CH367248A - Induktionseinrichtung mit E-Kern - Google Patents
Induktionseinrichtung mit E-KernInfo
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Description
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Induktionseinrichtung mit E -Kern Es sind Induktionseinrichtungen, mit lamelliertem, E-förmigem Kern aus E-förmigen Blechen weich- magnetischen Werkstoffes und um den Mittelschenkel des Kernes liegender Spule bekannt. Es handelt sich dabei z.
B. um eine Indukti:onsmessspule. Der aus Kern und Spule :gebildete Körper ist meist von einem etwa koaxial zur Spulenachse liegenden, hohlen Stahl-Rotationskörper (Mantel), insbesondere innen und aussen kreiszylindrischen Hohlzylinder, umgeben, wobei zwischen dem Rotationskörper und den beiden Aussenschenkeln des Kernes zur Herabsetzung der Wirbelstromverluste zwei Abstandshailter vorgesehen sind, die aus Isoliermaterial bestehen.
Wird der E-Kern mit Spule in einem Stahlgehäuse untergebracht, dann verschlechtert sich die Spulen- güte durch Wirbelströme. Dies ist insbesondere bei hohen Frequenzen der Fall. Durch Unterbringung in einem hohlen Rotationskörper - eine solche Unterbringung wird oft gewünscht - verschlechtert sich also die Spulengüte aus besagtem Grunde. Anderseits wird die Induktionseinrichtung durch diesen Mantel bzw. dieses Gehäuse in ihren radialen Abmessungen vergrössert, was oft, z. B. aus Einbaugründen, nicht wünschenswert ist.
Um diese Nachteile zu beseitigen, wurde gemäss der vorliegenden Erfindung eine Induktionseinrich" tung mit E-Kern aus E förmigen Blechen und um den Mittelschenkel des Kernes liegender Spule ge- schaffen, bei dem die Aussenschenkel der E-Bleche beidseitig der blechparallelen Mittelebene um den Spulenumfang gebogen sind.
Dem aus Kern und Spule gebildeten Körper kann dadurch im wesentlichen zylindrische Form gegeben werden. Der Durch, messe, dieses zylindrischen Körpers kamt damit kleiner als die äussere Abmessung der anfangsgenannten bekannten E-Kerne bei gleicher Spulenabmessung sein. Somit kann also eine raumsparende Einrichtung erhalten werden.
In der Zeichnung sind eine bekannte Induktionseinrichtung im Längsschnitt II-II (Fig. 1), in Ansieht aus Richtung III (Fig. 2) und in Ansicht aus Richtung IV (Fig. 3) und ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung gemäss der Erfindung in Ansicht aus einer der Richtung IV entsprechenden Richtung dargestellt (Fig. 4).
In den Fig. 1 bis 3 sind mit 10 ein aus E-förmigen Blechen bestehender E-Kern, mit 11 eine Spule, mit 12 und 13 zwei Abstand'shalter aus Isoliermaterial, mit 14 ein hohlzylindrischer Stahlmantel und mit 24 der Mittelschenkel; des E-Kernes bezeichnet.
In der Fig. 4 liegt innerhalb eines ebenfalls hohlzylindrischen Stahlmantels 15, der einen kleineren Innendurchmesser und einen keineren Aussendurchmesser als der Mantel 14 aufweist, ein E-Kern 16, bei dem die Aussenschenkel 17 Abis 20 der E-Bleche beidseitig der blechparallelen Mittelebene 21 um den Umfang 22 der Spule gebogen sind. Zwischen dem Kern 16 und dem Mantel 15 befinden sich keine Abstands- halte,. Der Mittelschenkel des E-Kernes, um den die Spule 23 liegt, ist nicht sichtbar.
Der im wesentlichen kreiszylindrische Körper kann von einem etwa spulenkoaxial liegenden hohlen Rotationskörper, insbesondere ,innen und aussen kreiszylin- drischernHohlzylinder,umgeben sein. DieseMäntelkön- nen auch andere Aussenform aufweisen, die z. B. der Form des die Induktionseinrichtung aufnehmenden Teiles angepasst ist.
Der Rotationskörper kann auch stirnseitig von einem Boden oder Deckel abgeschlos- sen; sein, so dass sich Kern und Spule in einem Topf befinden. Diese Induktionseinrichtung kleinen Umfangs kann z. B. für Verlagerungsmessungen, z.
B. Verschiebungen einer Maschinenwelle gegenüber dem die Welle umgebenden Gehäuse, oder Schwingungs-
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messungen an Maschinen, insbesondere Turbo- maschinen, verwendet werden. Ferner kann. diese Einrichtung in Maschinenteile, bei denen auf Dichtheit Wert gelegt wird, z.
B. in Stopflbuchsringe, eingebaut werden, wobei wiederum der kleine Aussen- umfang der Einrichtung von grossem Nutzen ist, da Einrichtungen grossen Aussenumfanges dort aus Platzmangel schlecht zu verwenden sind.
Zwischen den beiden Körpern, also zwischen dem Rotationskörper und denen aus E-Kern und Spule bestehenden Körper, befindet sich vorzugsweise eine dünne Isolierung, also keine Abstandshalter, da im allgemeinen ,keiner notwendig ist.
Es hat .sich nämlich gezeigt, dass im Vergleich zu genannten bekannten Induktionseinrichtungen mit und sogar ohne Stahlmantel eine erfindungsgemäss ausgebildete Induk- tionseinrichtung mit Stahlmantel und ohne Abstandshalter die gleiche Spulengüte aufweist. Die Spulengüte ändert sich auch nicht, wenn anstelle von Stahl als Rotationskörpermaterial andere Stoffe, z. B. Messing oder Aluminium, verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Induktionseinrichtung mit E-Kern aus E-förmigen Blechen und um den Mittelschenkel des Kernes liegender Spule, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschenkel (17 bis 20) der E-Bleche beidseitig der blechparallielen Mittelebene (21) um den Spulen- umfang (22) gebogen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Induktionseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Spule und Kern gebildete Körper (16, 23) im wesentlichen kreiszylindrisch ist und von einem praktisch spulenkoaxial liegenden, hohlen Rotationskörper (15) umgeben ist. 2.Induktionseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den beiden Körpern (15, 23) eine Isolierschicht befindet.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL29206A DE1052592B (de) | 1957-12-03 | 1957-12-03 | Induktionseinrichtung mit E-Kern |
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| CH367248A true CH367248A (de) | 1963-02-15 |
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Family Applications (1)
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| CH6646758A CH367248A (de) | 1957-12-03 | 1958-11-20 | Induktionseinrichtung mit E-Kern |
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Also Published As
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