CH386352A - Klosettvorrichtung mit Geruchabschluss - Google Patents

Klosettvorrichtung mit Geruchabschluss

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CH386352A
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CH
Switzerland
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toilet device
bowl
arch
dependent
wall
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Application number
CH991960A
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English (en)
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Staehli Paul
Original Assignee
Gebert & Cie Armaturen & Appar
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/13Parts or details of bowls; Special adaptations of pipe joints or couplings for use with bowls, e.g. provisions in bowl construction preventing backflow of waste-water from the bowl in the flushing pipe or cistern, provisions for a secondary flushing, for noise-reducing
    • E03D11/14Means for connecting the bowl to the wall, e.g. to a wall outlet

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Description


  Klosettvorrichtung     mit        Geruchabschluss       Bekannte     Klosettvorrichtungen    mit     Geruchab-          schluss    weisen einen     Keramikkörper    auf, der zugleich  eine Klosettschüssel und den Siphon bildet. Diese  übliche Konstruktion hat den Nachteil, dass die Her  stellung von genügend masshaltigen, grossen Keramik  körpern schwierig ist, so dass oft der Siphon nicht die  richtigen Masse hat, deren genaue Einhaltung aber  für     einen    einwandfreien Spülvorgang notwendig ist.

    Daher kommt es, dass oft Klosettvorrichtungen einer  und derselben Fabrikationsserie ganz verschieden gut  arbeiten, bzw., dass bei der     Fabrikation    oft Ausschuss  vorkommt, wenn man das Endprodukt sorgfältig kon  trolliert.  



  Zur Vermeidung dieses Nachteils     zeichnet    sich  die Klosettvorrichtung mit     Geruchäbschluss    nach der  Erfindung aus durch eine Klosettschüssel aus Kera  mik, einen     Geruchabschlussbogen    aus Kunststoff     in     der Wand und eine Zwischenmuffe, die zur Verbin  dung des     Geruchabschlussbogens    mit der Schüssel  dient.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist:       Fig.    1 ein Vertikalschnitt durch eine Klosettvor  richtung gemäss der Linie     1-I    von     Fig.    2,       Fig.    2 eine Draufsicht auf das Klosett,       Fig.    3 ein Schnitt gemäss der Linie     III-III    von       Fig.    1 und       Fig.    4 eine Vorderansicht gemäss Pfeil IV von       Fig.    2.  



  Die dargestellte Klosettvorrichtung weist eine Klo  settschüssel 1 aus keramischem Material auf, die mit  zwei übereinander     liegenden,        horizontalen        Anschluss-          Stutzen    2 und 3 versehen ist. An den oberen Stutzen  2 ist über eine Zwischenmuffe 4 die Anschlussmuffe  5 der Spülleitung 6 angeschlossen, die von einem nur  in     Fig.    2 angedeuteten     Spülkasten    7 herkommt.

   An  den unteren Stutzen 3 ist über eine Zwischenmuffe 8  die     Anschlussmuffe    9 eines     siphonartigen    Geruchab-         schlussbogens    10 angeschlossen.     Zum    Abdichten der  Zwischenmuffen 4 und 8 dienen     torusförmige    Dich  tungen 11 aus Gummi oder     dergl.    Der Bogen 10 be  steht aus Kunststoff,     z.B.    Polyäthylen, und weist, von  seiner     Anschlussmuffe    9 ausgehend, zuerst     einen    bo  genförmigen Teil 12 und einen ansteigenden Schenkel  13 auf, die in einer unter     einem    Winkel     a=45     zur  Horizontalebene geneigten,

   durch die ideelle     Axe    14  des Stutzens 3 gehenden Ebene 15     liegen    (siehe     Fig.    3).       In        Fig.    1 ist der Teil 12 aus Darstellungsgründen in  die Zeichenebene gedreht dargestellt. An den Schen  kel 13     schliesst    sich der obere     Siphonbogen    16 an,  der in einen vertikalen     Schenkel    17 übergeht, wobei  der Bogen 16 und der Schenkel 17 in einer zur     Axe     14 senkrechten, also zur Zeichenebene der     Fig.    3 pa  rallelen Ebene liegen.

   Diese Ebene ist auch parallel  zur Oberfläche 18 einer Wand 19, an der die Klosett  schüssel 1 befestigt ist, während der Bogen 10, ebenso  wie der     Spülkasten    7 in diese Wand 19 eingelassen  ist. Zwischen dem oberen Bogen 16 und dem verti  kalen Schenkel 17 verjüngt sich der lichte Durch  messer des Siphons, beispielsweise von 70 mm auf 60  mm, was für eine gute     Absaugwirkung    von grosser  Bedeutung ist. Der lichte Durchmesser des Bogens  10 ist von seiner     Anschlussmuffe    weg bis zur genann  ten Verjüngung konstant und gleich dem lichten  Durchmesser des Stutzens 3.  



  An den vertikalen     Siphonschenkel    17, der vorzugs  weise mindestens 50 mm,     z.B.    50 bis 100 mm lang ist,  ist mittels einer     Ueberwurfmutter    20 einer     Quetsch-          dichtung    21 die Anschlussmuffe 22 einer Ablaufleitung  23 von wiederum 70     mm    lichtem Durchmesser ange  schlossen.  



