AT208459B - Mittelbar erregter elektromagnetischer Fühler - Google Patents

Mittelbar erregter elektromagnetischer Fühler

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AT208459B AT689758A AT689758A AT208459B AT 208459 B AT208459 B AT 208459B AT 689758 A AT689758 A AT 689758A AT 689758 A AT689758 A AT 689758A AT 208459 B AT208459 B AT 208459B
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torsion body
electromagnetic sensor
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Vyzk A Zkusebni Letecky Ustav
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  Mittelbar erregter elektromagnetischer Fühler 
Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Fühler mit mittelbarer Erregung, welcher eine mechanische Grösse in eine elektrische Grösse überführt. 



   Elektromagnetische Fühler, die zur Überführung der mechanischen Grösse in die elektrische Grösse den sogenannten   Wiedemann-Effekt   ausnutzen, sind zumeist entweder mittels einer   tccoidaJssn WicMung. die     durch den Torsionskörper durchgezogen   ist, oder unmittelbar so, dass der Erregungsstrom durch diesen Körper durchgeht, erregt.

   Die Erregung mittels der   toroidalen   durch den Torsionskörper durchgezogenen Wicklung be- 
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 Torsionskörper aufweist, welcher durch einen Erregungsstromkreis zylindrisch in gesättigtem Zustand magnetisiert ist, und mit Aufnahm espulen zur Messung des durch die Verdrehung des Torsionskörpers entstehenden magnetischen Flusses in Richtung der Achse des Torsionskörpers versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige ferromagnetische Torsionskörper wenigstens an seinen Enden geh useartige Erweiterungen aufweist, in denen sich wenigstens ein mit   einer toroidalenErregerwicklung versehener   Kern befindet, und die koaxial angeordnete Aufnahmespule von einem innerhalb des rohrförmigen Torsionskörpers liegenden und mit den Stirnflächen der Erweiterung leitend verbundenen ferromagnetischen Körper getragen wird.

   Der Wechselstrom, welcher die toroidale Wicklung des Kernes durchfliesst,   mduziert   dann 
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 Erregung auf dieser Art ist sehr einfach. Die Wicklung, mit welcher der   toroidale   Kern versehen ist, kann maschinell auf Wickelmaschinen   : gewickelt werden,   so dass die Produktionskosten sehr niedrig sind.

   Die Anordnung des Torsionskörpers mit dem Mantel in der Art, dass derselbe eine   Kurzsch1usswindungbildet,   ermöglicht, vollständig geschlossene Fühler zu bauen, die leicht gegen die   Witterungsemflüsse   geschützt und auch unter tropischen Bedingungen benützt werden können. 
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 ist im Längsschnitt ein einfacher Fühler, bei welchem der tätige Teil des   Torsionskörpers   ausserhalb der Aufnahmespule liegt, in Fig. 2 im Schnitt derselbe Fühler in Doppelanordnung und in Fig. 3 Im Schnitt ein Fühler, bei welchem der Torsionskörper innerhalb der Aufnahmespule liegt, dargestellt. 



   Der elektromagnetische Fühler nach Fig. 1 besteht aus einem röhrenförmigen Torsionskörper 1 aus ferromagnetischem Material, der mit seinen Enden fest und leitend mit   dosenfSnnigen   Gehäusen 2 ver- 
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 beider Gehäusemigen Körpers 3 verbunden. Die Gehäuse 2 und der innere Körper 3 sind ebenfalls aus ferromagnetischem Material hergestellt. Auf dem Körper 3 ist eine Aufnahmespule 4 aufgezogen. Die Spule 4 ist an den Aufnahmekreis 7 angeschlossen. Im Inneren der Gehäuse 2 sind die ringförmigen Kerne 5, welche mit einer toroidalen Erregungswicklung 6 versehen sind, koaxial eingebaut. Beide toroidale Wicklungen 6 sind in Serie geschaltet und an den Erregungskreis 8 angeschlossen. 



   Der aus dem Erregungskreis 8 in die Wicklung 6 eingeführte Wechselstrom induziert in den Gehäusen 2, Im Torsionskörper 1 und in dem inneren Körper 3 einen starken Sekundärstrom. denn beide Körper 1 und 3 

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    erregt im Torions-inneren Körper3magnetisch überführt wird undin der Aufnahmespule   4 eine dem Drehmoment   proportiona-     ! le Spannung induziert.    



   Der   Doppelfühler nach Fig. 2 besteht   aus einem mit einem Ansatz   20 versehenen Torsionskörper   21, welcher fest und leitend an seinen Enden mit den Gehäusen 2 verbunden ist. Die Stirnflächen beider Ge- 
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 ne 5 koaxial eingebaut, welche mit einer an den Erregungskreis 8 angeschlossenen toroidalen Erregungswicklung 6 versehen sind. In   derMitte des inneren Körpers 23ist   auf diesem Körper ein Ring 29 angebracht. 



  An den beiden Seiten dieses Ringes 29 sind auf dem inneren Körper die Aufnahmespulen 24 aufgesteckt, welche an den Aufnahmekreis 7 angeschlossen sind. 
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 jedoch mit seinen beidenEnden eingespannt und mit dem   Drehmomentin der Mitte des Torsionskörpers 21.   wo der Ansatz liegt, belastet. Die Mäntel 2, des Torsionskörpers 21 und der innere Körper 23 bilden um die Kerne 5 mit der   tcro1dA1en Wicklung   6 wiederum eine   Kurzschlusswindung.   Im Torsionskörper 21 wird deshalb der Sekundärstrom induziert, welcher im Körper 21 ein zylindrisches Magnetfeld erregt.

