DE1136747B - Signalverfahren und Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Tastwahl - Google Patents
Signalverfahren und Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit TastwahlInfo
- Publication number
- DE1136747B DE1136747B DEST17969A DEST017969A DE1136747B DE 1136747 B DE1136747 B DE 1136747B DE ST17969 A DEST17969 A DE ST17969A DE ST017969 A DEST017969 A DE ST017969A DE 1136747 B DE1136747 B DE 1136747B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switching
- subscriber
- station
- circuit
- switching order
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 20
- 230000011664 signaling Effects 0.000 title claims description 11
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 18
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 230000004044 response Effects 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000010187 selection method Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/26—Devices for calling a subscriber
- H04M1/30—Devices which can set up and transmit only one digit at a time
- H04M1/50—Devices which can set up and transmit only one digit at a time by generating or selecting currents of predetermined frequencies or combinations of frequencies
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
- H04Q1/18—Electrical details
- H04Q1/30—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
- H04Q1/44—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
- H04Q1/444—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
- H04Q1/45—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling
- H04Q1/453—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling in which m-out-of-n signalling frequencies are transmitted
- H04Q1/4535—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling in which m-out-of-n signalling frequencies are transmitted with an additional signal transmitted for voice protection
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
- Meter Arrangements (AREA)
- Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Signalverfahren für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen mit Tastwahl, bei dem an der Teilnehmerstelle angeordnete,
über die Sprechleitung gespeiste Generatoren bei Tastenbetätigung Tonfrequenzen einzeln oder in
Kombination zum Amt aussenden und bei dem zur Kennzeichnung eines Schaltauftrages eine von der
Schaltmaßnahme des Teilnehmers unabhängige Unterbrechung der Teilnehmerschleife herbeigeführt wird.
Das Hauptproblem bei den Fernsprechanlagen mit tonfrequenter Tastwahl besteht darin, daß die Signalgabe
so sicher gemacht werden muß, daß die während des Wahlvorganges vom Mikrophon der Teilnehmerstelle
erzeugten tonfrequenten Spannungen die Übertragung der Schaltaufträge nicht beeinflussen.
Bekannte Tastwahlverfahren erreichen diesen Schutz dadurch, daß jedem Schaltauftrag ein zusätzliches
Signal außerhalb des Sprachbandes beigegeben wird. Im Amt werden erst nach der Auswertung
dieses Begleitsignals die Empfänger für die Schaltaufträge angeschaltet. Tonfrequente Begleitzeichen
scheiden hierbei aus Aufwandsgründen aus, da bei diesen Verfahren in der Station gleichzeitig mindestens
zwei Frequenzen erzeugt werden müssen. Daher wurde schon vielfach der Schleifengleichstrom
als Begleitzeichen mitverwendet. Ein bekanntes Verfahren sieht vor, daß der Schleifenstrom während des
Schaltauftrages reduziert wird. Das erfordert im Amt einen Gleichstromauswerter, der zwischen Leckstrom
der Leitung, Signalstrom und Schleifenstrom unterscheiden kann.
Infolge der sehr unterschiedlichen Leitungsverhältnisse ist dies nicht immer eindeutig feststellbar, da die
Bereiche teilweise ineinander übergehen. Will man dies vermeiden, dann sind besondere Stabilisierungsmaßnahmen erforderlich, was sich schließlich wieder
in erhöhtem Aufwand ausdrückt. Ein anderes bekanntes Verfahren sieht während des Wahlvorganges eine
andere Stromrichtung vor. Dieses Verfahren ist mit Vorteil nur bei Registersystemen mit gleich langen
Teilnehmerrufnummern anzuwenden. Liegen diese Verhältnisse nicht vor, dann ist eine von der normalen
Handhabung abweichende Bedienung der Teilnehmerstelle erforderlich, um dem Amt das Ende
der Wahl anzuzeigen.
