CH372995A - Vorrichtung zum Abscheiden von Feinsand aus Schlämmgut - Google Patents
Vorrichtung zum Abscheiden von Feinsand aus SchlämmgutInfo
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Description
Vorrichtung zum Abscheiden von Feinsand aus Schlämmgut Bei Kicsaufbereitungsanlagen kommt das zu be handelnde Rohmaterial in der Regel zunächst in eine Waschvorrichtung, die als reine Waschmaschine oder auch gleichzeitig als Siebmaschine ausgebildet sein kann. Von der Waschmaschine läuft das vorge waschene Material zwecks Sortierung in verschiedene Korngrössen auf eine gesonderte Siebanlage, z.
B. auf ein Vibrationssieb, Resonanzsieb oder dergleichen. Hierbei wird der Schmutzfilm, der noch anhaftet, durch Bebrausen abgespült. Während die Kieskör nungen in die Vorratsbehälter ablaufen, wird der Grobsand - etwa bis 3 mm - mit dem Waschwasser einer Sandaustragurngsanlage zugeleitet. In dem von der Waschmaschine als auch von der Sandaustragungs- anla.ge abfliessenden Schmutzwasser bzw.
Wasch wasser befindet sich nun noch Feinsand, den man beispielsweise in Klärbehältern absetzen lässt. Mit dem Feinsand setzt sich auch Schlamm ab.
Zweck der Erfindung ist es, diesen feinkörnigen Sand, der als Zugabe zu grobkörnigem Sand für Beto- nierungsarbeiten von Bedeutung ist, in vorteilhafter Weise aus dem mit Schmutz und Fremdkörperchen durchsetzen abfliessenden Wasser zu gewinnen.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung zum. Ab- scheiden von Feinsand aus Schlämmgut, bei welcher das in ein Trichte:
rgefäss eingegebene Schlämmgut durch eine in dem Gefäss erzeugte Aufwärtsströmung in seine Bestandteile getrennt und gesäubert wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufgabe des Schlämmgutes oben in der Mitte des Trichtergefässes eine das Gut gleichmässig verteilende Aufgabevor- richtung vorgesehen ist und dass das Trichtergefäss aus Ringen besteht, die derart abgesetzt,
ineinander- geschachtelt und miteinander verbunden sind, d'ass zwischen den angrenzenden Trichterteilen unten nach dem Trichterraum offene Kanäle gebildet werden, in welche über Leitungen Frischwasser einströmt,
das gleichmässig auf den Ringquerschnitt verteilt wird und im Trichtergefäss eine aufwärts gerichtete Strömung erzeugt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel d'er Vorrichtung gemäss der Erfindung unter Beschrän kung auf die für das Verständnis erforderlichen Teile im Mittelschnitt durch die Vorrichtung veranschau- licht.
Die Vorrichroung besteht aus einem sich trichter förmig nach unten verjüngenden Gefäss, welches die Trichterteile <I>a</I> und<I>b</I> umfasst, die abgesetzt einen Ringrauen c bilden, der nach unten in den. Trichter- raum mündet.
An den Trichterbeil b schliesst sich unten ein zylindrischer Ansatz d an, ,der wieder ab gesetzt einen Ringraum e bildet, der nach unten in den Trichterraum f übergeht, der unten eine Abfluss- öffnung g besitzt.
In den Ringraum c wird tangenial aus dem darüber liegenden Ringraum h, der über die Zuflussleitung i gespeist wird, das Wasser zugeführt und durch eine konische Leitwand! k in den Trichter- raum eingestrahlt. Ebenso wird über den Düsenkopf <I>1,</I> der an die Zuflussleitung <I>m</I> angeschlossen ist,
Wasser in den Trichterraum gestrahlt. In den Ring- raum <I>e</I> wird weiter über die Leitung <I>n</I> tan#gential Wasser eingestrahlt. In die Leitungen<I>i, m, n</I> sind einstellbare Drosselventile<I>o, p, q</I> eingebaut. In:
dem zylindrischen Trichterraum <I>d</I> wird ein Ringraum <I>r</I> gebildet, in dem versetzt angeordnete Fangflächen s vorgesehen sind, welche, wie dies durch Schlangen- linien angedeutet ist, einen Zickzackweg durch den Ringraum r ergeben.
Der obere Rand des Trichter raumes hat schräg gerichtete Durchströmschldtze t, durch: welche das Schmutzwasser abfliesst und! in der Ringleitung w aufgefangen und abgeführt wird.
