CH370747A - Kartei - Google Patents
KarteiInfo
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- CH370747A CH370747A CH7435159A CH7435159A CH370747A CH 370747 A CH370747 A CH 370747A CH 7435159 A CH7435159 A CH 7435159A CH 7435159 A CH7435159 A CH 7435159A CH 370747 A CH370747 A CH 370747A
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F7/00—Filing appliances without fastening means
Landscapes
- Sheet Holders (AREA)
- Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
Description
Kartei Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Kartei mit einer Mehrzahl von je in einem Mäpp chen angeordneten Kartengruppen. Es ist bekannt, die einzelnen Mäppchen mit unten liegendem Rücken so in Fächer oder Abteile von Karteikasten zu stellen oder zu hängen, dass die offenen Mäppchenseiten von den Seitenwänden des Karteikastens überdeckt sind. Da die einzelnen Karteikasten und meistens auch die Mäppchen an ihrem oberen Rand mit Signalen bzw.
Sichtstreifen versehen sind, ist die genannte Mäppchenanordnung nur dann übersichtlich, wenn der Karteikasten von oben frei zugänglich ist und den Blick auf die obere Mäppchenseite freigibt. Diese notwendige, horizontale Sichtfläche der Kartei bringt es mit sich, dass der für eine solche Kartei zur Verfügung stehende Raum schlecht ausgenützt wird. Bei der erfindungsgemässen Kartei sind diese Nach teile vermieden.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die in einem Karteikasten angeordneten Mäppchen mit einer die Sichtseite des Mäppchens bildenden offenen Mäppchenseite mindestens in Ruhelage der Kartei in einer wenigstens annähernd vertikalen Ebene liegen. Die somit wenigstens annähernd vertikale Sichtfläche der Kartei gestattet eine bedeutend bes sere Raumausnützung, das heisst es lassen sich mehr Mäppchen pro Grundflächeneinheit des der Kartei in deren Ruhelage zur Verfügung stehenden Raumes unterbringen als bei horizontal liegender Sichtfläche.
Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes sind in der beiliegenden Zeichnung darge stellt.
Es zeigt: Fig. 1 schaubildlich ein einzelnes Mäppchen mit Kartengruppe in Gebrauchslage, Fig.2 schaubildlich ein Mäppchen nach Fig. 1 in Nichtgebrauchslage, Fig. 3 einen Karteikasten mit einer Vielzahl von Mäppchen nach den Fig. 1 und 2 in Frontansicht und Fig. 4 eine Variante zu Fig. 3.
In der Zeichnung ist 1 ein dreiseitig offenes Mäpp chen mit Flachrücken. Diese Mäppchen enthalten in an sich bekannter Weise je eine Gruppe von Dop pelkarten 2, deren dem Mäppchenrücken abgewandte Falzkante mit Einstecksignalen 3 versehen ist. Jede Doppelkarte ist mit Spreizmitteln, z. B. mit einer eingepressten Kartenwölbung oder mit einer Feder versehen, welche bei unbelasteten Mäppchendeckeln die einzelnen Karten im Bereich ihres unterhalb der Falzkante liegenden Sichtstreifens fächerartig sprei zen.
An dem vom Mäppchenrücken abgekehrten Längsrand des einen Mäppchendeckels, und zwar nahe der einen Deckelecke, ist ein vorspringender Reiter 4 befestigt, der auf seiner Aussenseite einen für das Mäppchen kennzeichnenden Vermerk trägt; der Reiter 4 dient gleichzeitig als Griff.
Nach Fig. 3 sind die die Karten 2 enthaltenden Mäppchen 1 liegend in horizontalen., über und neben einander liegenden Fächern 5 eines Karteikastens 6 angeordnet. Die mit Signalen 3 und Reitern 4 ver- sehenen Karten 2 bzw. Mäppchen 1 liegen mit ihrer dem Mäppchenrücken abgekehrten Sichtfläche in einer Vertikalebene. Steht der Karteikasten 6 frei im Raum, so kann er doppelseitig mit Fächern 5 ver sehen sein. Um bei, hohen, :sich z.
B. über die ganze Raumhöhe erstreckenden Karteikasten das Auffinden eines bestimmten Mäppchens zu erleichtern, sind beim Beispiel nach Fig. 3 die Reiter 4 der in einem oberen Kastenabschnitt liegenden Mäppchen 1 am unteren Mäppchendeckel angeordnet und leicht nach oben geknickt,
während die Reiter 4 der in einem unteren Kastenabschnitt liegenden Mäppchen 1 am oberen Mäppchendeckel angeordnet und leicht nach unten geknickt sind. Damit erhält der vor dem Karteikasten stehende Benützer einen unmittelbaren Überblick über die Signale 4 aller im Kasten untergebrachten Mäppchen.
Ein ähnlicher Erfolg wird erreicht, wenn, wie bei der in Fig. 4 gezeigten Variante, die Mäppchen 1 stehend und mit nach vorn gekehrter, dem Mäppchen rücken abgewandter Sichtfläche in vertikalen, neben- und übereinander angeord'ne'ten Fächern 5a des Karteikastens 6a angeordnet sind. Die leicht einwärts- geknickten Reiter 4 der Mäppchen 1 besitzen dann zweckmässig, wie gezeigt, alle die gleiche Blickrich tung.
