CH394306A - Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat - Google Patents
Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-TelephonapparatInfo
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Description
Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Aus bildung der Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Telephonapparat gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass der flache, als Schreibblockbehältnis dienende Untersatz aus einem die Bodenplatte des Unter satzes bildenden Gehäuseunterteil und einem die Standfläche des Telephonapparates sowie die Seiten wände des Behältnisses bildenden, mit der Boden platte verschraubten Gehäuseoberteil gebildet ist und ferner der die Unterlage für den Schreibblock bil dende Schieber mit Mitteln zur Arretierung in der ausgezogenen und eingeschobenen Stellung sowie Mitteln zur Halterung des Schreibblockes und sepa raten Halterung eines Dienstnummernverzeichnisses mit Telephonregister und einem Kalenderblatt ver sehen ist.
Durch die Zweiteiligkeit des Schreibblockbehält- nisses ergeben sich grosse Vorteile in der Herstellung sowie in der Formvollendung, die keinerlei Nach bearbeitung erfordert.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Seitenriss der Schreibeinrichtung mit Schnitt durch das Behältnis bei eingeschobenem Schieber, Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Seiten riss bei ausgezogenem Schieber, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 2, Fig. 5 einen senkrechten Schnitt nach Linie V-V in Fig. 3,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 3 und Fig. 7 einen senkrechten Schnitt nach Linie VII-VII in Fig. 3. Bei der dargestellten Ausführungsform der Schreibeinrichtung besteht das den flachen Untersatz bildende Behältnis aus einem die Bodenplatte des selben bildenden, rahmenförmigen Gehäuseunterteil 1b und einem die Standfläche des Telephonapparates 18 und die Seitenwände des Behältnisses bildenden, mit dem Bodenrahmen 1b durch Schrauben 19 ver bundenen Gehäuseoberteil 1.
Der sichere Eingriff der Schrauben 19 wird durch in den Gehäuseober teil 1 eingepresste oder eingegossene Gewindebüchsen 19' aus Metall erreicht. Für die Befestigung der Gummifüsse 2 des Untersatzes sind nach innen er weitert abgesetzte Öffnungen 20 (Fig. 6) vorgesehen, in welche die Gummifüsse 2 mittels eines verjüngt abgesetzten, einen Verankerungskopf aufweisenden Gummizapfens 2' formschlüssig eingreifen. Die als Standfläche des Telephonapparates 18 dienende Oberseite des Gehäuseoberteiles 1 ist mit Distanz zapfen 21 versehen, durch welche ein vollständiges Aufsitzen des Apparates auf dem Untersatz ver mieden wird,
dabei aber noch ein sicherer Eingriff der Gummifüsse des Telephonapparates 18 in die Ausschnitte 3 des Oberteiles 1 gewährleistet ist.
Der Untersatz weist auf seinem die Standfläche für den Telephonapparat bildenden Oberteil in der Mitte eine Bohrung 22 für eine Befestigungsschraube zur Verbindung des Telephonapparates mit dem Untersatz auf. 5 ist der als Unterlage für den Schreibblock 6 dienende Schieber. Letzterer senkt sich, wie im Hauptpatent beschrieben, nach dem Ausziehen ab, um das glatte Anliegen auf der Unter lagsebene zu bewirken. Der Schieber 5 ist zwischen Führungen 7 der Bodenplatte 1b geführt und mit einem Handgriff 5a zum Ausziehen und Einschieben des Schiebers versehen.
Der innere Endseitenteil 5b des Schiebers 5 ist mit einer nach oben versetzten, schrägen Abstufung 8 versehen und trägt auf seiner Unterseite einen nach unten vorstehenden Anschlag balken 9. 10 sind auf der Unterseite des Schiebers 5 angeordnete Gleitrippen, welche zugleich eine Ver steifung der Schieberplatte 5 bilden.
Der Anschlab balken 9 dient zur Begrenzung der Auszugbewegung des Schiebers 5, welcher unmittelbar vor der Errei chung der Auszugstellung auf die Standfläche des Untersatzes 1 abfällt, wobei der Anschlagbalken 9 in die Öffnung des Bodenrahmens 1b einfällt und zugleich gegen den Innenrand des Bodenrahmens anschlägt, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. In der ausgezogenen Stellung stützt sich der Schieber 5 einerseits auf dem Untersatz und anderseits auf zwei Gummifüsschen 24 ab. Beim Einschieben des Schie bers in den Hohlraum des Behältnisses 1 wird der Schieber wieder auf die Höhe des Bodenrahmens 1b angehoben.
Zur Sicherung des Schiebers 5 in der eingeschobenen Stellung sind am Vorderteil des Bo denrahmens 1b beidseitig zwei runde Vertiefungen 23 (Fig. 4) und am äusseren Ende des Schiebers 5 beidseitig auf der Unterseite desselben die genannten, als Standfüsschen dienenden Gummizapfen 24 be festigt, welche bei Erreichung der eingeschobenen Stellung des Schiebers 5 in die Vertiefungen 23 (Fig. 7) einfallen. Zusätzlich zur sicheren Stellung des Schiebers in ausgezogenem Zustand verlaufen, wie im Hauptpatent dargestellt, die Anschlagseiten 1' in der Ausnehmung 1" schräg zueinander.
