CH370370A - Verfahren zur Herstellung von nassfesten Verklebungen aus Gemischen aus Stärke und Aldehyd-Carbamidharzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von nassfesten Verklebungen aus Gemischen aus Stärke und Aldehyd-Carbamidharzen

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CH370370A
CH370370A CH6403258A CH6403258A CH370370A CH 370370 A CH370370 A CH 370370A CH 6403258 A CH6403258 A CH 6403258A CH 6403258 A CH6403258 A CH 6403258A CH 370370 A CH370370 A CH 370370A
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Georg Dr Roessler
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Basf Ag
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Description


  Verfahren zur Herstellung von nassfesten     Verklebungen     aus Gemischen aus Stärke und     Aldehyd-Carbamidharzen       Mit Stärke erhält man bekanntlich     Verklebungen,     die für manche Zwecke zu wenig nassfest sind. Die  ser Nachteil kann durch Zusatz von     Harnstoffharzen     behoben werden. Verklebt man im sauren     pH-Be-          reich,    so lässt sich eine für die Praxis ausreichende  Härtung verhältnismässig leicht erzielen. Aus ver  schiedenen Gründen ist es jedoch oft wünschens  wert, im neutralen     oder        alkalischen    Bereich zu ver  kleben.

   So korrodieren     alkalisch    reagierende Leime  weniger die     Verleimungsmaschinen.    Ferner sind die  Temperaturbedingungen für die     Verkleisterung    in  diesem Fall günstiger. Auch netzen solche Leime  z. B. bei der Verarbeitung nassfester Papiere besser.

    Da das Arbeiten im     alkalischen    Bereich bei der     nicht     nassfesten     Verklebung    meist üblich ist, macht die  Umstellung auf die Herstellung nassfester     Verkle-          bu.ngen    wesentlich geringere Schwierigkeiten, wenn       auch    diese nicht im sauren     Bereich    vorgenommen  werden muss.

       Gemische    aus     Harnstoffharzen    und  Stärke ergeben jedoch im alkalischen oder neutralen       pH-Bereich    unter den Bedingungen, die in der Pra  xis üblich sind, keine nassfesten     Verklebungen.        Aus-          serdem    stört der bei der Verarbeitung von Gemischen  aus     Harnstoffharzen    und Stärke auftretende Geruch.  Auch die verklebten Stoffe sind nicht     geruchfrei.     



  Es ist weiterhin bekannt, Gemische aus Stärke,       Resorcin    und Formaldehyd im alkalischen     Bereich     zum Verkleben zu verwenden. Nachteilig hierbei ist  der intensive Geruch des Aldehyds.  



  Es wurde nun gefunden, dass man im neutralen  und alkalischen     pH-Bereich    bei verhältnismässig  niedrigen Temperaturen nassfest und     geruchfrei    mit  Gemischen aus     Aldehyd-Carbamidharzen    und ver  kleisterter oder nicht verkleisterter Stärke verkleben  kann, wenn man     Resorcin    zusetzt oder Aldehyd-Car-         bamidharze    verwendet, in die     Resorcin    einkonden  siert ist.

   Im     allgemeinen    beträgt die verwendete  Menge     Resorcin    5 bis 25 %, bezogen auf das     Car-          bamidharz.    Man     kann    das     Resorcin    in der Lösung  des     Carbamidharzes    lösen oder zunächst das pulver  förmige     Carbamidharz    mit dem     feingemahlenen        Re-          sorcin    vermischen und     dann    das erhaltene pulver  förmige Gemisch lösen.

   Besonders     vorteilhaft        ,ist    es  jedoch, wenn das     Resorcin        in.    das verwendete     Car-          bamidharz    einkondensiert     ist.     



  Für die Herstellung der     Leimlösung    werden die  mit     Resorcin    modifizierten     Aldehyd-Carbamidharze     oder die     Gemische    aus solchen     Carbamidharzen    und       Resorcin    mit Stärke vermischt.

   Die     Carbamidharze     sind meistens in     üblicher    Weise durch Kondensation  einer     Carbamidharze        bildenden    Verbindung, insbeson  dere von Harnstoff, substituierten Harnstoffen,     Biu-          ret,        Dicyandiamid,        Guanidin    oder     Urethanen,    mit  Aldehyden, insbesondere Formaldehyd, hergestellt.

    Auch modifizierte     Carbamidharze    sind geeignet, also  beispielsweise solche Kondensationsprodukte, die  ausser den     zuvorgenannten        Carbamidharze    bildenden  Verbindungen andere     Aminoplaste    bildende Verbin  dungen, z. B.     Aminotriazine,        insbesondere        Melamin,     einkondensiert enthalten. Die verwendete Stärke  kann verkleistert oder auch     unverkleistert    sein.

    Zweckmässig werden etwa 5 bis 30 % und vorzugs  weise 10 bis 15 % des mit     Resorcin        modifizierten          Aldehyd-Carbamidharzes    bzw. des     Gemisches    aus       Carbamid'harz    und     Resorein,    bezogen auf Stärke,  angewandt. Das Harz kann bei der     Verkleisterung     der Stärke bereits anwesend sein oder wird der be  reits verkleisterten Stärke     nachträglich    zugesetzt.  



  Die in dem Beispiel genannten Teile sind Ge  wichtsteile.      <I>Beispiel</I>  20 Teile Maisstärke und 3 Teile eines Konden  sationsproduktes aus Harnstoff, Formaldehyd und  20 %     Resorcin,    bezogen auf das     Harnstoff-Formal-          dehyd-Harz,    werden in 120 Teilen Wasser 1 bis  2 Minuten auf 800 C erwärmt. Darauf gibt man  4 Teile 5 %     ige    Natronlauge und weitere 20 Teile  Wasser zu und     kühlt        anschliessend    auf Raumtempe  ratur ab.     Man    erhält so     einen        streichfähigen    Leim,  der für die nassfeste     Verklebung    von Papier geeignet  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von nassfesten Ver- klebungen mit Gemischen aus Aldehyd-Carbamid- harzen und verkleisterter oder nicht verkleisterter Stärke, dadurch gekennzeichnet, dass im neutralen oder alkalischen pH-Bereich unter Zusatz von Re- sorcin verklebt wird oder Aldehyd-Carbamidharze verwendet werden, in die Resorcin einkondensiert ist.
CH6403258A 1957-11-07 1958-09-17 Verfahren zur Herstellung von nassfesten Verklebungen aus Gemischen aus Stärke und Aldehyd-Carbamidharzen CH370370A (de)

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DE1102394B (de) * 1957-11-06 1961-03-16 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von pulverfoermigen, wasserloeslichen, haertbaren, mit Resorcin modifizierten Kondensationsprodukten aus Aminoplaste bildenden Verbindungen undAldehyden

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