CH360970A - Werkzeug zur Herstellung von Bürsten-, Besen- und Pinselwaren - Google Patents

Werkzeug zur Herstellung von Bürsten-, Besen- und Pinselwaren

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CH360970A
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CH
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bristle
portioning
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plate
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Inventor
Locher Lorenz
Blankschein Werner
Original Assignee
Locher Lorenz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/045Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing bristles by fusing or gluing to a body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description


  Werkzeug zur     Herstellung    von     Bürsten-,    Besen- und     Pinselwaren       Im Bestreben nach rationeller Arbeitsweise sind  die bekannten Herstellungsmethoden für Bürsten-,  Besen- und Pinselwaren durch Handarbeit (Einzie  hen, Pechen) abgelöst worden durch die halb-     bzw.     vollmaschinelle     Fertigung.    Trotz der dabei erzielba  ren     Vorteile    müssen jedoch immer noch besondere  Bedingungen bei der Herstellung berücksichtigt wer  den, wodurch ein nachteiliger Aufwand an Maschi  nen, Hilfseinrichtungen, Arbeitszeit und Arbeits  kräften entsteht.

   Dies ist vor allem dadurch bedingt,  dass heute Bürsten-, Besen- und Pinselwaren ausser  ordentlich     vielfältigen    Verwendungszwecken dienen,  und dass vor allem auch bei technischen Bürsten  völlig neue Anwendungsgebiete erschlossen wurden.  



  Diese Vielseitigkeit wirkt sich in einer entspre  chenden     Vervielfältigung    der Sorten aus, die sich  nicht nur bezüglich ihrer äusseren Formen, sondern  auch in der Art ihrer Bestückung durch viele Varia  tionen voneinander unterscheiden.  



  Aus diesen Gründen ist man bestrebt, Maschinen  und Vorrichtungen zu     entwickeln,    mit denen ein  möglichst grosser Sortenbedarf gedeckt werden kann,  wobei es sich auch nur um Teilerzeugnisse, wie Bor  stenbündel oder Bürstenkörper handeln kann, die  für die Endverarbeitung maschinell in grossen Stück  zahlen hergestellt     bzw.    vorbereitet werden.  



  Wo es sich um die Herstellung von Bürsten-,  Besen- und Pinselwaren handelt, bei denen Bürsten  körper und Bestückung aus Kunststoff bestehen, wer  den     zur    vollautomatischen Herstellung meist Einrich  tungen benützt, bei denen die Bestückung     (Fasern,     Borsten usw.) von aufgerollten Strängen abgetrennt  und im     Spritzgiessverfahren    mit dem Bürstenkörper  verbunden werden.

   Diese     Maschinen        sind        infolge    der  vielen Arbeitsgänge umfangreich und     kompliziert,     wobei vor allem die genaue     Portionierung    der Borsten    zur Herstellung der     Borstenbündel    und deren gleich  mässige Verteilung im Bürstenkörper besondere Mass  nahmen notwendig macht. Auch erfordert die Ver  arbeitung :bei den im     Spritzgiessverfahren    angewand  ten     Temperaturen        und        Drücken    teures     Material    für  Formen und Werkzeuge.  



  Bei der Verarbeitung von Naturborsten müssen  noch weitere Bedingungen beachtet werden. Vor  allem ist man hier bestrebt, die Naturborsten in ihrer  einfachen, vollen Länge     verwerten    zu können, und  sie     ohne    zusätzliche Mittel für die Zusammenfassung  zu     Borstenkörpern    zu befestigen. Dazu kommt, dass  ein Einbetten der Naturborsten mittels heissem Kunst  harz     nicht    ohne besondere     Kühleinrichtungen    möglich  ist, da die Gefahr besteht, dass die     Borstenenden    ver  brennen und sich aus dem Verband herauslösen.  



  Das Bestreben, diese Mängel     zu    beseitigen, und  die Erkenntnis, dass die     Verwendung    von Kunststoff  in der Fabrikation von Borsten- und Pinselwaren  heute einen Vorrang gegenüber anderen Werkstoffen       einnimmt,    begründen die Aufgabe der vorliegenden  Erfindung.

   Vor allem wird dabei angestrebt, auch die  Verarbeitung von Naturborsten und Pflanzenfasern  so zu ermöglichen, dass durch Wegfall der bisherigen       komplizierten    Maschinen mit ihren Nebeneinrichtun  gen     eine        hochrationelle        Fertigung        möglich        ist,     welche bei bestem Wirkungsgrad auch von unge  schulten Arbeitskräften durchgeführt werden kann.  



