CH397203A - Betonbewehrungsstab - Google Patents
BetonbewehrungsstabInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/02—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
- E04C5/03—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance with indentations, projections, ribs, or the like, for augmenting the adherence to the concrete
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Description
Betonbewehrungsstab Die Erfindung bezieht sich auf einen Bewehrungs- stab für Betonarbeiten mit mindestens einer durchge henden Längsrippe und zusätzlichen kurzen Rippen, wobei der Stab verwunden ist und die zusätzlichen Rippen im Sinne der schraubenlinienförmig verlau fenden, durchgehenden Längsrippen zur Stabachse schräg verlaufen.
Bei Bewehrungsstäben der genannten Art ist es bekannt, die kurzen Rippen zur Ausübung der Funk tion der Drehungsbehinderung von der parallelen Lage zu den schraubenlinienförmig verlaufenden Rippen nur so weit abweichen zu lassen, dass die Drehungsbehinderung gesichert ist, wobei die Winkel abweichung der kurzen Rippe von der Parallelen zur Längsrippe entweder in der einen oder anderen Rich tung vorgesehen sein kann. Die Abweichung der schrägen kurzen Rippen soll bis etwa 30 betragen.
Die Erfindung hat einen Bewehrungsstab der vorge nannten Art zum Gegenstand und zeichnet sich da durch aus, dass die Schrägrippen einen Neigungswin kel von maximal etwa 50 gegen die Stabachse auf weisen und die Länge der Schrägrippe in der Projek tion auf die Senkrechte zur Längsachse des Beweh- rungsstabes mindestens die Hälfte des Stabdurchmes- sers beträgt. Es hat sich überraschend ergeben, dass eine solche Neigung der Schrägrippen für die Biege zähigkeit des Stabes sich nicht ungünstig auswirkt. Die Sprödbruchgefahr ist hierbei noch gebannt.
An dererseits ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass bei der Neigung der Schrägrippen über 30 hinaus, d. h. bis zu 45 -50 , die Verbundwirkung des in dem Beton eingebetteten Bewehrungsstabes wesentlich erhöht werden kann. Weiterhin wird noch der Vorteil erzielt, dass ein Stab mit dem beanspruchten maxima len Wert der Neigung der Schrägrippen sich hinsicht lich der Gestaltung des Querschnittes symmetrisch auswalzen lässt. Es tritt auch keine Behinderung der Formänderung beim Verwinden ein.
Der gegenseitige Abstand der Schrägrippen zuein ander kann etwa gleich dem Stabdurchmesser sein. Es hat sich als günstig herausgestellt, den Abstand der Schrägrippen dadurch festzulegen, dass der Ab stand für alle Stabdurchmesser gleich gross ist, und zwar etwa 24-30 mm, vorzugsweise 26-28 mm. Da durch entsteht eine mit dem Stabdurchmesser zuneh mende relative Dichte der Schrägrippen, welche mit den Erfordernissen des Verbundes dahingehend über- einstimmt, dass mit steigendem Stabdurchmesser ein besserer Verbund vorhanden ist.
Beispielsweise be trägt der Abstand bei 20 mm dicken Stäben etwa das 1,4-fache des Stabdurchmessers und ist bei 26 mm dicken Stäben gleich dem Stabdurchmesser: Weiter hin würde z. B. für Stäbe von etwa 8 mm Durchmes ser der Verbund von Schrägrippen ausreichend sein, die in Abständen des 4-fachen Stabdurchmessers an geordnet werden. Ferner kann der gegenseitige Ab stand der Schrägrippen so gewählt werden, dass die Schrägrippen - in der Projektion einer Normalebene des Stabes gesehen - sich überlappen.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. 1 veranschaulicht eine schematische Darstel lung eines Betonbewehrungsstabes gemäss der Erfin dung.
In Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 11-II der Fig. 1 veranschaulicht.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch den Schräg riegel selbst.