  Zur Befestigung der     Klosettschüssel    1 an der  Wand 19 dient eine eiserne Montageplatte 23, die  auf einer Seite mit vier an ihr angeschweissten     Veran-          kerungseisen    24 und auf der anderen Seite mit drei  an ihr angeschweissten     Gewindebolzen    25 versehen      ist. Die Schüssel 1 weist einen mit entsprechenden  Löchern versehenen Flansch 26 auf, der mittels     Mut-          tern    27 auf den     Gewindebolzen    25 befestigt wird.  



  Die Schüssel 1 weist     in    üblicher Weise einen von  dem     Spülstutzen    2 längs des oberen     Schüsselrandes          verlaufenden,    mit Löchern 28 versehenen     Spülkanal     29, sowie zwei Anschlusslöcher 30 für einen     nicht     dargestellten Deckel auf.  



  Bei der Montage werden zuerst die Spülleitung 6  und der Bogen 10 in die Wand 19 eingemauert, oder       in        einen        in    dieser Wand vorgesehenen Hohlraum ver  legt. Hierauf wird die Montageplatte 23 an der Wand  19 verankert und eine     Putzschicht    31 angebracht.  Nach Anbringen einer Verkleidungsschicht 32 werden  die Zwischenmuffen 4 und 8 in die mit den betreffen  den Dichtungen 11 versehenen Anschlussmuffen 5  und 9 gestossen. Hierauf werden die mit den betref  fenden Dichtungen 11 versehenen Stutzen 2 und 3 in  die Zwischenmuffen 4 und 8 gestossen, wobei zugleich  der Flansch 26 auf die     Gewindebolzen    25 zu sitzen  kommt.

   Es genügt nun, die Muttern 27 auf letztere       aufzuschrauben,    um die Schüssel 1 an der Wand zu  befestigten.  



  Bevor man die Stutzen 2 und 3 in die Zwischen  muffen 4 und 8 stösst, wird man zweckmässig an den  äusseren Ansatzstellen der Stutzen 2 und 3 Kitt an  bringen, der die Schüssel 1 mit den     ausgeflanschten     Enden der     Zwischenmuffen    4 und 8 verkittet. Der  normale Wasserpegel ist in     Fig.    1 und 3 mit p be  zeichnet und die Höhe des durch das Wasser bewirk  ten     Geruchverschlusses    ist in     Fig.    3 bei h angegeben.  



  Die beschriebene Klosettvorrichtung weist gegen  über den     üblichen,    eingangs erwähnten Klosettvor  richtungen mit     Geruchverschluss    den grossen Vorteil  auf, dass der aus Kunststoff hergestellte Siphon 10  absolut masshaltig ist, so dass alle Klosettschüsseln bei  der Spülung einwandfrei absaugen. Da sämtliche Lei  tungen in der Wand     liegen,    muss man     im    Fussboden  keinerlei Löcher vorsehen, was insbesondere bei mo  dernen Bauten     mit        vorfabrizierten    Wandelementen  von Bedeutung ist.

   Die Montage der Klosettschüssel       mittels    der Montageplatte 23 ist äusserst einfach,  zumal zur     Verbindung    der Spülleitung 6 und des Bo  gens 10     mit    der Schüssel keine     einzige    Schraube oder       Gewindering    benötigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Klosettvorrichtung mit Geruchabschluss, gekenn zeichnet durch eine Klosettschüssel (1) aus Keramik, einen Geruchabschlussbogen (10) aus Kunststoff in der Wand und eine Zwischenmuffe (8), die zur Ver bindung des Geruchabschlussbogens mit der Schüssel dient. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Klosettvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schüssel (1) zwei über einanderliegende, horizontale Anschluss-Stutzen (2,3) aufweist, die in Zwischenmuffen (4,8) hineinragen, die ihrerseits in Anschlussmuffen (5,9) einer Spül leitung (6) und des Bogens (10) hineinragen, die in einer Wand (19) verlegt sind. 2. Klosettvorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schüssel (1) an Ge- windebolzen (25) einer in der Wand (19) verankerten Montageplatte (23) befestigt ist. 3.
    Klosettvorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Anschluss-Stutzen (3) des Bogens (10) und der Bogen selbst bis zum Ende seines oberen Teils (16) denselben lichten Durchmes ser haben, und dass der Endabschnitt (17) des Bogens einen kleineren lichten Durchmesser hat. 4. Klosettvorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der erstgenannte Drurch- messer mindestens angenähert 70 mm und der zweit genannte Durchmesser mindestens angenähert 60 mm beträgt. 5.
    Klosettvorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Bogen (10) von seiner Anschlussmuffe (9) aus zuerst einen Bogen (12) und einen ansteigenden Schenkel (13) aufweist, die in einer durch die Axe (14) des betreffenden Stutzens (3) gehende, zur Horizontalbene um mindestens an genähert 45 geneigten Ebene (15) liegen, und dann einen oberen Bogen (16) und einen vertikalen Schen kel (17) von mindestens 50 mm Länge, die in einer zu dieser Axe senkrechten Ebene liegen, wobei der Echte Enddurchmesser des vertikalen Schenkels kleiner ist als derjenige der anderen Siphonteile (12, <B>13,16).</B>
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NL9401072A (nl) * 1994-06-28 1996-02-01 Koninkl Sphinx Nv Montagesamenstel voor een wandclosetpot.
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