CH366348A - Lichtelektrische Flammenüberwachungseinrichtung für Ölfeuerungen - Google Patents

Lichtelektrische Flammenüberwachungseinrichtung für Ölfeuerungen

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CH366348A
CH366348A CH7016359A CH7016359A CH366348A CH 366348 A CH366348 A CH 366348A CH 7016359 A CH7016359 A CH 7016359A CH 7016359 A CH7016359 A CH 7016359A CH 366348 A CH366348 A CH 366348A
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CH
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flame monitoring
relay
photoresistor
flame
oil
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Application number
CH7016359A
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Inventor
Kiss Franz
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/08Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements
    • F23N5/085Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements using electrical or electromechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description


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 Lichtelektrische Flammenüberwachungseinrichtung für Ölfeuerungen Bei Ölfeuerungen ist es bekannt, die Brennerflamme lichtelektrisch zu überwachen. Zu diesem Zweck ist ein lichtempfindliches Schaltungsglied, z. B. ein Photoelement oder ein belichtungsabhängiger Widerstand zur Steuerung eines Flammenüberwachungsrelais vorgesehen. Nach Entzündung des    Öl-Luft-      Gemisches   beleuchtet die Brennerflamme das lichtempfindliche Schaltungsglied, worauf das Flammen- überwachungsrelais erregt wird. Dies hat für Ölfeuerungen, bei denen der Zündtransformator nur bei der Inbetriebsetzung der Anlage und nach einem    un-      beabsichtigten   Erlöschen der Flamme    eingeschaltet   ist, zur Folge, dass der Zündtransformator wieder ausgeschaltet wird.

   Bei Betriebsstörungen, wie z. B. bei Nichtzünden der Flamme, werden Brenner und    Zünd-      transformator   von einem vom Flammenüberwachungsrelais gesteuerten Ölfeuerungsautomaten abgeschaltet. 



  Bei einer bekannten Flammenüberwachungseinrichtung ist ein lichtempfindlicher Widerstand ohne Zwischenschaltung eines Verstärkers mit der Erregerwicklung des Flammenüberwachungsrelais in Reihe geschaltet. Bei dieser bekannten Einrichtung muss    je-      doch   ein    Netztransformator   vorgesehen werden, um die Speisespannung herabzusetzen, damit die Berührungsgefahr vermindert wird und die Verlustleistung des lichtempfindlichen Widerstandes in zulässigen Grenzen bleibt. 



  Bei einer Direktspeisung der Flammenüberwachungseinrichtung, das heisst ohne Zwischenschaltung eines Vorschaltwiderstandes oder    -transforma-      tors,   müsste die Relaiswicklung einen hohen Widerstand aufweisen, um die Verlustleistung des lichtempfindlichen Widerstandes und damit seine Abmessungen klein zu halten. Dies bedingt aber ein Relais mit Feindrahtwicklung und hoher Windungszahl, wodurch der Herstellungsaufwand wesentlich vergrössert würde.

   Die Erfindung betrifft eine Dichtelektrische Flammenüberwachungseinrichtung für Ölfeuerungen unter Verwendung eines mit einem Flammenüberwachungsrelais in Reihe liegenden belichtungsabhängigen Widerstandes, bei der die vorerwähnten Nachteile umgangen sind und welche dadurch gekennzeichnet ist, dass der Magnetkern des Flammenüberwachungsrelais einen magnetischen Nebenschluss aufweist, durch den bei abgefallenem Anker ein geschlossener    ferromagne-      tischer   Kreis aufrechterhalten wird, und dass die Erregerwicklung des Flammenüberwachungsrelaiss mit einem Kondensator einen Parallelresonanzkreis bildet, der in Reihe mit dem lichtabhängigen Widerstand ummittelbar an ein Wechselspannungsnetz angeschlossen und auf dessen Frequenz abgestimmt ist. 



  Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



  Es zeigen: Fig. 1 ein Schaltschema einer lichtelektrischen Flammenüberwachungseinrichtung, Fig. 2 ein bei der Einrichtung gemäss der Fig. 1 verwendetes Flammenüberwachungsrelais, Fig. 3 ein Detail des Relais gemäss der Fig. 2, Fig. 4 ein Diagramm zur Schaltung gemäss der Fig. 1 und Fig. 5 in schematischer Darstellung die Anordnung der Flammenüberwachungseinrichtung bezüglich einer Feuerungsanlage. 



  In der    Fig.   1 ist    mit   R ein    Photowiderstand   angedeutet, der in einem    Brennerrohr   einer    ölfeuerungs-      anlage   angebracht ist und von der    Brennerflamme      be-      leuchtet   wird.

