CH375765A - Empfangsanlage für drahtlose Signale mit einer Anrufeinrichtung - Google Patents

Empfangsanlage für drahtlose Signale mit einer Anrufeinrichtung

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CH375765A
CH375765A CH158360A CH158360A CH375765A CH 375765 A CH375765 A CH 375765A CH 158360 A CH158360 A CH 158360A CH 158360 A CH158360 A CH 158360A CH 375765 A CH375765 A CH 375765A
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CH
Switzerland
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call
noise
carrier wave
reception
receiving system
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Application number
CH158360A
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English (en)
Inventor
Kuhn Theodor
Original Assignee
Autophon Ag
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W88/00Devices specially adapted for wireless communication networks, e.g. terminals, base stations or access point devices
    • H04W88/02Terminal devices
    • H04W88/022Selective call receivers
    • H04W88/025Selective call decoders
    • H04W88/027Selective call decoders using frequency address codes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description


  Empfangsanlage für drahtlose Signale mit     einer        Anrufeinrichtung       Hochempfindliche Empfangsanlagen für draht  lose Signale weisen die Eigenschaft auf, an ihrem       Niederfrequenzausgang    Rauschen wiederzugeben, so  fern sie keine Trägerwelle einer Gegenstation emp  fangen. Da dieses Rauschen in manchen Fällen stö  rend ist, sind seit langer Zeit Schaltungen bekannt  geworden, welche es unterdrücken.

   In neuerer  Zeit sind Anordnungen bekanntgeworden, welche  gleichzeitig mit der Rauschunterdrückung eine Ein  sparung von Speiseenergie erlauben, indem die Un  terdrückung entweder durch Abschalten der End  stufe des Empfängers oder durch Verwendung einer       Gegentakt-Endstufe    in     B-Schaltung    und     Unterdrük-          kung    des Eingangssignals der Endstufe erfolgt.

   Wäh  renddem in     Radiotelephonanlagen    mit Lautsprecher  aufruf die Rauschunterdrückung in erster Linie  dazu dient, im Anrufzustand das Ertönen von Rau  schen aus dem Lautsprecher zu verhindern, so wird  sie in Anlagen mit     Selektivruf    nur während des  Verkehrszustandes, das heisst während der Dauer der  Verbindungen, gebraucht, um das Rauschen     beim     Abschalten der Gegenstation (bei Wechselsprechen)  oder bei stark     wechselnder        Empfangsfeldstärke    (beim  Verkehr mit oder zwischen Fahrzeugen) zu unter  drücken.  



  Bei stark     veränderlichen    Empfangsverhältnissen,  welche bei Empfangsanlagen im     Frequenzgebiet    der  Meter- und insbesondere der     Dezimeterwellen    auf  treten, wenn eine oder beide der verkehrenden Sta  tionen in einem sich bewegenden Fahrzeug eingebaut  ist, hat es sich gezeigt, dass unter bestimmten Um  ständen trotz oftmaligen kurzzeitigen     Ansprechens     der Rauschunterdrückung eine Verständigung noch  ohne weiteres möglich ist, währenddem die selektive       Anrufeinrichtung    infolge der Lücken im Empfang  versagt.

   In solchen Fällen hat es sich - wie im  Schweizer Patent Nr. 262683 beschrieben - als vor-    teilhaft erwiesen, wenn     im    Anruf-, das heisst im  Ruhezustand der Anlage die Rauschunterdrückung  ausser Betrieb gesetzt wird. Dies ist ohne weiteres  möglich, da während dieses Zustandes das Empfangs  signal nicht abgehört wird. Anderseits     kann    aber  infolge des Wegfalls der Rauschunterdrückung die       Selektivrufeinrichtung    mit starkem Rauschen ver  mischte Signale noch auswerten, welche sonst unter  drückt würden, Es kann daher auf diese Weise     in          Selektivrufanlagen    eine wesentliche Verbesserung der  Anrufsicherheit erreicht werden.  



