  



  Wenn nun der Dampfdruck im Druckkochtopf  ansteigt, so bewegt sich der Signalkolben 3 entgegen  der Wirkung der Druckfeder 20 nach oben, und zwar  zunächst in eine in     Fig.    2 gezeigte Zwischenstellung.  Auch hier sperren die Kolbenabschnitte 23 den Durch  gang durch die Innenbohrung 16 des Ventilkörpers 2  noch ab. Jedoch steigt der obere Schaftteil 28 des  Signalkolbens 3 aus dem Ventilkörper 2 nach oben  heraus. Dadurch wird erst die obere und anschliessend  auch die untere Ringnut 30 sichtbar und zeigt an, dass  der Dampfdruck im Druckkochtopf entsprechend ge  stiegen ist. Die Kolbenabschnitte 23 sorgen bei dieser  Bewegung für eine einwandfreie Dichtung und Füh  rung des Signalkolbens 3 in der zylindrischen Innen  bohrung 16 des Ventilkörpers 2.  



  Schliesslich steigt der Signalkolben 3 im Ventil  körper 2 so hoch, dass er sich mit seinem Absatz 27  von unten an die Innenschulter 19 des Ventilkörpers  2 anlegt     (Fig.    3). In dieser Stellung tritt Dampf aus  der Gehäusebohrung 8 durch die     Axialnut    25 des  untersten Kolbenabschnittes 24 in die unterste Ringnut  22 des Signalkolbens 3, von dort durch die unterste  Ausfräsung 17 des Ventilkörpers 2 in die mittlere  Ringnut 22 des Signalkolbens, von dort durch die  mittlere Ausfräsung 17 in die oberste Ringnut 22 des  Signalkolbens, von dort durch die oberste Ausfräsung  17 in die Ringnut 35 des obersten Kolbenabschnittes  23, und von dort durch die Querbohrungen 34 in die  Bohrung 31 des Pfeifenrohres 26, 28.

   Der an der Lippe  33     vorbeiströmende    und durch die Öffnung 32 aus  dem Pfeifenrohr ausströmende Dampf bringt die Si  gnalpfeife zum Ertönen.  



  Falls weder die optischen Signale noch das aku  stische Signal beachtet werden, kann der Dampfdruck  im Druckkochtopf noch weiter ansteigen. Er über  windet dann schliesslich die Kraft der Druckfeder 13  und bewegt den Ventilkörper 2 nach oben in die in       Fig.    4 gezeigte Öffnungsstellung. In dieser     öffnungs-          stellung    hat sich der Ventilkegel 12 von dem Ventil  sitz 9 abgehoben, und der Dampf kann nunmehr in  voller Stärke durch die     Ausblasöffnungen    10 des Ven  tilgehäuses 1 nach aussen in die Atmosphäre abströ  men. Der Dampfdruck hat dann den vorgesehenen  Höchstwert erreicht, welcher nicht mehr     überschritten     werden kann. Wenn die Wärmezufuhr gedrosselt bzw.

    unterbunden wird, so sinkt der Überdruck im Druck  kochtopf, und der Ventilkörper 2 wird durch die  Druckfeder 13 mit seinem Ventilkegel 12 wieder auf  den Ventilsitz 9 gedrückt, d. h. das Sicherheitsventil  nimmt wieder die in     Fig.    3 gezeigte Zwischenstellung  ein. Anschliessend bewegt sich unter der Wirkung der  Belastungsfeder 20 auch der Signalkolben 3 nach  unten über die in     Fig.    2 gezeigte Zwischenstellung bis  in seine Ruhestellung gemäss     Fig.    1. Entsprechend  wird auch die Dampfzufuhr zum Pfeifenrohr unterbro-           chen,    und die Ringmarkierungen 30 verschwinden im       Inneren    des Ventilkörpers 2.  



  Die in     Fig.    7 bis 9 dargestellte Ausführungsform  des Ventilkörpers und des Signalkolbens unterscheidet  sich von derjenigen nach     Fig.    5 und 6 im wesentlichen  dadurch, dass die zylindrische Innenbohrung 36 des  Ventilkörpers 37' mit ausgedrehten Ringnuten 38 ver  sehen ist, während der Kolbenteil 39 des Signalkol  bens 40 lediglich mit seitlichen Abflachungen 41 ver  sehen ist. Ferner ist der unterste Kolbenabschnitt 42  des Signalkolbens 40 mit mindestens einer Randnut  oder Abflachung 43 versehen. Alle übrigen Teile  bleiben unverändert. Auch die Wirkungsweise dieser  Ausführungsform entspricht der vorstehend erläuter  ten Funktion des Sicherheitsventils nach     Fig.    1 bis 6.  



