CH367229A - Elektrisches Widerstandselement und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Elektrisches Widerstandselement und Verfahren zu dessen Herstellung

Info

Publication number
CH367229A
CH367229A CH4953857A CH4953857A CH367229A CH 367229 A CH367229 A CH 367229A CH 4953857 A CH4953857 A CH 4953857A CH 4953857 A CH4953857 A CH 4953857A CH 367229 A CH367229 A CH 367229A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
metal
sep
mixture
dependent
glass
Prior art date
Application number
CH4953857A
Other languages
English (en)
Inventor
M Sr Place Thomas
M Jr Place Thomas
Original Assignee
Beckman Instruments Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEB45690A external-priority patent/DE1132633B/de
Application filed by Beckman Instruments Inc filed Critical Beckman Instruments Inc
Priority to CH4953857A priority Critical patent/CH367229A/de
Publication of CH367229A publication Critical patent/CH367229A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C17/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors
    • H01C17/06Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base
    • H01C17/065Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base by thick film techniques, e.g. serigraphy
    • H01C17/06506Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits
    • H01C17/06513Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits characterised by the resistive component
    • H01C17/06526Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits characterised by the resistive component composed of metals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description


  Elektrisches Widerstandselement und Verfahren zu dessen Herstellung    Die Erfindung bezieht sich auf ein     hochtempera-          turbeständiges    Widerstandselement für elektrische  Schaltungen, das durch ein     hochtemperaturbestän-          diges,    elektrisch nichtleitendes Basismaterial mit einer  aufgebrannten Schicht aus einem Widerstandsmaterial,  das zum kleineren Anteil aus mindestens einem Edel  metall und zum     Hauptanteil    aus einem nichtabsor  bierenden, elektrisch nichtleitenden     Bindematerial    be  steht, dessen Schmelzpunkt tiefer liegt als der des       Edelmetalles,    wobei das Edelmetall im Bindematerial  fein und homogen verteilt ist,

   gekennzeichnet ist.  



  Die Erfindung betrifft ferner ein     Verfahren    zur  Herstellung von elektrischen Widerstandselementen,  welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine  viskose Mischung bildet, die einen flüchtigen,  flüssigen Träger und Glaspulver und mindestens     ein     Edelmetall mit einem Schmelzpunkt, der oberhalb  desjenigen des Glases liegt, oder eine     in    der Hitze  reduzierbare organische Verbindung eines solchen       Edelmetalles    enthält, wobei die Feststoffe der Mi  schung zum Hauptanteil aus dem genannten Glas und       zum    geringeren Teil aus dem Metall bzw.

   der Metall  verbindung bestehen, und dass man ferner die Mi  schung zu einer     Schicht    ausbreitet, diese Schicht vor  erst auf eine Zwischentemperatur zum Entfernen des  darin enthaltenen flüchtigen     Materials    erhitzt, dann  auf eine Temperatur erhitzt, die     zumindest    so hoch  ist wie der     Schmelzpunkt    des Glases, jedoch niedriger  als der Schmelzpunkt des Metallei, um eine homogene  glasige Masse mit einer glatten Oberfläche und mit  darin gleichmässig verteiltem Metall zu erzeugen.  



  Widerstandselemente wurden hergestellt durch  Aufwickeln von Metalldraht oder -band auf nicht  leitende Kerne oder flachen Unterlagen. Solche ge  wickelten Widerstände sind durch gute Stabilität bei       genauerKontrollmöglichkeitderWiderstandstoleranzen          gekennzeichnet.    Jedoch waren nur solche Metalle ver-         fügbar,    die einen verhältnismässig geringen     Ohmschen     Widerstand besitzen, wobei der     Widerstandsbereich     solcher gewickelter Widerstände durch diesen ge  ringen     Ohmschen    Widerstandswert und durch die       Mindestgrösse    des Drahtes oder Bandes. begrenzt wird.  



  In manchen     Verwendungsbereichen    werden ge  wickelte Widerstände nach dem     Wickeln    zu beson  derer Gestalt für die Verwendung in besonderen  Geräten gebogen oder     geformt.        Deshalb    müssen die  Kerne aus einem formbaren Material bestehen, das  als Kernmaterial bei normalen Temperaturen zwar  befriedigt, bei den höheren Temperaturen jedoch, die       neuerdings    in verschiedenen Verwendungsgebieten  auftreten, ernstzunehmenden     Einflüssen        unterliegt,     die zu einer raschen Verschlechterung der elektri  schen Eigenschaften des Bauteils führen können.  



  Es wurden auch Widerstände hergestellt durch  Aufbringen dünner     metallischer        Filme    auf nicht  leitende     Trägermaterialien    unter Verwendung von  Spritz- oder     Aufdampfverfahren.    Hierfür wurden  leitende Metalle mit     verhältnismässig    niedrigen     Ohm-          schen        Widerstandswerten,    wie Gold,     Platin,    Palla  dium, Nickel usw., verwendet. Diese Metalle wer  den in äusserst dünnen     Filmen    niedergeschlagen.

   Für  hohe Widerstandswerte werden Schichten aufgetra  gen, die nur wenig grösser sind, als eine monomole  kulare Schicht des Metallei, wobei der Widerstand  aus dem geringen Querschnitt herrührt. Diese     dünnen,     auf verhältnismässig dicken Trägermaterialien auf  getragenen     Filme    unterliegen jedoch der Zerstörung  durch     elektrische    Ströme, Temperaturschwankungen  und durch mechanische Beanspruchung und Abrieb.  