Schließlich erreicht ein bekanntes Verfahren den Schutz gegen Sprachbeeinflussung der Schaltaufträge
dadurch, daß der Auswertung des ausgesendeten Schaltauftrages eine kurzzeitige Schleifenunterbrechung
vorausgeht. Über eine Kontrolleinrichtung werden im Amt daraufhin erst die Tonfrequenzempfänger
zur Auswertung des anstehenden Schalt-
Signalverfahren
und Schaltungsanordnung für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
mit Tastwahl
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft, Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Dipl.-Ing. Eberhard Herter, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
auftrages herangezogen. Zur Überwachung auf das Ende des Schaltauftrages bleiben die Empfänger so
lange angeschaltet, bis über die Ausgänge der Empfänger das Abschalten des Schaltbefehles festgestellt
wird. Dieses Verfahren bietet den Vorteil, daß mit einfachen Mitteln der Schutz gegen Sprachbeeinflussung
erreicht wird. Es weist jedoch noch den Nachteil auf, daß die Signalgeschwindigkeit durch die
kurzzeitige Schleifenunterbrechung reduziert wird. Ein Schaltauftrag muß mindestens so lange anstehen,
wie die Zeitdauer der Schleifenunterbrechung plus der maximalen Auswertezeit der Empfängereinrichtungen
beträgt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Signalverfahren anzugeben, das den Schutz gegen Sprachbeeinflussung
erreicht, ohne die Signalgeschwindigkeit zu reduzieren. Dabei soll nach wie vor das Sprachschutzkriterium
Schleifenunterbrechung beibehalten werden, da dies eine einfache Auswertung ermöglicht. Das Signalverfahren
für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Tastwahl, bei dem an der Teilnehmerstelle
angeordnete, über die Sprechleitung gespeiste Generatoren bei Tastenbetätigung Tonfrequenzen einzeln
oder in Kombination zum Amt aussenden und bei dem zur Kennzeichnung eines Schaltauftrages
eine von der Schaltmaßnahme des Teilnehmers unabhängige Unterbrechung der Teilnehmerschleife herbeigeführt
wird, ist nach der Erfindung dadurch ge-
209 657/59
3 4
kennzeichnet, daß die an die Teilnehmerleitung an- normale Stationsschaltung St angeschaltet. Bei der
geschalteten Tonfrequenzempfänger stets aufnahme- Aussendung eines Schaltauftrages wird einer der
bereit sind, daß bei der Aussendung eines Schalt- Tastenkontakte Tl... TlO und stets der gemeinauftrages
der Sprechstromkreis der Teilnehmerstelle same Tastenkontakt Tg betätigt. Die Kontakte
unwirksam gemacht und die Generatoren eingeschal- 5 Tl., .TlO deuten dabei nur an, daß sie auf die
tet werden, daß nach der Beendigung eines Schalt- Generatorschaltung einwirken und die Frequenz der
auftrages die am Schaltauftrag beteiligten Ton- Generatorspannung oder die Kombination der
frequenzempfänger noch eine bestimmte Zeit he- Generatorspannungen verändern. Über den gemeintätigt
bleiben und daß in dieser Zeit die Auswertung samen Tastenkontakt Tg wird die Stationsschaltung
des Schaltauftrages eingeleitet wird, wenn auf der io abgeschaltet und der Generatorstromkreis ein-Empfangsstelle
die nach dem Schaltauftrag in der geschaltet. Es ist dabei zu bemerken, daß der Kon-Teilnehmerstelle
erzeugte Schleifenunterbrechung re- takt Tg vorzugsweise als Folgeumschaltekontakt ausgistriert
wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß die gebildet wird, so daß bei Signalbeginn keine Schleifen-Auswertung
des Signals erst in der Signalpause unterbrechung auftritt. Im Signalstromkreis wird
durchgeführt wird. Die Dauer des Schaltauftrages ist 15 dabei auch das Schaltmittel R erregt. Wird die bealso
nur durch die Ansprechzeit der Empfänger ge- tätigte Signaltaste wieder losgelassen, dann wird über
geben. Die Zeitdauer der Unterbrechung und die den gemeinsamen Tastenkontakt Tg der Generator-Auswertezeit
fällt in die Signalpause, die bei der- Stromkreis wieder unwirksam gemacht. Da das
artigen Tastwahlverfahren gewöhnlich größer als die Schaltmittel R während seiner Auslösezeit seinen
Dauer des Schaltauftrages ist, so daß also die Signal- 20 Kontakt r noch betätigt hält, entsteht nach jedem
geschwindigkeit durch das Sprachschutzkriterium Aussenden eines Schaltauftrages eine Unterbrechung
nicht reduziert wird. der Schleife. Die Dauer der Schleifenunterbrechung
Eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des ist durch die Auslösezeit des Schaltmittels R gegeben,
erfindungsgemäßen Signalverfahrens ist dadurch ge- Wie mit dieser Schaltungsanordnung ein Schutz gegen
kennzeichnet, daß in der Teilnehmerstelle ein Schalt- 35 Sprachbeeinflussung erreicht wird, wird in Fig. 2 er-
mittel vorgesehen ist, das in den Signalpausen durch läutert.