Die Mäppchen könnten aber auch mit ihrem Rücken nach unten so in die Fächer des Kartei kastens eingestellt sein, dass ihre eine offene Kanten seite vertikal steht und einen Teil der vertikalen Sichtseite der Kartei bildet. Die Mäppchenreiter sind in diesem Fall an der vorderen Seitenkante des einen Mäppchendeckels rechtwinklig abgebogen ange bracht.
Zweckmässig besitzt in diesem Fall der Mäpp- chenrücken einen nach vorn ragenden Verlängerungs lappen, der als Griff zum Herausziehen der Mäppchen aus ihren Fächern dient. Diese Anordnung der Mäpp chen wird dann gewählt, wenn die Karteikarten an ihrer dem Mäppchenrücken abgekehrten Kante keine Signale tragen oder wenn diese Signale nicht dauernd sichtbar zu sein brauchen.
Bei den gezeichneten Ausführungen sind die nebeneinanderliegenden Fächer 5 und 5a des Kartei- kastens 6 bzw. 6a stets durch eine Zwischenwand voneinander getrennt; diese Zwischenwände könnten unter Umständen auch weggelassen sein.
Bei den beschriebenen Beispielen wurden fest stehende oder höchstens horizontal verschiebbare Karteikasten angenommen. Es ist aber auch möglich, einen Karteikasten schwenkbar auf einem z. B. fahrbaren, schmalen Gestell so anzuordnen, dass er bei Nichtgebrauch mit seiner Sichtfläche vertikal oder annähernd vertikal steht, zum Gebrauch aber in horizontale oder annähernd horizontale Lage schwenkbar ist.
Ferner kann der Karteikasten, sofern er in Nicht- gebrauchslage nur einen unteren oder einen oberen Abschnitt der Raumhöhe einnimmt, mittels einer geeigneten Hubvorrichtung vom Benützer jeweils in die für den Gebrauch der Kartei: günstigste Höhen lage gesenkt oder gehoben werden.
Die beschriebene Anordnung der die Karten enthaltenden Mäppchen kann auch auf trommel artige, um eine Vertikalachse drehbare Karteikasten angewendet werden.
ES versteht sich, dass die Mäppchen nicht nur Doppelkarten, sondern auch Einfachkarten enthalten können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kartei mit einer Mehrzahl von je in einem Mäppchen angeordneten Kartengruppen, dadurch gekennzeichnet, dass die in einem Karteikasten an geordneten Mäppchen mit einer die Sichtseite des Mäppchens bildenden, offenen Mäppchenseite min destens in Ruhelage der Kartei in einer wenigstens annähernd vertikalen Ebene liegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Kartei nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mäppchen in über- und nebenein ander liegenden Einzelfächern des Karteikastens angeordnet sind. 2.Kartei nach Unteranspruch 1, d'ad'urch gekenn zeichnet, dass die Mäppchen am einen Deckel einen Reiter aufweisen, der am sichtseitigen Deckelrand befestigt ist und über diesen vorsteht und dabei nach innen geknickt ist. 3. Kartei nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mäppchen liegend angeordnet sind, derart, dass die Mäppchenreiter einer oberen Mäppchengruppe am unteren Mäppchendeckef und die Mäppchenreiter einer unteren Mäppchengruppe am oberen Mäppchendeckel befestigt sind. 4. Kartei nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mäppchen stehend angeord net sind.5. Kartei nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die dem Mäppchenrücken abge wandte Offenseite des Mäppchens dessen Sichtseite bildet und in einer Vertikalebene liegt. 6. Kartei nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass eine der an den Mäppchenrücken an schliessenden Offenseiten des Mäppchens dessen Sichtseite bildet und in einer Vertikalebene liegt. 7. Kartei nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rücken des Mäppchens einen vorderen, als Griff dienenden Verlängerungslappen aufweist.B. Kartei nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Karteikasten auf einem Gestell an geordnet und aus einer mindestens annähernd senk rechten Nichtgebrauchslage in eine wenigstens an nähernd horizontale Gebrauchslage schwenkbar ist. 9. Kartei nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Kartei kastens, der in einer für direkte Einsicht ungünstigen Höhe angeordnet ist, mitte'l's einer Hubvorrichtung in Gebrauchshöhe gehoben oder gesenkt werden kann. 10. Kartei nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Karteikasten eine Trommel mit stehender Achse ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7435159A CH370747A (de) | 1959-06-12 | 1959-06-12 | Kartei |
| DE1960R0020522 DE1828717U (de) | 1959-06-12 | 1960-06-07 | Karteikasten. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7435159A CH370747A (de) | 1959-06-12 | 1959-06-12 | Kartei |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH370747A true CH370747A (de) | 1963-07-31 |
Family
ID=4533321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7435159A CH370747A (de) | 1959-06-12 | 1959-06-12 | Kartei |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH370747A (de) |
| DE (1) | DE1828717U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4273397A (en) * | 1979-09-10 | 1981-06-16 | Nolan Lily P | Filing case having removable, expanding file |
-
1959
- 1959-06-12 CH CH7435159A patent/CH370747A/de unknown
-
1960
- 1960-06-07 DE DE1960R0020522 patent/DE1828717U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4273397A (en) * | 1979-09-10 | 1981-06-16 | Nolan Lily P | Filing case having removable, expanding file |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1828717U (de) | 1961-03-30 |
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