  Billige Widerstände werden durch Niederschlagen  von Kohlenstoff und     Borkohlenstoff    auf nichtlei  tende Trägermaterialien hergestellt, wobei der Ohm  sche Widerstand der verschiedenen     Kohlenstofformen     etwas höher ist als die der obengenannten Metalle.      Jedoch besitzen derartige     Kohlenstoffniederschlag-          Widerstandselemente    unregelmässige     Oberflächen,     und ihre Temperatur- und     Spannungs-Widerstands-          koeffizienten        sind        veränderlich,    so dass deren Ver  wendung als veränderliche Widerstandselemente mit  Schwierigkeiten verbunden ist.  



  Solche Nachteile weist das     erfindungsgemässe    Wi  derstandselement nicht auf. Das eigentliche Wider  standsmaterial ist hart, dauerhaft und gegen mechani  sche Abnutzung widerstandsfähig und gegen Nässe,  Feuchtigkeit und Schwammbildung im     wesentlichen     unempfindlich. Von besonderem Wert ist, dass sich  solche Widerstandselemente für einen weiten Bereich  von Widerstandswerten herstellen lassen und dass  sie über einen weiten Bereich von Temperatur  schwankungen     stabil    sind sowie einen     vorherbestimm-          baren        Widerstandstemperaturkoeffizienten    besitzen.  



  Solche Widerstandselemente können jede ge  wünschte Gestalt aufweisen. Weil das Material eine  glatte     Oberfläche    besitzt, lässt es sich zur Herstellung  von     Potentiometern    und     veränderlichen    wie auch       Festwertwiderständen    verwenden. Weiter ist von Vor  teil, dass die Schicht des Widerstandsmaterials ver  hältnismässig dick ist; dies ist möglich,     weil    der       Ohmsche    Widerstand in erster Linie aus der Zusam  mensetzung oder Struktur des Widerstandsmaterials       herrührt    und nicht aus der Dimensionierung des  Querschnittes.

   Vorzugsweise beträgt der Anteil des       Metalles    nicht mehr als 16     Gew.         %    und das Binde  material nicht weniger als 84     Gew.%.    Zweckmässige  Schichtdicken des Widerstandsmaterials liegen in der  Grössenordnung von 0,0127 bis 0,076 mm. Durch  Kombinationen von Metallen lassen sich Widerstände  von verschiedenen Werten und Bereichen herstellen.

    Eine Verbesserung des Widerstandsmaterials ist da  durch möglich, dass Spuren von     Wismutoxyd'    oder an  deren keramischen     Flussmitteln    mit niedrigem  Schmelzpunkt und !oder Spuren von     Opaleszenzver-          stärkern    der Mischung von Bindematerial und Metall  zugefügt werden, womit eine Verbesserung der  Gleichmässigkeit der Widerstandsschicht erreicht wird.  



  Das erfindungsgemässe Widerstandselement wird  zweckmässig in folgenden Stufen hergestellt:  a) Zubereiten einer Mischung aus einem flüch  tigen Träger, einem fein zermahlenen Bindematerial  und einem Edelmetall;  b) das Auftragen einer Schicht einer solchen Mi  schung auf einen Träger und  c) das Einbrennen der Schicht auf den Träger,  und zwar zuerst bei einer     verhältnismässig    niedrigen  Temperatur, um flüchtiges Material aus der Schicht  zu entfernen, und danach bei einer verhältnismässig  hohen Temperatur, wobei, ohne das gemahlene fein  verteilte Metall zu schmelzen, eine homogene glasige  Masse     gebildet    wird.  



  Oft ist es zweckmässig, nicht die Metalle, son  dern ihre Salze organischer Säuren, vorzugsweise       Resinate,    zuzusetzen, wobei die organischen Bei  mengungen durch Erhitzen der     Mischung    zersetzt    werden und das Metall in der Mischung fein und  gleichmässig verteilt wird.  



  In den Zeichnungen stellt dar:       Fig.    1 eine perspektivische Darstellung einer  bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die  für     Drehpotentiometer    geeignet ist,       Fig.    2 eine andere perspektivische Darstellung  einer weiteren Ausführungsform, die für lineare Po  tentiometer wie auch für Festwiderstände geeignet  ist,       Fig.    3 eine perspektivische Darstellung einer wei  teren Ausführungsform mit biegsamen     Anschluss-          drähten    zum Einbau in eine elektrische Schaltung und       Fig.    4 eine perspektivische Darstellung einer wei  teren Ausführungsform, die als Knopfwiderstand ver  wendet werden kann.  



  Bei dem Aufbau der     Fig.    1 ist eine Schicht 10  aus Widerstandsmaterial auf einen Träger 11 aufge  brannt, wobei an jedem Ende der Schicht 10 die  Elektroden 12, 13 zum Anschluss an eine elektrische  Schaltung vorgesehen sind. Dieses Widerstands  element kann als Festwiderstand benutzt oder, mit  einem drehbaren Kontaktarm versehen, als Dreh  potentiometer verwendet werden. Der Träger 11  kann aus jedem geeigneten, elektrisch nichtleitenden  Material bestehen, das den beim Aufbrennen des  Widerstandsmaterials auftretenden erhöhten Tem  peraturen widersteht. Für diesen Zweck sind ver  schiedene keramische Materialien geeignet, vor allem  solche, die eine glatte, fein gefügte Oberfläche be  sitzen und die gegen Feuchtigkeit oder andere Flüs  sigkeiten undurchdringlich sind.