den gemeinsamen Wahltastenkontakt unwirksam ge- An die Teilnehmerleitung ist auf Anforderung eine
schaltet ist, daß bei der Betätigung einer beliebigen Empfangseinrichtung angeschaltet worden. Diese
Wahltaste das Schaltmittel in dem Signalstromkreis Empfangsanordnung enthält η Tonfrequenzempfänwirksam
wird und daß nach Rückkehr der Wahltaste 30 ger, die z. B. aus Filter Fi, Verstärker Vi und Gleichin
die Ruhelage für die Dauer der Auslösezeit des richterstufe Gi sowie Monoflop Mi bestehen. Alle
Schaltmittels die Schleifenleitung unterbrochen ist. Tonfrequenzempfängerausgänge Mi wirken auf eine
Um die Ansprechbedingungen für das Schaltmittel in Auswerteschaltung A ein, die die in der Sendestelle
der Teilnehmerstelle zu umgehen, sieht eine Weiter- gebildeten codierten Signale identifiziert. An der
bildung eine Anordnung vor, bei der beim Loslassen 35 Leitung ist eine Kontrolleinrichtung KE angeschaltet,
einer beliebigen Wahltaste eine Schaltvorrichtung ge- die die Auswerteeinrichtung A so lange sperrt, wie
steuert wird, die jeweils die Stromrichtung der Sprech- die Schleife Strom führt. Im Signalruhezustand anstelle
umschaltet. Auf der Empfangsstelle wird daher kommende Tonfrequenzspannungen lassen wohl die
nach jeder Auswertung eines Schaltauftrages die entsprechenden Tonfrequenzkanäle Fi, Vi, Gi und Mi
Stromrichtung geändert. Damit sichergestellt ist, 40 ansprechen, da die Kontrolleinrichtung KE jedoch
daß beim Anschalten des Registers sofort die richtige keine Schleifenunterbrechung registriert, wird die
Stromrichtung gewählt wird, muß beim Auflegen des Auswerteschaltung A gesperrt gehalten. Wird ein
Handapparates die Schaltvorrichtung in eine be- Schaltauftrag übertragen, dann wird das entsprechende
stimmte Stellung und damit die Station auf eine be- tonfrequente Signal auf die Leitung gegeben. Die zustimmte
Stromrichtung eingestellt werden. Da bei ver- 45 geordneten Tonfrequenzkanäle sprechen an, d. h. die
schieden langen Rufnummern die Stromrichtung der Ausgangskreise Mi sind geschaltet. Diese Monoflops
Teilnehmerstelle unterschiedlich sein kann, sieht eine sind nun so ausgelegt, daß sie noch eine bestimmte
Weiterbildung der Schaltungsanordnung nach der Er- Zeit nach der Abschaltung des Schaltauftrages stehenfindung
vor, daß die Speisung der Teilnehmerstelle bleiben. In diese Zeit fällt die Auswertung der von
beim Abschalten des Registers von einem Verbin- 50 der Teilnehmerstelle erzeugten Schleif enunterbrechung
dungssatz in der vom Register zuletzt erfolgten Strom- durch die Kontrolleinrichtung KE. Die Auswerterichtung
übernommen wird. Auf diese Weise ist schaltung A wird entsperrt und der übertragene
sichergestellt, daß ohne ein im Signalstromkreis ge- Schaltauftrag empfangen. Eine Beeinflussung durch
speistes Schaltmittel nach jedem Schaltauftrag eine den Sprechstromkreis ist noch nicht möglich, da
Unterbrechung der Schleife auftritt und über das 55 dieser Stromkreis nicht wirksam ist. Es ist nur sicher-Register
immer wieder die richtige Stromrichtung an- zustellen, daß die durch die Monoflops erzeugte
gelegt wird. Signalverzögerungszeit die Schleifenunterbrechung er-
Die Erfindung wird an Prinzipschaltbildern näher faßt. Nach der Auswertung des anstehenden Schalt-
erläutert. Es zeigt auftrages wird die Auswerteeinrichtung auch gesperrt,
Fig. 1 schematisch die Schaltung der Teilnehmer- 60 wenn über die Kontrolleinrichtung KE noch Schleifenstelle,
unterbrechung angezeigt wird. Auf diese Weise ist
Fig. 2 schematisch die Empfangseinrichtungen und eine einfache Trennung von Sprech- und Signalspan-
Fig. 3 eine andere Anordnung der Teilnehmerstelle nungen durchzuführen, ohne eine große Signaldauer
für das erfindungsgemäße Signalverfahren. für die Schaltaufträge zu benötigen.
