CH398300A - Aufnahmekamera, insbesondere für Filmaufnahmen - Google Patents

Aufnahmekamera, insbesondere für Filmaufnahmen

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CH398300A
CH398300A CH1121762A CH1121762A CH398300A CH 398300 A CH398300 A CH 398300A CH 1121762 A CH1121762 A CH 1121762A CH 1121762 A CH1121762 A CH 1121762A CH 398300 A CH398300 A CH 398300A
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CH
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camera
handle
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CH1121762A
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Reinsch Herbert
Schnell Albert
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Bauer Eugen Gmbh
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Description


  Aufnahmekamera,     insbesondere        für        Filmaufnahmen       Die Erfindung betrifft eine Aufnahmekamera,  insbesondere für Filmaufnahmen, mit einem Hand  griff, der in Aufnahmerichtung abwärts     geneigt    ist  und ein     Auslöseglied    trägt.  



  Es ist     bekannt,    an einer Kamera einen     Griff     abnehmbar zu befestigen, der aus     einem    schräg  abwärts gerichteten zylindrischen Griffstück und  einem am Kameragehäuse in dessen     Stativgewinde     angeschraubten Haltebügel besteht. Ein solcher     Griff     erlaubt zwar eine bequeme Haltung der rechten,  die Kamera tragenden Hand, doch kann diese Hand  die Kamera nicht     in:    Drehrichtung um den     Griff     abstützen.

   Die Kamera wird daher seitlich ausschliess  lich von der anderen (linken) Hand gehalten., und  deren Bewegungen, etwa beim Betätigen einer Ob  jektiv- oder     Blendenverstellung,    bringen die     Kamrea     leicht zum Schwanken, da mit der rechten Hand  nicht dagegen     eingewirkt    werden kann. Die das  Auslösen der Kamera     bewirkenden    Verbindungsmit  tel müssen vom     Griff    ausgehend auf die     Aussenseite     der Kamera einwirken, was verhältnismässig um  ständliche Kupplungseinrichtungen     erfordert,    die oft  äusseren Einwirkungen wie Staub und Feuchtigkeit  ausgesetzt     sind.     



  Es ist auch bekannt,     einen        Griff        verdrehbar     seitlich am Kameragehäuse zu befestigen und, auf       seiner    Aussenseite eine Schlaufe     anzuordnen,    welche  das Abgleiten der Hand vom Griff     verhindert.    Da  mit ist aber die Kamera nicht unter     ,ihrem    Schwer  punkt erfasst - zum sicheren Halten müssen     also     wieder beide Hände     zusammenwirken    - und es wer  den besondere Befestigungsmittel für die Schlaufe  benötigt.

   Weiter kann die aus biegsamem Werk  stoff bestehende Schlaufe nicht immer eine sichere  Abstützung des Handrückens gegenüber der Kamera       bewirken.       Diese Nachteile werden nach der Erfindung da  durch vermieden, dass der Griff fest mit dem Kame  ragehäuse verbunden ist und dass seiner     inneren     Greiffläche eine im wesentlichen parallel dazu ver  laufende Fläche des Kameragehäuses in einem Ab  stand gegenüberliegt, welcher die Fingerstärke einer  den     Griff    umschliessenden Hand nicht     wesentlich          überschreitet.     



  Eine solche Kamera kann am Griff fest er  fasst und so gehalten werden, dass sich die Finger  oder der Rücken der haltenden Hand auf die gegen  überliegende     Kamerafläche    legen. Der     Aufnehmende     kann die Hand so um den Griff     schliessen,    dass sie  sich zwischen Griff     und    Kameragehäuse     festspannt.     Dadurch erhält die Kamera eine sehr feste Verbin  dung mit der haltenden Hand,

   so dass sie auch ohne       Zuhilfenehmen    der linken Hand     in    Aufnahmelage  gebracht und sicher gehalten werden     kann.        Beim     Tragen kann die Kamera abwärts gerichtet an dem  locker gefassten Griff hängen.  



  Der fest mit dem Kameragehäuse zusammen  gebaute     Griff    kann in zweckmässiger Weise     Bedie-          nungselemente        aufnehmen,    die     unmittelbar    durch  das     Innere    des     Griffs    mit in dem Gehäuse     liegenden     zugehörigen Teilen der Antriebs- und     Belichtungs-          regeleinrichtung    der Kamera verbunden     sind.     