  Nach der vorliegenden Erfindung wird dies durch  ein Werkzeug erreicht, bei welchem in einer     mit    Auf  nahmebehälter für die Borsten versehenen Vorrich  tung eine die Formen für die Herstellung der Bün  delköpfe aufweisende Zone und     unmittelbar        vertikal     darüber eine     Borstenportionierzone    vorgesehen sind,  welch     letztere    der     Anzahl    und dem Durchmesser der      Bündel entsprechende, mit den     Formen    in der Form  zone sich deckende, durchgehende Öffnungen auf  weist, und dass vertikal über diesen Zonen der Bor  stenbehälter mit zum Öffnen eingerichtetem Boden  angeordnet ist, das Ganze derart,

   dass die Borsten  nach Öffnen des Behälterbodens im freien Fall durch  die     Portionierzone    hindurch in die mit Giessharz ge  füllten Vertiefungen der Formzone gelangen.  



  Damit kann in einem einzigen Arbeitsgang eine       Vielzahl    von gleich grossen oder unter sich ver  schieden grossen, beliebig starken     Borstenbün-          deln    hergestellt werden, wobei jedes dieser Bün  del mit einem Bündelkopf versehen ist, der je nach  seinem Anwendungszweck die entsprechende Form  aufweist. Es kann aber auch je nach Verwendungs  zweck die zum Eingiessen der     Borstenbündel    verwen  dete Bindemasse und die     Formzone    als Bürstenkör  per dienen, wobei dann die Formzone als ein in  Form und Abmessungen entsprechender, von der       Proportionierzone    getrennter, besonderer Teil aus  gebildet ist.  



  Mit dem vorliegenden Werkzeug lassen sich die  für die Herstellung von Bürstenwaren aller Art erfor  derlichen, gleichmässigen     Borstenbündel    in nahezu  beliebig grosser Anzahl in relativ kurzer Zeit her  stellen. Bei entsprechender Formung der     Bündelköpfe     können diese in     vorteilhafter    Weise durch form  schlüssige Verbindung, z. B. durch Einrasten     in    ent  sprechenden Vertiefungen des Bürstenkörpers aus  beliebigem Baustoff befestigt werden. Eine solche       Befestigungsart    erlaubt es auch, die     Borstenbündel     auswechselbar zu machen.

   Eine weitere vorteilhafte  Möglichkeit ergibt sich dadurch, dass in einfacher  Weise die gewünschte     Umrissform    der Bestückung  und des Bürstenkörpers von Anfang an berücksich  tigt werden kann, was insbesondere bei technischen  Bürstenwaren von grossem Vorteil ist.  



  Auch bezüglich des zu verarbeitenden     Bestük-          kungsmaterials    ergeben sich Vorteile, die bisher von  bekannten Vorrichtungen nicht erfüllt werden konn  ten. So lässt sich jedes Bestückungsmaterial, gleich  gültig ob organischer oder synthetischer Art, in ein  facher, handelsüblicher Länge verarbeiten, so dass  insbesondere bei Naturborsten bzw.     -fasern    die best  mögliche Auswertung des Materials gewährleistet ist.  In diesem Zusammenhang sei insbesondere auch auf  die Fertigung von technischen Bürsten hingewiesen  sowie auf Besen und Handbesen aller Art, bei wel  chen auch wertvolle Faserstoffe zur Verarbeitung  kommen.  



  Schliesslich ist noch die Einfachheit des     Werk-          zeuges    hervorzuheben, die insbesondere dadurch er  möglicht ist, dass zur Bildung der     Borstenköpfe    bzw.  zum Einsetzen der     Borstenbündel    in Giessharz, z. B.       Phenol-Giessharz,        Araldit,        Polyester-Giessharz    und  ähnliches, kein Pressen oder Spritzen notwendig ist,  so dass alle Aufwände an besonderem Material und  an     Hilfseinrichtungen    für die teuren     Spritzgiessformen     und zur Durchführung des Formvorganges entfallen.

      In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des  Werkzeuges gemäss der Erfindung und seiner Einzel  heiten dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch die vollständige  Vorrichtung, wobei die Schnittlinie nach     A-A    der       Fig.    2 verläuft,       Fig.2    verschiedene     Ausführungsbeispiele    der  Formplatte, von oben gesehen,       Fig.3    die Teilansicht einer zweiteiligen Form  platte im Schnitt,       Fig.    4 einen Bürstenkörper, mit Bürstenbündeln  im Schnitt,       Fig.    5 die Ansicht der Öffnungen in der     Portio-          nierplatte,    von oben,       Fig.    6,

   7 und 8 Querschnitte durch Giessformen  mit verschiedenen     Bündelkopfprofilen,          Fig.    9 den Grundriss<B>A -A</B> der     Fig.    8,       Fig.    10 Bürstenbündel, welche mit dem Werkzeug  nach     Fig.    8 und 9 hergestellt sind,       Fig.    11 ein Werkzeug für die Pinselherstellung  mit Kunststoffkapsel,       Fig.    12 ein anderes Ausführungsbeispiel für die  Herstellung von Pinseln,       Fig.    13 einen mit dem Werkzeug nach     Fig.7     hergestellten Pinsel,       Fig.    14 ein Werkzeug mit Kernstücken,       Fig.    15 einen Pinsel mit Hohlraum,

         Fig.    16 einen Flachpinsel mit     Kunststoffkapsel,          Fig.    17 ein Einzelwerkzeug zur Herstellung von  Flachpinseln.  