  Im übrigen beschränkt sich die Erfindung nicht  auf die vorstehend beschriebenen und in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsbeispiele, sondern sie  umfasst alle Varianten im Rahmen des wesentlichen  Erfindungsgedankens. Insbesondere kann die Anzahl,  Bemessung und Anordnung der zusammenarbeitenden  Ringnuten, Ausfräsungen oder sonstigen Aussparun  gen, die im     Ventilverschlusskörper    bzw. im Signal  kolben vorgesehen sind, auf verschiedene Weise variie  ren, sofern nur der Zweck der Erfindung damit  erfüllt und die     erfindungsgemäss    gewünschte Funktion  erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitsventil für Dampfdruckkochtöpfe od. dgl. mit in einem Ventilgehäuse unter der Wirkung einer Ventilfeder stehendem rohrförmigem Ventilkörper, in welchem ein oberhalb seines Kolbenteiles mit einem hohlen, das Pfeifenrohr einer Signalpfeife bildenden Schaftteil versehener Signalkolben entgegen der Wir kung einer Belastungsfeder axial verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfeifenrohrboh- rung (31) des Schaftteiles (26, 28) des Signalkolbens (3) mit dem unterhalb des Ventilsitzes (9) befindlichen Teil des Innenraumes (8) des Ventilgehäuses (1) durch einen von dem Kolbenteil des Signalkolbens (3)
    ab sperrbaren Dampfkanal verbunden ist, welcher nach Erreichen einer bestimmten Hubhöhe des Signalkol bens (3) von dem Kolbenteil desselben freigegeben wird, bevor der Ventilkegel (12) des Ventilkörpers (2) von dem Ventilsitz (9) des Ventilgehäuses (1) ab gehoben wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Sicherheitsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampfkanal zwischen dem Ventilkörper (2 oder 37) und dem Kolbenteil des Signalkolbens (3 oder 40) von zusammenarbeitenden, einerseits in der Innenbohrung (16 oder 36) des Ven tilkörpers (2 bzw. 37) und andererseits in dem Kolben teil des Signalkolbens (3 bzw. 40) vorgesehenen Aus- nehmungen gebildet wird, welche in der unteren Stel- lung des Signalkolbens voneinander getrennt und in der oberen Stellung des Signalkolbens miteinander verbunden sind. 2.
    Sicherheitsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Pfeifenrohr des Signal kolbens führende Dampfkanal erst in der höchsten Stellung des Signalkolbens freigegeben wird. 3. Sicherheitsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenteil des Signalkolbens (3) mit Ringnuten (22) versehen ist, welche zwei oder mehr verschieden breite Kolbenabschnitte voneinander trennen, die mit dichtem Gleitsitz in die zylindrische Innenbohrung (16) des Ventilkörpers (2) passen und mit axialen Ausfräsungen (17) der Innenbohrung (16) zusammenarbeiten, deren axiale Länge jeweils etwas grösser ist als die axiale Länge der entsprechenden Kolbenabschnitte (23). 4.
    Sicherheitsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenteil des Signalkolbens (3) unterhalb der Kolbenabschnitte (23) einen unter sten ringförmigen Führungsabschnitt (24) hat, der mit mindestens einer seitlichen Ausnehmung, Bohrung oder Längsnut (25) versehen ist, welche in die unter ste Ringnut (22) des Kolbenteiles führt. 5. Sicherheitsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Innenbohrung (36) des Ventilkörpers (37) mit ausgedrehten Ringnu ten (38) versehen ist, die mit seitlichen Ausnehmungen oder Abflachungen (41) des Signalkolbens (40) zu sammenarbeiten, deren axiale Länge von der axialen Länge der entsprechenden Ringnuten (38) abweicht. 6.
    Sicherheitsventil nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Kolbenteil des Signal kolbens (40) unterhalb der Abflachungen (41) einen untersten Kolbenabschnitt (42) aufweist, der mit min destens einer Randnut oder Abflachung (43) versehen Ist. 7. Sicherheitsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenteil des Signalkolbens (3 oder 40) unterhalb des hohlen Schaftteiles (26, 28) mit einer randoffenen Ringnut (35) versehen ist, von deren Grund eine oder mehrere radiale Querbohrun gen (34) in die axiale Pfeifenrohrbohrung (31) des Schaftteiles (26) führen. B.
    Sicherheitsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schaftteil (26) des Signalkolbens (3 oder 40) über einen Absatz (27) in den oberen Schaftteil (28) übergeht, dessen Durch messer etwas kleiner als der Durchmesser des unteren Schaftteiles (26) ist und der durch die obere Öffnung des Ventilkörpers (2) passt, die mit einer Innenschulter (19) versehen ist, welche bei der Aufwärtsbewegung des Signalkolbens einen Anschlag für den Absatz (27) des Schaftteiles (26, 28) bildet.
CH1574763A 1962-12-28 1963-12-20 Sicherheitsventil für Dampfdruckkochtöpfe CH411272A (de)

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