Müllverwertungsanlage Es ist bekannt, den Müll, entweder vermahlen oder unvermahlen, durch aerobe Kompostierung in hochwertigen Humus zu verwandeln. Der Müll wird dabei durch Vergärung in sogenannten Kompostie- rungsmieten völlig keimfrei, geruchlos und unschäd lich gemacht und stellt ausserdem ein wertvolles Bodenverbesserungsmittel dar, das im Gegensatz zu unvergorenen Müll ohne Gefahr auf die Felder und in die Gärten getragen werden kann und deren Ertrag wesentlich steigert.
Die Erfindung schlägt Mittel vor, die es erlauben, die Kompostierunrngsmieten automatisch zu bilden. Sie betrifft eine Müllverwertungsanlage, die da durch gekennzeichnet ist, dass an der Müllzerkleine- rungsanlage eine Austragsvorrichtung für die ersten Kompostierungsmieten angeschlossen ist, welche. Vor richtung einen Trogförderer aufweist, dessen Trog unterseite wenigstens teilweise nach unten offen ist,
um die freie Austragung des Mülls nach unten zu den ersten Kompostierungsmieten zu ermöglichen.
In der angeschlossenen Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Beispiel der erfin dungsgemässen Müllverwertungsanlage; Fig. 3 zeigt einen. Schnitt durch eine stufenweise aufgebaute, erste Verrottungsmiete.
Fig. 4 bringt die Draufsicht auf ein sternförmig angeordnetes Kompostierungsfeld für Grossanlagen und Fig. 5 die zur Austragung der darauf pyramiden- stumpfförmig angeordneten Kompostierungsmieten und Kompostlager erforderliche, besonders gestaltete Austragevorrichtung, während die Fig. 6 und 7 die Seitenansicht und die Draufsicht eines auf diesen Austragevorrichtungen selbstbeweglich angeordneten Raumgerätes zeigen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, setzt sich die betref fende Müllverwertungsanlage vornehmlich aus zwei Hauptteilen zusammen, und zwar bezeichnen in Fig. 1 die Bezugszeichen: 1 die Müllzerkleinerungsanlage und 2 die vollmechanische Austragungsvorrichtung für den Müll zur ersten Verrottungsmiete 12. Verbunden sind die beiden Hauptteile im gezeigten Falle z. B.
durch. eine mechanische Transportvorrichtung, vor zugsweise einen Trogförderer 4, der einen Auslade- bunker 5 aufweist, um gegebenenfalls zerkleinerten Müll für andere<I>Zwecke</I> abzweigen zu können. Im ge- zeichnetemFalle dientbeispielsweiseein Lastkraftwagen 6 zum Abtransport desselben.
In Fig. 2 zeigen die Bezugszeichen: 7 das für die Anlegung der Verrottungsmieten erforderliche Boden areal und 8 bis 15 die darauf angelegten Mieten, wäh rend mit 16 die Fahrbahn für den mit vorzugsweise Gummirädern 17 ausgerüsteten Austrageapparat 2 be zeichnet ist.
Um den Mast 18 als Fixpunkt ist der höhenverstellbare Austrageapparat 2 verschwenkbar. Schliesslich bezeichnet das Bezugszeichen 19 noch die gesamte, für die gezeichnete erfindungsgemässe An lage erforderliche Bodenfläche.
Die Austragevorrichtung 2 besteht im wesent lichen aus einem höhenverstellbaren Gerüst 41 in einer beispielsweise vom Stahlbau her bekannten Bau weise, das an seiner Unterseite einen Trogförderer oder Kratzer 42 trägt, dessen untere Trogwand ganz oder teilweise offen ist, um den Austritt des geför derten Gutes nach unten ungestört zu ermöglichen.
Mit seinem. Ende 43, auf das der zerkleinerte Müll vom beispielsweisen Trogförderer vertikaler Bau art 4 durch ein Teleskoprohr 51 oder dergleichen aufgegeben wird, isst die Austragevorrichtung 2 um den Fixpunkt 18 schwenkbar gelagert, während das Ende 44 mit vorzugsweise luftbereiften Gummi rädern 17 ausgerüstet ist und auf einer Laufbahn 16 verschwenkt werden kann.