In Fig. 1 ist die Schaltung der Teilnehmerstelle im 65 Die Grundgedanken des erfindungsgemäßen Signal-Signalruhezustand
angegeben. Alle Tastenkontakte Verfahrens wurden an Hand dieses Beispieles näher
Tl... TlO und Tg sind in Ruhestellung. An der erläutert. Dies bedeutet jedoch nicht, daß die Un-Anschlußleitung
a, b ist Über den Ruhekontakt r die terbrechung der Schleife auf diese Weise erzeugt
werden muß oder das derart aufgebaute Empfänger verwendet werden müssen. Unter Anwendung des
Grundgedankens, Auswertung des Signals während der Signalpause unter Zuhilfenahme einer Schleifenunterbrechung
als Signalkriterium, lassen sich verschiedene Schaltungsvarianten angeben.
Fig. 3 zeigt eine andere Schaltung der Teilnehmerstelle. Das Schaltmittel im Signalstromkreis kann entfallen.
Vor dem Aussenden des ersten Schaltauftrages nimmt die Teilnehmerstelle die gezeigte Stellung 1
ein. Beim Anschalten des Registers wird die Speisung so vorgenommen, daß die α-Ader negativer ist als die
ö-Ader. Wird nun eine Wahltaste betätigt, dann wird stets der gemeinsame Kontakt Tg umgeschaltet. Der
Sprechstromkreis wird kurzgeschlossen und der Signalstromkreis eingeschaltet. Wie der Schaltauftrag
gebildet wird, ist für das Wesen der Erfindung nicht von Bedeutung. Im Register sprechen die auf die
gesendeten Signalfrequenzen abgestimmten Tonfrequenzempfänger an. Die Auswertung ist jedoch
noch nicht freigegeben. Beim Loslassen der Wahltaste wird die Schaltvorrichtung S in die Stellung 2
gebracht. Es tritt nun für die Speisestromrichtung eine Unterbrechung auf, da die Teilnehmerstelle damit auf
die andere Stromrichtung umgeschaltet ist. Diese Unterbrechung ist für die Empfangsstelle das Zeichen,
daß die Auswertung erfolgen kann. Da erst nach der Auswertung des Schaltbefehles die Stromrichtung
umgekehrt wird, kann eine Beeinflussung durch den Sprechstromkreis nicht auftreten. Ist die Stromrichtung
umgekehrt, dann kann von der Sendestelle ein neuer Schaltauftrag ausgesendet werden. Über die vorgeschalteten
Gleichrichter erhält der Sprech- und Signalstromkreis nur bei bestimmter Schaltstellung
der Schaltvorrichtung S und bestimmter Stromrichtung auf der Leitung eine Betriebsspannung. Nach
dem Ende des nächsten Schaltauftrages geht die Schaltvorrichtung S wieder in die Stellung 1 und
nimmt dadurch wieder eine Schleifenunterbrechung vor, die dann beendet wird, wenn das Register nach
der Auswertung des Schaltbefehles wieder auf die Ausgangsstromrichtung zurückschaltet. Dieses Spiel
wiederholt sich bei der Aussendung jedes Schaltauftrages. Ie nach der Anzahl der ausgesendeten
Schaltaufträge nimmt die Schaltvorrichtung S im Sprechzustand die Stellung 1 oder 2 ein. Damit der
Sprechkreis nach der Abschaltung des Registers Strom erhält, muß der Verbindungssatz die Speisung
in der Stromrichtung übernehmen, die durch die zuletzt erfolgte Umschaltung im Register gekennzeichnet
ist. Zu Beginn einer Wahl wird stets mit einer bestimmten Stromrichtung begonnen. Aus diesem Grund
muß beim Auflegen des Handapparates die Schaltvorrichtung S in eine bestimmte Stellung, z. B. 1, gebracht
werden. Dies wird durch eine entsprechende mechanische Kopplung von Hakenumschaltekontaktsatz
und Wahltastensatz erreicht.
