CH372012A - Müllverwertungsanlage - Google Patents

Müllverwertungsanlage

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CH372012A
CH372012A CH6817459A CH6817459A CH372012A CH 372012 A CH372012 A CH 372012A CH 6817459 A CH6817459 A CH 6817459A CH 6817459 A CH6817459 A CH 6817459A CH 372012 A CH372012 A CH 372012A
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CH
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plant according
composting
garbage
discharge
dependent
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CH6817459A
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Hans Dipl Ing Naef
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Buehler Ag Geb
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    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B9/00General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
    • B03B9/06General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for refuse
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


      Müllverwertungsanlage       Es ist bekannt, den Müll, entweder     vermahlen     oder     unvermahlen,    durch     aerobe    Kompostierung in  hochwertigen Humus zu verwandeln. Der     Müll    wird  dabei durch     Vergärung    in sogenannten     Kompostie-          rungsmieten    völlig keimfrei, geruchlos und unschäd  lich gemacht und stellt ausserdem ein wertvolles       Bodenverbesserungsmittel    dar, das im Gegensatz zu  unvergorenen     Müll    ohne Gefahr auf die Felder und  in die Gärten getragen werden kann und deren Ertrag  wesentlich steigert.  



  Die     Erfindung        schlägt    Mittel vor, die es erlauben,  die     Kompostierunrngsmieten    automatisch     zu    bilden.  Sie     betrifft    eine     Müllverwertungsanlage,    die da  durch gekennzeichnet ist, dass an der     Müllzerkleine-          rungsanlage    eine     Austragsvorrichtung    für die ersten       Kompostierungsmieten    angeschlossen ist,     welche.    Vor  richtung einen     Trogförderer    aufweist, dessen Trog  unterseite wenigstens teilweise nach unten offen ist,

    um die freie Austragung des Mülls nach unten zu den  ersten     Kompostierungsmieten    zu ermöglichen.  



  In der angeschlossenen     Zeichnung    zeigen:       Fig.    1     eine    Seitenansicht und       Fig.    2 eine Draufsicht auf ein Beispiel der erfin  dungsgemässen     Müllverwertungsanlage;          Fig.    3 zeigt einen. Schnitt durch eine stufenweise  aufgebaute, erste     Verrottungsmiete.     



       Fig.    4 bringt die Draufsicht auf ein sternförmig  angeordnetes     Kompostierungsfeld    für     Grossanlagen     und     Fig.    5 die zur Austragung der darauf     pyramiden-          stumpfförmig    angeordneten     Kompostierungsmieten     und Kompostlager erforderliche,     besonders    gestaltete       Austragevorrichtung,    während die     Fig.    6 und 7 die  Seitenansicht und die Draufsicht eines auf diesen       Austragevorrichtungen    selbstbeweglich     angeordneten     Raumgerätes zeigen.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, setzt sich die betref  fende     Müllverwertungsanlage    vornehmlich aus zwei    Hauptteilen zusammen, und zwar bezeichnen in     Fig.    1  die Bezugszeichen: 1 die     Müllzerkleinerungsanlage     und 2 die vollmechanische     Austragungsvorrichtung    für  den     Müll    zur ersten     Verrottungsmiete    12. Verbunden  sind die beiden Hauptteile im gezeigten Falle z. B.

    durch. eine mechanische     Transportvorrichtung,    vor  zugsweise einen     Trogförderer    4, der einen     Auslade-          bunker    5 aufweist, um     gegebenenfalls        zerkleinerten          Müll    für andere<I>Zwecke</I> abzweigen zu     können.    Im     ge-          zeichnetemFalle        dientbeispielsweiseein        Lastkraftwagen     6 zum Abtransport desselben.  



  In     Fig.    2 zeigen die     Bezugszeichen:    7 das für die       Anlegung    der     Verrottungsmieten        erforderliche    Boden  areal und 8 bis 15 die darauf angelegten Mieten, wäh  rend mit 16     die    Fahrbahn für den mit vorzugsweise  Gummirädern 17 ausgerüsteten     Austrageapparat    2 be  zeichnet ist.

   Um den Mast 18 als     Fixpunkt    ist der       höhenverstellbare        Austrageapparat    2     verschwenkbar.     Schliesslich     bezeichnet    das Bezugszeichen 19 noch die  gesamte,     für    die gezeichnete     erfindungsgemässe    An  lage     erforderliche        Bodenfläche.     