  Bei dem in     Fig.    1 gezeigten Werkzeug ist auf ein  Gehäuse 1 ein     Borstenrichter    2 aufgesetzt, welcher  den Behälter 3 für die Aufnahme der Borsten 4 trägt.  Im Gehäuse 1 ist ein Boden 5 angeordnet, der den       Borstenbehälter    3 bzw. den     Borstenrichter    2 nach  unten abschliesst. Dieser Boden ist so eingerichtet,  dass er, z. B. durch     Querverschieben,    rasch geöffnet  werden kann.  



  Die     Borsten-Portioniereinrichtung    besteht - aus  einem Führungsstück 7, welches unten durch eine       Portionierplatte    8 abgeschlossen ist. Diese ist mit  durchgehenden Öffnungen 9 versehen, deren Ränder  nach oben in scharfe Kanten 10 auslaufen. Dies lässt  sich z. B. bei kreisförmigen Öffnungen dadurch er  reichen, dass diese mindestens am Rand konisch ge  fräst werden, so dass ein nicht in einer Ebene raum  kurvenförmiger Rand stehen bleibt. Unterhalb der       Portionierplatte    8 ist die Formplatte 11 angeordnet,  in welche Vertiefungen 12 eingearbeitet sind. Diese  dienen zur Aufnahmedes Giessharzes für die Bildung  der     Borsten-Bündelköpfe.     



  Die     Portionierplatte    8 und die Formplatte 11  sind so in das Werkzeug eingesetzt, dass sich die  Öffnungen 9 und die Vertiefungen 12 decken. Zur  genauen Führung     bzw.    Fixierung der Teile 1, 2, 3, 7,  8 und 11 können die bei Formwerkzeugen üblichen  Mittel, z. B. Führungssäulen,     Passstifte    oder ähn  liches, verwendet werden. Der Gehäuseboden 13      schliesst das Gehäuse nach unten ab und trägt die  Zwischenplatte 14, in welche die Formplatte 11 ein  gesetzt ist.  



  Im Werkzeug nach     Fig.    1 ist der Herstellungsvor  gang links bei Beginn und rechts nach Beendigung  gezeigt. Dabei ist der     Borstenbund    4 zunächst in den       Borstenhalter    3 eingesetzt     undwird    durch den Borsten  richter 2 für die jeweilige     Umrissform    der Formplatte  11 hergerichtet. Der     Borstenbund    4 steht     zunächstnoch     auf dem Boden 5 auf. Nachdem die Vertiefungen 12  mit flüssig gemachtem Giessharz, z.

   B.     Phenol-Giess-          harz,        Araldit,        Polyester-Giessharz    oder ähnlichen, ge  füllt sind, wird der Boden 5 geöffnet (rechte     Hälfte     der     Fig.    1), so dass der     Borstenbund    im freien Fall  auf die Öffnungen 9 der     Portionierplatte    8 fällt. Da  bei werden die einzelnen Borsten durch das Füh  rungsstück 7 noch etwas zusammengedrängt und dar  auf durch die leicht konisch zulaufenden Wände der  Öffnungen 9 den Vertiefungen 12 in der Formplatte  11 zugeleitet.

   Da die oberen Ränder der Öffnungen 9  scharfkantig ausgebildet sind, gelangen sämtliche  Borsten bei der Verteilung durch die     Portionierplatte     in die zugehörigen Vertiefungen der Formplatte.  



  Nach dem Aushärten des Giessharzes wird die  Formplatte 11 aus dem Werkzeug herausgenommen  und die einzelnen     Borstenbündel    können aus der  Formplatte herausgelöst werden. Da die Formplatte       vorteilhafterweise    aus elastischem Kunststoff besteht,  so ist dieses Herauslösen durch leichtes Verbiegen  der Formplatte vereinfacht.  



  Die drucklose Einarbeitung der     Borstenbündel    in  Giessharz ermöglicht es ferner, dass auch die übrigen  Teile der Vorrichtung aus Kunststoff hergestellt wer  den können. Dabei ist es zweckmässig, den Borsten  behälter und     Borstenrichter    aus durchsichtigem un  elastischem Kunststoff zu fertigen, so dass jederzeit  die Lage der Borsten beobachtet werden kann.  



  In der     Fig.    2 sind einige der vielfältigen Möglich  keiten für die Gestaltung der Vertiefungen 12 dar  gestellt. Ausser den der     Fig.    1 zugrunde liegenden,  kreisförmigen Vertiefungen können je nach Verwen  dungszweck der herzustellenden     Borstenbündel    auch  beliebige andere Formen in dem neuen Werkzeug  verwendet werden. Dazu gehören beispielsweise     strei-          fenförmige        Borstenbündel    13, welche geradlinig oder  kreisbogenförmig (14) geformt sind.