Zur Verminderung des Rollwiderstandes ist die Laufbahn 16 z. B. in Beton ausgeführt und die im Fahrgestellbock 44 gelagerten Räder 17 können vorzugsweise über Kette und Kettenräder mittels einer Handkurbel oder von einem Motor aus getrieben werden, wo durch es möglich ist, beispielsweise abwechselnd die Miefte 8 oder 12 anzulegen.
Für die Grösse der anzulegenden Mieten können folgende Richtwerte angegeben werden: In einer Stadt von ungefähr 35 000 Einwohnern fallen z. B. rund 2000 m3 Rohmüll pro Monat an, der infolge Vermahlung und Verrottung letzten Endes zu ungefähr 500 m3 Kompost zusammenschrumpft.
Bei einer erfahrungsgemäss höchstzulässigen Mieten höhe von 2 m ergibt diese Menge eine .monatlich erforderliche Mietenlänge von rund 2 mal 50 m, die, wie aus Fig. 2 ersichtlich, auch eine ungefähre Länge von 50 m für den Tragförderer 42 erforderlich macht.
Die Erfahrung hat gelehrt (siehe Fig. 3), dass es vorteilhaft ist, die Mieten 8 und 12 vorzugsweise schichtweise anzulegen. Dadurch wird bereits dem in Bodennähe befindlichen Material 45 Gelegen heit gegeben, unter reichlichem Luftzutritt anzu- rot:ten, bevor es mit einer späteren Schicht überdeckt wird.
Fig. 3 zeigt unter dem Bezugszeichen 46 einen Querschnitt durch den nach unten ganz oder teil weise offenen Tragförderer 42 nach Fig. 1 und die Einstellhöhen Hl bis H4 für denselben, bei schicht weiser Anlegung der ersten Verrottungsmieten 8 und 12 im Freien.
Da der Trog des Tragförderers 42 vorzugsweise zur Gänze nach unten offen ist, ist leicht einzusehen, dass sich die Mieten 8 und 12 vom Drehpunkt 18 an mit der jeweiligen Höhe H1 bis H4 des Tragförderers bis zu dessen Austragende unter dem natürlichen Böschungswinkel von etwa 45 systematisch aufbauen werden. Auf die bereits angerott te Miete mit der Höhe Hl legt sich eine zweite mit der Höhe H" und nach deren Anrottung eine solche mit der Höhe H3.
Die aerobe Verrottung des Mülls ist nun be kanntlich mit einer Wärmeentwicklung und: Tem peraturerhöhung bis ungefähr 65 bis 70 C im Mie- teninne.ren verbunden, die erst in der äussersten Schicht von ungefähr 100 mm Stärke auf die Um gebungstemperatur absinkt.
Um nun den gesamten Müll gleichmässig der Verrottung zu unterwerfen, ist es daher zweckmässig, den Tragförderer 42 oder der gleichen noch um ungefähr 100 mm höher auf die Höhe H4 einzustellen und die aus Müll bestehende Miete 47 noch mit einer Schicht 48 mit bereits ver rottetem Kompost oder Erde von ungefähr 100 mm Stärke zu übemdecken, wodurch der ganze Müll die einheitliche Temperatur von 65 bis 70" C erreicht, und gleichmässig verrottet.
Ausserdem sind die mit bereits verrottetem Müll oder Erde überdeckten Mieten 8 oder 12 auch in hygienischer Hinsicht völlig ungefährlich, da der sie bedeckende verrottete Müll und speziell die Erde hygienisch unbedenklich sind.
Nach Durchwanderung der Vermahlungsanlage 1 übergibt die Transportvorrichtung 4 den zerklei nerten Müll über ein Teleskoprohr 51 oder -derglei chen dem Trogförderer 42, der die gesamte Miete vollkommen selbständig austrägt und anschliessend mit einer hygienischen einwandfreien Schutzschicht überdeckt.
Es ist somit jegliche Gefahr einer An steckung irgendwelcher Art praktisch ausgeschlossen und damit der Hygiene bei der beschriebenen Anlage Genüge geleistet, ausserdem kann sie von einem einzigen Mann bedient und überwacht werden und erspart dabei eine grosse Zahl von menschlichen Arbeitskräften, die infolge der grossen Menge des anfallenden Mülls bei manueller Bearbeitung ansonst erforderlich wären.