  Die     Austragevorrichtung    2 besteht im wesent  lichen aus einem höhenverstellbaren Gerüst 41 in  einer beispielsweise vom Stahlbau her bekannten Bau  weise, das an seiner Unterseite einen     Trogförderer     oder Kratzer 42 trägt, dessen     untere        Trogwand    ganz  oder teilweise offen ist, um den     Austritt    des geför  derten Gutes nach unten ungestört zu     ermöglichen.     



  Mit seinem. Ende 43, auf das der     zerkleinerte    Müll  vom beispielsweisen     Trogförderer        vertikaler    Bau  art 4 durch ein     Teleskoprohr    51 oder dergleichen  aufgegeben wird,     isst    die     Austragevorrichtung    2 um  den     Fixpunkt    18 schwenkbar     gelagert,    während das       Ende    44 mit     vorzugsweise        luftbereiften    Gummi  rädern 17 ausgerüstet ist     und    auf einer Laufbahn  16     verschwenkt        werden    kann.

   Zur     Verminderung     des     Rollwiderstandes    ist die Laufbahn 16 z. B.     in         Beton ausgeführt und die     im        Fahrgestellbock    44       gelagerten    Räder 17     können    vorzugsweise über  Kette und Kettenräder mittels einer Handkurbel  oder von einem Motor aus getrieben werden, wo  durch es     möglich    ist, beispielsweise abwechselnd  die     Miefte    8 oder 12 anzulegen.  



  Für die Grösse der anzulegenden Mieten können  folgende     Richtwerte    angegeben werden:  In einer Stadt von ungefähr 35 000 Einwohnern  fallen z. B.     rund    2000     m3        Rohmüll    pro Monat an,  der infolge     Vermahlung    und Verrottung letzten Endes  zu ungefähr 500     m3    Kompost zusammenschrumpft.

    Bei einer erfahrungsgemäss höchstzulässigen Mieten  höhe von 2 m ergibt diese Menge eine .monatlich       erforderliche        Mietenlänge    von rund 2 mal 50 m, die,  wie aus     Fig.    2     ersichtlich,    auch eine ungefähre Länge  von 50 m für den     Tragförderer    42 erforderlich  macht.  



  Die Erfahrung hat     gelehrt    (siehe     Fig.    3), dass es       vorteilhaft    ist, die Mieten 8 und 12 vorzugsweise  schichtweise anzulegen. Dadurch wird bereits dem  in Bodennähe befindlichen Material 45 Gelegen  heit gegeben, unter reichlichem     Luftzutritt        anzu-          rot:ten,    bevor es mit     einer    späteren Schicht überdeckt       wird.     



       Fig.    3 zeigt unter dem Bezugszeichen 46     einen     Querschnitt durch den nach unten ganz oder teil  weise     offenen    Tragförderer 42 nach     Fig.    1 und die  Einstellhöhen     Hl    bis H4 für denselben, bei schicht  weiser     Anlegung        der        ersten        Verrottungsmieten    8 und  12 im Freien.

   Da der Trog des Tragförderers 42  vorzugsweise zur Gänze nach unten offen ist, ist  leicht einzusehen, dass sich die Mieten 8 und 12  vom Drehpunkt 18 an mit der jeweiligen Höhe     H1     bis     H4    des Tragförderers bis zu     dessen    Austragende  unter dem     natürlichen    Böschungswinkel von etwa  45  systematisch aufbauen werden. Auf die bereits       angerott        te    Miete mit der Höhe     Hl    legt sich eine  zweite mit der Höhe     H"    und nach deren     Anrottung     eine solche     mit    der Höhe     H3.     



  Die     aerobe        Verrottung    des Mülls ist nun be  kanntlich mit einer     Wärmeentwicklung    und: Tem  peraturerhöhung bis ungefähr 65 bis     70     C im     Mie-          teninne.ren        verbunden,    die erst in der     äussersten     Schicht von ungefähr 100 mm Stärke auf die Um  gebungstemperatur absinkt.

