CH367888A - Schutzeinrichtung in einer elektrischen Anlage, mit Speisung wenigstens eines Schutzstromkreises mit Wechselstrom aus einem Zwischenstromwandler - Google Patents

Schutzeinrichtung in einer elektrischen Anlage, mit Speisung wenigstens eines Schutzstromkreises mit Wechselstrom aus einem Zwischenstromwandler

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CH367888A
CH367888A CH5794058A CH5794058A CH367888A CH 367888 A CH367888 A CH 367888A CH 5794058 A CH5794058 A CH 5794058A CH 5794058 A CH5794058 A CH 5794058A CH 367888 A CH367888 A CH 367888A
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CH5794058A
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Bermann Jiri
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Krizik Praha Smichov Narodni P
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    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/008Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for protective arrangements according to this subclass

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Description


  Schutzeinrichtung in einer elektrischen     Anlage,    mit Speisung wenigstens eines Schutzstrom  kreises mit Wechselstrom aus einem     Zwischenstromwandler       Es ist bekannt, in elektrischen     Anlagen,    besonders  in     Stromversorgungsanlagen    und deren Teilen, wie  Fernleitungen, Netzen,     Elektrizitäts-    und Unterwer  ken, zur Speisung von     Hilfsstromkreisen    der Schutz  einrichtungen     Wechselstrom    aus     Stromwandlern    zu  verwenden.

   Bei den     ursprünglichen    Konstruktionen  dieser Einrichtungen wurden Relais mit einem stark  bemessenen Kontakt benützt, welcher mit dem Kurz  schlussstrom aus dem     Hauptatromwandler        belastet     werden konnte und bei einer     Störung    durch seine  Trennung .den Sekundärstrom des     Hauptstromwand-          lers    und damit in den an die Klemmen des     Wandlers     angeschlossenen     Hilfsstromkreisen    unterbrach.  



  Diese Anordnung wird bis auf den heutigen Tag  benützt und bei     ungeerdetem        Nullpunkt    sind diese  Einrichtungen oft so angeordnet, dass die Haupt  stromwandler eine Achterschaltung besitzen (zwei  Primärwicklungen in je einer Phase, zwei gegen  einander ;geschaltete     Sekundärwicklungen),    .so dass ein       einziger    Kontakt genügt. Dies alles hat aber den  Nachteil,     dass    der Steuerkontakt wirklich stark be  messen sein muss, weil die kurzgeschlossenen     Mess-          stromwandler    auch einen     vielfachen        Kurzschlussstrom     getreulich übertragen.

   Zur Betätigung     eines        derartigen     Kontaktes ist     ein    stark bemessenes Relais notwendig,  welches notwendigerweise ein     schlechtes    Haltever  hältnis haben muss, damit eine grosse Kraft des  Relaiselektromagneten erzielt wird.  



  Damit diese Nachteile beseitigt werden     konnten,     wurde zwischen den     Hauptstromwandler    und die       Hilfsstromkreise        eine        Einrichtung,    das heisst     ein    so  genannter     Zwischenstromwandler    angeordnet, welcher       manchesmal    wie ein     Summenwandler    ausgeführt wor  den war, das heisst dessen Primärwicklungen von       einem    Strom aus je einer andern Phase des     Haupt-          stromwandlers    oder auch aus der     Nulleitung    durch-    flossen wurde, also z.

   B. von der Summe der Ströme  aller drei Phasen. Bei dieser Art wurden     in    den       einzelnen    Phasen in     einem    Stromwandler im Wick  lungssinn und auch in der     Windungszahl    verschiedene.  Wicklungen benützt.     Manchmal    wurden auch mehrere       Zwischenstromwandler    verwendet.

   Der Zwischen  stromwandler hatte eine     kleine        überstromziffer    und       deshalb    mussten die an     in    angeschlossenen     Hilfsein-          richtungen    nicht für grosse     Kurzschlussströme    dimen  sioniert sein.

   Der Kontakt, welcher     im    normalen  Zustand     geschlossen    ist, muss jedoch so stark dimen  sioniert     sein,    dass er dem ganzen     Kurzschlussstrom,     welcher sowohl dem     Übersetzungsverhältnis    des       Hauptstromwandlers    als auch .des     Zwischenstrom-          wandlers    während der Dauer, bevor das Relais zu  wirken beginnt, entspricht,     standhält.    Dieser Kurz  schlussstrom wurde getreulich übertragen, da der       Zwischenstromwandler,

      nur mit     einer        kleinen    Impe  danz     belastet,    kurzgeschlossen wurde und die     Lyber-          stromziffer    des     Zwischenstromwandlers    sich erst bei  seiner Überlastung durch     eine    um die     Impedanz    der       Hilfsstromkreise        vergrösserte    Impedanz geltend machte.  



