CH378803A - Spüleinrichtung in einer Pissoiranlage - Google Patents

Spüleinrichtung in einer Pissoiranlage

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CH378803A
CH378803A CH106960A CH106960A CH378803A CH 378803 A CH378803 A CH 378803A CH 106960 A CH106960 A CH 106960A CH 106960 A CH106960 A CH 106960A CH 378803 A CH378803 A CH 378803A
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CH
Switzerland
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amplifier
flushing device
urinal
cistern
flushing
Prior art date
Application number
CH106960A
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English (en)
Inventor
Staehli Paul
Original Assignee
Gebert & Cie
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/10Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system operated electrically, e.g. by a photo-cell; also combined with devices for opening or closing shutters in the bowl outlet and/or with devices for raising/or lowering seat and cover and/or for swiveling the bowl

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description


      Spüleinrichtung    in einer     Pissoiranlage       Die Erfindung     betrifft    eine Spüleinrichtung in       einer        Pissoiranlage,    bei welcher zur automatischen  Auslösung der Spülung durch den Benützer des Pis  soirs vor     letzterem        eine    Lichtquelle und eine mit der  selben eine Lichtschranke bildende,     mit    dem Eingangs  kreis eines Verstärkers verbundene Photozelle ange  ordnet sind. Bei bisher vorgeschlagenen Spüleinrich  tungen dieser Art ist ein Elektroventil vorgesehen,  das bei Unterbrechung der Lichtschranke     geöffnet     wird, um dem Pissoir das Spülwasser zuzuführen.

    Elektroventile sind teuer, zumal sie im vorliegenden       Zusammenhange    einen grossen     Durchlaufquerschnitt     haben müssen, um     eine    genügende Spülung zu erzie  len.  



  Die Spüleinrichtung nach der     Erfindung    zeichnet  sich demgegenüber dadurch aus, dass das Pissoir       mit    einer     Spülkasten-Spülvorrichtung    verbunden ist  und dass die     Entleerung    des Spülkastens dieser Vor  richtung in das Pissoir     durch    einen mit dem Ausgang  des Verstärkers verbundenen Elektromagneten aus  gelöst wird, wobei der     Verstärker    so ausgebildet ist,       dass-    diese Auslösung erst einige Zeit nach der Un  terbrechung der     Lichtschranke    durch den Benützer  erfolgt.  



       In    der einzigen Figur der Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes    sche  matisch dargestellt. Oberhalb eines Pissoirs 1 ist ein  mit demselben über     eine    Leitung 2 verbundener       Spülkasten    3 angeordnet, der in bei     Klosettanlagen     üblicher Weise ein     Schwimmerventil    4 aufweist, des  sen     Einlaufstutzen    5 mit der Wasserleitung verbun  den ist.     Mit    6 ist die Auslaufleitung und     mit    7 der  Schwimmer des Schwimmventils bezeichnet.

   Um das  übliche     Ablaufventil    8 des     Spülkastens    3 zu     öffnen,     und dadurch den Spülvorgang auszulösen, muss der  mit dem nicht     dargestellten    Ventilteller verbundene,  hohle Ventilschaft 9 nach oben gezogen werden.    Hierzu ist ein bei 10 schwenkbar gelagerter Hebel 11  vorgesehen, der mit seinem     linken,    eine nicht darge  stellte Gabel bildenden Ende einen Randwulst 12 des  Ventilschaftes 9     untergreift.     



  Der Hebel 11 ist nun nicht über eine mecha  nische     Verbindung        mit    einem Bedienungsorgan ver  bunden, wie dies bei Klosettanlagen der Fall ist. Das  rechte Ende des Hebels 11 ist     viehhehr    an den     Schaft     13 des Ankers 14     eines    als     Ganzes    mit 15 bezeich  neten Elektromagneten     aasgelenkt,    der auf dem     Dek-          kel    16 des     Spülkastens    3 montiert ist. Der Magnet  kern 17 des Elektromagneten 15 ist von der Wick  lung 18 umgeben, die durch- ein Kabel 19 mit dem  Ausgang eines Verstärkers 20 verbunden ist.

   Eine  mit dem Anker 14 verbundene Feder 21 zieht letzte  ren nach oben und hält     dadurch    den Hebel 11 in  der     dargestellten    Ruhelage, solange die Wicklung 18       nicht        erregt    ist.  



  Der Verstärker 20 wird über ein Kabel 22 und  eine Steckdose 23 mit Strom versorgt und steht an  dererseits über ein Kabel 24 mit einer Photozelle 25  und einer Lampe 26     in    Verbindung. Die Photozelle  25 und die Lampe 26     sind    etwas vor dem Pissoir 1       einander    gegenüber angeordnet, so     dass    der Benützer  des Pissoirs einen Lichtstrahl 27 unterbricht, der       normalerweise    von der Lampe 26 ausgehend die  Photozelle 25     trifft,    die mit dem     Eingangskreis    des  Verstärkers 20 verbunden ist.