Claims (4)
1. Signalverfahren für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Tastwahl, bei dem an
der Teilnehmerstelle angeordnete, über die Sprechleitung gespeiste Generatoren bei Tastenbetätigung,
Tonfrequenzen einzeln oder in Kombination zum Amt aussenden und bei dem zur Kennzeichnung eines Schaltauftrages eine von der
Schaltmaßnahme des Teilnehmers unabhängige Unterbrechung der Teilnehmerschleife herbeigeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Teilnehmerleitung angeschalteten Tonfrequenzempfänger
stets aufnahmebereit sind, daß bei der Aussendung eines Schaltauftrages der
Sprechstromkreis der Teilnehmerstelle unwirksam gemacht und die Generatoren eingeschaltet werden,
daß nach der Beendigung eines Schaltauftrages die am Schaltauftrag beteiligten Tonfrequenzempfänger
noch eine bestimmte Zeit betätigt bleiben und daß in dieser Zeit die Auswertung des Schaltauftrages eingeleitet wird, wenn
auf der Empfangsstelle die nach dem Schaltauftrag in der Teilnehmerstelle erzeugte Schleifenunterbrechung
registriert wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Signalverfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Teilnehmerstelle ein
Schaltmittel (R) vorgesehen ist, das in den Signalpausen durch einen gemeinsamen Wahltastenkontakt
(Tg) unwirksam geschaltet ist, daß bei der Betätigung einer beliebigen Wahltaste das
Schaltmittel in dem Signalstromkreis wirksam wird und daß nach Rückkehr der Wahltaste
in die Ruhelage für die Dauer der Auslösezeit des Schaltmittels die Teilnehmerschleife
unterbrochen ist.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Signalverfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Loslassen einer beliebigen Wahltaste eine Schaltvorrichtung (S) gesteuert
wird, die jeweils die Stromrichtung für die Sprechstelle umschaltet, daß in der Empfangsstelle nach
jeder Auswertung eines Schaltauftrages die Stromrichtung geändert wird und daß beim Auflegen
des Handapparates die Schaltvorrichtung in eine bestimmte Stellung (1) zurückkehrt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung der Teilnehmerstelle
beim Abschalten des Registers von einem Verbindungssatz in der vom Register zuletzt
erfolgten Stromrichtung übernommen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 657/59 9.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR81782D FR81782E (de) | 1961-06-19 | ||
| DEST17969A DE1136747B (de) | 1961-06-19 | 1961-06-19 | Signalverfahren und Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Tastwahl |
| US198562A US3200205A (en) | 1961-06-19 | 1962-05-29 | Speech immunity voice frequency signalling system |
| GB23120/62A GB979212A (en) | 1961-06-19 | 1962-06-15 | Telecommunication system |
| CH735362A CH394313A (de) | 1961-06-19 | 1962-06-19 | Signalverfahren für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Tastwahl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST17969A DE1136747B (de) | 1961-06-19 | 1961-06-19 | Signalverfahren und Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Tastwahl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1136747B true DE1136747B (de) | 1962-09-20 |
Family
ID=7457669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST17969A Pending DE1136747B (de) | 1961-06-19 | 1961-06-19 | Signalverfahren und Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Tastwahl |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3200205A (de) |
| CH (1) | CH394313A (de) |
| DE (1) | DE1136747B (de) |
| FR (1) | FR81782E (de) |
| GB (1) | GB979212A (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219536B (de) * | 1963-05-29 | 1966-06-23 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Reihenanlage mit tonfrequenter Tastwahl |
| US3305644A (en) * | 1963-09-05 | 1967-02-21 | Oki Electric Ind Co Ltd | Digit number distributing system for pushbutton type telephone calling apparatus |
| DE1232213B (de) * | 1964-12-15 | 1967-01-12 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Tonfrequentes Tastwahlverfahren fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