   Um nun den gesamten  Müll gleichmässig der Verrottung zu     unterwerfen,    ist  es daher zweckmässig, den Tragförderer 42 oder der  gleichen noch um     ungefähr    100 mm höher auf die  Höhe     H4    einzustellen und die aus Müll bestehende       Miete    47 noch mit einer Schicht 48 mit bereits ver  rottetem Kompost oder Erde von ungefähr 100 mm       Stärke    zu     übemdecken,    wodurch der ganze Müll die       einheitliche    Temperatur von 65 bis 70" C erreicht, und       gleichmässig    verrottet.  



  Ausserdem sind die mit bereits     verrottetem    Müll  oder Erde     überdeckten    Mieten 8 oder 12 auch in  hygienischer Hinsicht völlig ungefährlich, da der sie  bedeckende     verrottete    Müll und speziell die Erde  hygienisch     unbedenklich    sind.

      Nach     Durchwanderung    der     Vermahlungsanlage    1  übergibt die Transportvorrichtung 4 den zerklei  nerten     Müll    über ein     Teleskoprohr    51 oder -derglei  chen dem     Trogförderer    42, der die gesamte Miete  vollkommen     selbständig    austrägt und anschliessend  mit einer hygienischen einwandfreien Schutzschicht  überdeckt.

   Es ist somit jegliche Gefahr einer An  steckung irgendwelcher Art praktisch ausgeschlossen  und damit der Hygiene bei der beschriebenen Anlage  Genüge geleistet, ausserdem kann sie von einem  einzigen Mann bedient und überwacht werden und  erspart dabei eine grosse Zahl von menschlichen  Arbeitskräften, die infolge der grossen Menge des       anfallenden    Mülls bei manueller Bearbeitung     ansonst     erforderlich wären.  



  Da die Mieten 8 oder 12 nach ihrer Überdeckung  keinerlei Gefahr für eine Ansteckung irgendwelcher  Art     darstellen,    ist eine eventuelle     Verschwenkung     der     Austragevorrichtung    2 mittels einer Handkurbel  natürlich auch vollkommen ungefährlich, so     dass    sich  das     erfindungsgemässe    Ziel höchster Hygiene und  Wirtschaftlichkeit voll und     ganz    erreichen lässt.  



  Schliesslich lehrte ebenfalls die Erfahrung, dass die  Mieten von Zeit zu Zeit,     erfahrungsgemäss    im Abstand  von rund vier     Wochen,    gewendet werden müssen, um  dem Müll neuen Sauerstoff zuzuführen und ihn  vor Verfaulung zu schützen. Diese Zeit genügt, um  den Müll der ersten     Kompostierungsmiete    völlig zu  pasteurisieren und ihn von Krankheitserregern,       Wurmeiern,    Unkrautsamen und dergleichen zu be  freien. Das Umschichten der     Kompostierungsmieten     8, 12; 9, 13 und 10, 14 kann daher     bei    kleineren  Anlagen auch völlig gefahrlos von Hand aus er  folgen, während man bei grösseren Anlagen ent  sprechende bekannte Maschinen für Erdbewegung  einsetzen wird.

   Bei maschineller Umschichtung wird  das Areal 7 für die Anlage der Mieten vorzugsweise  mit     festgewalztem    Kiesboden oder dergleichen aus  geführt, während bei Handumschichtung auch Wie  senboden genügt.  



  Nach zweimaligem Umschichten, also nach einer       Kompostierungszeit    von rund drei Monaten, ist  aus dem in der beschriebenen Anlage     feinzerkleinerten     und vermahlenen Müll auch ohne Zusatz irgend  welcher     Bodenbakterienkulturen    erfahrungsgemäss  einwandfreie Komposterde geworden, die in Kompost  lagern 11 bzw. 15 gestapelt wird und von dort ihrer  weiteren Verwendung bzw. dem Verkauf zugeführt  werden kann.  



  Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass eine er  findungsgemässe, vollmechanisierte     Müllverwertungs-          anlage    für eine Stadt von rund<B>35000</B> Einwohnern,  inklusive der     Bodenfläche    für     Kompostierungsmieten     und Kompostlager sowie bequemen Zufahrtsstrassen  für Lastwagen und dergleichen, lediglich eine Fläche  von rund 4000 m2 Flächeninhalt benötigt, wobei diese  Fläche eine ständig     benutzte    Stätte industrieller Pro  duktion umschliesst, während     Müllablagerungsstätten     selbst ständig wachsen.