   Der Verstärker 20 ist  so ausgelegt, dass er bei Unterbrechung der     Erregung     der Photozelle 25 durch den Lichtstrahl 27, also bei       Unterbrechung    der durch die Photozelle 25 und die       Lampe    26 gebildeten Lichtschranke, nach einer Ver  zögerung von z. B. einer     Minute    den Elektromagneten  15 erregt. Zu diesem Zwecke     kann    beispielsweise im  Verstärker 20 ein Verzögerungsrelais enthalten     sein.     



  Es ist klar,     dass    bei jeder Benützung des     Pissoirs     1 automatisch ein Spülvorgang ausgelöst wird, indem      durch die     Erregung    des Elektromagneten 15 dessen  Anker 14 entgegen der Wirkung der Feder 21 nach  unten auf den Magnetkern 17 gezogen wird, wo  durch der Hebel 11 im     Uhrzeigersinne        verschwenkt     und das     Ablaufventil    8 geöffnet wird. Der Spülvor  gang tritt dabei erst nach der normalen Benützungs  zeit des Pissoirs ein.  



  Gegenüber den bereits vorgeschlagenen Spülein  richtungen mit photoelektrisch     gesteuertem    Elektro  ventil weist die beschriebene Einrichtung den Vorteil  auf, erheblich     billiger    zu sein. Denn das Elektroven  til ist ein komplizierter, einen Elektromotor enthal  tenden, teueren Apparat, während der Elektromagnet  15 äusserst einfach ist und die normale     Spülkasten-          Spülvorrichtung    3-12, 16     ebenfalls    sehr einfach und  billig ist.

   Ferner erfolgt die Spülung durch plötzliche  Zufuhr einer     bestimmten    Wassermenge nach der nor  malen Benützungsdauer des Pissoirs und ist daher  viel wirksamer als die Spülung durch eine     während     dieser Benützungsdauer durch das Elektroventil kon  tinuierlich zugeführte, gleich grosse oder auch we  sentlich grössere Wassermenge.  



  Statt den     Verstärker    20 so auszubilden, dass er  den Erregerstrom für den     Elektromagneten    nach  einer vorbestimmten Verzögerungszeit     liefert,    könnte  man     ihn    auch so ausbilden, dass er diesen Erreger  strom erst liefert, wenn der Benützer vom Pissoir 1  wegtritt, d. h. wenn der Lichtstrahl 27 nach einer  Unterbrechung wieder auf die Photozelle 25 fällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spüleinrichtung in einer Pissoiranlage, bei welcher zur automatischen Auslösung der Spülung durch den Benützer des Pissoirs vor letzterem eine Lichtquelle und eine mit derselben eine Lichtschranke bildende, mit dem Eingangskreis eines Verstärkers verbundene Photozelle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Pissoir (1) mit einer Spülkasten-Spülvor- richtung (3-12, 16) verbunden ist, und dass die Ent leerung des Spülkastens (3) dieser Vorrichtung in das Pissoir durch einen mit dem Ausgang des Ver stärkers (20) verbundenen Elektromagneten (15) ausgelöst wird,
    wobei der Verstärker so ausgebildet ist, dass diese Auslösung erst einige Zeit nach der Unterbrechung der Lichtschranke durch den Benüt zer erfolgt. UNTERANSPRÜCHE - 1. Spüleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker (20) Verzöge rungsmittel enthält, so dass die Auslösung des Spül vorganges eine vorbestimmte Zeit nach Unterbre chung der Lichtschranke ausgelöst wird. 2. Spüleinrichtung nach.
    Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker (20) so ausge bildet ist, dass die Auslösung des Spülvorganges erst dann erfolgt, wenn der Benützer die Lichtschranke nicht mehr unterbricht. 3. Spüleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (15) auf einem Deckel (16) des Spülkastens (3) montiert ist und dass sein Anker (14) über einen Hebel (11) mit dem Ventilschaft (9) des Ventilkörpers des Ab laufventils (8) der Spülkasten-Spülvorrichtung kine matisch verbunden ist.
    4. Spülvorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Anker (14) des Elek tromagneten (15) durch eine Feder (21) in seiner Ruhelage gehalten ist und mit einem am Hebel (11) angelenkten Schaft (13) versehen ist.
CH106960A 1960-02-01 1960-02-01 Spüleinrichtung in einer Pissoiranlage CH378803A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3602922A (en) * 1969-12-22 1971-09-07 Broughton Corp Automatic lavatory system for sewage disposal pumping unit
FR2297293A1 (fr) * 1975-01-07 1976-08-06 Newbould Engineering Services Reservoir de chasse d'eau
AU762715B2 (en) * 1999-06-04 2003-07-03 Caroma Industries Limited Automatic urinal flushing system

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