  Die Bedienungselemente lassen sich vorteilhafter  weise so anordnen, dass die sie     betätigenden        Finger          in.    der natürlichen     Bewegungsrichtung    wirken, d. h.  auf die Handfläche der die Kamera     haltenden    Hand  hin. Das entspricht der     Fingerbewegung    beim Schlie  ssen der Faust zum Erfassen     eines    Gegenstands; da  bei wird die vom Finger ausgeübte Kraft     unmittel-          bar    an der Handfläche ausgeglichen, so dass     keine          Erschütterungen    auf die Kamera     kommen.     



  Dadurch, dass die untere Kamerafläche der     Nei"          gung        des    Griffs     folgt,    wird     zusätzlicher        Innenraum         für die Kamera gewonnen     gegegenüber    einer Anord  nung, bei der die Kamera-Unterseite von der Befe  stigungsstelle des Griffs aus waagrecht verläuft. Be  sonders zweckmässig ist es, die Längs- und Quer  schnittsform des Griffs der Innenform einer Hand  anzugleichen.  



  Ausführungsbeispiele der     Erfindung    sind in der  Zeichnung wiedergegeben. Es zeigen       Fig.    1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Film  kamera in der Ansicht,       Fig.    2     Einzelheiten    dieser Filmkamera im Schnitt,       Fig.    3 eine zweite Ausführungsform einer Film  kamera,       Fig.    4 eine dritte Ausführungsform.  



  Die Filmkamera nach     Fig.1    hat ein Gehäuse 1, an  dessen Vorderseite das Aufnahmeobjektiv 2 befestigt  ist. Das Gehäuse hat seine grösste Höhe in der Nähe  dieses Objektivs; seine Rückseite besteht aus einer  Schrägfläche 3 und einer sich an diese anschliessen  den kreiszylindrischen Fläche 4 mit     verhältnismässig     kleinem Halbmesser, welche die am weitesten hin  ten liegende Stelle des Gehäuses bildet. Von dieser  geht die     Bodenfläche    5 der Kamera     unter        einer     Neigung von 18  nach vorn abwärts und setzt sich  in einer in Gebrauchslage waagrechten Fläche 6 fort.  



  An der     Schrägfläche    3 ist der Einblick 7 für  den Sucher der Kamera angesetzt. Unterhalb der  Fläche 4 ist, deren Umriss zunächst     tangential    fort  setzend, einen Griff 8 angesetzt und fest mit  dem Gehäuse verbunden. An sein Übergangsstück  9, das im wesentlichen die Richtung der     genannten          Tangente    hat, schliesst sich ein Abschnitt 10 an,  der im wesentlichen parallel zu der Bodenfläche 5  ist. Er endet in einem waagrechten Abschnitt 11.  Die der Bodenfläche 5 zugewandte Oberseite des       Griffs    8 bildet eine Greiffläche 12 mit den     Fingern     einer Hand angepasster, wellenartiger Form.

   Die  Entfernung zwischen der Greiffläche 12 und der       Bodenfläche    5 mit der anschliessenden Fläche 6 ist  so bemessen, dass der Aufnehmende den Griff noch  leicht     umfassen    kann, die     Rückseite    seiner Finger  dann aber so nahe an den Flächen 5 und 6 liegt,  dass er durch Verspannen der Hand sowohl die       Flächen    5 und 6 als auch die     Greiffläche    12 unver  rückbar an der Hand festhält. Zum leichteren Er  fassen der Kamera hat das freie Ende 13 des     Griffs     einen etwas grösseren Abstand von der gegenüber  liegenden Kamerafläche als die Stelle, an     welcher     der Abschnitt 10 in das Übergangsstück 9 über  geht.  



  Der     Griff    ist einteilig aus Kunststoff hergestellt  und durch Schrauben 14 ständig mit dem Kamera  gehäuse verbunden. An der Rückseite des über  gangsstückes 9 ist     eine    Aussparung 15 ausgebildet, in  welche ein     Auslöseglied    in Form einer Hülse 16  hineinragt, ohne über den äusseren Umriss des über  gangsstücks vorzustehen. Die Hülse 16 ist durch  eine kleine Schraube 17 in dem     Übergangsstück    ge  halten und ragt ins Innere des Kameragehäuses 1.  Sie nimmt ein Ende eines Stiftes 18 auf, der in einer    Führung 19 des Kameragehäuses gleitet und an des  sen innerem Ende 20 ein Schalthebel 21 federnd  anliegt.