Der dargestellte Betonbewehrungsstab 1 weist zwei durchgehende, durch Verwindung in einer Schraubenlinie verlaufende Längsrippen 2 und 3 auf. Zwischen diesen Längsrippen sind Schrägrippen 4 vorgesehen. Die Schrägrippen 4 binden nicht in die Längsrippen 2 bzw. 3 ein, sondern enden in einem Abstand 5 von der Längsrippe.
Die Neigung a der Schrägrippen 4 zu der Stab längsachse 5 wird vorteilhaft in den Grenzen von etwa 35 bis 47 gehalten. Hierbei ist die Gewähr gegeben, dass eine solche Schräglage der kurzen Rip pen vorliegt, dass die Länge 10 der Projektion der Schrägrippe 4 auf die Querschnittsebene des Beweh- rungsstabes 1 mindestens die Hälfte des Stabdurch- messers beträgt. Der gegenseitige Abstand 7 der Schrägrippen zueinander weist im Mittel etwa die Grösse des Stabdurchmessers auf.
Bei schwächeren Bewehrungsstäben kann der gegenseitige Abstand bis zum Vierfachen des Stabdurchmessers erhöht wer den. Bei sehr starken Bewehrungsstäben kann man mit dem Abstand der Schrägrippen auch auf 0,5 d heruntergehen. Es ist hierbei noch wesentlich, dass die Schrägrippen, z. B. bei dünnen Stäben so ange ordnet sind, dass sie sich überlappen (Fig. 1). Diese Massnahme hat den Vorteil, dass alle Schrägrippen sich an der Tragfähigkeit des Stabes auf Zug beteili gen, also kein totes Gewicht entsteht, wie dies bei den üblichen Quer- und Schrägrippen unvermeidlich ist.
Die Längsflanken 8 der Schrägrippen sollen mög lichst steil gehalten werden. Der Winkel y kann etwa 40 bis 80 betragen. Auch bei den steilen Flanken ist für einen sanften Übergang zu der Umfangsfläche des Bewehrungsstabes zu sorgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bewehrungsstab für Betonarbeiten mit minde- ,tens einer durchgehenden Längsrippe und zusätzli- chen kurzen Rippen, wobei der Stab verwunden ist und die zusätzlichen Rippen im Sinne der schrauben- linienförmig verlaufenden durchgehenden Rippen zur Stabachse schräg verlaufen und zur Ausübung der Funktion der Drehungsbehinderung von der paralle len Lage zu den schraubenlinienförmig verlaufenden Rippen so weit abweichen, dass die Drehungsbehin derung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägrippen (4)einen Neigungswinkel von maxi mal etwa 50 gegen die Stabachse aufweisen und die Länge der Schrägrippe (4) in der Projektion in Rich tung auf die Querschnittsebene zur Längsachse des Bewehrungsstabes (1) mindestens die Hälfte des Stab durchmessers beträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Bewehrungsstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand (7) der Schrägrippen (4) zueinander etwa gleich dem Stab durchmesser ist. z. Bewehrungsstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand (7) der Schrägrippen so gewählt ist, dass die Schrägrippen in der Projektion auf die Normalebene des Stabes gesehen - sich überlappen.3. Bewehrungsstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er einen relativ grossen Durch messer, z. B. von mehr als 26 mm aufweist und der gegenseitige Abstand der Schrägrippen etwa das 0,5 fache des Stabdurchmessers beträgt. 4. Bewehrungsstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägrippen (4) einen ge genseitigen Abstand von etwa 24-30 mm aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH734061A CH397203A (de) | 1961-06-21 | 1961-06-21 | Betonbewehrungsstab |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH734061A CH397203A (de) | 1961-06-21 | 1961-06-21 | Betonbewehrungsstab |
Publications (1)
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|---|---|
| CH397203A true CH397203A (de) | 1965-08-15 |
Family
ID=4323584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH734061A CH397203A (de) | 1961-06-21 | 1961-06-21 | Betonbewehrungsstab |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH397203A (de) |
-
1961
- 1961-06-21 CH CH734061A patent/CH397203A/de unknown
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