   Als Beispiele von  zum Formen des Trägers 11 vorzuziehenden Ma  terialien seien      Steatit     (Markenprodukt),     Fosterit,     gesinterte oder geschmolzene Tonerden und     Zirkon-          Porzellane    genannt.  



  Die elektrisch leitenden Elektroden 12, 13 be  stehen aus der üblichen Ausführung und können her  gestellt werden, indem eine der bekannten leitenden  Silber- oder anderen     :Metallpasten    auf die Wider  standsmaterialschicht aufgetragen und die Einheit  gebrannt wird, wobei sich die Paste zu einer Metall  schicht umwandelt, die mit der Widerstandsschicht  fest verbunden ist. Danach können an die Elektroden  Drähte, etwa durch     Anklemmen    oder Anlöten ange  schlossen werden.

   Anderseits können die     Anschluss-          d'rähte    in Form von Draht oder Band in Nuten oder  Öffnungen in der Basis 11 vor dem Aufbrennen der  Schicht 10 eingelegt  erden, so dass der Draht oder  das Band in die Schicht 10 hineinragt und beim  Aufbrennen mit dieser verbunden wird.  



  Die Schicht 10 besteht aus einer geschmolzenen  Mischung eines nichtleitenden Bindematerials mit Me  tall, wobei je nach Wunsch Spuren gewisser anderer  Materialien zugesetzt werden können. Der Binder  darf keine Feuchtigkeit absorbieren, das heisst muss  starker Nässe und Schwamm- oder Pilzbildung wider  stehen und soll beim Erhitzen auf eine Temperatur  unterhalb des     Schmelzpunktes    des beigemischten     Me-          talles    oder Metalle zu einer glatten, homogenen und      glasigen Masse verschmelzen. Es hat sich gezeigt, dass  ein Glas für diesen Zweck geeignet ist, wobei     Blei-          Borsilikate    bevorzugt werden, z. B.

    
EMI0003.0003     
  
    <I>Glas <SEP> Nr.1</I>
<tb>  Bleimennige <SEP> 74,1 <SEP> Bleioxyd <SEP> 0,722
<tb>  Zinkoxyd <SEP> 5,4 <SEP> Zinkoxyd <SEP> 0,050
<tb>  Borsäure <SEP> 15,9 <SEP> Boroxyd <SEP> 0,090
<tb>  Flint <SEP> 13,4 <SEP> Kieselsäure <SEP> 0,134
<tb>  <I>Glas <SEP> Nr. <SEP> 2</I>
<tb>  Bleimennige <SEP> 67,3 <SEP> Bleioxyd <SEP> 0,6570
<tb>  Zinkoxyd <SEP> 5,4 <SEP> Zinkoxyd <SEP> 0,0540
<tb>  Borsäure <SEP> 17,7 <SEP> Boroxyd <SEP> 0,0898
<tb>   Ultrox  <SEP> (Mar  kenprodukt <SEP> 3,8 <SEP> Kieselsäure <SEP> 0,1749
<tb>  Flint <SEP> 15,1 <SEP> Zirkonoxyd <SEP> 0,0239       Das Glas kann nach irgendeinem der üblichen  Verfahren hergestellt werden. In allen Fällen ist  anzustreben, dass es so homogen wie möglich wird.  Zum Herstellen eines homogenen Glases ist z.

   B. er  forderlich das gründliche Durchmischen der trockenen  Rohmaterialien, das Schmelzen der Mischung in  keramischen Tiegeln zu einem klaren     flüssigen    Glas,  das Abschrecken des geschmolzenen Glases durch  Eingiessen in kaltes Wasser, das Trocknen des resul  tierenden zersprengten Glases und das Zerbrechen  und darauffolgende     Zermahlen    zu einem sehr feinen  Pulver, dessen Teilchen kleiner sind als die,     die    durch  ein Sieb mit ungefähr 130 Maschen pro     Zentimeter     hindurchgehen.

   Die in der Mischung enthaltenen Me  talle (oder das Metall) reagieren nicht mit den übri  gen Bestandteilen der Mischung weder bei Raum  temperatur noch bei den erhöhten Temperaturen,  und sie oxydieren in normaler Atmosphäre auch bei  erhöhten Temperaturen nicht. Diese Bedingungen  erfüllen allgemein die     Edelmetalle,    z. B. Gold, Silber,  Palladium, Platin,     Rhodium    und Iridium.  



  Für die Zubereitung des erfindungsgemässen Wi  derstandsmaterials werden vorzugsweise der Glas  binder, das oder die Metalle sowie weitere Bestand  teile zusammengemischt unter Zusetzen eines flüch  tigen oder     verdampfbaren    flüssigen Trägers, wobei  eine gleichförmige Mischung anzustreben ist. Das  Glas     und;oder    das Metall kann der Mischung in fein  zerteilter Form oder als grosse Teilchen zugesetzt wer  den, wobei die Mischung in     einer        Kugelmühle    oder  einer ähnlichen Einrichtung zu einer fein     gemahlenen     Mischung vermahlen wird.