   Eine besonders  gute Ausnützung der zur     Verfügung    stehenden Flä  chen ergibt die quadratische Form (15), welche ins  besondere zur Herstellung von nicht auswechselba  ren     Borstenbündeln    verwendet wird. Anstelle der  gezeigten quadratischen Form können auch andere  Vielecke, z. B. reguläre Sechsecke (Bienenwaben  form) oder Sternformen zur Herstellung der Bündel  köpfe verwendet werden. Aus     Fig.    2 geht ausserdem  noch hervor, dass es auch möglich ist, die     Formplatte     11 nur als Kreisring 16 zu verwenden, so dass auch  die bei technischen Bürsten vorkommenden Bürsten  körper mit besonderen     Umrissformen    bestückt wer  den können.

      Während die Vertiefungen 12 in der Formplatte  nach     Fig.    1 so gestaltet sind, dass der Durchmesser  der     einzelnen        Borstenbündelköpfe    über die Länge  dieser Köpfe gleich bleibt, ist in     Fig.    3 eine Form  platte gezeigt, mit welcher     Bündelköpfe    hergestellt  werden können, deren Durchmesser grösser als der  Bündeldurchmesser ist.

   Zu diesem Zweck besteht  diese Formplatte aus einem Oberteil 15 und einem  Unterteil 16, wobei die in diese beiden Teile eingear  beiteten Formen 17 und 18 je eine     Hälfte    des Bündel  kopfes bilden. Über den Öffnungen 19 des     Formplat-          tenteiles    15 ist die     Portionierplatte    20 angeordnet,  deren scharfkantig ausgebildeten Öffnungen 21 die  fallenden Borsten in bereits beschriebener Weise den  Formen 17, 18 zuführen. Nach Fertigstellung und  Aushärtung des Giessharzes wird die     Formplatte    aus  einandergenommen und die fertigen Bündel können  dann aus der Form herausgenommen werden.

   Diese  Ausbildung der     Borstenköpfe    dient hauptsächlich  dazu, die     Borstenköpfe    auswechselbar in den Bür  stenkörper einzusetzen und dort formschlüssig zu  verankern. Dabei ist letzterer     vorteilhafterweise    aus  elastischem Kunststoff hergestellt, bzw. es sind die  Bohrungen zur Aufnahme der     Borstenbündel    mit  einem elastischen Einsatz versehen, so dass die Bün  delköpfe in die Bohrungen eingedrückt werden kön  nen und in diesen möglicherweise fest einrasten;  durch Biegen des elastischen Bürstenkörpers derart,  dass die Bohrungen auf die konvexe Seite zu liegen  kommen, können die     Borstenbündel    im     Bedarfsfalle     wieder herausgenommen und ausgewechselt werden.

    



       Fig.    4 zeigt einen fertigen Bürstenkörper 22, in  welchem die mit dem beschriebenen Werkzeug her  gestellten     Borstenbündel    23 eingesetzt sind. Dabei  sind die Bündelköpfe 24 mit einer     ringförmigen        Aus-          nehmung    25 versehen, durch welche sie im Bürsten  körper fest verankert sind.  



  Da, wie schon erwähnt, die Formplatte aus Kunst  stoff bestehen kann, so lässt sich diese durch ein  fachen Abguss ohne     Bearbeitungsaufwand    sehr leicht       vervielfältigen.    Diese Möglichkeit kann z. B. dadurch  ausgewertet werden, dass die Formplatte selbst als  Bürstenkörper ausgebildet wird, wobei die Bündel  köpfe formschlüssig     mit    dem Bürstenkörper und aus  wechselbar verbunden sind. Dadurch ist die volltätige  Fertigung von Bürsten- und Pinselwaren in einem  einzigen Arbeitsgang bei beliebiger Bestückungs  form möglich.  



  Das dargestellte Werkzeug zeichnet sich vor allem  auch dadurch aus, dass neben der Einsparung an  Arbeitskräften die Herstellung der     Borstenbündel     praktisch ohne Abfall und in genau portionierter  Menge möglich ist. Auch die Bündelstärke und die  Abmessungen der     Bündelköpfe        können    weitestgehend  dem Anwendungszweck angepasst werden.  



  Aus der     Fig.    5, welche die Lage der Öffnungen  21     (Fig.    3) in der     Portionierplatte    und der Vertiefun  gen 17, 18 in der Formplatte darstellt, geht hervor,  dass die Öffnungen 21 mit ihren Rändern aneinander  tangieren. Dadurch ist die Gewähr gegeben,     dass    mög-           lichst    alle Borsten beim Durchfallen durch die     Por-          tionierplatte    in die Vertiefungen gelangen.

   Die zwi  schen den Öffnungsrändern geschlossenen Flächen  26 sind bei der Herstellung von feinen     Borstenbün-          deln    sehr klein, so dass sie praktisch keine oder nur  wenige Borsten am Durchfallen verhindern. Um rest  los alle Borsten in die Vertiefungen zu bringen, kön  nen diese Zwischenflächen aus der Ebene der     Por-          tionierplatte    herausstehend ausgebildet und von den  angrenzenden Rändern her zu einer Spitze 27 ge  formt sein.  