Da die Mieten 8 oder 12 nach ihrer Überdeckung keinerlei Gefahr für eine Ansteckung irgendwelcher Art darstellen, ist eine eventuelle Verschwenkung der Austragevorrichtung 2 mittels einer Handkurbel natürlich auch vollkommen ungefährlich, so dass sich das erfindungsgemässe Ziel höchster Hygiene und Wirtschaftlichkeit voll und ganz erreichen lässt.
Schliesslich lehrte ebenfalls die Erfahrung, dass die Mieten von Zeit zu Zeit, erfahrungsgemäss im Abstand von rund vier Wochen, gewendet werden müssen, um dem Müll neuen Sauerstoff zuzuführen und ihn vor Verfaulung zu schützen. Diese Zeit genügt, um den Müll der ersten Kompostierungsmiete völlig zu pasteurisieren und ihn von Krankheitserregern, Wurmeiern, Unkrautsamen und dergleichen zu be freien. Das Umschichten der Kompostierungsmieten 8, 12; 9, 13 und 10, 14 kann daher bei kleineren Anlagen auch völlig gefahrlos von Hand aus er folgen, während man bei grösseren Anlagen ent sprechende bekannte Maschinen für Erdbewegung einsetzen wird.
Bei maschineller Umschichtung wird das Areal 7 für die Anlage der Mieten vorzugsweise mit festgewalztem Kiesboden oder dergleichen aus geführt, während bei Handumschichtung auch Wie senboden genügt.
Nach zweimaligem Umschichten, also nach einer Kompostierungszeit von rund drei Monaten, ist aus dem in der beschriebenen Anlage feinzerkleinerten und vermahlenen Müll auch ohne Zusatz irgend welcher Bodenbakterienkulturen erfahrungsgemäss einwandfreie Komposterde geworden, die in Kompost lagern 11 bzw. 15 gestapelt wird und von dort ihrer weiteren Verwendung bzw. dem Verkauf zugeführt werden kann.
Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass eine er findungsgemässe, vollmechanisierte Müllverwertungs- anlage für eine Stadt von rund<B>35000</B> Einwohnern, inklusive der Bodenfläche für Kompostierungsmieten und Kompostlager sowie bequemen Zufahrtsstrassen für Lastwagen und dergleichen, lediglich eine Fläche von rund 4000 m2 Flächeninhalt benötigt, wobei diese Fläche eine ständig benutzte Stätte industrieller Pro duktion umschliesst, während Müllablagerungsstätten selbst ständig wachsen.
Sollen derartige vollmechanische Müllverwer- tungsanlagen von vornherein für grössere menschliche Ansiedlungen entworfen werden, so ist es wohl denkbar, mehrere Anlagen der bereits gezeigten Art miteinander zu koppeln oder auch dezentralisiert anzuordnen, zweckmässig scheint es aber (siehe Fig. 4), das Kompostierungsfeld Sektor- oder kreis förmig anzulegen, wobei je nach Grösse der Anlage eine oder mehrere vollmechanische Austragebrücken 53 vorgesehen werden können.
In logischer Folge wird auch hier wieder die Laufbahn 54 als betonierter Kreisbogen ausgeführt, der im äussersten Fall nahezu einen geschlossenen Kreis darstellen kann.
Da das Kompostierungsfeld 56 zumindest den Teil einer Kreisfläche darstellt, müssen die Mieten 55 nunmehr vornehmlich pyramidenstumpfförmig an gelegt werden, zu welchem Zweck der Trogförderer der Austragevorrichtung 53, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich, einen vom Fixpunkt 18 aus ansteigenden Charakter aufweist.
Infolge der grossen Mengen des in solchen Anlagen anfallenden Mülls wäre das Umschichten der Mie ten 55 von Hand aus nur unter dem Einsatz vieler Arbeitskräfte möglich, weshalb man von vomeherein ebenfalls mechanische Einrichtungen für die Durch führung dieser Arbeit vorsehen wird.
Es sind zwar fahrbare Lademaschinen für Erd bewegungen, die natürlich auch für das Umschichten des Mülls geeignet wären, bereits im Handel erhält lich, doch haben dieselben den Nachteil, ebenfalls ständig Bedienungspersonen zu erfordern.
