CH367456A - Einrichtung für den Antrieb von Webstühlen - Google Patents

Einrichtung für den Antrieb von Webstühlen

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Publication number
CH367456A
CH367456A CH6958859A CH6958859A CH367456A CH 367456 A CH367456 A CH 367456A CH 6958859 A CH6958859 A CH 6958859A CH 6958859 A CH6958859 A CH 6958859A CH 367456 A CH367456 A CH 367456A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
buffer
inner ring
cam
circular arc
loom
Prior art date
Application number
CH6958859A
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English (en)
Inventor
Fritz Dipl Ing Gann
Forst Rudolf
Original Assignee
Siemens Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH367456A publication Critical patent/CH367456A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/02General arrangements of driving mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Einrichtung für den Antrieb von Webstühlen    Das Hauptpatent betrifft eine Einrichtung für den  Antrieb von Webstühlen, bei welcher gemäss dem  Patentanspruch zur Verhütung des Übertrittes von in  den rotierenden Massen des Webstuhles auftretenden  Energieschwingungen auf jene des Motors, z. B. eines  Elektromotors, der     Antrieb    über ein elastisches Zwi  schenglied, z.

   B. eine     Spiral-    oder Schraubenfeder,       erfolgt.    Dabei weist das auf den für die     Übertragung     des     Gleichlastmomentes        innert    Anschlägen notwendi  gen Betrag vorgespannte elastische     Zwischenglied     eine solche Federkonstante auf, dass der zur Erzie  lung der     Vorspannung    benötigte     Vorverdrehungswin-          kel    mindestens das Dreifache, vorzugsweise das Zehn  bis Zwanzigfache der von den Anschlägen maximal  zugelassenen positiven oder negativen Winkelände  rungen bei der Relativbewegung der rotierenden Mas  sen des Webstuhls gegenüber jenen des Motors be  trägt.

   Für den einen Anschlag ist unter anderem  ein Puffer, z. B. eine Feder, ein Gummipuffer oder  dergleichen, vorgeschlagen.  



  Die     Erfindung    zeigt nun eine besonders vor  teilhafte Ausbildung eines solchen als Puffer ausge  bildeten Anschlages.  



       Erfindungsgemäss    besteht der Puffer aus einem  Innen- und einem Aussenring, die mit ineinander  greifenden radialen Vorsprüngen besetzt sind, zwi  schen denen aus einem     gummielastischen    Stoff, etwa  Gummi, bestehende     Segmentstücke    eingesetzt sind.

    Die Erfindung     ermöglicht    eine Ausführung, die eine  wirksame und haltbare     Pufferung    ergibt, dabei aber  nur einen kleinen Raum beansprucht und sich ohne  weiteres gleichachsig zu einem als     Spiralfeder    ausge  bildeten Zwischenglied an dem die     Spiralfeder    ent  haltenden Gehäuse anbringen lässt.

       Vorteilhaft    ist  dabei auf der antreibenden Welle ein     teilkreisbogen-          förmiger    Nocken angebracht, der insbesondere     beim     Anlauf der Einrichtung an einen eine     Verlängerung       des inneren Ringes des Puffers bildenden, ebenfalls       teilkreisbogenförmigen    Nocken anschlägt. Der in  nere Ring des Puffers kann dabei     auf    der antreiben  den Welle bzw. auf einem auf ihr sitzenden, den  einen Nocken tragenden Rohrstück drehbar     gelagert     sein.

   Die Seitenflächen, auf welche die radialen Vor  sprünge des     inneren    Ringes auftreten, sind     zweck-          mässig    mit     Metallplatten    besetzt, um eine vorzeitige       Abnutzung    der     Gummisegmentstücke    an diesen  Stellen zu     verhindern.     



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel     der Erfindung dargestellt. Die     Fig.    1 und 2 zeigen  die     Antriebseinrichtung    für     Webstühle    im     Längs-          und    Querschnitt. 1 ist die Antriebswelle eines Elek  tromotors. Auf dieser Welle ist ein Rohrstück 2 gela  gert, das durch die Passfeder 3 gesichert ist.

   Auf dem  Rohrstück 2 ist ferner mittels der beiden Schrauben 4  das     innere    Ende einer     Spiralfeder    5 befestigt,     während     das äussere Ende der Feder durch Schrauben 6     mit     der     Innenwand    eines Ringes 7 verbunden ist, der     in     einem     ringförmigen    Gehäuse 8 sitzt und gegenüber  diesem durch mehrere Schrauben 9 festgelegt ist.  Das ringförmige Gehäuse 8 bildet ein Stück     mit    der  auf dem Rohrstück 2 drehbar     gelagerten    Riemen  scheibe 10, auf welche der zum Antrieb des Web  stuhles dienende, hier nicht besonders dargestellte  Antriebsriemen aufgelegt wird.