   Dieses Feld wird bei der Verdrehung des Körpers so deformiert, dass es Längskomponenten von entgegengesetztem Sinne enthält, welche durch die Gehäuse 2 in den inneren Körper 23 überführt sind   una   welcne in den Spulen 24 eine dem Drehmoment proportionale Spannung induzieren. Der Ring 29 unterstützt die Aufteilung beider Komponenten des axialen magnetischen Flusses. 



   Der elektromagnetische Fühler nach Fig. 3 besteht wiederum aus einem Torsionskörper 31, dessen Enden mit den Stirnflächen zweier Rohre 32 verbunden sind. Beide Rohre   32,   die den ganzen   Toisionskor-   per 1 umgeben, sind in der Mitte des Fühlers fest und leitend verbunden. Der Torsionskörper 31 ist durch den Ansatz 30 in zwei Hälften geteilt. Auf jede   Hälfte ist   eine Aufnahmespule 34 aufgesteckt und über diese   Spulen 34 sind koaxial die ringförmigen Kerne 35 aufgezogen,   welche mit der toroidalen Erregungwicklung 36 versehen sind. Am Ansatz 30 ist ein Hebel 33 befestigt, für den zwischen den Rohren 32 ein entsprechendes Loch belassen ist. 



   Der   Torsionskörper 31 gemeinsam mit denRohren 32 bildet wiederum   die Kerne 35 mit der toroidalen Wicklung   36   eine Kurzschlusswindung. Der in die Wicklung 36. eingeführte Wechselstrom induziert im Torsionskörper 31 einen   Sekundärstrom.   mit welchem dieser Körper 31 zylindrisch magnetisiert wird. Bei der Verdrehung des Körpers 31 durch den Hebel 33 entstehen in ihm wieder   die Laagsflüsse,   welche in den Spulen 34 eine der Verdrehung proportionale Spannung induzieren. 



   Die angeführten Ausführungsbeispiele umfassen nicht alle noch möglichen Bauarten. So z. B. ist es 
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 Fühler kann auch so ausgeführt werden, dass sich die Aufnahmespule 4 ausserhalb des Torsionskörpers 1 befindet. Der innere Körper 3 kann dann aus nichtferromagnetischem Material sein. 



   Die elektromagnetischen Fühler nach der Erfindung können vorteilhaft überall dort benützt werden, wo es sich um die Überführung einer   mechanischen Grösse   in die elektrische handelt. Man kann sie in   Serienfertigung verhältnismässig billig   erzeugen und, da diese Fühler in den meisten Fällen vollständig geschlossen sind, ist es möglich, die Oberfläche derselben gegen Witterungseinflüsse gut zu schützen, so dass diese Fühler auch in den ungünstigen klimatischen Bedingungen, z. B. in den Tropen arbeiten können. Diese Anordnung des Fühlers stellt auch eine gute Abschirmung der Aufnahmespule gegen die äusseren magnetischen und elektrischen Felder sicher. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Mittelbar erregter elektromagnetischer Fühler, der einen ferromagnetischen Torsionskörper aufweist, welcher durch   einen Erregungsstromkreis zylindrisch in gesättigtem   Zustand magnetisiert ist und mit Aufnahmespulen zur Messung des durch   die Verdrehung des Torsionskörpers   entstehenden magnetischen Flusses in Richtung der Achse des Torsionskörpers versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige ferromagnetische Torsionskörper (1, 21, 31) wenigstens an seinen Enden gehäuseartige Erweiterungen (2, 32) aufweist, in denen sich wenigstens ein mit einer.

     toroidalen   Erregerwicklung (6,   z   versehener Kern (5, 35) befindet, und die koaxial angeordnete Aufnahmespule (4, 24, 34) von einem innerhalb des rohrförmigenTorsionskörpers (1,21,31)liegendenundmitdenStirnflächenderErweiterung(2,32)leitend verbundenen ferromagnetischen Körper (3, 23) getragen wird.

Claims (1)

  1. 2. Mittelbar erregter elektromagnetischer Fühler, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die. <Desc/Clms Page number 3> Erweiterung des Torsionskörpers (31) aus koaxialen, diesen Körper umschliessenden Röhren (32). die miteinander fest und leitend verbunden sind, gebildet ist, wobei auf dem Torsionskörper (31) die Aufnahmespulen (34) und die ringförmigen, mit einer toroidalen Erregungswicklung (36) versehenen Kerne (35) koaxial aufgesteckt sind.
    3. Mittelbar erregter elektromagnetischer Fühler nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmespule ausserhalb des Torsionskörpers (1) gelegen ist und der innere Körper (3) aus einem leitenden, nichtferromagnetischen Material hergestellt ist.
AT689758A 1957-10-02 1958-10-01 Mittelbar erregter elektromagnetischer Fühler AT208459B (de)

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AT689758A AT208459B (de) 1957-10-02 1958-10-01 Mittelbar erregter elektromagnetischer Fühler

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