Wie aber die Fig. 6 und 7 zeigen., ist es denkbar, auch diese Einrichtungen vollmechanisch auszubilden, und zwar dadurch, dass ein an sich bekanntes Abbau gerät 58 mit einem Fahrwerk 59 ausgerüstet wird, welches das Tragfachwerk 60 des Trogförderers 57 oder dergleichen detr Au;stragevorrichtung 53 als Fahrbahn benützt und dessen Bewegungen von einem in geschützter Lage angeordneten Führerstand ge steuert oder sogar durch die Eigenbewegung des Raumgerätes über Servoelemente gelenkt werden.
Ein solches vollautomatisches Raumgerät besitzt vor zugsweise eine Fräs.schnecke 61, die in einem Kreuz gelenk 62 gelagert ist und zusätzlich, beispielsweise von einem hydraulischen bzw. pneumatischen Zylin der 63 aus, ihre Auf- und Abbewegung erhält, wie durch den Pfeil 64 angedeutet. Dadurch wird es dieser Förderschnecke 61 ermöglicht, die ganze Beite und Höhe der Kompostierungsmieten oder Kompostlager 55 zu bestreichen und das Material derselben zu räu men.
Das abgeräumte Material 65, z. B. vergorener oder erst angerotteter Müll und dergleichen; fällt vornehmlich auf ein Transportband 66 und wird über ein weiteres Transportband 67 einer weiteren Miete oder einem Transportgerät, z. B. einem Last kraftwagen oder dergleichen, zur Austragung auf die Felder, Gärten usw. zugeleitet.
Wie bereits allgemein bekannt, sind derartige vollmechanische Räumgeräte bereits praktisch er- probt, und in Verbindung mit der vorliegenden Aus tragevorrichtung fügen sie sich in die vollmechanische Müllverwertungsanlage sinnvoll. ein und entsprechen daher voll und ganz dem erfindungsgemässen Ziele,
die Verwertung des an sich gesundheitsgefährlichen Mülls zu wertvoller Komposterde auf rationellste und in jeder Hinsicht vollhygienische Art und Weise zu ermöglichen.
Sollte es gegebenenfalls erforderlich erscheinen, den fertig verrotteten Müll noch einer Nachsiebung zu unterwerfen und ihn von unverrotfibaren Teilen, wie Kunststoff- oder Buntmetallteilen, restlos zu be freien, so kann der Trogförderer 42, 57 beispielsweise auch als Doppeltrogförderer ausgebildet verdien, der den:
fertig verrotteten Müll aus der letzten Verrot- tungsmiete in die Siebvorrichtung 31 zurückfördert und die gesiebte und restlos von Fremdteilen befreite Komposterde anschliessend wieder zu einem Kom postlager austrägt.
Ein solcher Doppeltrogförderer 42, 57 kann gegebenenfalls auch dann vorgesehen werden, sollte es einmal vorteilhaft erscheinen, den Müll gleich nach der ersten Vermah lungsstufe in Kompostierungsmieten verrotten zu lassen und anschliessend den fertig ver rotteten Müll einer Auss.idbung auf die bereits er wähnten,
unverrottbaren Fremdteile zuzuführen, wor auf anschliessend die gesiebte Komposterde wieder zu einem Kompostlager oder dergleichen ausgetragen wird.
Waste recovery plant It is known to convert waste, either ground or unmilled, into high-quality humus by aerobic composting. The garbage is made completely sterile, odorless and harmless by fermentation in so-called composting heaps and also represents a valuable soil improver that, unlike unfermented garbage, can be carried to the fields and gardens without danger and significantly increases their yield .
The invention proposes means that allow the composting heaps to be formed automatically. It relates to a waste recycling plant, which is characterized in that a discharge device for the first composting windrows is connected to the waste shredding plant. Before the device has a trough conveyor, the trough bottom is at least partially open at the bottom,
in order to enable the free discharge of the garbage down to the first composting heaps.
In the accompanying drawings: FIG. 1 shows a side view and FIG. 2 shows a plan view of an example of the refuse recycling plant according to the invention; Fig. 3 shows one. Section through a step-by-step, first rotting rent.
4 shows the top view of a star-shaped composting field for large-scale plants, and FIG. 5 shows the specially designed discharge device required for discharging the truncated pyramid-shaped composting heaps and compost stores, while FIGS. 6 and 7 show the side view and top view of one of these Show discharge devices self-movably arranged room device.