Der Schreibblock 6 ist mittels einer entsprechenden Lochung auf zwei Haltebolzen 25 des Schiebers 5 (Fig. 4) aufgesteckt und mittels einer mit Loch schlitzen 26 versehenen Niederhalteschiene 27 fest gelegt. Auf dem Schreibblock 6 liegen Blätter 6' auf, welche ein Dienstnummernverzeichnis mit Tele- phonregister bilden. Unter dem Schreibblock liegt noch ein Kalenderblatt. Diese Blätter 6' sind zu sammen mit einem in der Einspannvorrichtung 25-27 festgehaltenen Haltestreifen 28 (Fig. 5) durch einen Ringhefter 29 miteinander verbunden.
Die Blätter 6' des Dienstnummernverzeichnisses mit Telephonregister sind länger als diejenigen des Schreibblockes 6 und diese sind wiederum länger als das Kalenderblatt 6". Letzteres reicht bis zum Scheitel der Aussparung 30 am unteren Rand des Schiebers, während der untere Seitenrand des Schreibblockes unter dem Scheitel, also im Bereich der Aussparung 30 liegt (Fig. 4).
Die Bildung von Ohren am Schreibblock wird dadurch verhindert, dass die auf ihm aufliegenden Blätter 6' des Dienstnummernverzeichnisses und Te- lephonregisters aus zäherem und steiferem Material bestehen wie die Blätter des Schreibblockes. Hebt man den dem Schieber aufiiagenden Schreibblock 6, was dank der Aussparung 30 möglich ist, so bleibt das Kalenderblatt 6" zurück, so dass dieses sofort aufschlagbar ist. 32 ist ein zwischen der Abstufung 8 und dem Schreibblock 6 eingelegter Kugelschreiber, der auf der vom Benützer des Schreibblockes abge wendeten Seite durch einen Randanschlag 33 in seiner Lage gesichert wird.
Der Schieber 5 besteht aus durchbiegbarem Kunststoff, so dass derselbe durch Druckauflage, z. B. durch aufgestützten Ellbogen nicht der Zer- brechung ausgesetzt ist, wie es bei hartem Kunst stoff, wie Bakelit , der Fall ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der fla che, als Schreibblockbehältnis dienende Untersatz aus einem die Bodenplatte des Untersatzes bildenden Gehäuseunterteil (1b) und einem die Standfläche des Telephonapparates sowie die Seitenwände des Behältnisses bildenden, mit der Bodenplatte (1b) verschraubten Gehäuseoberteil (1) gebildet ist, und ferner der die Unterlage für den Schreibblock (6) bildende Schieber (5) mit Mitteln (9, 24) zur Arre tierung in der ausgezogenen und eingeschobenen Stellung,sowie Mitteln (25, 26, 27 bzw. 28, 29) zur Halterung des Schreibblockes und separaten Hal terung eines Dienstnummernverzeichnisses mit Tele- phonregister und einem Kalenderblatt versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Schreibeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme eines mit entsprechender Lochung versehenen Schreib blockes (6) zwei Haltebolzen (25) auf dem Schieber (5) befestigt sind, auf welchen der Block (6) und ein Haltestreifen (28) mittels einer mit Lochschlitzen (26) versehenen Niederhalteschiene (27) arretiert sind, und dass auf dem Schreibblock (5) ein Dienst nummernverzeichnis und ein Telephonregister bil dende Blätter (6') aufliegen, welche mit dem Halte streifen (28) durch ein Heftorgan (29) verbunden sind. 2.Schreibeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Befestigung der Gummifüsse (2) des Untersatzes (1, 1b) nach innen erweitert abgesetzte Öffnungen (20) am Bodenrahmen (1b) vorgesehen sind, in welche die Gummifüsse (2) mittels eines verjüngt abgesetzten, einen Kopf aufweisenden bolzenförmigen Teiles (2') formschlüs sig eingreifen. 3.Schreibeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Sicherung des Schie bers (5) in der eingeschobenen Stellung am Vorder teil des Bodenrahmens (1b) beidseitig zwei runde Vertiefungen (23) und am äusseren Ende des Schie bers (5) auf der Unterseite desselben zwei zugleich als Standfüsschen dienende Gummizapfen (24) be festigt sind, welche bei Erreichung der eingescho benen Stellung des Schiebers (5) in die Vertiefungen (23) einfallen. 4.Schreibeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Schreibblock Blätter (6'), welche ein Dienstnummernverzeichnis und Telephonregister bil- den, und unter ersterem ein Kalenderblatt (6") liegt, wobei die Blätter (6') länger sind als der Schreib block und letzterer wiederum länger ist als das Kalenderblatt (6" ), wobei die untere Randseite des letzteren ausserhalb einer Aussparung (30) an der unteren Randseite des Schiebers liegt, der Schreib block dagegen im Bereich dieser Aussparung liegt, während die Blätter (6') den Schreibblock über greifen. 5.Schreibeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (5) aus biegbarem Kunststoff be steht.
Priority Applications (1)
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| CH913464A CH394306A (de) | 1960-11-14 | 1964-07-09 | Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat |
Applications Claiming Priority (2)
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| CH394306A true CH394306A (de) | 1965-06-30 |
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH394306A (de) |
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1964
- 1964-07-09 CH CH913464A patent/CH394306A/de unknown
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