   Zwischen die gehäusefeste Führung 19 und  das innere Ende der Hülse 16 ist eine Druckfeder 22  eingespannt, welche die Hülse in einer äusseren     End-          lage    zu halten sucht, die durch die Schraube 17  bestimmt ist. Die Schraube ragt in einen Schlitz  23 der Hülse, dessen Enden Anschläge für die in  nere und äussere Grenzlage des     Auslöseglieds    bilden.  Der Stift 18 wird durch den Schalthebel 21 in seine  äussere Grenzlage geschoben.  



  In dem Gehäuse 1 ist eine Aussparung 24 an  gebracht, welche mit Hilfe eines Behälters 25 eine  Reihe von Batterien 26 aufnimmt. Von einem Pol  dieser parallel     geschalteten    Batterien führt eine Lei  tung 27 zu dem Schalthebel 21. Dem Schalthebel  liegt ein fester Kontakt 28 gegenüber, von dem  eine     Leitung    29 zu dem Antriebsmotor 30 der  Kamera     führt.    Dessen Welle 31 bewegt in nicht  näher dargestellter, an sich bekannter Weise die  Blende und die Filmtransportmittel der Kamera.  Von dem Motor führt eine Leitung 32 zum anderen  Pol der Batterien 26.  



  In dem zum Teil hohlen Übergangsstück 9 und  einem Teil des     Abschnitts    10 ist eine Taste 33 unter  gebracht und um eine Achse 34 kippbar     gelagert.    Sie  ist mit einem Schaltarm 35 verbunden, dem ein  fester Kontakt 36 gegenüberliegt. In der waagrechten  Fläche 6 ist ein     Stativgewinde    37 angebracht, wel  ches zum Befestigen der Kamera auf einem Stativ  dient. Neben diesem liegt ein     Tastglied    in Form eines  Stiftes 38, der von einer Feder 39 in einer äusseren  Grenzlage gehalten wird. Er trägt einen Finger 40.  Dieser arbeitet mit einem Schalthebel 41 zusammen,  dem ein fester Kontakt 42 gegenüberliegt.  



  Die Kamera ist mit einem automatischen Be  lichtungsregler 43 versehen, der durch eine Leitung  44 mit     einer    Photozelle 45 verbunden ist. Von  dieser führt eine Leitung 46 zu dem Schaltarm 35;  der Kontakt 36 ist über eine Leitung 47 wieder     mit     dem     Belichtungsregler    43 verbunden. Parallel dazu  ist von der Photozelle 45 eine Leitung 48 zu dem  Kontakt 42 geführt; der Schalthebel 41 ist über  eine Leitung 49 an den Belichtungsregler 43 ange  schlossen.  



  Solange die Kamera     unbenützt    verpackt ist oder  liegt,     nehmen    die Teile die in     Fig.    2 dargestellte Lage  ein. Der Stromkreis dies Kameramotors ist zwischen  dem Kontakt 28 und dem Schalthebel 21, der des  Belichtungsreglers zwischen dem Schaltarm 35 und  dem Kontakt 36 oder dem Schalthebel 41 und dem  Kontakt 42 unterbrochen.

   Sobald der Aufnehmende  den Handgriff 8 erfasst, drückt er mit einem Finger  die Taste 33 ins Innere des Griffs; dadurch schwenkt  der Schaltarm 35 im Uhrzeigersinn, berührt den  Kontakt 36     und    schliesst den Stromkreis des     Belich-          tungsreglers.    Die Kamera ist dadurch aufnahmebe  reit, und der Aufnehmende kann die Belichtungs  verhältnisse nachprüfen, wenn mit dem Belichtungs-           regler    - wie     vielfach    üblich - anzeigende Mittel  verbunden sind.  



  Zum Tragen     kann    der Aufnehmende den     Griff     leicht umfassen und die Kamera an diesem     Griff     hängen lassen. Zum Aufnehmen führt er sie vor  das Auge. Dabei kann er durch Verspannen der  Finger zwischen dem Griff und dem Kameragehäuse  die Kamera so fest mit der Hand verbinden,     d@ass     sie trotz höher liegendem Schwerpunkt nicht seitlich  um den Griff 8 zu kippen sucht.  