| US3525819A (en) * | 1968-04-09 | 1970-08-25 | Bell Telephone Labor Inc | Electronic common switch for a telephone set |
| US3800096A (en) * | 1972-09-08 | 1974-03-26 | Scott D | Tone data receiver |
| JPS49106206A (de) * | 1973-02-08 | 1974-10-08 | ||
| JPS5012913A (de) * | 1973-06-04 | 1975-02-10 | ||
| JPS5544698U (de) * | 1979-10-04 | 1980-03-24 |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2276037A (en) * | 1940-09-07 | 1942-03-10 | Bell Telephone Labor Inc | Telephone system |
| US2406001A (en) * | 1944-02-24 | 1946-08-20 | Int Standard Electric Corp | Electrical signaling system |
| US2438496A (en) * | 1944-05-01 | 1948-03-30 | Int Standard Electric Corp | Telephone system employing key type call transmitter |
| BE559221A (de) * | 1956-07-26 | |||
| NL109525C (de) * | 1957-03-14 | |||
| US2927971A (en) * | 1957-12-30 | 1960-03-08 | Bell Telephone Labor Inc | Subscriber call transmitting system |
-
0
- FR FR81782D patent/FR81782E/fr not_active Expired
-
1961
- 1961-06-19 DE DEST17969A patent/DE1136747B/de active Pending
-
1962
- 1962-05-29 US US198562A patent/US3200205A/en not_active Expired - Lifetime
- 1962-06-15 GB GB23120/62A patent/GB979212A/en not_active Expired
- 1962-06-19 CH CH735362A patent/CH394313A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB979212A (en) | 1965-01-01 |
| CH394313A (de) | 1965-06-30 |
| FR81782E (de) | 1964-01-31 |
| US3200205A (en) | 1965-08-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH640072A5 (de) | Fernalarmanlage. | |
| DE1136747B (de) | Signalverfahren und Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Tastwahl | |
| DE1273596B (de) | Fernsprechkonferenzanlage | |
| DE1236598B (de) | Tonfrequentes Tastwahlverfahren mit erneuter Anschaltung eines Registers bei bestehender Verbindung | |
| DE2142712C3 (de) | Gebührenerfassungsanordnung für Nachrichtenvermittlungsanlagen | |
| DE892300C (de) | Schaltungsanordnung zur Abgabe unterschiedlicher Schaltkennzeichen | |
| AT237054B (de) | Empfangseinrichtung für tonfrequente Tastwahl-Codezeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE2502681C3 (de) | Datenmodem für den Betrieb an Fernsprechwählnetzen | |
| DE684504C (de) | Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| DE958576C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| EP0004867B1 (de) | Schaltungsanordnung für Teilnehmerapparate in Fernsprechnebenstellenanlagen mit tonfrequenter Tastwahl | |
| AT237051B (de) | Empfangseinrichtung für tonfrequente Tastwahl-Codezeichen mit getrenntem Wahlbegleitzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE862461C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen | |
| DE2816436C2 (de) | Schaltungsanordnung für Teilnehmerapparate in Fernsprechnebenstellenanlagen mit tonfrequenter Tastwahl | |
| DE965018C (de) | Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Messwerten, Kommandos u. dgl. auf Hochspannungsleitungen | |
| DE1192276B (de) | Signalverfahren fuer Tastwahl mit Tonfrequenz | |
| DE1165099B (de) | Empfangseinrichtung fuer tonfrequente Tastwahl-Codezeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| AT154323B (de) | Schaltungsanordnung für Fernsprechanlangen mit Wählerbetrieb ung Gesellschaftsleitungen. | |
| DE2154078C3 (de) | Schaltungsanordnung für sprachgeschützte frequenzselektive Wählkennzeichenempfänger in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| AT256193B (de) | Tonfrequentes Tastwahlsystem | |
| DE934477C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsplaetze, insbesondere in Fernaemtern | |
| DE677049C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Gesellschaftsleitungen | |
| DE681878C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernschreibanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| DE887221C (de) | Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer des anrufenden Teilnehmers in Fernmeldeanlagen | |
| DE1133772B (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur tonfrequenten Tastwahl in Fernsprechanlagen |