  Es ist auch möglich, zum Portionieren der Bündel  und Formen der Bündelköpfe eine einzige Werkzeug  platte zu verwenden, welche mit     Durchbrechungen     versehen ist, die auf der     Borsteneinlassseite    eine all  seitige, nach aussen konisch verlaufende     Erweiterung     aufweisen und auf der Rückseite eine parallel zu ihrer  Achse verlaufende Erweiterung besitzen,     und    die als       Portionieröffnungen    oder als Formöffnungen oder als  beides für die Herstellung der Bündelköpfe benützt  werden.  



  Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6, 7, 8 ist der       Borstenbehälter    mit 30 bezeichnet. Dieser sitzt auf  der als Portionier- und Formeinrichtung dienenden  Werkzeugplatte 31; zwischen dem Behälter 30 und  der Werkzeugplatte 31 ist ein verschiebbarer Zwi  schenboden 32 angeordnet. Die Formzone für die  Herstellung der Bündelköpfe bildet bei dem Beispiel  nach     Fig.    6 den unteren Teil der Werkzeugplatte 31.  Sie trägt die     Ausnehmungen    33, welche der Auf  nahme des Giessharzes für die Bildung der Bündel  köpfe dienen.  



  Mit der dadurch erzielten Vereinfachung des  Werkzeuges können ganze     Borstenplatten    oder eine       Vielzahl    von     einzelnen        Borstenbündeln    in einem       einzigen    Arbeitsgang hergestellt werden, wobei die  Bündelköpfe für eine Auswechselbarkeit oder eine  feste Verankerung ausgebildet werden können. Auch  die Herstellung von Pinseln mit Kunststoffmantel  mittels eines     Vielfachwerkzeuges    ist durch die Er  findung in einfacher Weise ermöglicht.  



  Bei dem vorliegenden Beispiel sind die Bündel  köpfe zylindrisch geformt     und    können z. B. zum Ein  setzen bzw. Vergiessen mit einem Bürstenkörper aus  Kunststoff oder     einem    anderen geeigneten Material  verwendet werden.  



  Beim Werkzeug nach     Fig.    7 ist zur Formung von  abgesetzten Bündelköpfen eine Formplatte 33a an  geordnet, welche z. B.     halbkugelförmige        Ausnehmun-          gen    34 besitzt, in die das Giessharz eingebracht und  die Borsten     eingesenkt    werden. Die dadurch gebilde  ten     Borstenbündel    sind geeignet, auswechselbar in  entsprechende Öffnungen eines Bürstenkörpers ein  gesetzt zu werden.

   Die Bildung von auswechselbaren  Bündelköpfen beschränkt sich jedoch nicht auf die  in     Fig.    7 gezeigte     Halbkugelform,    sondern kann auch  eine     Zylinderform    aufweisen, wobei dann für das  auswechselbare Befestigen im Bürstenkörper Rillen  25     (Fig.    4) oder Wulste am     Bündelkopf    vorgesehen       sind.       Während bei den     Fig.6    und 7 angenommen  wurde, dass die Bündel mit ihren Köpfen     kreisfÖrmi-          gen    Querschnitt aufweisen, zeigen die     Fig.    8 und 9  ein Werkzeug, mit welchem streifenartige Bündel her  gestellt werden können.

   An die Werkzeugplatte 31  ist hier eine Formplatte 36 angeschlossen, welche in  die Grundplatte 37 eingesetzt ist und von dieser,  ähnlich wie bei     Fig.    6, von unten her abgeschlossen  wird. Die in dieser Form gebildeten Bündelstreifen  38 sind in     Fig.    10 dargestellt und können mit ihrem  konisch profilierten Kopf als auswechselbare     Bestük-          kungen    von technischen Bürsten, insbesondere Fla  schenbürsten, verwendet werden. Bemerkenswert ist  bei dem Werkzeug nach     Fig.    8, dass die Formplatte  36 als eine Zwischenplatte ausgebildet ist, welche  zwischen der Grundplatte 37 und der Werkzeugplatte  31 eingelegt ist.

   Dieses Prinzip kann in vorteilhafter  Weise dazu benützt werden, um verschiedene Profile  durch Anwendung verschiedener     Zwischenplattenher-          zustellen.    Diese werden dann einfach in die mit Giess  harz gefüllte     Grundplatte    37     eingelegt,    was vor allem  auch eine gewisse Zeitersparnis bei dem     Füllvorgang     bzw. dem Zurüsten der Formen ergibt.

       Selbstver-          ständlich    ist es bei allen diesen Vorgängen notwendig,       dass    die mit     Giessharz        in    Berührung kommenden  Werkzeugteile durch die bekannten Mittel gegen das  Anhaften von Giessharz     neutralisiert    werden.  