   Es ist anzustreben, dass die  festen Teilchen der     Mischung    eine Siebgrösse be  sitzen, die geringer ist als die, die durch ein Sieb mit  ungefähr<B>130</B> Maschen pro Zentimeter hindurchgeht.  Der flüssige Träger ist für die     Durchführung    der  Erfindung nicht kritisch, wobei als Beispiel für ge  eignete flüchtige Träger     Toluol,        Xylol,    Öl,     Isopropyl-          alkohol    und sogar Wasser     genannt    seien. Es kön  nen auch Lacke verwendet werden.

   Die Mischung  kann zur Bildung der Schicht 10 auf den Träger 11  durch irgendein geeignetes Verfahren, wie Aufstrei-         chen,    Aufsprühen oder im     Siebdruckverfahren,    auf  getragen werden. Die der Mischung zugesetzte Menge  flüssigen Trägers ist so zu bemessen, dass diese eine  für das Auftragsverfahren geeignete Viskosität ,erhält.  



  Nach dem Auftragen der Schicht auf den Träger  lässt man beide in einem Warmluftstrom für kurze  Zeit trocknen. Danach werden der Träger und die  Schicht in einem Brennofen gebrannt, der aus einem  der üblichen keramischen Brennöfen bestehen kann  und vorzugsweise elektrisch erzeugte Hitze     verwendet,     da derartige Brennöfen eine reinere Atmosphäre auf  weisen.  



  Der Zweck des Brennens ist die Verfestigung des  Glases zu einer homogenen Masse, wobei die Metall  teilchen in der Glasphase gleichmässig     verteilt    sind,  ohne dass die     Metallteilchen    geschmolzen und ohne  dass in der Oberfläche der     Schicht    Blasen oder Poren  erzeugt werden. Die Temperatur, bei der die Schicht  und der Träger gebrannt werden, ist insofern kritisch,  als bei einem Brennen bei zu niedriger Temperatur  keine gleichförmige Glasmasse mit der harten     glatten     Oberfläche erhalten wird, während beim Brennen  mit zu hoher Temperatur Blasen oder Poren er  zeugt werden und die Metallteilchen sich zusammen  ballen.

   Die Brenntemperatur hängt von dem ver  wendeten Glas und dem Brennofen ab und kann nicht  immer im voraus bestimmt werden, da die     Heizeigen-          schaften    der einzelnen Brennöfen schwanken. Der  Zeit und Temperatur-Kreislauf des Brennens ist im  übrigen nicht     kritisch,    und ein Fachmann der kerami  schen Technik kann eine Anzahl geeigneter     Brenn-          verfahren    ausprobieren.  



  Nachstehend wird ein geeignetes     Brennverfahren     beschrieben. Der Träger mit der Widerstandsschicht  wird in den Brennofen gelegt und die     .Temperatur     auf 540  C bei einer Steigerung von ungefähr 205  C  pro     Stunde    erhöht.

   Diese Temperatur von 540  C  wird für     ungefähr    30 Minuten gehalten, um das  Entfernen aller     flüchtigen    und organischen Materia  lien aus der Mischung sowie     eine    gleichförmige     Ver-          tzilung    der Wärme durch den Träger und die Schicht  zu sichern, bevor das Glas zu schmelzen     beginnt.    Da  nach wird die Temperatur des Brennofens pro Stunde  um     95     C bis auf 810  C erhöht. Die Temperatur  wird 30 Minuten lang auf 810  C gehalten, um eine  gleichmässige     Wärmeverteilung    zu sichern, wonach  der Brennofen sich auf Raumtemperatur durch nor  male     Abstrahlung    abkühlen darf.

   Dieser besondere  Brennzyklus wird bei einer Glasmischung verwendet,  die aus 20% Glas Nr. 1 und 80% Glas     Nr.2,    wie  oben beschrieben, besteht. Der Brennzyklus und die  Temperatur können innerhalb eines weiteren Be  reiches je nach den Erfordernissen der verschiedenen       Glas-Zusammensetzungen    und der verschiedenen  Brennöfen verändert werden.  



  Es hat sich gezeigt, dass das Zusetzen von Pro  zentbruchteilen oder Spuren     eines    oder mehrerer  feuerfester Metalloxyde, allgemein als     Opaleszenz-          verstärker    bekannt, zur     Glas-Metall-Mischung    den  Kontaktwiderstand zwischen beweglichen Kontakten      und der Oberfläche der verfestigten     Glas-Metall-          Mischung    herabsetzt.

   Werden Gläsern     Opaleszenz-          v        erstärker    in Mengen von weniger als 1 %     hinzugefügt,     so haben diese die Eigenschaft, sich gleichmässig als  kolloidale Teilchen oder Flocken zu verteilen, wenn  das Glas     geschmolzen    und darauf abgekühlt wird,  wobei     eine    gleichmässigere     Verteilung    der Metallteil  chen in dem Widerstandsmaterial bewirkt wird. Als  Beispiel für solche     Opaleszenzverstärker    seien -ge  nannt: Zinnoxyd, Antimonoxyd,     Zirkonerde,        Molyb-          dänoxyd    und Chromoxyd.

   Vorzugsweise werden  deshalb ein oder mehrere     Opaleszenzverstärker    in  Mengen von weniger als 1 % der     Glas-Metall-Mi-          schung        zugesetzt,    besonders dann, wenn das Wider  standselement     in    einem     Potentiometer    Verwendung  finden soll.  



