CH394580A - Formatsäge - Google Patents
FormatsägeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B5/00—Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor
- B27B5/02—Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor characterised by a special purpose only
- B27B5/06—Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor characterised by a special purpose only for dividing plates in parts of determined size, e.g. panels
- B27B5/061—Devices having saws perpendicular to each other
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B27B25/00—Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees
- B27B25/04—Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees with feed chains or belts
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B27B31/00—Arrangements for conveying, loading, turning, adjusting, or discharging the log or timber, specially designed for saw mills or sawing machines
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Description
Formatsäge Die Erfindung betrifft eine Formatsäge für Plat ten, mit einem endlosen, intermittierend bewegten Transportmittel, beidseitig davon angeordneten, die Längskanten bearbeitenden Besäumsägen und an Querschienen verfahrbaren Querschnittsägen, wobei die Platten die Transportbewegung durch Anlaufen elektrischer Schaltorgane steuern.
Formatsägen der genannten Art sind bereits 'be kannt. Als Transportmittel bedienen sie sich eines endlosen Kettenvorschubes. Es sind auch Bauarten bekanntgeworden, bei welchen die Vorschubeinrich- tung ständig in Betrieb bleibt, während die Quer kreissägen bei der Ausführung ihres Schnittes in der gleichen Geschwindigkeit und Richtung mit dem Vor schub weiterwandern, während bei andern Ausfüh rungsformen die Querkreissägen an Traversen lau fen, welche senkrecht zur Längsachse der Format säge angeordnet sind. Bei diesen Bauarten wird die Vorschubbewegung zur Ausführung der Querschnitte unterbrochen.
Bei beiden Bauarten ist es bekannt, die Bewegung des Vorschubes bzw. der Querkreissäge durch Schalt organe zu steuern, die durch die zu beschneidende Platte oder die Vorschubeinrichtung selbst betätigt werden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Ver besserungen an Formatsägen der eingangs erwähnten Bauart und ist dadurch gekennzeichnet, d'ass der den Stillstand des Transportmittels für das Querschneiden bewirkende Schalter eine Zentriervorrichtung für die Platte in Tätigkeit setzt, welche aus wenigstens vier gegen die Längsseitenränder der Platten bewegbaren Backen besteht und die Platte mit von der Beschaf fenheit der rohen Längskanten bestimmter Genauig keit winkelrecht bzw.
achsparallel zu den Säge- Schnittebenen ausrichtet, welcher Schalter unter den Zentriervorgang berücksichtigender zeitlicher Verzö- gerung die Absenkbewegung von Druckrollen zur Fixierung der zentrierten Platte auf dem Transport mittel auslöst, woraufhin die Querschnittsägen in Betrieb gesetzt werden, welche nach Vollzug des Schnittes über einen Schalter die Zentriervorrichtung lösen und den Transport wieder in Bewegung setzen,
der die durch federnde Rollen weiterhin angedrückte Platte nunmehr an den seitlich angeordneten Be- säumsägen vorbeiführt.
Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung einer Formatsäge wird eine vollautomatische Arbeitsweise solcher Formatsägen bewirkt, wobei die Platten mit grosser Genauigkeit beschnitten und zentriert werden, so dass kostspielige Nachbearbeitungen entfallen können.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbei spiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 den Querschnitt, Fig. 2 die ausschnittsweise Draufsicht und Fig. 3 die schematische seitliche Gesamtansicht einer erfindungsgemässen Formatsäge mit Zentrier vorrichtungen, Fig.4 und 5 den Querschnitt und die schema tische Seitenansicht einer anderen Ausführungsform und Fig. 6 die Seitenansicht der Abgabewalzen mit nachgeordneter Auflagekonsole.
Die Formatsäge nach den Fig. 1 bis 3 transpor tiert die Platten 25 auf einem an sich bekannten, in Schnittrichtung laufenden Transportrost, der aus Lat ten 3 besteht, die auf Winkellaschen 2 der transpor tierenden Rollenketten 1 befestigt sind. Um eine Zer störung der Latten durch Querschnitte der Querkreis sägen 20 zu vermeiden, sind die Lattenabstände und Zwischenräume in Abhängigkeit von den zu erwar tenden Plattenlängen ermittelt worden. Das heisst, dass die erforderlichen Längenvariationsmöglichkeiten durch Verschiebung der Querkreissägen innerhalb der Zwischenräume gegeben sind.