  Der Aufnehmende erfasst den Griff 8     gewöhnlich          mit    der rechten Hand 50. Er kann seine linke Hand  51 über die obere Fläche 52 der Kamera legen und  durch dieses     Übergreifen    einen weiteren Halt schaf  fen. Die Kamera kann auf diese Weise leicht in  Ruhe gehalten und ohne Erschütterung     geschwenkt     werden. Zum Auslösen drückt der Aufnehmende  mit dem Daumen der rechten Hand auf das äussere  Ende der Hülse 16. Diese verschiebt sich mit dem  Stift 18 nach innen und legt dadurch den Schalt  hebel 21 auf     den    Kontakt 28. Dabei wird der Motor  stromkreis     geschlossen,    und der Motor 30 arbeitet.  



  Wird die Kamera nicht in der Hand     gehalten,     sondern auf ein Stativ aufgesetzt, so stösst der als       Tastglied    dienende Stift 38 auf das Stativ und wird  ins Innere     des    Kameragehäuses geschoben. Er legt  dort den Schalthebel 41 auf den Kontakt 42, schliesst  dadurch     dien    Stromkreis des. Belichtungsreglers und  macht die Kamera wieder     aufnahmebereit.    Der Auf  nehmende kann wiederum die Hülse 16 betätigen,  um den Motor in Gang zu setzen oder in deren  äusseres Ende einen Drahtauslöser einschrauben, der  dann den Stift 18 zum Auslösen vorschiebt.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.3    hat  das Gehäuse der Kamera im wesentlichen dieselbe  Form. Der Griff 53 stellt statt     eines    offenen einen  geschlossenen Bügel dar. Seine Greiffläche 54 ist  wie die Unterseite 55 des Kameragehäuses in Auf  nahmerichtung abwärts geneigt, und zwar um weniger  als 45 , besonders     vert'eilhaft    wie der Abschnitt  10 des Griffes nach     Fig.    1 um 18 . Diese Neigung  erlaubt es, die den Griff umschliessende Hand zwang  los vor dem Gesicht des Aufnehmenden zu halten.  Eine Taste 56 zum Betätigen des Belichtungsreg       lerstromkreises    ist in derselben Weise wie beim ersten  Ausführungsbeispiel angebracht.  



  Auf der Unterseite des Griffes 53 befindet sich  eine waagrechte Fläche 57. In dieser ist ein     Stativ-          gewinde    58 eingearbeitet, .in dessen Mitte ein     Stift     59 in Längsrichtung federnd nachgiebig befestigt ist.  Er entspricht dem     Stift    38 nach     Fig.2    und     wird     ins     Innere    des Kameragehäuses gedrückt, wenn     ein     Gewindebolzen eines Stativs in das Gewinde 58  eingedreht wird. Wie der Stift 38 macht dann der  Stift 59 die     Belichtungsregeleinrichtung    der Kamera  aufnahmebereit.  



  In der Nähe der oberen Fläche 52 der Kamera  sind auf der in Aufnahmelage rechts liegenden     Fläche     60 zwei Tasten 61, 62 angebracht, welche auf     einen     Mechanismus zum Verstellen des mit veränderlicher    Brennweite ausgerüsteten Aufnahmeobjektivs 2 ein  wirken. Sie können von     den;    Fingern der die Kamera  von oben übergreifenden linken     Hand    des Aufneh  menden leicht betätigt werden, so dass auch beim  Schalten dieser     Verstellein'richtung,    wie es bei     soge-          nannten    scheinbaren Fahraufnahmen vorkommt, die  Aufnahme nicht verwackelt wird.  



  Die     Greiffläche    54 hat wiederum eine der rech  ten Hand des Aufnehmenden angepasste Form und  ist so weit von der     Unterseite    55 des Kamerage  häuses entfernt, dass der Aufnehmende die Hand  zwischen beiden Flächen verspannen kann.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4 dient  als     Griff    ein Lederbügel 63, der mit einem Ende  im     Kameragehäuse,    mit dem anderen Ende als  Schlaufe um einen     Bolzen    64 eines     Fortsatzes    65  auf der Unterseite des Kameragehäuses befestigt ist.  Der Lederbügel hat einen solchen Abstand und ver  läuft in Aufnahmestellung so parallel zu der unteren  Fläche 66 des Kameragehäuses, dass die rechte     Hand     des Aufnehmenden in     zwangloser    Haltung, aber zwi  schen Kameragehäuse und Bügel verspannt, die Ka  mera sicher hält.