  Es hat sich gezeigt, dass der Zusatz von einem       Bruchteil    eines Prozentes eines keramischen Fluss  mittels mit niedrigem     Schmelzpunkt,    wie Wismut-         oxyd,        Molybdänoxyd    oder     Vanadiumoxyd,    zur     Glas-          Metall-Mischung    eine Adhäsion der Metallteilchen  an den Glasteilchen bei Temperaturen bewirkt, die  unterhalb des     Erweichungspunktes    des Glases liegen,  und einer Zusammenballung der Metallteilchen     ent-          g   <B>-</B>     e        genwirkt,

          wenn        die        Brenntemperatur        ansteigt.        Dem-          entsprechend    setzt man bei der     Durchführung    des  erfindungsgemässen Verfahrens der     Metall-Glas-Mi-          schung    vorzugsweise eine Menge von weniger als  1 % bis eine Spur eines     keramischen        Flussmittels    mit  niedrigem Schmelzpunkt zu.

   Wie gesagt, hängt der  Widerstand der Schicht vor allem von ihrer Zusam  mensetzung ab.     Vorzugsweise    beträgt bei fertigen Wi  derstandselementen der Anteil des Glasbinders 84-99  Gewichtsprozent und der des     Metalles    1-16 Gewichts  prozent. Der besonders bevorzugte Bereich, in den  die meisten erfindungsgemässen Widerstandselemente  fallen, liegt bei 91-98 Gewichtsprozent Glas und 2-9  Gewichtsprozent Metall.

   Geeignete Mischungen sind:  
EMI0004.0045     
  
    Mischung <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5
<tb>  Glas <SEP> 95,507 <SEP> 97,401 <SEP> 93,331 <SEP> 95,82 <SEP> 91,672
<tb>  Gold <SEP> 2,850 <SEP> 4,981 <SEP> 1,76 <SEP> 3,000
<tb>  Platin <SEP> 2,251 <SEP> 1,461
<tb>  Palladium <SEP> 1,623 <SEP> 2,10 <SEP> 4,801
<tb>  Rhodium <SEP> 0,027 <SEP> 0,065 <SEP> 0,042 <SEP> 0,04 <SEP> 0,066
<tb>  Silber
<tb>  Wismutoxyd <SEP> 0,281 <SEP> 0,182 <SEP> 0,20 <SEP> 0,331
<tb>  Zinnoxyd <SEP> 0,04 <SEP> 0,066
<tb>  Chromoxyd <SEP> 0,04 <SEP> 0,066
<tb>  Mischung <SEP> Nr.

   <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 10
<tb>  Glas <SEP> 97,164 <SEP> 92,750 <SEP> 92,918 <SEP> 91,633 <SEP> 84,578
<tb>  Gold <SEP> 1,875 <SEP> 2,598 <SEP> 2,260 <SEP> 2,246 <SEP> 2,451
<tb>  Platin
<tb>  Palladium <SEP> 0,627 <SEP> 4,190 <SEP> 3,655 <SEP> 3,601 <SEP> 2,317
<tb>  Rhodium <SEP> 0,042 <SEP> 0,058 <SEP> 0,051 <SEP> 0,050 <SEP> 0,048
<tb>  Silber <SEP> 0,761 <SEP> 2,120 <SEP> 10,264
<tb>  Wismutoxyd <SEP> 0,208 <SEP> 0,289 <SEP> 0,253 <SEP> 0,250 <SEP> 0,242
<tb>  Zinnoxyd <SEP> 0,042 <SEP> 0,058 <SEP> 0,051 <SEP> 0,050 <SEP> 0,048
<tb>  Chromoxyd <SEP> 0,042 <SEP> 0,058 <SEP> 0,051 <SEP> 0,050 <SEP> 0,048       Die Ausgestaltung der     Widerstandsmaterialschicht,     die auf den Träger aufgetragen wird,

       hängt    von dem  Widerstandsmerkmal der verwendeten besonderen  Mischung und von dem gewünschten Gesamtwider  stand des fertigen Widerstandselementes ab. Der aus  der Widerstandsschicht bestehende     ringförmige    Strei  fen 10 in der     Fig.    1     kann    beispielsweise einen Durch  messer von ungefähr 12,7 bis 38,1 mm haben.  Die Stärke der Widerstandsschichten     schwankt,    wo  bei ein bevorzugter Bereich zwischen 0,0127 bis  0,076 mm liegt. Bei den meisten der gegenwärtig       hergestellten    Widerstandselemente liegt die Stärke    in der Grössenordnung von 0,0254 mm.

   Da die Wi  derstandsschicht im Vergleich zu den aufgespritzten  und aufgedampften metallischen Filmen bei einigen  Widerständen eine beträchtliche Dicke besitzt, ist die  Überwachung der Dicke bei dem erfindungsgemässen  Widerstand viel weniger kritisch.  



  Bei dem fertigen Widerstandselement sind die  amorphen Metallteilchen in dem verfestigten Glas  gleichmässig verteilt und bilden einen halbleitenden  Pfad durch das Widerstandsmaterial.  



  Bei der Herstellung des erfindungsgemässen Wi  derstandsmaterials ist es oft von Vorteil, das Metall      (oder die Metalle) dem feingemahlenen Glasbinder  in Form von löslichen Metallverbindungen, die durch  Hitze zersetzt werden können, zuzusetzen. Die Me  tallverbindung (oder Verbindungen) kann in einem  Lösungsmittel, etwa in einem der ätherischen öle,  gelöst und mit dem zerpulverten Glas zur Herstellung  einer gleichmässigen Mischung     vermischt    oder     ver-          mahlen    werden.