   In    Reihe   mit dem Photowiderstand R    liegt   die Erregerwicklung L    eines      Flammenüber-      wachungsrelais,   das in der    Fig.2      schematisch      dar-      gestellt      ist.   Dieses Relais ist    als      Umschaltrelais   ausgebildet und weist zwei    Aussenkontakte      k1,      k2   und 

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 einen Mittelkontakt k3 auf. Letzterer ist mit einem parallel zu sich selbst bewegbaren Anker 1 des Relais gekuppelt und legt sich beim Ansprechen auf den Kontakt k2.

   Elektrisch parallel zur Erregerwicklung L, die auf dem Mittelschenkel 2 eines E-förmigen Eisenkernes 3 mit Aussenschenkeln 4, 5 angeordnet ist, liegt ein Kondensator C, der einen solchen Kapazitätswert aufweist, dass der so gebildete Parallelschwingkreis auf die Frequenz einer an die Klemmen 6, 7 angeschlossenen Netzwechselspannung abgestimmt ist. 



  Zwischen den    beiden   Aussenschenkeln 4, 5 und dem Mittelschenkel 2 des Eisenkernes 3 liegt ein magnetischer Nebenschluss B. Vorzugsweise wird dieser so ausgeführt, dass dem den Eisenkern 3 bildenden Blechpaket mehrere Magnetbleche beigefügt werden, die eine in der Fig. 3 gezeigte Form aufweisen. Ein Teil 9 des magnetischen Flusseis verläuft nun über den magnetischen Nebenschluss 8, während der übrige Teil 10 den Weg über den mittleren Luftspalt, den Anker 1, den äusseren Luftspalt und den Eisenkern 3 nimmt. 



  Die beschriebene    Vorrichtung   arbeitet folgendermassen: Hat sich nach dem Einschalten der ölfeuerungsanlege das Öl-Luft-Gemisch an der Funkenstrecke des    Zündtransformators   entzündet, so    beleuchtet   die Brennerflamme den Photowiderstand R, dessen    Widerstandswert      demzufolge   abnimmt. Der Strom in der Relaiswicklung L steigt dadurch an und wird durch die Resonanzwirkung noch erheblich verstärkt. Erreicht er den Ansprechwert des Relais, so wird der Anker 1 angezogen und der mit ihm gekuppelte Mittelkontakt k3 legt sich auf den Kontakt k2.

   Damit wird über einen nicht dargestellten Ölfeuerungsautomaten, der für die vollautomatische Steuerung und Überwachung der Ölfeuerungsanlage dient, der    Zündtrans-      formator   ausgeschaltet. 



  Erlischt die Brennerflamme während des Betriebes, so nimmt der Widerstandswert des Photowiderstandes R wieder zu, und das dadurch verursachte Abfallen des Ankers 1 bewirkt über den Ölfeuerungsautomaten eine Wiedereinschaltung des    Zündtransfor-      mators.   Um bei einer nicht erfolgten Zündung des Öl-Luft-Gemisches Explosionsgefahr und Ölverluste zu vermeiden, ist im Ölfeuerungsautomaten ein thermischer Schalter vorgesehen, der nach einer einstellbaren Überbrückungszeit die Zündung und die Brennstoffzufuhr ausschaltet, worauf kein weiterer Zündungsversuch mehr    erfolgt   und die Anlage in Störstellung geht. 



  Die vom    Photowiderstand   R aufgenommene Leistung NR in Abhängigkeit von der Beleuchtung Bist im Diagramm der Fig. 4 gezeigt, und zwar durch die Kurve 11 bei dauernd abgefallenem und die Kurve 12 bei dauernd angezogenem Anker 1. Die beiden Kurven 11, 12 schneiden sich im Aufzugspunkt A; das ist derjenige Punkt, in dem der Anker    1-Normal-      betrieb   vorausgesetzt - angezogen wird. Der Aufzugspunkt A gibt die am Photowiderstand R    tun   Nor- malbetrieb maximal auftretende Leistung an.

   Durch geeignete Dimensionierung des magnetischen Nebenschlusses 8 kann erreicht werden, dass die Leistungskurven 11, 12 nahezu gleich hohe Maxima aufweisen, da infolge des magnetischen    Nebenschlusses   8 die maximale Impedanz der    Erregerwicklung   L bei abgefallenem Anker 1 praktisch gleich derjenigen bei angezogenem Anker 1 ist. 