   Aus der Unterfläche 66 des Ka  meragehäuses ragt ein Taster 67, welcher der Taste  33 nach     Fig.    2     entspricht    und dieselbe Aufgabe hat.  In einer Aussparung     der    Fläche 4 auf der Rück  seite des Kameragehäuses ist ein     Auslösehebel    68  angebracht, der leicht vom Daumen des Aufnehmen  den betätigt werden kann. In der Unterseite des       Fortsatzes    65, die eine ebene     Grundfläche    69 hat,  ist     ein        Stativgewinde    70 mit einem Stift 71 ange  bracht, welche dem     Stativgewinde    58 und dem Stift  59 der     Fig.    3 entsprechen.  



  Die Neigung der unteren Kamerafläche in     Auf-          nahmeiichtung    nach abwärts hat nicht nur den Vor  teil, dass die Hand des Aufnehmenden, insbesondere  das Handgelenk, beim Aufnehmen nicht verkantet  oder verkrampft werden; sie erlaubt auch eine be  sonders günstige     Ausnützung    des     Kamera-Innen-          raums.    An der Stelle, an welcher das Gehäuse 1 die  grösste Höhe hat, wird wie üblich der Film durch  die Filmtür gezogen und bildet unterhalb und ober  halb     derselben    eine Schleife. Das     erfordert        einen     verhältnismässig     hohen!    Raum.

   Die Filmspulen kön  nen dagegen in die Tiefe gestaffelt untergebracht       werden,    so dass der übrige Teil der Kamera nicht  zu hoch wird und der gesamte Schwerpunkt näher  beim     Griff    liegt. Das begünstigt zusätzlich die Stabi  lität des     Haltens.     



  Statt der Photozelle 45 kann auch ein Photo  widerstand mit zugeschalteter Batterie verwendet  werden. Für Kameras, die nicht auf Stativen benützt  werden sollen, kann das     Tastglied    zum Schliessen  des     Belichtungsreglerstromkreises    an der ebenen Flä  che der Kamera auch weggelassen werden. Es lässt  sich     anderseits    bei der Ausführung nach     Fig.    2 auch  verwenden, wenn     die    Kamera ohne Verschraubung  auf     einer    Fläche, z. B. einer Tischplatte, in Auf  nahmelage aufgestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aufnahmekamera, insbesondere für Filmaufnah men, mit einem Handgriff, der in Aufnahmerich tung abwärts geneigt ist und ein Auslöseglied trägt-, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff fest mit dem Kameragehäuse verbunden ist und dass seiner inneren Greiffläche eine im wesentlichen parallel dazu ver laufende Fläche des Kameragehäuses in einem Ab stand gegenüberliegt, welcher die Fingerstärke einer den Griff umschliessenden Hand nicht wesentlich überschreitet. UNTERANSPRIJCHE 1.
    Aufnahmekamera nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Griff nur an einem Ende am Kameragehäuse befestigt ist und dass sein Abstand von der ihm zugewandten Gehäusefläche von der Befestigungsstelle zum freien Ende hin zu nimmt. 2.
    Aufnahmekamera nach Patentanspruch mit selbsttätigem Belichtungsregler, dadurch gekennzeich- net, dass an dem Griff eine Taste angebracht ist, welche beim Erfassen des Griffs zwan.gläufig gedrückt wird und dabei einen Schalter schliesst, der im Strom kreis des Belichtungsreglers liegt. 3.
    Aufnahmekamera nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Kamera ein federnd über ihre Befestigungsfläche vorstehendes Tastglied angebracht ist, welches beim Aufsetzen der Kamera auf eine Unterlage in die Fläche hinein gedrückt wird und mit einem im Stromkreis des Belichtungsreglers liegenden, Schalter verbunden ist. 4. Aufnahmekamera nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Achse des Griffs und die dem Griff zugewandte Fläche der Kamera um weniger als 45 gegen die optische Achse ge neigt sind. 5.
    Aufnahmekamera nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der in Aufnahme richtung gesehenen rechts liegenden Seite der Kamera in der Nähe von deren Oberkante Betätigungstasten für eine zusätzliche Funktion der Kamera in einem Bereich angebracht sind, in dem die Finger der linken, die Kamera-Oberseite übergreifenden Hand des Aufnehmenden liegen.
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