  Bei der Pinselherstellung ist es erwünscht,     anstelle     der umständlichen     Borstenarmierungen    durch Metall  kapseln usw. die wesentlich     einfacher    herzustellenden  und im Gebrauch zweckmässigeren     Kunststoffkapseln     zu verwenden. Diesem Bestreben stand jedoch bisher  die Schwierigkeit entgegen, dass eine     wirtschaftlich     tragbare     Fertigung    in     Verbindung    solcher     Kunststoff-          kapseln    mit der     Borstenhalterung    bzw. dem Pinsel  stiel nicht möglich war.

   Das     in        Fig.    11 dargestellte  Werkzeug zeigt eine     grundsätzliche    Anordnung, mit  welcher Pinsel (Flach- oder     Rundpinsel)        im    Zuge  der gleichzeitigen     Herstellung    einer     Vielzahl    von Pin  seln mit Kunststoffkapseln versehen     werden    können,  ohne dass dazu ein besonderer zusätzlicher Arbeits  vorgang notwendig wäre.

   Zu     diesem    Zweck ist der  den     Bündelkopf    formende Werkzeugteil 40 (als Form  zone der Werkzeugplatte 31) mit einer dem Profil des  Pinsels entsprechenden     Ausnehmung    versehen, in  welche     jeweils    vor     Beginn    des Eingiessens die vorge  formte Kunststoffkapsel 41 eingesetzt     wird.    Diese  Kapsel besteht aus einem etwas elastischen Kunst  stoff und besitzt in ihrem Hals eine Wulst 42, welche  zur     Einrastung    des Stieles 43 dient. Dieser Stiel  wird ebenfalls vor dem Eingiessen eingeschoben,  so dass das Werkzeug bzw. die Giessräume nach  unten abgeschlossen sind.

   In den Raum 44 wird  darauf Giessharz gebracht und in dieses die Be  stückung durch die     Portioniervorrichtung    31 hin  durch eingesenkt. Dabei wird gleichzeitig der in  den Raum 44 hineinragende Teil des Stieles 43 mit       in    den     Giessharzverband    eingebettet. Nach dem Form  vorgang kann dann die     Portionier-Formplatte    31 ab  genommen, und die fertigen Pinsel können mit dem      Stiel nach oben aus der Grundplatte 37 herausgenom  men werden.  



  Die gezeigte Einrichtung nach     Fig.    11 ist insbe  sondere für die Herstellung     kleiner    und mittlerer Pin  selgrössen geeignet. Mit zunehmender Grösse des Pin  sels nimmt .auch die Masse des benötigten Giesshar  zes zu, wodurch sich auch das sogenannte Steigen  des Harzes beim Aushärten entsprechend verstärkt.  Damit in solchen Fällen das Steigen des -Harzes auf  das zulässige Mass     begrenzt    werden kann, ist im  Werkzeug nach     Fig.    12     eine    entsprechende Einrich  tung getroffen.

   Dieses     Werkzeug    dient, ebenfalls wie  dasjenige nach     Fig.    11, dem Einbetten von Borsten  in eine in das     Werkzeug        eingesetzte    Kunststoffkapsel  46, welche auf der Grundplatte 37 aufsteht und in  einen besonderen     Formteil    47     eingesetzt    ist.

   Den       oberen    Abschluss der Kapsel bildet ein     Portionier-          körper    48, welcher mit einem in das     Formstück    hin  einragenden Ansatz 49 versehen     ist,    und dessen  Durchgangsöffnung an die     Öffnung    der     Portionier-          einrichtung    31     anschliesst.    Der Ansatz 49     begrenzt     am äusseren Rand das Aufsteigen des     Giessharzes,     so dass auch zwischen den Borsten der     Giessharzan-          stieg    gestoppt wird.

   Der mit     dieser        Einrichtung    her  gestellte Pinsel ist in     Fig.    13 dargestellt.  



  Um die Verankerung der Borsten in der Kunst  stoffkapsel zu sichern, ist es zweckmässig, wenn die  Innenwand dieser Kapsel eine     Aufrauhung    aufweist,  welche so gestaltet ist,     :dass    diese mit nach unten  weisenden Schuppen versehen ist, so     d:ass    das Ein  bringen der Borsten durch die     Aufrauhung    unbehin  dert erfolgen kann, während in entgegengesetzter  Richtung ein Widerstand     erzielt    ist.  



  In vielen Anwendungsfällen ist es erwünscht, in  der     PinselbestückungAusnehmungen        bzw.Hohlräume     anzuordnen; dies kann z. B. durch eine Werkzeug  ausführung nach     Fig.    14 in     einfacher    Weise     erreicht     werden. Dabei sind     in    der Portionier-     und    Form  einrichtung 31     Kernstücke    50 angeordnet, welche  den gewünschten     Hohlraum    in der Bestückung erge  ben. Die eigentliche     Einbettung    der Borsten erfolgt  im Giessraum 51, so dass der Kern 50 zugleich auch  die Öffnung für den Pinselstiel ergibt.