        Sollen derartige vollmechanische     Müllverwer-          tungsanlagen    von vornherein für grössere menschliche  Ansiedlungen entworfen werden, so ist es wohl  denkbar, mehrere Anlagen der bereits     gezeigten    Art       miteinander    zu koppeln oder auch dezentralisiert  anzuordnen, zweckmässig scheint es aber (siehe       Fig.    4), das     Kompostierungsfeld    Sektor- oder kreis  förmig anzulegen, wobei je nach Grösse der Anlage  eine oder mehrere     vollmechanische        Austragebrücken     53 vorgesehen werden können.

   In logischer Folge  wird auch hier wieder die Laufbahn 54 als betonierter  Kreisbogen ausgeführt, der im äussersten Fall nahezu  einen geschlossenen Kreis     darstellen    kann.  



  Da das     Kompostierungsfeld    56 zumindest den  Teil einer Kreisfläche darstellt, müssen die Mieten  55 nunmehr vornehmlich     pyramidenstumpfförmig    an  gelegt werden, zu welchem Zweck der     Trogförderer     der     Austragevorrichtung    53, wie am besten aus     Fig.    5  ersichtlich, einen vom     Fixpunkt    18 aus     ansteigenden     Charakter aufweist.  



  Infolge der grossen Mengen des in solchen Anlagen  anfallenden Mülls wäre das Umschichten der Mie  ten 55 von Hand aus nur unter dem Einsatz vieler  Arbeitskräfte möglich, weshalb     man    von     vomeherein     ebenfalls mechanische Einrichtungen für die Durch  führung dieser Arbeit vorsehen wird.  



  Es sind zwar fahrbare Lademaschinen für Erd  bewegungen, die natürlich auch für das Umschichten  des Mülls geeignet wären, bereits im Handel erhält  lich, doch haben dieselben den     Nachteil,    ebenfalls  ständig     Bedienungspersonen    zu     erfordern.     



  Wie aber die     Fig.    6 und 7 zeigen., ist es denkbar,  auch diese     Einrichtungen        vollmechanisch        auszubilden,     und zwar dadurch, dass ein an sich bekanntes Abbau  gerät 58 mit einem Fahrwerk 59     ausgerüstet    wird,  welches das Tragfachwerk 60 des     Trogförderers    57  oder dergleichen     detr        Au;stragevorrichtung    53 als  Fahrbahn benützt und dessen Bewegungen von einem  in geschützter Lage angeordneten Führerstand ge  steuert oder sogar durch die Eigenbewegung des  Raumgerätes über     Servoelemente    gelenkt werden.

    Ein solches vollautomatisches Raumgerät besitzt vor  zugsweise eine     Fräs.schnecke    61, die     in    einem Kreuz  gelenk 62     gelagert    ist und zusätzlich,     beispielsweise     von einem hydraulischen     bzw.    pneumatischen Zylin  der 63 aus, ihre Auf- und     Abbewegung    erhält, wie  durch den Pfeil 64 angedeutet. Dadurch wird es     dieser     Förderschnecke 61 ermöglicht, die ganze     Beite    und  Höhe der     Kompostierungsmieten    oder Kompostlager  55 zu bestreichen und das Material derselben zu räu  men.  



  Das abgeräumte Material 65, z. B. vergorener  oder erst     angerotteter    Müll und dergleichen; fällt  vornehmlich auf ein Transportband 66 und wird  über ein weiteres Transportband 67     einer    weiteren  Miete oder einem Transportgerät, z. B.     einem    Last  kraftwagen oder dergleichen,     zur        Austragung    auf die  Felder, Gärten usw. zugeleitet.  



  Wie bereits allgemein bekannt, sind     derartige     vollmechanische Räumgeräte bereits praktisch er-    probt, und in Verbindung mit der     vorliegenden    Aus  tragevorrichtung fügen sie sich     in    die     vollmechanische          Müllverwertungsanlage        sinnvoll.    ein und entsprechen  daher voll und ganz dem     erfindungsgemässen    Ziele,

    die     Verwertung    des an sich gesundheitsgefährlichen  Mülls zu wertvoller     Komposterde    auf     rationellste    und  in jeder Hinsicht     vollhygienische    Art und Weise zu       ermöglichen.     