   Als Puffer zwischen  der antreibenden Welle 1 bzw. dem darauf sitzenden  Rohrstück 2 und der über die Spiralfeder 5 angetrie  benen Riemenscheibe 10 sind nun die beiden Ringe  11 und 12 vorgesehen, die mit     ineinandergreifenden     radialen Vorsprüngen 13 bis 18 besetzt sind. Der  Aussenring 11 hat dabei, wie insbesondere aus     Fig.    2  ersichtlich ist, drei nach innen ragende radiale Vor  sprünge 13, 14 und 15, während der     Innenring    12  mit drei zwischen die genannten Vorsprünge hinein  ragenden Vorsprüngen 16, 17 und 18 besetzt ist.

        Zwischen jedem dieser drei Vorsprünge und je zwei       benachbarten    Vorsprüngen auf der Innenseite des       Ringes    11 ist ein     Gummisegmentstück    19 eingesetzt,  wobei jedes Gummistück auf der dem Vorsprung 16  bzw. 17 bzw. 18 zugewandten Seite mit einer Metall  platte 20     besetzt    ist. Auf dem Rohrstück 2 ist nun  ein     teilkreisbogenförmiger    Nocken 21 angebracht, der  einem     ebenfalls        teilkreisbogenförmigen    Nocken 22  gegenübersteht, der eine Verlängerung des inneren  Ringes bildet.

   Beim Stillstand des Antriebes liegt  der Nocken 21 infolge der Spannung der Feder 5  zunächst     auf    der einen Seite des Nockens 22 an.  Sobald der Motor in Betrieb gesetzt wird, schlägt  der Nocken 21 auf die andere Anschlagfläche des  Nockens 22 an, bis der Webstuhl in Betrieb gekom  men ist. Dann bleibt der Nocken 21 in einer mittle  ren     Stellung.     



  Der äussere Ring 11 ist durch mehrere Schrau  ben 23     mit    dem ringförmigen Gehäuse 8 verbunden  und kann zusammen mit dem inneren, auf dem  Rohrstück 2     gelagerten    Innenring 12 und den Gum  mistücken 19 von dem     ringförmigen    Gehäuse 8 be  quem abgenommen bzw. wieder auf dieses aufgesetzt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für den Antrieb von Webstühlen, bei welcher zur Verhütung des Übertritts von in den rotierenden Massen des Webstuhls auftretenden Energieschwingungen auf jene des Motors der An trieb über ein elastisches Zwischenglied erfolgt, wobei das auf den für die Übertragung des Gleichlastmo- mentes innert Anschlägen notwendigen Betrag vor gespannte elastische Zwischenglied eine solche Feder konstante hat,
    dass der zur Erzielung der Vorspan- nung benötigte Vorverdrehungswinkel mindestens das Dreifache der von den Anschlägen maximal zugelas senen positiven und negativen Winkeländerungen bei der Relativbewegung der rotierenden Massen des Webstuhls gegenüber jenen des Motors beträgt und wobei von den die Drehbeweglichkeit beider Teile gegeneinander begrenzenden Anschlägen der eine als Puffer ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer aus einem Innen- und einem Aussenring besteht, die mit ineinandergreifenden radialen Vo- Sprüngen besetzt sind,
    zwischen denen aus einem gummielastischen Stoff bestehende Segmentstücke eingesetzt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der antreibenden Welle ein teilkreisbogenförmiger Nocken angebracht ist, der mit einem eine Verlängerung des inneren Ringes bil denden, ebenfalls teilkreisbogenförmigen Nocken zu sammenwirkt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der innere Ring des Puffers auf der antreibenden Welle drehbar gelagert ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der innere Ring des Puffers auf einem auf ihr sitzenden, den einen Nocken tragen den Rohrstück drehbar gelagert ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seitenflächen der Gummiseg- mentstücke, auf welche die radialen Vorsprünge des inneren Ringes auftreffen, mit Metallplatten besetzt sind.
CH6958859A 1958-03-04 1959-02-14 Einrichtung für den Antrieb von Webstühlen CH367456A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DES0057192 1958-03-04
DE305686X 1961-03-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH367456A true CH367456A (de) 1963-02-15

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ID=25790192

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CH6958859A CH367456A (de) 1958-03-04 1959-02-14 Einrichtung für den Antrieb von Webstühlen

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