CH400962A - Kleidungsstück und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Kleidungsstück und Verfahren zur Herstellung desselben

Info

Publication number
CH400962A
CH400962A CH877361A CH877361A CH400962A CH 400962 A CH400962 A CH 400962A CH 877361 A CH877361 A CH 877361A CH 877361 A CH877361 A CH 877361A CH 400962 A CH400962 A CH 400962A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lining
rear part
garment
attached
upper edge
Prior art date
Application number
CH877361A
Other languages
English (en)
Inventor
Garcia Adolph
Original Assignee
Garcia Adolph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Garcia Adolph filed Critical Garcia Adolph
Priority to CH877361A priority Critical patent/CH400962A/de
Publication of CH400962A publication Critical patent/CH400962A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D1/00Garments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description


      Kleidungsstück    und     Verfahren        zur    Herstellung desselben    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Kleidungsstück mit     zusammengenähtem        Vorder-    und  Hinterteil wie Röcke, lange Hosen und ähnliche Klei  dungen und auf ein Verfahren zu deren     Herstellung.     Sie hat sich die Aufgabe gestellt, Kleidungsstücke und  ein Verfahren zur     Herstellung    derselben mit     einer          eingesetzten    Unterlage zu entwickeln, wodurch     ein     Ausbeuteln vermieden wird.

   Bekanntlich sind Klei  dungsstücke, wie Röcke mit dem Nachteil behaftet,  dass sich nach einiger Zeit des Tragens ihr Hinter  teil an gewissen Stellen ausweitet, und zwar durch  häufiges Hinsetzen des Trägers, wodurch sich dort  sogenannte      Ausbeutelungen     oder  Sitze  bilden,       die    sehr unschön aussehen. Die Bildung dieser  Aus  beutelungen  kommt bei Röcken ähnlich wie die  bekannten     Ausbeutelungen    in den Knieteilen von  Herrenhosen durch häufiges Hinsetzen des Trägers  zustande. Beim Hinsetzen erfährt der Stoff nämlich  an der Stelle des Kleidungsstückes, die hierbei am  stärksten beansprucht wird - beim Rock ist es der  Hinterteil -, eine örtliche Dehnung.  



  Die vorliegende Erfindung sieht zur Behebung  dieses Nachteils ein Kleidungsstück mit zusammen  genähtem     Vorder-    und     Hinterteil    vor, welches sich  dadurch kennzeichnet, dass darin eine zur Verhin  derung der Bildung von     Ausbeutelungen    in     seiner     Sitzgegend dienende Futterunterlage eingesetzt ist,  welche aus einem feinen festgewebten     Stoff    besteht,  zur Erzielung einer     Undehnbarkeit    in seitlicher Rich  tung, welche Unterlage an der Innenseite des     Klei          dungsstückhinterteils    durch Annähen mit ihrem obe  ren Rand und ihren Seitenrändern befestigt ist;

    Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung ein       Verfahren    zur Herstellung von derartigen Kleidungs  stücken, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass  das Kleidungsstück in zwei Teilen, einem Vorderteil  und einem Hinterteil, zugeschnitten wird, dass an    der Innenseite des Hinterteils die     Futterunterlage    in  Form eines die Gestalt des Hinterteils aufweisenden  Futters aus feinem festgewebten Stoff befestigt wird',  welcher schräggeschnitten wird, damit er sich seit  lich nicht     ausdehen        kann,    wenn er am Kleidungs  stück befestigt ist, dass die Befestigung des Futter  stoffes entlang seinem oberen Rand und seinen bei  den Seitenrändern am Hinterteil erfolgt,

   wogegen der  untere Rand des     Futterstoffes    nicht befestigt wird,  und dass der Vorderteil und der mit dem     Futter     unterlegte Hinterteil zum fertigen Kleidungsstück zu  sammengenäht wird.  



  Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der  Erfindung erörtert.  



  Vorzugsweise wird das     Unterlagefutter    an seinen  beiden Seiten mit     Zickzackstichen    am Hinterteil be  festigt, wodurch eine gewisse Dehnung des Futters  ins Längsrichtung ermöglicht, eine Dehnung dessel  ben     in!    seitlicher Richtung jedoch verhindert wird.  



  Vorzugsweise wird das Futter mit     Zickzacksti-          chen    derart am Hinterteil befestigt, dass das Klei  dungsstück-Hinterteil einer     kleineren    Spannung als  das Futter ausgesetzt ist, wodurch beim Tragen des  Kleidungsstückes das Futter der Dehnung ausgesetzt  wird, wo     hingegen    der hintere Teil     keine    Dehnungs  beanspruchung     erfährt.     



