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Wagenschalteinrichtung an Buchungsmaschinen Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Wagenschalteinrichtung an Buchungsmaschinen, zur Durch- führung ungleich langer, schrittweiser Bewegungen des Papierwagens zum Zwecke des Tabulierens, wobei der Tabuliersprung durch ein Schaltgetriebe und der Rücklauf durch Federkraft erfolgt.
Mit dieser Wagenschalteinrichtung ist es nicht möglich, dass die Begrenzung der Wagenbewegung in Abhängigkeit von der Saldierwerkstellung erfolgen kann.
Nach der Erfindung ist dieser Nachteil beseitigt. Sie besteht darin, dass ein mit einem Bolzen ausgestattetes Einstellglied auf einem durch den. Saldierhebel entsprechend dem Saldierwerksinhalt betätigten Übertragungshebel in dem Bewegungsbereich des Steuerschiebers verschiebbar gelagert ist und dass der Kolonnenstop eine Aussparung besitzt derart, dass die Bewegung des Steuerschiebers je nach Saldierwerksinhalt und Buchungsart entweder durch den Bolzen oder den Kolonnenstop begrenzt wird.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine räumliche Darstellung des Erfindungs- gegenstandes, Fig. 2 eine Draufsicht auf den übertragungs- hebel bei Industriebuchung und positivem Saldlier- werksinhalt, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Übertragungshebel bei Industriebuchung und negativem Saldierwerks- inhalt, Fig. 4 einen Draufsicht auf den Übertragungshebel bei Bankbuchung und, positivem Saldierwerks- inhalt,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den übertragungs- hebel bei Bankbuchung und negativem Saldierwerks- nhalt und Fig. 6 eine Seitenansicht des Übertragungshebels.
Bei der in dem Hauptpatent beschriebenen Wa- genschalteinrichtung an Buchungsmaschinen erfolgt der Wagentransport unabhängig von der Grösse der zu überspringenden Kolonne nur bis zur nächsten Kolonne, indem eine Transportklinke während eines Teiles ihrer durch Motorkraft erzeugten; oszillierenden Bewegung eine zusätzliche, durch einen Steuerschieber in Abhängigkeit von der Stellung eines für den Transport massgebenden Kolonnenanschlags gelenkte und durch Federkraft erzeugte Schwenkbewegung in den und aus dem Bereich von Kolonnenschlägen ausführt.
Diese Schwenkbewegung wird durch die Arretierung des Steuerschiebers in seiner Ruhelage so gelenkt, dass die Transportklinke unwirksam bleibt.
Um zu erreichen, dass mit dieser Wagenschalt- einrichtung diie Wagenbewegung in Abhängigkeit von der Saldierwerkstellung begrenzt werden kann., ist beider dargestellten Ausführung ein übertragungs- hebel 61 mit einem Langloch 62 angebracht. An dem Übertragungshebel 61 ist eine Blattfeder 64, an der ein. Bolzen 63 angenietet ist, durch einen Niet 65 drehbar befestigt.
Für die Saldensortierung sind zwei Spalten vorgesehen, deren Anordnung durch die Lage von Kolonnenstops 66 und 67 bestimmt wird. Der Kolonnenstop 66 trägt an der Stelle, wo sich der Steuerschieber 8 bewegt, eine Aussparung 69. Der Kolonnenstop 67 hat keine Aussparung.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt: Der auf die Blattfeder 64 genietete Bolzen 63 kann in dem Langloch 62 des Übertragungshebels 61 verschoben und in zwei Endstellungen gebracht werden. Diese zwei Stellungen werden benutzt, um mit der Maschine Industrie- und Bankbuchungen aus-
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zuführen. Bei Banken müssen die Minussalden in der ersten und die Plussalden in der zweiten Kolonne niedergeschrieben werden, während in der Industrie die Buchungen gerade umgekehrt durchgeführt werden.
Fig. 2 zeigt die Stellung des Bolzens 63 bei Industriebuchungen und bei positivem Inhalt des Saldierwerkes. Der Bolzen 63 liegt im Bewegungsbereich des Steuerschiebers 8; dadurch wird der Wagen in der ersten der beiden Spalten angehalten. Bei negativem Inhalt des Saldierwerkes wird der Saldierhebel 68 entgegen dem Uhrzeigersinn ver- schwenkt. Da der Übertragungshebel 61 mit dem Saldierhebel 68 gekoppelt ist, wird auch dieser in der gleichen Richtung bewegt.
Der Bolzen 63 gibt dadurch die Bewegung des Steuerschiebers 8 frei (Fig. 3). Der Steuerschieber 8 kann: sich so weit bewegen, bis die Nase 23 an den Stop 67 anschlägt. Eine Bewegungsbegrenzung an dem Stop 66 kann nicht erfolgen, da dieser an der Stelle, wo sich der Steuerschieber 8 mit der Nase 23 bewegt, eine Aussparung aufweist.
Sollen mit der Einrichtung Bankbuchungen vorgenommen werden, so muss der Bolzen 63 in die 2n Fig. 4 gezeigte Stellung umgeschaltet werden. Bei positivem Saldierwerksinhalt bleibt der über- tragungshebel 61 und somit auch der Bolzen 63 in der in Fig. 4 gezeigten Stellung. Die Bewegung des Steuerschiebers wird freigegeben, so dass sich dieser infolge der Aussparung des Kolonnenstops 66 bis zum Kolonnenstop 67 bewegen kann.
Bei negativem Saldierwerksinhalt wird der Übertragungshebel 61 infolge des Verschwenkens des Saldierhebels verschoben, so dass der Bolzen 63 in den Bewegungsbereich des Steuerschiebers 8 gelangt (Fig. 5). Demzufolge wird der Wagen bereits in der ersten der beiden Spalten angehalten.