  Zieht nun das Flammenüberwachungsrelais nach der Entzündung des öl-Luft-Gemisches nicht an, sei es wegen eines Defektes im Relais oder weil die Beleuchtung zu gering ist bzw. zieht es erst bei einem viel, grösseren Ansprechwert als dem vorgesehenen an, so ist die dann auftretende Maximalleistung im Photowiderstand R nur wenig grösser als diejenige, die ohne einen    solchen   störenden Einfluss    auftreten   würde. Der Photowiderstand R kann demzufolge viel kleiner dimensioniert sein, als es bei einem Relais von bekannter Ausführung erforderlich wäre.

   Bei einem solchen würde    nämlich   die bei    dauernd   abgefallenem    Anker   auftretende Maximalleistung ein Vielfaches derjenigen sein, die bei Normalbetrieb benötigt wird, so dass deshalb für den Photowiderstand R eine Type gewählt werden müsste, die viel grösser wäre als diejenige, die für den Normalbetrieb genügen würde. 



  Ein weiterer Vorteil der vorgeschlagenen Einrichtung ist, dass sie an die Netzspannung direkt angeschlossen werden kann; bei ihr wird der sonst benötigte Vorschaltwiderstand oder Netztransformator entbehrlich. Da das Flammenüberwachungsrelais L dank der Ausnutzung der Resonanzerscheinung ebenso wie der Photowiderstand R verhältnismässig klein dimensioniert sein kann, lassen sich alle in der Fig. 1 dargestellten Schaltelemente sehr kompakt zusammenbauen, wie es die Fig. 5 schematisch zeigt. Darin bedeutet 13 das in der Fig. 2 dargestellte Flammenüberwachungsrelais, C den Kondensator und R den Photowiderstand.

   Alle diese    Teile   sind zweckmässigerweise in einem    Schutzrohr   14 untergebracht, welches vor dem Photowiderstand R ein nicht dargestelltes Fenster aufweist, das dem Licht der    Bren      nerflamme      zugekehrt   ist. 



  Zur Funktionskontrolle ist ein    ausserhalb   des mit 15 bezeichneten    Brennerrohres      betätigbarer   lichtundurchlässiger    Schirm   vorgesehen, der vor die Fensteröffnung gebracht wird.. Bei    richtiger   Funktion des    Flammenüberwachungsrelais   soll    dieses   dabei abfallen und das vorgesehene    Schaltprogramm      einleiten.   



     Das   Schutzrohr 14 kann    mit   dem    Ölfeuerungs-      automaten   16 ein Ganzes    bilden   und z. B. mit einer    Steckverbindung   auf    einen,   Sockel 17 aufgesetzt sein:

      Letzterer   ist am    Brennerrohr   befestigt und trägt Anschlüsse 18, 19 für die Netzspannung, den    Zündtrans-      formator   und den    Brennermotor.   Dank dieses gedrängten    Zusammenbaues   ist die Länge der    Verbin-      dung   zwischen dem Photowiderstand R und dem dem    Flammenüberwachungsrelais   auf ein Minimum reduziert.

      Kurzschlüsse   zwischen den Zuleitungen    zum      Photowiderstand   R sind daher nicht mehr zu    befürch-      ten.   Dies ist    besonders   wichtig, weil    das      Flammen   

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 überwachungsrelais bei einem Kurzschluss des Photowiderstandes aufziehen und dadurch in gefahrbringender Weise einen normalen Betriebszustand vortäuschen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lichtelektrische Flammenüberwachungseinrichtung für Ölfeuerungen mit einer Reihenschaltung eines Flammenüberwachungsrelais und eines belichtungsabhängigen Widerstandes, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern (3) des Flammenüberwachungsrelais einen magnetischen Nebenschluss (8) aufweist, durch den bei abgefallenem Anker (1) ein geschlossener ferromagnetischer Kreis aufrechterhalten wird, und dass die Erregerwicklung (L) des Flam- menüberwachungsrelais mit einem Kondensator, (C) einen Parallelresonanzkreis bildet, der in Reihe mit dem lichtabhängigen Widerstand unmittelbar an ein Wechselspannungsnetz angeschlossen und auf dessen Frequenz abgestimmt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass deren Teile (R, C, 13) in einem gemeinsamen Gehäuse (14) eingebaut sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Funktionskontrolle ein ausser- halb des Brennerrohres (15) betätigbarer, dien Licht- einfall auf den Photowiderstand (R) verhindernder Schirm vorgesehene ist.
CH7016359A 1959-02-27 1959-02-27 Lichtelektrische Flammenüberwachungseinrichtung für Ölfeuerungen CH366348A (de)

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