       Sollte    es gegebenenfalls     erforderlich    erscheinen,  den fertig verrotteten Müll noch einer     Nachsiebung     zu     unterwerfen    und ihn von     unverrotfibaren    Teilen,  wie     Kunststoff-    oder     Buntmetallteilen,        restlos    zu be  freien, so kann der     Trogförderer    42, 57     beispielsweise     auch als     Doppeltrogförderer    ausgebildet     verdien,    der  den:

   fertig     verrotteten        Müll    aus der     letzten        Verrot-          tungsmiete    in die Siebvorrichtung 31     zurückfördert     und die     gesiebte    und restlos von     Fremdteilen        befreite          Komposterde        anschliessend    wieder zu einem Kom  postlager     austrägt.     



  Ein solcher     Doppeltrogförderer    42, 57 kann       gegebenenfalls    auch     dann        vorgesehen    werden,     sollte    es  einmal     vorteilhaft    erscheinen, den     Müll    gleich nach  der ersten     Vermah        lungsstufe    in     Kompostierungsmieten          verrotten    zu     lassen    und     anschliessend    den     fertig    ver  rotteten Müll einer     Auss.idbung    auf die bereits er  wähnten,

       unverrottbaren    Fremdteile zuzuführen, wor  auf     anschliessend    die gesiebte Komposterde wieder  zu     einem    Kompostlager oder dergleichen ausgetragen  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Müllverwertungsanlage, dadurch gekennzeichnet, dass an eine Müllzerkleinerungsanlage (Deine Aus tragevorrichtung (2) für die ersten Kompostierungs- mieten (8 und 12) angeschlossen ist, welche Vorrich tung, einen Trogförd'erer (42) aufweist, dessen Trogunterseite wenigstens teilweise nach unten offen ist,
    um die freie Austragung des Mülls nach unten zu den ersten Kompost'ierungsmieten (8 und 12) zu ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE 1. Müllverweriungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trogförderer (42) höhenverstellbar ist, um die ersten Kompostierungs- mi.eten (8 und 12) schichtweise anlegen zu können. 2.
    Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der höhenverstellbare Trogförderer (42) so hoch ein stellbar ist, dass die schichtweise aufgebauten, ersten Verrottungsmieten (8 und 12) mit einer Schicht (48) aus Fertigkompost oder gewöhnlicher Erde überdeckt werden können.
    3. Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragevorrichtung (2) um einen Fixpunkt schwenkbar isst. 4. Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Fixpunkt (18) entgegengesetzte Ende der Austragevorrichtung (2) einen Fahrgestellbock (44) aufweist, in dem Räder (17) antreibbar gelagert sind.
    5. Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die gesamte Boden- fläche (19) zur Austragung des Mülls (22), neben der Austragfläche (7) zumindest noch eine Zufuhrstrasse (52) für Lastwagen (6) oder dergleichen zum Aus- tragebu:nker (5) und zum Verlad des Fertigkompostes aufweist.
    6. Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, :dadurch gekennzeichnet, dass das Austragefeld (56) für die Kompostierungsmieten oder Kompostlager (55) sektorförmig ist und von einer zum Fixpunkt (18) konzentrischen, kreisför migen Fahrbahn (54) begrenzt wird.
    7. Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompostierungsmieten oder Kompostlager (55) sternförmig angeordnet sind.
    B. Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Arm der Austragevorrichtung (53) und der von demselben getragene Trogförderer (57) vom Fix- oder Drehpunkt (18) weg ansteigend sind, um die Kompostierungsmieten (55)
    pyramidenstumpf- förmig austragen zu können. 9. Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für ein kreisförmiges Austragfeld (56) ein oder meh rere Au:stragevorrichtungen (53) vorgesehen und um den Fixpunkt (18) verschwenkbar sind.
    10. Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der bzw. den Aus- bragevorrichtungen (53) eine Räumvorrichtung (58) mittels eines Fahrwerkes (59) angeordhet ist, mittels welcher das geräumte Gut (65) über eine Förder- vorrichtung (67) den Nachbarmieten bzw. einem Transportgerät, z. B. einem Motorlastwagen, zur Fort schaffung zugeführt werden kann.
    11. Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Räumgerät (58) eine Frässchnecke (61) aufweist, die verschwenkbar und höhenverstellbar ist, um die gesamte Höhe und Breite der Kompostierungsmieten (55) erfassen und bestreichen zu können. 12. Müllverwertungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass deren Trogförderer (42 bzw.
    57) als Doppeltrogförderer ausgebildet ist, um fertig verrotteten Müll zurückfördern zu können.
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