   Die Verbin  dung des Pinselstieles mit dem     Bündelkopf    könnte  z. B.     durch    :die     Bildung        einer    in der Bohrung des  Bündelkopfes liegenden Wulst 52 erfolgen, welche     in     eine entsprechende Rille 53 des Stieles 54     (Fig.    15)  einrastet.

   Bei grossen     Pinseln    können auch mehrere       Zwischenräume        erwünscht    sein, wobei     dann    die aus       Fig.    14 ebenfalls zu     entnehmende        Mehrfachanord-          nung    der     Kernstücke    50a     zur    Anwendung kommt.

    Diese in     Fig.    14 gezeigte     Werkzeugform    kann auch  in der     Weise    verdoppelt werden, dass beide Seiten zur  Aufnahme von     Giessharz        eingerichtet    sind, so dass der  Stiel - im Gegensatz zu der bisherigen     Anwendung     - von oben     eingesetzt    wird.  



  Um den Pinselstiel in der     in        Fig.    11     beschriebenen     Weise durch das     Giessharz        mit    den Borsten     bzw.    dem  Bündelkopf zu     verbinden,        kann    bei dem Werkzeug    nach     Fig.    14 das Kernstück 50 auch als Bestandteil  des Pinselstieles aufgefasst und bei entsprechender Ge  staltung der     Grundplatte    37 von     unten    in die     Form-          bzw.        Portioniereinrichtung    31     eingesetzt    werden.

       Eine     solche Massnahme würde     dann    beispielsweise zu dem       in        Fig.    16 gezeigten Erzeugnis führen.  



  Das     in    den vorhergehenden     Beispielen        idargestellte     und     beschriebene        Prinzip    des     Eingiessens    der Borsten  in nach oben offenen Werkzeugen und ohne Verwen  dung von Druck und hohen Temperaturen     ermöglicht          es    auch,     für    die     Herstellung    z.

   B. von     Pinseln        in    ein  facher     Weise        Einzelwerkzeuge        auszubilden,    welche  in     einen    Halter     eingesetzt    und dort durch eine Reihe  von     Giesseinrichtungen    automatisch beschickt werden.

    Ein solches     Einzelwerkzeug    ist beispielsweise .in       Fig.    17     dargestellt    und     besteht    aus der Form 56 für  die     Kunststoffkapsel,    in welche der Giesstrichter 57,  welcher     zugleich    als     Borstenrichter    dient,     eingesetzt     ist. Die     Teile    56 und 57 sitzen z.

   B.     in    einer Halte  rung 58, die ohne weiteres aus     Holz    bestehen     kann.     Der     Pinselstiel    59 wird vor dem     Eingiessen    des Giess  harzes in die Form     eingeschoben    und     schliesst    diese  nach unten ab. Der Fülltrichter 57, der     mit    seinem  Rande in die Form 56 hineinragt, dient gleichzeitig  zur Begrenzung des Steigens des Giessharzes.  



  Bei den bisherigen     Werkzeugbeispielen    wurde da  von     ausgegangen,    dass der     Griff    oder Stiel von unten  nach oben in die Form eingebracht wird. Dieser Vor  gang kann bei bestimmten Fällen auch umgekehrt  werden, d. h. die Bestückung wird- von oben in das  Giessharz eingebettet und von oben her mit dem Stiel  versehen. In diesem Falle steigt das Giessharz entlang  dem Griff oder Stiel nach oben und kann dort durch  eine Vertiefung im Griff oder Stiel zum Stehen ge  bracht werden.  



  Die     mit    der gezeigten     Einrichtung    mögliche Fer  tigungsweise kann     in        vorteilhafter        Weise    auch zu       einem    Fliessverfahren ausgebaut werden, wobei dann  die     verschiedenen    Arbeitsgänge im     wesentlichen    auf       die        Aushärtezeit    des Giessharzes abgestimmt     werden     müssen.  



  Neben den bereits beschriebenen Gestaltungs  möglichkeiten. für die     Borstenbündelköpfe    zur     Ver-          w        endung    bei Bürsten- und     Pinselwaren        aller    Art ist es  im     Rahmen    der     erfindungsgemässen        Werkzeugaus-          führung    auch möglich,     die,        insbesondere    bei     Flach-          pinseln    mit ovalem Profil,

       in.    der Praxis     erwünschte          Kuppolform    .des Bündelendes     herzustellen.    Dies  könnte z. B. dadurch geschehen,     dass    der     Pinselstiel     an     seinem    in die Borsten     hineinragenden    Ende ent  sprechend     halbrund    geformt ist und erst nach dem       Einbringen    der Borsten und des Giessharzes in die  Form und vor dem Aushärten des Harzes     -in    seine  Endlage geschoben wird.  