  Zwecks     Beseitigung    dieser     unerwünschten    Eigen  schaft wurde der     Zwischenstromwandler    durch einen  Zusatzwiderstand belastet, welcher jedoch     dauernd          erwärmt        wurde    und     gewöhnlich    ausserhalb des Relais  kastens sein musste. Es wäre aber auch möglich, zu  diesem Zweck eine Drosselspule zu     benützen,    welche  eine weh grössere     Entmagnetisierungswirkvng    auf den       Kern    des     Stromwandlers    hätte, aber diese Lösung  wäre weit kostspieliger.  



  Die     Konstrukteure    bemühten sich, alle diese       Nachteile    durch Anwendung eines     sekundär    offenen       Zwischenatromwandlers    zu beseitigen. In diesem     Falle     wurden keine grossen     Anforderungen    an den Kontakt  des     Ansprechrelais        gestellt,        weil    durch diesen     Kontakt         nur die     Hilfsstromkreise    an die     Sekundärwicklung    des       Transformators        angeschlossen    wurden.

   Es entstand  aber dadurch ein weiterer Nachteil, und zwar ein  grosser Verbrauch bei normalem Stand, weil der offene  Stromwandler eigentlich wie ein induktiver     Shunt     wirkt, welcher bei     vollkommener        Anpassung    der       Impedanzen    beim     Leerlauf    einen vierfachen Ver  brauch hat gegenüber dem der     an    sie angeschlossenen       Hilfsstromkreise.    Dies     fährte    zu einer grossen Bela  stung des     Hauptstromwandlers,

      insbesondere wenn  die     Schutzeinrichtung    für     kleinere    Ströme als Nenn  ströme     einstellbar    sein sollte, z. B. bei manchen       überstrom-    und kleinen     Distanz-Schutzeinrichtungen,     wo der Verbrauch bedeutend ist, auch wenn nur die       Hilfsstromkreise        in    der Schutzeinrichtung selbst ge  speist werden und nicht der Elektromagnet des Lei  stungsschalters.  



  Weiter sind     überstrom-Schutzeinrichtungen    be  kannt, bei denen, die     Hilfsstromkreise    aus einem oder  mehreren, bei normalem Betrieb geöffneten Strom  wandlern gespeist werden, deren Primärwicklung vom  Strom einer oder mehrerer Phasen aus dem Haupt  stromwandler durchflossen werden.  



  Die     vorliegende    Erfindung bezweckt nun die     Ver-          einigung    der     Vorteile    beider beschriebenen Arten,  das     heisst    den kleinen Verbrauch des kurzgeschlos  senen     Zwischenstromwandlers    und die kleine Bela  stung des     Kontaktes    bei dem im     Schutzfalle    geöffneten       Zwischenstromwandler.     



  Die     erfindungsgemässe    Schutzeinrichtung in einer  elektrischen Anlage, mit Speisung wenigstens eines  Schutzstromkreises mit Wechselstrom aus einem     Zwi-          schenstromwandle:r,    dessen Sekundärwicklung mittels  Kontakten, die von zum Schutz ansprechenden Ein  richtungen betätigt werden,     kurzgeschlossen    ist, wobei  beim Ansprechen jeder     Einrichtung    der zugehörige  Kontakt geöffnet und damit ein     parallel    zur Sekundär  wicklung liegendes Hilfsgerät an diese geschaltet wird,  zeichnet sich dadurch aus,

   dass der     Zwischenstrom-          wandler    Mittel zur     Vergrösserung    der magnetischen  Streuung aufweist.  



  Diese     Zwischenstromwandler    haben zweckmässig  eine derartig     vergrösserte    Streuung, dass als     Ansprech-          einrichtungen    der Schutzeinrichtungen solche mit  einem guten Halteverhältnis und kleinem Verbrauch  gewählt werden können.  



  Da die Sekundärwicklung des Zwischentransfor  mators     vermittels    der     Kontakte    der     Ansprecheinrich-          tungen    kurzgeschlossen ist, kann deren     Belastungs-          impedanz    so     gross    sein, dass auch bei bedeutenden  überströmen auf der Primärseite der     Stromwandler     so bald     magnetisch        gesättigt        wird,    dass dessen Sekun  därstrom niemals allzuviel     ansteigt,

      so dass er durch  einen feinen Kontakt eines präzisen     Relais    mit gutem       Halteverhältnis    gesteuert werden kann. Zwecks Er  läuterung wird     angeführt,    dass die auf den Kontakt  wirkende Kraft nicht nur durch den Verbrauch des  Relais,     sondern        auch    :durch dessen     Halteverhältnis     durch die Luftwege gegeben wird.    Die erfindungsgemässe Einrichtung ist sehr billig.  Die Vergrösserung der Streuung des Zwischenstrom  wandlers ist nämlich immer billiger als ein Widerstand  oder eine Drosselspule, welche zwischen die Sekun  därwicklung und den die Hilfsstromkreise über  brückenden Kontakt eingereiht sind.  