As can be seen from Fig. 1, the relevant waste recycling plant consists primarily of two main parts, namely in Fig. 1 the reference numerals denote: 1 the waste shredding plant and 2 the fully mechanical discharge device for the garbage to the first rotting rent 12. The two main parts are connected in the case shown z. B.
by. a mechanical transport device, preferably a trough conveyor 4, which has an unloading bunker 5, in order to be able to divert shredded garbage for other purposes if necessary. In the case shown, a truck 6 is used, for example, to transport it away.
In Fig. 2, the reference numerals show: 7 the ground areal required for the application of the rotting rents and 8 to 15 the rents applied thereon, while 16 is the roadway for the discharge apparatus 2, which is preferably equipped with rubber wheels 17.
The height-adjustable discharge device 2 can be pivoted around the mast 18 as a fixed point. Finally, the reference numeral 19 designates the entire floor area required for the depicted position according to the invention.
The discharge device 2 consists in the wesent union of a height-adjustable frame 41 in a construction known for example from steel construction, which carries a trough conveyor or scraper 42 on its underside, the lower trough wall is completely or partially open, to the exit of the geför-derten goods after to allow undisturbed below.
With his. End 43, to which the shredded garbage from the example trough conveyor vertical construction type 4 is abandoned through a telescopic tube 51 or the like, the discharge device 2 eats pivotably mounted about the fixed point 18, while the end 44 is equipped with preferably pneumatic rubber wheels 17 and on one Track 16 can be pivoted.
To reduce the rolling resistance, the track 16 is z. B. executed in concrete and the wheels 17 mounted in the chassis frame 44 can preferably be driven via chain and chain wheels by means of a hand crank or by a motor, where it is possible, for example, alternately to create the Miefte 8 or 12.
The following guide values can be given for the size of the rents to be applied: In a city of around 35,000 inhabitants, for example, B. around 2000 m3 of raw waste per month, which ultimately shrinks to around 500 m3 of compost as a result of grinding and rotting.
In the case of a maximum permissible pile height of 2 m according to experience, this amount results in a monthly pile length of around 2 times 50 m which, as can be seen from FIG. 2, also requires an approximate length of 50 m for the conveyor 42.
Experience has shown (see FIG. 3) that it is advantageous to apply the windrows 8 and 12, preferably in layers. As a result, the material 45 located close to the ground is given the opportunity to redden with ample access to air before it is covered with a later layer.
Fig. 3 shows under the reference numeral 46 a cross section through the downward fully or partially open support conveyor 42 according to FIG. 1 and the setting heights Hl to H4 for the same, with layer-wise application of the first rotting rivets 8 and 12 outdoors.
Since the trough of the conveyor 42 is preferably completely open at the bottom, it is easy to see that the windrows 8 and 12 systematically from the pivot point 18 with the respective height H1 to H4 of the conveyor to its discharge end at the natural angle of repose of about 45 will build. On top of the already rotten rent with the height Hl lies a second with the height H "and, after it has rotten, one with the height H3.
The aerobic rotting of the garbage is now known to be associated with the development of heat and: an increase in temperature of up to around 65 to 70 C in the interior of the rent, which only drops to the ambient temperature in the outermost layer of around 100 mm thick.
In order to evenly subject all of the garbage to rotting, it is therefore advisable to set the conveyor 42 or the like about 100 mm higher to the height H4 and the pile 47 consisting of rubbish with a layer 48 of already rotted compost or to cover earth of about 100 mm thickness, whereby all the garbage reaches the uniform temperature of 65 to 70 "C, and rots evenly.
In addition, the stacks 8 or 12 covered with already rotted rubbish or earth are also completely harmless from a hygienic point of view, since the rotted rubbish that covers them and especially the earth are hygienically harmless.
After walking through the grinding system 1, the transport device 4 passes the zerklei nerten garbage via a telescopic tube 51 or -derglei chen to the trough conveyor 42, which discharges the entire rent completely independently and then covered with a hygienic protective layer.
Thus, any risk of infection of any kind is practically excluded and the hygiene in the system described is satisfied, in addition it can be operated and monitored by a single man and thereby saves a large number of human workers, which due to the large amount of waste incurred with manual processing would otherwise be required.
Since the racks 8 or 12 do not pose any risk of infection of any kind after they have been covered, any pivoting of the discharge device 2 by means of a hand crank is of course completely harmless, so that the inventive goal of maximum hygiene and economy can be fully achieved.