Das zu verarbeitende Sandschmutzgemisch wird zentral über die Aufgabevorrichtung u aufgegeben., die in ihrem unteren Teil v so ausgeführt ist, dass die Flüssig keit sich gleichmässig über die Oberfläche des Trich- ters verteilt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das über die Verteilervorrichtung u, v oben in den Trichterraum der Vorrichtung eingegebene aufge schlämmte Sandschmutzgemisch fliesst fortlaufend in den Trichterraum ein. Gleichzeitig mit dem Sand schmutzgemisch werden über die Leitungen<I>i, m, n</I> Wasserströme über die Ringkanäle c, e und den Düsenkopf l in den Trichterraum geleitet. Auf diese Weise ergibt sich ein Aufwärtsstrom in dem Trichter raum, der in:
bekannter Weise nach oben durch die Vergrösserung des Trichterquerschnittes sich beruhigt. Von diesem Aufwärtsstrom werden die leichten Schwebeteilchen und auch Schmutzteilchen nach oben geführt.
Durch den tangentialen Einstrom des Spül wassers wird ein gleichmässiger Ausfluss aus dem Ring raum c erreicht und eine zusätzliche Bewegung der Flüssigkeit erhalten und damit die einzelnen Sand- körnchen von a11em anhaftenden Schmutz befreit.
Dieser Reinigungsprozess wird dann in dem unteren zylinderförmigen Behälterteil d durch den mittels der Fangflächen s erzeugten Schlangenweg weiter geför dert, so dass der oben eingegebene Feinsand mit Frischwasser durch die vom Schieber y gesteuerte Öffnung g abgeführt wird.
Die durch die Leitungen <I>i,</I> m, <I>n</I> eingegebene Flüssigkeit wird' durch die Dros selorgane o,<I>p, q</I> eingestellt, und zwar werden die Drosselorgane so einreguliert, dass den Betriebsver- hältnissen entsprechend die einzelnen Ströme auf einander abgestimmt sind und bei der Inbetriebnahme und Stillsetzung der Vorrichtung ausschliesslich das Absperrorgan x betätigt zu werden braucht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Abscheiden von Feinsand aus Schlämmgut, bei welcher das in ein Trichtergefäss eingegebene Schlämmgut durch eine in dem Gefäss erzeugte Aufwärtsströmung in seine Bestandteile ge trennt und gesäubert wird, dadurch gekennzeichnet,d'ass zur Aufgabe des Schlämmgutes oben in der Mitte des Trichtergefässes eine das Gut gleichmässig ver teilende Aufgabevorrichtung vorgesehen ist und d@äss das Trichtergefäss aus Ringen besteht, die derart, ab- gesetzt, ineinandergeschachtelt und miteinander ver bunden sind, dass zwischen,den angrenzenden Trich- terteilen unten nach dem Trichterraum offene Kanäle gebildet werden, in welche über Leitungen Frisch wasser einströmt, das gleichmässig auf den Ringquer schnitt verteilt wird und im Trichtergefäss eine auf wärts gerichtete Strömung erzeugt. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Trichtergefäss in seinem unte- ren Teil einen zylindrischen Wandteil aufweist, der einen Ringraum (r) bildet, in welchem Widerstands- flächen (s) wechselweise versetzt so angeordnet sind, dass der nach. unten absinkende Feinsand umgeschich- tat wird und einen Zickzackweg beschreibt. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Zickxackweg aus einem nach unten offenen Ringkanal (e) tangenfial ein Wasserstrom einströmt, und dass das Abziehen des durch die Wasserzugabe aufge lockerten Sandes nach unten durch eine verschliess bare Abflussöffnung (g) erfolgt. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und' den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass indem unteren Trichterteil durch einen Düsen kranz (4 Wasser einsprüht. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Zuflussleitungen <I>(i, m, n)</I> der über einander liegenden Einströmwege <I>(c, 1,</I> e) mit regel baren Drosselvorrichtungen (o,<I>p, q)</I> versehen sind,so d-ass die an den verschiedenen Stellen in den Trich- ter einströmenden Wassermengen und ihre Strömungs geschwindigkeit den Betriebsverhältnissen enitspre- chend abstimmbar sind, und dass ein Hauptabsperr- organ (x) für die Stillsetzung der Vorrichtung vor gesehen ist.5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand des Trichte:rgefässes mit Durch- strömschlitzen (t) versehen ist, durch welche ein ruhiges Abströmen des Schlämmwassers in die Ab leitung erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK37329A DE1136651B (de) | 1959-03-26 | 1959-03-26 | Klassierkegel zur Feinsandaufbereitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH372995A true CH372995A (de) | 1963-11-15 |
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ID=7220984
Family Applications (1)
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| CH7575359A CH372995A (de) | 1959-03-26 | 1959-07-14 | Vorrichtung zum Abscheiden von Feinsand aus Schlämmgut |
Country Status (2)
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Families Citing this family (2)
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| US4113552A (en) * | 1976-08-05 | 1978-09-12 | Whiting Corporation | Elutriation leg and method |
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1959
- 1959-03-26 DE DEK37329A patent/DE1136651B/de active Pending
- 1959-07-14 CH CH7575359A patent/CH372995A/de unknown
Also Published As
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| DE1136651B (de) | 1962-09-20 |
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