  Das     Futter    soll daher als eingesetzte Unterlage  dienen, die jede örtliche Dehnungsbeanspruchung,  wie sie .durch das Hinsetzen, des Trägers auftritt, auf  nimmt und verhindert, dass diese     Dehnungsbeannispru-          chung    auf den Stoff des Kleidungsstückes übertragen  wird.  



  Infolgedessen ist es unbedingt notwendig, einen  für diesen Zweck geeigneten Futterstoff zu verwen  den. Es hat sich herausgestellt, dass zur Durchführung  des     Verfahrens    am besten ein solcher Futterstoff      geeignet ist, der mit sehr gleichmässiger     Spannung     auf einem automatischen     Jacquard-Webstuhl    aus fei  nen     zweifädigen        Kettfäden    und     einfädigen        Schuss-          fäden    aus ägyptischer Baumwolle gewebt und der  nach dem Bleichen und Färben mit einer Wachs  emulsionsstärke behandelt wird.

   Nach dieser Behand  lung wird der Futterstoff vorzugsweise einem       Krumpfprozess    unterzogen, um sicherzustellen, dass  er nach dem Waschen und Bügeln seine ursprüngli  che Länge beibehält. Vorzugsweise wird der Futter  stoff jedoch nicht vollkommen gekrumpft, da dies  Dehnungen nach dem Tragen des Kleidungsstückes  verursachen     würde.     



  Die vorgenannte     Behandlung    des Futterstoffes  verleiht diesem eine     glatte        Oberflächenbeschaffen-          heit,    wodurch vermieden wird, dass beim Tragen  des Kleidungsstückes der Futterstoff an diesem an  klammert oder unter Reibung anklebt.  



  Bevor man den Futterstoff an dem     Hinterteil     des Kleidungsstückes befestigt, wird der Futterstoff  vorzugsweise so zugeschnitten, dass er einen leicht       konkav    geformten oberen Rand und gewölbte Sei  tenränder hat, welche dieselbe Form wie der Hinter  teil des Kleidungsstückes beim Tragen haben. Dabei  ist das Ausmass der Krümmung des konkaven oberen  Randes so, dass, wenn der Vorderteil und der mit  dem Futter besetzte Hinterteil zusammengenäht wer  den und das Kleidungsstück getragen wird, der obere  Rand des Futters in einer horizontalen Ebene liegt.  Vorzugsweise wird der obere Rand des Futterstoffes  durch Heften derart am Hinterteil befestigt, dass er  sich in einem     Abstand    vom oberen Rand befindet,  welcher der Breite des Bundes des Kleidungsstückes  entspricht.

    



  Die     Zeichnung    zeigt als Ausführungsbeispiel des  Verfahrens die Herstellung eines Rockes.  