Finally, experience has also shown that the windrows have to be turned from time to time, based on experience every four weeks, in order to supply the waste with new oxygen and to protect it from rotting. This is enough time to completely pasteurize the garbage from the first composting pile and to rid it of pathogens, worm eggs, weed seeds and the like. The rearrangement of the composting heaps 8, 12; 9, 13 and 10, 14 can therefore also be followed completely safely by hand in smaller systems, while in larger systems, corresponding known machines for earthmoving will be used.
In the case of mechanical redeployment, the area 7 for the installation of the windrow is preferably carried out with rolled gravel soil or the like, while in the case of manual redeployment, Wie senboden is sufficient.
After two shifts, i.e. after a composting time of around three months, experience has shown that the finely chopped and ground garbage in the plant described has turned into perfect compost, which is stored in compost 11 or 15, and from there further Can be used or sold.
Finally, it should be mentioned that a fully mechanized waste recycling plant according to the invention for a city of around <B> 35,000 </B> inhabitants, including the floor area for composting hires and compost storage as well as convenient access roads for trucks and the like, only has an area of around 4000 m2 of space is required, this area enclosing a constantly used industrial production site, while garbage dumps themselves are constantly growing.
If such fully mechanical waste processing plants are to be designed from the outset for larger human settlements, it is probably conceivable to couple several plants of the type already shown with one another or to arrange them in a decentralized manner, but it seems appropriate (see Fig. 4) to use the composting field sector- or circularly, depending on the size of the system, one or more fully mechanical discharge bridges 53 can be provided.
As a logical consequence, the track 54 is again designed as a concreted circular arc, which in the extreme case can represent almost a closed circle.
Since the composting field 56 represents at least part of a circular area, the windrows 55 must now be placed primarily in the shape of a truncated pyramid, for which purpose the trough conveyor of the discharge device 53, as best seen in FIG. 5, has a character rising from the fixed point 18.
As a result of the large amounts of garbage accumulating in such systems, the shifting of the Mie th 55 by hand would only be possible with the use of a large number of workers, which is why one will also provide mechanical facilities for the implementation of this work.
Although there are mobile loading machines for earth movements, which would of course also be suitable for shifting the garbage, are already commercially available, but the same have the disadvantage of also constantly requiring operators.
However, as shown in FIGS. 6 and 7, it is conceivable to design these devices fully mechanically, namely in that a known dismantling device 58 is equipped with a chassis 59 which detr the supporting framework 60 of the trough conveyor 57 or the like Carrying device 53 is used as a roadway and its movements are controlled by a driver's cab located in a protected position or even steered by the movement of the room unit itself via servo elements.
Such a fully automatic room device preferably has a Fräs.schnecke 61, which is mounted in a cross joint 62 and in addition, for example from a hydraulic or pneumatic cylinder 63, receives its up and down movement, as indicated by arrow 64. This makes it possible for this screw conveyor 61 to coat the entire width and height of the composting heaps or compost store 55 and to clear the material of the same.
The cleared material 65, e.g. B. fermented or rotten garbage and the like; falls mainly on a conveyor belt 66 and is on a further conveyor belt 67 a further rental or a transport device, z. B. a truck or the like, forwarded to the fields, gardens, etc. for discharge.
As is already well known, such fully mechanical clearing devices have already been tried and tested in practice, and in conjunction with the present carrying device they fit into the fully mechanical waste recycling plant. and therefore fully correspond to the aim of the invention,
to enable the recycling of waste, which is inherently hazardous to health, into valuable compost in the most efficient and, in every respect, fully hygienic manner.
Should it appear necessary to subject the completely rotted garbage to a re-sieving and to free it completely of non-rotfibaren parts, such as plastic or non-ferrous metal parts, the trough conveyor 42, 57 can, for example, also be designed as a double trough conveyor, which:
Completely rotted garbage from the last rotting pile is conveyed back into the screening device 31 and the compost, which has been screened and completely freed from foreign particles, is then discharged back to a compost store.
Such a double trough conveyor 42, 57 can optionally also be provided if it should appear advantageous to let the garbage rot in composting heaps immediately after the first grinding stage and then to apply the already rotted garbage to the already mentioned,
To supply non-rotting foreign parts, whereupon the sieved compost soil is discharged again to a compost store or the like.