  Die beiden beschriebenen Forderungen,     nämlich     einerseits die     Einschaltung    der Rauschunterdrückung  im Anrufzustand aus Gründen der Energieersparnis  und anderseits die     Ausschaltung    der Rauschunter  drückung im Anrufzustand zur Hebung der Anruf  sicherheit widersprechen sich.  



  Die Erfindung ermöglicht nun die     Eingehung     eines Kompromisses, mit welchem beide Forderun  gen fast ohne Einschränkung gleichzeitig erfüllt wer  den können. Sie     betrifft    eine Empfangsanlage für  drahtlose Signale mit einer     Anrufeinrichtung.        In    die  ser Anlage sind die Betriebszustände Anrufbereit  schaft einerseits und Verkehr anderseits möglich. Das  Ausgangssignal des Empfängers wird bei fehlendem  Empfang einer Trägerwelle unterdrückt und durch  den Empfang einer Trägerwelle freigegeben.

   Diese  Anlage ist dadurch gekennzeichnet, dass beim Auf  hören des Empfanges der Trägerwelle die Einleitung  der     genannten    Unterdrückung im Zustand der     An-          rufbereitschaft    verzögert und im Verkehrszustand  uriverzögert erfolgt.  



  Im folgenden wird ein     Ausführungsbeispiel    der  Erfindung näher erläutert. Dieses Beispiel     betrifft     eine Station einer     Radiotelephonanlage,    in welcher  eine derartige     Empfangsanlage    mit einer Sende  anlage kombiniert ist. Die Sender und Empfänger      sind, mit Ausnahme der Rauschunterdrückung des  Empfängers, in     bekannter    Weise aufgebaut und wer  den daher nicht näher beschrieben. Die Empfangs  anlage umfasst eine Anrufeinrichtung. Diese     Anrufein-          richtung    spricht auf eine bestimmte Folge von Ton  frequenzimpulsen, welche von einer Gegenstation aus  gesendet werden, an und schaltet einen Wecker oder  eine Hupe ein.

   Für die Abwicklung des Sprechver  kehrs dient ein     Mikrotelephon,    welches bei Nicht  gebrauch, das heisst während des     Anrufzustandes,     auf eine Gabel gelegt wird. Diese Gabel weist Gabel  kontakte auf, mit deren     Hilfe    die Anlage vom     Anruf-          in    den Verkehrszustand geschaltet wird. Im Anruf  zustand ist der Empfängerausgang mit der Anruf  einrichtung verbunden. Im Verkehrszustand wird er  von der     Anrufeinrichtung    abgetrennt und mit dem  Hörer im     Mikrotelephon    verbunden.  



  Die Rauschunterdrückung arbeitet wie üblich auf  Grund des Vorhandenseins von über dem Sprach  bereich liegenden Frequenzen am Ausgang der Nie  derfrequenz-Vorverstärkerstufe des Empfängers. Diese  Frequenzen, welche nur     im    Rauschen enthalten sind,  werden dort     abgezweigt    und ausgesiebt und werden  in bekannter Weise zur Steuerung eines Relais heran  gezogen. Dieses Relais wird bei Abwesenheit von  Rauschen, das heisst beim Empfang einer Trägerwelle,  in den angezogenen Zustand     überführt,    währenddem  es bei Vorhandensein von Rauschen, das heisst bei  der Abwesenheit einer Trägerwelle, abgefallen ist  und in diesem Zustand die Endstufe des Empfängers  ausser Betrieb setzt.

   Dadurch wird nicht nur das  Auftreten von Rauschen am Empfängerausgang ver  hindert, sondern auch der     Leistungsbedarf    des Emp  fängers herabgesetzt. Während des durch das von  der Gabel abgehobene     Mikrotelephon    gekennzeich  neten Verkehrszustandes     reagiert    nun diese Einrich  tung zur Rauschunterdrückung sowohl auf das Auf  treten als auch auf das Verschwinden von Rauschen  sehr rasch, so dass einerseits beim Aussetzen des  Empfanges der Trägerwelle die Einleitung der Unter  drückung des störenden Rauschens     unverzögert    er  folgt und anderseits beim     Wiedereinsetzen    des Emp  fanges der Tonkanal so schnell geöffnet wird,

   dass  kein oder ein möglichst kleiner     Silbenverlust    ent  steht.  