   Ein weiteres Lösungsmittel wird     in     diesem Falle gewöhnlich nicht benötigt, da das Lö  sungsmittel für die Metallverbindungen     dazu    dient,  die Mischung     fliessfähig    und zum Auftragen auf den  Träger geeignet zu machen. Ein wichtiger Vorteil sol  cher Metallverbindungen ist darin zu sehen, dass  das Metall in kolloidaler Form anwendend ist, so dass  bei der Zersetzung, wenn die Basis zusammen mit der  aufgebrachten Widerstandsschicht gebrannt wird, das  Metall in kleinsten Teilchen, praktisch von Molekül  grösse, erhalten wird und diese Teilchen in der Schicht  gleichmässig     verteilt    sind.

   Als lösliche Metallverbin  dungen, wie oben beschrieben, sind Verbindungen  von Metallen mit organischen Säuren, wie Metall  resinate oder     -abietate,    vorzuziehen.    Die zuweilen in dem Widerstandsmaterial der Er  findung verwendeten Metalloxyde, wie     Wismutoxyd,     Zinnoxyd und Chromoxyd, können gleichfalls der  Mischung in Form von löslichen Metallverbindungen,  wie nachstehend beschrieben, zugesetzt werden. Bei  der Zersetzung der Metallverbindungen werden diese  Metalle in Oxyde umgewandelt.    Man kann auch das Bindematerial mit dem Me  tall für sich schmelzen und dann pulverisieren. So  erhält man ein Ausgangsmaterial, das leicht gelagert  werden kann und für die Herstellung einer gewünsch  ten Anzahl von Widerstandselementen je nach Er  fordernis verwendet werden kann.

   Zweckmässig wird  dann so verfahren, dass der Glasbinder, das Metall  (oder die Metalle) sowie Metalloxyde, wenn solche  verwendet werden, gemischt oder gleichzeitig mit den  Edelmetallen vermahlen werden, wobei die     oxydier-          baren    Metalle in Form von löslichen Metallverbin  dungen anwesend sind. Das Mischen wird so gründ  lich durchgeführt, dass jedes Glasteilchen von den  Metallösungen befeuchtet ist. Diese Mischung     wird     nach und nach unter beständigem Umrühren auf an  nähernd 370  C erhitzt, um die flüchtigen und orga  nischen Materialien aus der Mischung zu entfernen,  die Metallverbindungen zu zersetzen und um die       oxydierbaren    Metalle zu oxydieren.

   Das     entstandene     trockene Material wird zu einem feinen Pulver zer  mahlen und bei ungefähr 455  C     kalziniert.    Das  Produkt wird zu einem feinen Pulver     zermahlen,     vorzugsweise mit einer Teilchengrösse, die kleiner  ist als solche, die durch ein Sieb mit 13 Maschen  pro Millimeter hindurchgehen. So kann ein trockenes  Material erzeugt werden, das sehr kleine Glasteilchen  enthält, die mit einer extrem dünnen Schicht aus Me  tall und     Metalloxydteilchen    überzogen     sind.    Diese  Mischung kann für unbegrenzte Zeit ohne Verände  rung oder Schlechtwerden gespeichert und in kleinen    Mengen zur Herstellung einer begrenzten Anzahl von  Widerstandselementen verwendet werden.  



  Sollen Widerstandselemente unter Verwendung  des nach dem vorstehenden Absatz hergestellten Ma  terials erzeugt werden, so wird dieses trockene Pulver  mit einem geeigneten flüssigen Träger unter Bildung  einer fliessfähigen     Zusammensetzung    gemischt, die auf  die Basis     aufgetragen    werden kann. Danach wird die  Basis     zusammen    mit der aufgetragenen Schicht in  derselben Weise, wie oben beschrieben, gebrannt und  die gleichförmige Phase verfestigten     Glases    erzeugt.  



  Die     Fig.    2     zeigt    eine weitere Ausführungsform des  erfindungsgemässen Widerstandselementes, bei der  eine     Widerstandsmaterialschicht    15 auf eine recht  eckige Basis 16 aufgetragen ist, wonach die Elektro  den 17, 18 an den Enden der Schicht 15     hinzugefügt     werden. Diese     Ausführungsform    der Erfindung ist  besonders     für    lineare     Potentiometer    geeignet.  



  Nach der     Fig.    3 dient ein Röhrchen 20 als Basis  für eine Schicht 21 aus Widerstandsmaterial, wobei  die an den Enden des Röhrchens 20 angebrachten  zylindrischen     Elektroden    22, 23 über die Enden  des Röhrchens und die Schicht 21     hinausragen.    Um  die Elektroden 22, 23 sind die biegsamen     Anschluss-          drähte    24, 25     herumgewunden    und an die Elek  troden angelötet.  



  Die     Fig.    4 zeigt einen knopfähnlichen Festwider  stand mit einer auf eine Basis 29 aufgebrannten  Schicht Widerstandsmaterial 28, wobei die Elektroden  30, 31 an diametral gegenüberliegenden Stellen der  Schicht 28 aufgebrannt und die biegsamen     Anschluss-          drähte    32, 33 an die Elektroden 30 bzw. 31 an  gelötet sind. Die     Materialien,    aus denen die Wider  stände der     Fig.    2, 3 und 4 bestehen, und die Her  stellungsverfahren sind die gleichen, wie bei der     Fig.    1  beschrieben, und die verschiedenen Widerstände un  terscheiden sich nur äusserlich.  