  Eine Futterunterlage 2 wird in der     Sitzgegen=d    des  Hinterteils 1 eines Rockes angenäht. Das Futter     wird     dem oberen Rand entlang, gerade     unter    dem Gürtel,  durch eine Reihe von Stichen 5, und an beiden  Rändern, durch eine     Zickzackreihe    von Stichen 3,  am     Hinterteil    1 des Rockes angenäht. Die Zickzack  reihen 3 erlauben eine längliche Ausdehnung des  Futters 3, währenddem jede Ausdehnung in der Breite       verhindjrt    wird. Die waagrechten Linnen 6 sind nur  da um zu zeigen, dass das Futter sich in der Länge  ausdehnen kann, aber nicht in der Breite.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Kleidungsstück mit zusammengenähtem Vor der- und Hinterteil (1), dadurch gekennzeichnet, dass darin eine zur Verhinderung der Bildung von Aus beutelungen in seiner Sitzgegend dienende Futter unterlage (2) eingesetzt ist, welche aus einem feinen festgewebten.
    Stoff besteht, zur Erzielung einer Un- dehnbankeit in seitlicher Richtung, welche Unter lage (2) an der Innenseite des Kleidungsstückhinter- teils (1) durch Annähen mit ihrem oberen Rand (5) und ihren Seitenrändern (3) befestigt ist.
    II. Verfahren zur Herstellung eines Kleidungs stückes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich- net, dass das Kleidungsstück in zwei Teilen, einem Vorderteil und einem Hinterteil (1), zugeschnitten wird, dass an der Innenseite des Hinterteils (2) die Futterunterlage (2) in Form eines die Gestalt des Hinterteils aufweisenden Futters aus feinem fest gewebten Stoff befestigt wird, welcher schräggeschnit ten wind, damit er sich seitlich nicht ausdehnen kann, wenn er am Kleidungsstück befestigt ist, dass die Befestigung des Futterstoffes entlang seinem oberen Rand (5) und seinen beiden Seitenrändern (3) am Hinterteil (2)
    erfolgt, wogegen der untere Rand des Futterstoffes nicht befestigt wird, und, dass der Vor derteil und der mit dem Futter unterlegte Hinterteil zum fertigen Kleidungsstück zusammengenäht wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das Futter (2) an seinen beiden Seiten mit Zickzackstichen (3) am Hinterteil (1) befestigt wird, wodurch eine Dehnung des Futters in Längsrichtung ermöglicht wird, wobei eine Deh nung desselben in seitlicher Richtung jedoch ver hindert wird. 2. Verfahren. nach.
    Patentanspruch 1I und Unter anspruch 1, d'ad'urch gekennzeichnet, dass das Futter (2) mit Zickzackstichen (3) derart am Hinterteil (1) befestigt wird, dass das Kleidungsstückhinterteil einer kleineren Spannung als das Futter (2) ausgesetzt ist, wodurch beim Tragen des Kleidungsstückes das Fut ter (2) der Dehnung ausgesetzt wird, wo hingegen der hintere Teil keine Dehnungsbeanspruchung er fährt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch II und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Futterstoff (2) zur Verwendung gelangt, der mit gleichmässiger Spannung auf einem automatischen Jacquard-Webstuhl aus feinen zweifädigen Kettfäden und einfädigen Schussfäden aus ägyptischer Baum wolle gewebt, gebleicht sowie gefärbt und danach mit einer Wachsemulsionsstärke behandelt ist. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Futter stoff (2) vor seiner Verwendung einem Krumpf- prozess unterworfen worden ist. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Futterstoff (2) so geschnitten wird, dass er einen konkaven oberen Rand und, gewölbte Seitenränder hat, welche dieselbe Form des Kleidungsstückes beim Tragen haben, so dass, wenn der Vorderteil und der mit dem Futter (2) 'besetzte Hinterteil (1) zusammen genäht werden und das Kleidungsstück getragen wird, der obere Rand des Futters in einer horizontalen Ebene liegt.
CH877361A 1961-07-26 1961-07-26 Kleidungsstück und Verfahren zur Herstellung desselben CH400962A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH877361A CH400962A (de) 1961-07-26 1961-07-26 Kleidungsstück und Verfahren zur Herstellung desselben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH877361A CH400962A (de) 1961-07-26 1961-07-26 Kleidungsstück und Verfahren zur Herstellung desselben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH400962A true CH400962A (de) 1965-10-31

Family

ID=4344566

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH877361A CH400962A (de) 1961-07-26 1961-07-26 Kleidungsstück und Verfahren zur Herstellung desselben

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH400962A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69413975T2 (de) Erzeugung von dehnbarkeit in geweben
DE1920791A1 (de) Aus drei Teilen zusammengesetzte Strumpfhose
DE2225755A1 (de) Schmales elastisches gewebe und verfahren zu seiner herstellung
DE69301972T2 (de) Unterhose
AT143412B (de) Kragen, Halsstreifen von Hemden u. dgl.
DE60204579T2 (de) Bekleidungsstück
DE2241773A1 (de) Huefthalter
CH400962A (de) Kleidungsstück und Verfahren zur Herstellung desselben
DE2448213A1 (de) Kleidungsstueck fuer den unteren teil des menschlichen koerpers und verfahren zu seiner herstellung
DE69609490T2 (de) Tasche für gestricktes bekleidungsteil
DE7122407U (de) Gebogener reissverschluss
DE1829703U (de) Buestenhalter.
DE2041764C2 (de) Elastischer Damenschlüpfer und Verfahren zu dessen Herstellung
DE6602989U (de) Strumpfhose
AT140381B (de) Strumpf sowie Verfahren und Einrichtung zu dessen Herstellung.
DE864235C (de) Strumpf
EP0921223A2 (de) Kleidungsstück
DE2607671A1 (de) Strumpfhosengestrick und verfahren zu seiner herstellung
DE2541297A1 (de) Einteiliger damenbadeanzug
DE2058393A1 (de) Buestenhalter
EP1348346B1 (de) Umhang zum Bedecken des Rückens mit Schulter- und Hüftfortsätzen
DE660571C (de) Im ganzen oder teilweise wasserdichtes Bekleidungsstueck
AT345956B (de) Zweibeiniges unterbekleidungsstueck
DE486824C (de) Aus Maschenware bestehende Schlupfhose
DE6919688U (de) Bekleidungsstueck