  Beispielsweise     Ausführungsformen    der erfindungs  gemässen Einrichtung werden anhand der     Zeichnung     nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1, 2 und 3 mechanische Ausführungen der       Einrichtung    und     Fig.    4 ein     Schaltbild    der Einrichtung.  In     Fig.    1 ist eine Anordnung, bei welcher ein aus  kaltgewalzten Blechen gewundener     Eisenkern    3     be-          nützt    wird, auf welchem die Primärwicklung 1 und  die Sekundärwicklung 2 auf verschiedenen Kernsäulen  angeordnet sind.

   Die durch diese Anordnung entste  hende Streuung genügt schon gewöhnlich     zur    Begren  zung der     Kurzschlusss:tröme.    Ansonsten kann die  Streuung noch durch einen magnetischen     Shunt    4  vergrössert werden, welcher jedoch so grosse     Luftspälte     haben muss, dass er bei dem grössten in Betracht kom  menden     Kurzschlussstrom    nicht gesättigt werden kann.  



  Ein weiteres Beispiel solch einer künstlich ver  grösserten Streuung des     Zwischenstromwandlers    ist  das Einlegen eines     ferromagnetischen    Bleches zwi  schen Primär- und Sekundärwicklung gemäss     Fig.    2,  wo 1 die Primär- und 2 die Sekundärwicklung und 4  den magnetischen     Shunt    bedeuten. Eine derartig  angeordnete Wicklung kann sowohl für eine     Kerntype     als auch für eine Manteltype des magnetischen Kreises  des     Stromwandlers    benützt werden. Für den magne  tischen     Shunt    gilt hier dasselbe wie für die Ausführung  gemäss     Fig.    1. Das eingelegte Blech darf freilich keine  geschlossene Windung bilden.

    



  In vielen Fällen kann bei ein und derselben An  ordnung eine genügende Streuung des Zwischen  stromwandlers durch die Anordnung gemäss     Fig.    3  erzielt werden, wo durch Vergrösserung der Spalte 4  zwischen der Primärwicklung 1 und der Sekundär  wicklung 2 eine genügend starke Schicht der Isolation       aufgewickelt    ist.  



  In der     Fig.    4 ist eine     überstrom-Schutzschaltung     dargestellt, bei welcher jeder Teil der Primärwicklung  1 des     Zwischenstromwandlers    nur vom Strom einer  Phase x, y, z aus dem     Hauptstromwandler    durch  flossen wird, wobei diese Teile, was die     Windungszahl     als auch den Wicklungssinn anbelangt, verschieden  sind, damit bei jedem, also auch bei symmetrischem  Kurzschluss, die resultierende Anzahl der Ampere  windungen aller Teile genügend ist.

   Die Sekundär  wicklung 2 wird mittels Kontakten<I>6</I>     (ax,        ay,        az)    der  Relais 5     (Ax,        Ay,   <I>Az)</I> kurzgeschlossen gehalten. Beim       überschreiten    des eingestellten Wertes in irgendeinem  Zweig oder auch in mehreren Zweigen kommen die  Relais 5 zur Wirkung, so dass die Kontakte 6 öffnen  und der Sekundärstrom der     Wicklung    2 des Zwischen  stromwandiers, welcher bisher über die Kontakte 6  floss, gezwungen wird, durch das Hilfsgerät 7 zu  fliessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schutzeinrichtung in einer elektrischen Anlage, mit Speisung wenigstens eines Schutzstromkreises mit Wechselstrom aus einem Zwischenstromwandler, des sen Sekundärwicklung mittels Kontakten, die von zum Schutz ansprechenden Einrichtungen betätigt werden, kurzgeschlossen ist, wobei beim Ansprechen jeder Einrichtung der zugehörige Kontakt geöffnet und damit ein parallel zur Sekundärwicklung liegendes Hilfsgerät an diese geschaltet wird, dadurch gekenn zeichnet,
    dass der Zwischenstromwandler Mittel zur Vergrösserung der magnetischen Streuung aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die vergrösserte Streuung des Zwi- schenstromwandlersdurch einen magnetischen Neben- schluss erzielt ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Primär- wicklung -des Zwischenstromwandlers aus einem oder mehreren Teilen besteht, wobei jeder Teil nur vom Strom einer Phase aus dem Hauptstromwandler durchflossen ist.
CH5794058A 1957-04-08 1958-04-03 Schutzeinrichtung in einer elektrischen Anlage, mit Speisung wenigstens eines Schutzstromkreises mit Wechselstrom aus einem Zwischenstromwandler CH367888A (de)

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