  <I>Beispiel</I>  Man vermischt  
EMI0005.0042     
  
    <B>85,25%</B> <SEP> Glas,
<tb>  7,5 <SEP> % <SEP> feines <SEP> leitfähiges <SEP> Silber,
<tb>  5,1 <SEP> % <SEP> Gold <SEP> in <SEP> Form <SEP> einer <SEP> 12%igen <SEP> Resinat  lösung,
<tb>  2,1 <SEP> <B>%</B> <SEP> Palladium <SEP> in <SEP> Form <SEP> einer <SEP> 9%igen <SEP> Resinat  lösung,
<tb>  <B><I>0,05%</I></B> <SEP> Rhodium <SEP> in <SEP> Form <SEP> einer <SEP> 5%igen <SEP> Resinat  lösung.       Die obigen Bestandteile werden in einem Mörser  pulverisiert und gemischt, und anschliessend wird das  Gemisch bei einer Temperatur von l40  C getrock  net, um flüchtige Substanzen zu entfernen; dann wird  die Temperatur des Ofens auf 260  C erhöht, um die  verbleibenden kohlenstoffhaltigen Materialien zu zer  setzen.

   Das     entstehende        Gemisch    wird dann zu einem  genügend feinen Pulver     zerkleinert,    dass es ein Sieb  mit     Öffnungen    von 0,15 mm passiert, und das Pulver  etwa 30 Minuten lang bei einer Temperatur von      500  C     kalziniert,    wonach es zu einem Pulver ge  mahlen     wird,    das ein Sieb mit     öffnungen    von  0,06 mm     passiert.    Zu diesem Gemisch wird ein orga  nisches     Seidensiebmedium,    beispielsweise 7%      Her-          culese        EHRC     (Markenprodukt), zugesetzt.

   Etwa  1 Gewichtsteil Siebmedium sollte für 4 Gewichtsteile  Pulver verwendet werden. Dann wird das Gemisch  durch ein Seidensieb auf eine hitzebeständige     Basis     aufgetragen und danach während 30 Minuten bei an  nähernd 550  C gebrannt, um alle organischen Ma  terialien zu eliminieren, wonach die Temperatur auf  etwa 800  C erhöht und etwa 30 Minuten auf dieser  Höhe gehalten wird. Die Basis mit den darauf abge  lagerten Widerstandsschichten kann in dem Ofen, in  dem das Erhitzen stattgefunden hat, abkühlen ge  lassen werden. Bei einer Schichtdicke von 0,025 mm,  wie sie durch richtiges Handhaben des Seidensiebes  erzielt werden kann, wurde der Widerstand zu  14 Ohm !quadratische     Fläche    gefunden, und der  Temperaturkoeffizient wurde zu +540 Teile pro  Million pro Grad C bestimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Widerstandselement, gekennzeichnet durch ein hochtemperaturbeständiges, elektrisch nichtleitendes Basismaterial mit einer aufgebrannten Schicht aus einem Widerstandsmaterial, das zum kleineren Anteil aus mindestens einem Edelmetall und zum Haupt anteil aus einem nichtabsorbierenden, elektrisch nichtleitenden Bindematerial besteht, dessen Schmelz punkt tiefer liegt als der des Edelmetalles, wobei das Edelmetall im Bindematerial fein und homogen verteilt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Widerstandselement nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindematerial aus einem Glas besteht. 2.
    Widerstandselement nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall 1-16 Gewichtsprozent und das Binde material 84-99 Gewichtsprozent des Widerstands materials ausmacht. 3. Widerstandselement nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall 2-9 Gewichtsprozent und das Binde material 91-98 Gewichtsprozent des Widerstands materials ausmacht. 4. Widerstandselement nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die Widerstandsschicht eine Stärke von 0,0127-0,076 Millimeter besitzt. 5.
    Widerstandselement nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass das Widerstandsmaterial weniger als ein Gewichtsprozent eines keramischen Flussmittels mit niedrigem Schmelzpunkt enthält, das in dem ver festigten Bindematerial verteilt ist. 6. Widerstandselement nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass das Widerstandsmaterial weniger als ein halbes Gewichtsprozent eines Opaleszenzverstärkers enthält, der in dem verfestigten Bindematerial ver teilt ist. 7. Widerstandselement nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass das keramische Flussmittel Wismutoxyd ist. B.
    Widerstandselement nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeich net, dass der Opaleszenzverstärker Zinnoxyd und Chromoxyd ist. PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Widerstandselementes, dadurch gekennzeichnet, dass man eine viskose Mischung bildet, die einen flüch tigen, flüssigen Träger und Glaspulver und mindestens ein Edelmetall mit einem Schmelzpunkt, der oberhalb desjenigen des Glases liegt, oder eine in der Hitze reduzierbare organische Verbindung eines solchen Edelmetalles enthält, wobei die Feststoffe der Mi schung zum Hauptanteil aus dem genannten Glas und zum geringeren Teil aus dem Metall bzw.
    der Metallverbindung bestehen, und dass man ferner die Mischung zu einer Schicht ausbreitet, diese Schicht vorerst auf eine Zwischentemperatur zum Entfernen des darin enthaltenen flüchtigen Materials erhitzt, dann auf eine Temperatur erhitzt, die zumindest so hoch ist wie der Schmelzpunkt des Glases, jedoch niedriger als der Schmelzpunkt des Metalles, um eine homogene glasige Masse mit einer glatten Ober fläche und mit darin gleichmässig verteiltem Metall zu erzeugen. UNTERANSPRÜCHE 9. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die viskose Mischung das Glas und das Metall im Verhältnis von 84-99 Gewichts prozent Glas zu 1-16 Gewichtsprozent Metall ent hält. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Mi schung eine Schicht mit einer Dicke zwischen 0,0127 und 0,076 Millimeter gebildet wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch 1I und Un teransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung ausserdem nicht mehr als ein Ge wichtsprozent, bezogen auf die festen Bestandteile, eines keramischen Flussmittels mit niedrigem Schmelz punkt enthält. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unter ansprüchen 9-11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung ausserdem nicht mehr als ein halbes Ge wichtsprozent, bezogen auf die festen Bestandteile, eines Opaleszenzverstärkers enthält. 13. Verfahren nach Patentanspruch 1I und Un teransprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Edelmetalle in Form von Lösungen von organi schen Metallverbindungen der Mischung zugesetzt werden. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unter ansprüchen 9-13, dadurch gekennzeichnet, dass das Flussmittel in Form einer Lösung einer organischen Metallverbindung zugesetzt wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unter ansprüchen 9-14, dadurch gekennzeichnet, dass der Opaleszenzverstärker in Form einer Lösung einer organischen Metallverbindung zugesetzt wird. 16. Verfahren nach Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die organischen Me tallverbindungen Metallresinate sind. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unter ansprüchen 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung zum Entfernen des darin enthaltenen flüchtigen und organischen Materials erhitzt wird unter Erzeugung einer trockenen Mischung, welche dann gemahlen und kalziniert wird, worauf das so erhaltene Pulver feingemahlen wird, und dass durch Vermischen des feinen Pulvers mit einer flüchtigen Flüssigkeit eine zweite viskose Mischung erzeugt wird, mit der die Schicht gebildet wird.
CH4953857A 1957-08-13 1957-08-17 Elektrisches Widerstandselement und Verfahren zu dessen Herstellung CH367229A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH4953857A CH367229A (de) 1957-08-13 1957-08-17 Elektrisches Widerstandselement und Verfahren zu dessen Herstellung