Um zu gewähr leisten, dass der entsprechende Schnittbereich 25a der Platten auch immer über einem Zwischenraum des Lattenrostes liegt, ist der die Vorschubbewegung einschaltende elektrische Schalter 24 so angeordnet, dass der Vorschub in Bewegung gesetzt wird, sobald die Schnittzone 25a sich über einem Zwischenraum des Lattenrostes befindet. Um eine gleichmässige Zu führung der Platten zu bewirken, sind an der Be- schickseite der Formatsäge in Fig. 3 Einzugswalzen angeordnet, die sich mit der Geschwindigkeit dies Transportrostes bewegen.
Fig. 3 zeigt eine Platte 25 in der Stellung, welche sie bei Ausführung der Querschnitte einnimmt. Die Platte 25 hat durch Anlaufen des Schalters 24a die Vorschubbewegung unterbrochen und gleichzeitig den Zentriervorgang eingeschaltet. Durch den Schaltbe fehl ist die Druckanlage 11 in Betrieb gesetzt worden, welche den Zylindern 6 über die Zuleitungen 7 das Druckmedium zuführt, welches die Kolben 5 ver schiebt, die über ein Hebelgestänge 4, 4' die Zentrierbacken 10 zur Zentrierung der Platte 25 be wegen.
Die Zentriervorrichtungen auf einer Seite der Platte erhalten dadurch eine Voreilung, dass ent weder der Querschnitt der Zuleitungen 7 gegenüber denen der anderen Seite vergrössert ist oder der Kol benquerschnitt kleiner ist als bei den Kolben der anderen Seite. Zur Begrenzung der Bewegung der Klemmbacken 10 in der Zentrierflucht sind Einstell schrauben 9 angeordnet, welche eine Bewegung der Zentrierbacken nur so lange zulassen, bis sie ihren Anschlag erreichen.
Wird nach erfolgter Zentrierung der Druck weggenommen, so bewirken die Rückhol- federn 8 eine Rückkehr der Zentrierbacken und des Gestänges in die Ausgangslage. Die Zentrierbacken weisen gerun'd'ete Führungskanten auf.
Nach erfolgter Zentrierung werden die Andruck- walzen 17 in Betrieb gesetzt, welche sich aus d'er gestrichelt gezeichneten Lage nach unten bewegen. Dies wird dadurch erreicht, dass nach erfolgter Zentrierung entweder über einen Zeitschalter oder einen Druckschalter (18) in der Druckleitung 7 zum Zentrierzylinder der Hahn 19 in die gestrichelt ge zeichnete Lage bewegt wird, so dass das Druck medium nunmehr über die Leitung 12 zum Zylin der 13 fliesst und' einen Druck auf die Kolben 14 aus übt,
welche über Gestänge 16 mit Winkelhebeln 16a die Anpressung der Walzen 17 gegen die Platte 25 bewirken. Haben die Andruckwalzen 17 ihre unterste Stellung erreicht, so werden über den dadurch be tätigten Schalter 24b die Querkreissägen in Betrieb gesetzt, welche am Ende ihrer Schnittbewegung über nicht gezeichnete Schalter die Zentriervorrichtung lösen und - gegebenenfalls in verriegelter Abhängig keit von der Zufuhr einer neuen Platte - den Trans portrost wieder in Bewegung setzen, woraufhin sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
Die längsbeschnit tene Platte erhält beim Weitertransport die seitlichen Besäumschnitte durch die Längsschnittsägen 21. In diesem Schnittbereich wird die Platte durch gefederte (22) Andruckrollen gegen den Lattenrost gepresst.
In Fig. 4 ist der Querschnitt durch eine Klemm vorrichtung veranschaulicht, deren Zentrierbacken durch Hebel 26 betätigt werden, welche an der Randzone einer Scheibe 27 gelagert sind und bei deren Drehung auf die Zentrierbacken 10 einen Druck erzeugen. Bei angedrückter Zentrierbacke be tätigt der Hebel 4 in diesem Beispiel einen Schalter 18', der die Druckanlage 11 zur Betätigung der Andruckwalzen 17 in Betrieb setzt. Der Trans portrost besteht bei dieser Ausführungsform aus Lat ten 3', welche lediglich auf der inneren Winkel lasche 2 der Transportkette 1 befestigt sind und nicht in den Rollenbereich eingreifen.
Die äusseren Winkellaschen weisen elastische Polster 3" auf der Höhe der Latten 3' auf. Die inneren Winkellaschen können statt der Latten 3' ebenfalls elastische Polster (gestrichelt) tragen.
In Fig. 5 ist schematisch dargestellt, wie bei einer Formatsäge ein Rost gemäss Fig. 4 mit Hilfe von beispielsweise Ritzeln 28 im Bereich der Quer kreissägen 20 nach unten weggeführt ist. Dadurch ist eine Beschädigung des Rostes völlig vermieden und zudem die Anordnung von Ansaugschlitzen 29a der Absaugung 29 möglich gemacht, durch welche das Sägemehl aus dem Querschnitt abgeführt wird.
Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, da die Ab saugung dies Sägemehls bisher teilweise erhebliche Schwierigkeiten bereitet, besonders wenn mit den Querkreissägen sowohl im Hin- als auch im Hergang ein Schnitt ausgeführt wird.
Fig. 6 stellt schematisch zwei im Abstand zueinander verstellbare Abgabewalzen 23' dar, die am Ende der Formatsäge 'befestigt sind. Hinter die sen ist die Auflagekonsole 30 angeordnet, deren Hinterkante beim Abwurf der Platten 25 im Stapel die Flucht 31 ergibt. Die Ablage der Platten 25 er folgt zweckmässig auf einen höhengesteuerten Hebe tisch, dessen Hub etwa der Plattenstärke entspricht. Bei dieser Anordnung wird' die Platte, welche den Bereich der Abgabewalzen 23' verlassen hat und noch auf der Auflagekonsole liegt, durch die nachfolgende Platte über die Hinterkante der Auflagekonsole 30 abgeworfen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Formatsäge für Platten, mit einem endlosen, intermittierend bewegten Transportmittel, beidseitig davon angeordneten, die Längskanten bearbeitenden Besäumsägen und an Querschienen verfahrbaren Querschnittsägen, wobei die Platten die Transport bewegung durch Anlaufen elektrischer Schaltorgane steuern, d'ad'urch gekennzeichnet, dass der den Still stand des Transportmittels für das Querschneiden bewirkende Schalter (24a) eine Zentriervorrichtung für die Platte (25) in Tätigkeit setzt, welche aus wenigstens vier gegen die Längsseitenränder der Platten bewegbaren Backen (10)besteht und die Platte mit von der Beschaffenheit der rohen Längs kanten bestimmter Genauigkeit winkelrecht bzw. achsparallel zu den Säge-Schnittebenen ausrichtet, welcher Schalter (24a) unter den Zentriervorgang berücksichtigender zeitlicher Verzögerung die Ab senkbewegung von Druckrollen (17) zur Fixierung der zentrierten Platte auf dem Transportmittel aus löst, woraufhin die Querschnittsägen (20) in Betrieb gesetzt werden, welche nach Vollzug des Schnittes über einen Schalter die Zentriervorrichtung lösen und den Transport wieder in Bewegung setzen, der die durch federnde Rollen (22)weiterhin angedrückte Platte nunmehr an den seitlich angeordneten Be- säumsägen (12) vorbeiführt. UNTERANSPRÜCHE 1. Formatsäge nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die Backen (10) der Zentriervor- richtung hydraulisch bzw.pneumatisch betätigt wer den, wobei die gegen einen Anschlag laufenden Zentrierbacken auf einer Seite der Platte durch klei neren Durchmesser der Kolben (5) oder grösseren Zuleitungsquerschnitt (7) eine Voreilung gegenüber den Backen der andern Seite erhalten, und dass über das gleiche hydraulische oder pneumatische Druck system nach vollzogener Zentrierung der Platte die Andrückrollen (17) über einen Zeitschalter oder einen bei Erreichen des Zentrierdruckes (2) wirksam wer- elenden, im Zentriersystem eingebauten Druckschal ter (18) angepresst werden. 2.Formatsäge nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Backen (10) der Zentriervor- richtung durch Schneckentriebe oder Exzenter (27) oder Zahnstangen oder Elektromagnete betätigt werden. 3. Formatsäge nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Transportmittel aus Ketten (1) besteht, die auf Winkellaschen (2) elastische Polster (3', 3") tragen. 4.Formatsäge nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Transportmittel ein mit Ketten bewegter Rost (3) verwendet ist, dessen Lattenteilung in Abhängigkeit von den zu schneidenden Platten längen so bemessen ist, d'ass die Quersägeschnitte in Zwischenräume fallen, deren Stillstand unter den Sägen dadurch bewirkt wird, dass der von der einge führten Platte anzulaufende, den Transportrost in Bewegung setzende Schalter (24) so angeordnet ist, d'ass er anspricht, wenn der Schnittbereich der heran nahenden Platte über einem Zwischenraum des Rostes steht. 5.Formatsäge nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass den Abgabewalzen (23') in Höhe der Transportebene eine Auflagekonsole (30) nachge ordnet ist, deren Hinterkante die Fluchtung des zu stapelnden Plattengutes (31) bewirkt.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Family
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| CH (1) | CH394580A (de) |
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1956
- 1956-01-09 CH CH28661A patent/CH394580A/de unknown
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