  Während des Anrufzustandes dagegen - infolge  der geänderten Stellung der Gabelkontakte - ist  eine Abfallverzögerung eingeschaltet, welche den  raschen Anzug des Relais beim Empfang einer  Trägerwelle und dementsprechend beim Aufhören  von Rauschen nicht beeinflusst, dagegen beim Ver  schwinden der Trägerwelle und dementsprechend  beim Auftreten von Rauschen das Relais erst mit  einer Verzögerung von einigen Sekunden abfallen  lässt, so dass die Einleitung der Rauschunterdrückung  mit einer Verzögerung erfolgt. Da das im Jetzt-         genannten    Falle am Empfängerausgang auftretende  Rauschen ausschliesslich auf die Anrufeinrichtung ge  leitet wird, so stört es nicht.

   Auch wenn während  eines Anrufes aus früher genannten Gründen die  Empfangsverhältnisse an der gerufenen Station stark  schwanken, so treten doch immer wieder Zeitpunkte  auf,     während    denen der Empfang so stark ist, dass  das Rauschen verschwindet und daher das Relais  anziehen kann. Sofern der zeitliche Abstand dieser  Zeitpunkte kleiner ist als die Verzögerung des Re  lais, so bleibt während der gesamten Anrufzeit das  Relais dauernd angezogen, so dass der gleiche Zustand  herrscht, wie wenn die Rauschunterdrückung     während     des Anrufzustandes dauernd ausser Betrieb gesetzt  wäre, wobei jedoch die     Vorteile    der Energieerspar  nis gewahrt sind.

   Besonders günstige Verhältnisse  ergeben sich, wenn die Gegenstation     vorgängig    der  eigentlichen Anrufsignale die     unmodulierte    Träger  welle oder ein relativ lange dauerndes Vorbereitungs  signal aussendet, so dass während dieser Zeit der  Empfänger mindestens einmal die Gegenstation mit  einer solchen Stärke empfangen kann, welche für  die     Aufhebung    der Unterdrückung des Ausgangs  signals notwendig ist, so dass beim     Beginr.    des eigent  lichen Anrufsignals die Unterdrückung bereits aus  geschaltet ist.  



  Man ist natürlich bei der Anwendung der Er  findung in keiner Weise an die beschriebenen Aus  führungsformen gebunden. Insbesondere ist die Ver  wendung eines Relais zur Rauschunterdrückung nicht  notwendig. Die Endstufe kann auch auf rein elektro  nische Weise abgeschaltet werden, oder es kann als  Endstufe eine     Gegentakt-B-Verstärkerstufe    verwen  det und das Eingangssignal dieser Stufe unterdrückt  werden. Die Verzögerung des Einsatzes der Rausch  unterdrückung kann auch bei Verwendung eines Re  lais auf rein elektronische Weise im Steuerstrom  kreis des Relais erfolgen.

   Zur Umsteuerung zwi  schen Anruf- und Verkehrszustand können anstelle  von Gabelkontakten andere Kontakte, welche bei der  Verbringung des     Mikrotelephons    in eine Ruhestel  lung geschaltet werden, oder aber von Hand be  tätigte Kontakte treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Empfangsanlage für drahtlose Signale mit einer Anrufeinrichtung, in welcher Anlage die Betriebs zustände Anrufbereitschaft einerseits und Verkehr anderseits möglich sind und in welcher das Aus gangssignal des Empfängers bei fehlendem Empfang einer Trägerwelle unterdrückt und durch den Emp fang einer Trägerwelle freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufhören des Empfanges der Trägerwelle die Einleitung der genannten Unter drückung im Zustand der Anrufbereitschaft verzögert und im Verkehrszustand unverzögert erfolgt.
CH158360A 1960-02-12 1960-02-12 Empfangsanlage für drahtlose Signale mit einer Anrufeinrichtung CH375765A (de)

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