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB45690A DE1132633B (de) 1957-08-13 1957-08-13 Widerstandselement fuer hohe Betriebstemperaturen
CH4953857A CH367229A (de) 1957-08-13 1957-08-17 Elektrisches Widerstandselement und Verfahren zu dessen Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH367229A true CH367229A (de) 1963-02-15

Family

ID=25737469

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH4953857A CH367229A (de) 1957-08-13 1957-08-17 Elektrisches Widerstandselement und Verfahren zu dessen Herstellung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH367229A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2912402C2 (de)
DE69017804T2 (de) Thermistorzusammensetzung.
DE2609356A1 (de) Widerstandsmaterial sowie aus ihm hergestellter widerstand und verfahren zu seiner herstellung
DE1194539B (de) Widerstandsglasurmasse
DE2801720A1 (de) Dickschicht-widerstandsthermometer und verfahren zu seiner herstellung
DE1771503B2 (de) Thermisch kristallisierbares glas und glaskeramik auf der basis sio tief 2-pbo-bao-al tief 2 o tief 3tio tief 2 und ihre verwendung
DE1596851A1 (de) Widerstandsmaterial und aus diesem Widerstandsmaterial hergestellter Widerstand
DE2710199C2 (de) Widerstandsmasse
DE1465087A1 (de) Herstellung von Widerstaenden
DE2640316A1 (de) Material fuer einen elektrischen widerstand und verfahren zur herstellung eines widerstandes
DE2324327C2 (de) Keramisches Material für den Gebrauch in Widerstandspasten zur Herstellung von Dickschichtwiderständen und Verfahren zur Herstellung dieses Materials
DE3101015C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Cermet-Widerstandsschicht, insbesondere für Potentiometer
DE60212950T2 (de) Verwendung von leiterzusammensetzungen in elektronischen schaltungen
DE2305728A1 (de) Vanadiumoxid und borsilicid enthaltende massen, die sich an der luft brennen lassen, sowie daraus hergestellte vorrichtungen
DE1301020B (de) Cermet-Widerstand
DE602005001242T2 (de) Eine Dickschicht-Widerstandspaste, ein Dickschicht-Widerstand hergestellt unter Verwendung der Dickschicht-Widerstandspaste und eine elektronische Vorrichtung umfassend den Dickschicht-Widerstand
DE2835562C2 (de)
DE2445659C2 (de) Metalloxid-Varistor
DE1911703C3 (de) Widerstand-Masse
DE2900298C2 (de)
DE1132633B (de) Widerstandselement fuer hohe Betriebstemperaturen
CH367229A (de) Elektrisches Widerstandselement und Verfahren zu dessen Herstellung
DE1615742A1 (de) Metallkeramische Widerstandsmasse und Verfahren zur Herstellung derartiger Widerstaende
DE3134584C2 (de)
DE1590150C (de) Metatlkeramisches Widerstandsmaterial