  In     vorteilhafter    Weise ist die     erfindungsgemässe          Ausbildung    des Werkzeuges jedoch besonders     dazu     geeignet, den Boden der     einzelnen    Giessräume     mit     einer     koppelförmigen        Ausbuchtung    zu versehen, so  dass die Borsten nach     ihrem        Einsenken    in das Griess-      harz Bündel bilden, welche die gewünschten Kuppen  aufweisen. Dadurch entfällt jedes     nachträgliche    Zu  schneiden der Bündel auf die gewünschte Kuppen  form.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Werkzeug zur Herstellung von Bürsten-, Besen- und Pinselwaren aus organischem und synthetischem Bestückungsmaterial unter Verwendung eines Bün- delabteilers, dadurch gekennzeichnet, dass in einer mit Aufnahmebehälter für die Borsten versehenen Vorrichtung eine die Formen (12 bzw. 17-18; 33;
    34) für die Herstellung der Bündelköpfe aufweisende Zone (11 bzw. 15-16; 33a) und unmittelbar vertikal darüber eine Borstenportionierzone (8 bzw. 20; 31) vorgesehen sind, welch letztere der Anzahl und dem Durchmesser der Bündel entsprechende, mit den For men in der Formzone sich deckende, durchgehende Öffnungen (9 bzw. 21) aufweist, .und dass vertikal über diesen Zonen (11 bzw. 15-16; 33a und 8 bzw.
    20; 31) der Borstenbehälter (3 bzw. 30) mit zum Öffnen eingerichtetem Boden (5 bzw. 32) angeord net ist, das Ganze derart, dass die Borsten nach öff nen des Behälterbodens im freien Fall durch die Por- tionierzone hindurch in die mit Giessharz gefüllten Vertiefungen der Formzone gelangen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Borstenbehälter (3) und dem Behälterboden (5) zur Ausrichtung :des Borstenpakets ein den Umrissen der Portionierzone entsprechend geformter Borstenrichter (2) angeord net ist. 2.
    Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälterboden (5) als mehr teiliger Schieber oder fächerförmig ausgebildet ist, dessen Teile durch Verschieben oder durch Drehen geöffnet und geschlossen werden können. 3.
    Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die beiden Vorrichtungszonen (8 und 11) aus zwei verschiedenen plattenförmigen Tei len bestehen, welche als Formplatte und PortionIer- platte aufeinander gesetzt sind.
    4. Werkzeug nach Patentanspruch, :dadurch ge kennzeichnet, dass zur Herstellung von :Borstenköp- fen mit gegenüber dem Bündeldurchmesser grösse rem Durchmesser die die Formzone bildende Platte (Fig. 3) zweiteilig aus einem Oberteil (15) und einem Unterteil (16) hergestellt ist, wobei die Formen (17) für die Bündelköpfe mindestens im Oberteil (15) hin terschnitten sind. 5.
    Werkzeug nach Patentanspruch und Unter- anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Form platte (11) und die Portionierplatte (8) aus durch sichtigem, festem oder elastischem Kunststoff herge stellt sind. 6. Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Borstenbehälter (3) und der Borstenrichter (2) aus :
    durchsichtigem, -nicht elasti schem Kunststoff hergestellt sind. 7. Werkzeug nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Form platte als Bürstenkörper (22, Fig. 4) ausgebildet ist, wobei die Bündelköpfe (24) formschlüssig mit dem Bürstenkörper verbunden sind.
    B. Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, :dass die Zone zum Portionieren der Bündel und die Zone zum Formen der Bündelköpfe eine einzige Werkzeugplatte (31) bilden, welche mit Durchbrechungen versehen ist, die .auf der Borsten einlassseite eine allseitige,
    nach oben konisch verlau fende Erweiterung aufweisen und unten eine parallel zu ihrer Achse verlaufende Erweiterung (33) besitzen, und die als Portionieröffnungen oder als Formen oder als beides für die Herstellung der Bündelköpfe be- nützbar sind (Fig. 6). 9.
    Werkzeug nach Patentanspruch und Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in den For men der Formenzone zur Aufnahme je einer Kapsel (41) bestimmte Hinterschneidungen und Durchbrüche angeordnet sind, derart, dass der das Giessharz und die Borsten aufnehmende, innerhalb jeder Kapsel verbleibende Raum (44)
    die Fortsetzung je einer Por- tionieröffnung bildet, und dass die Grundplatte (37) mit Öffnungen für den Durchtritt von an den Kapseln befindlichen Stielen (43) versehen ist (Fig. 11).
    10. Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Portioni@erzone mit einem in das Formstück hineinragenden, das Aufsteigen des Giessharzes begrenzenden Ansatz (49) versehen ist (Fig. 12).
    11. Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine Giessgrundplatte <B>(</B>37) :ange ordnet ist, welche mit Kernstücken 50 Dur Bildung von Hohlräumen zwischen den Borsten versehen ist (Fig. 14).
CH360970D 1957-05-11 1958-04-24 Werkzeug zur Herstellung von Bürsten-, Besen- und Pinselwaren CH360970A (de)

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