CH360781A - Liegegerät - Google Patents
LiegegerätInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
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- A47C1/143—Chaise lounges
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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- A61G13/00—Operating tables; Auxiliary appliances therefor
- A61G13/009—Physiotherapeutic tables, beds or platforms; Chiropractic or osteopathic tables
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Description
Liegegerät Die vorliegende Erfindung betrifft ein Liege gerät, welches der Extension der Wirbelsäulie und der Entspannung des gesamten Organismus dienen soll. Das Liegegerät weist zu diesem Zwecke Schaukelkufen und eine Liegefläche auf, deren Unterteil eine die gleichseitige Anlage der Ober- und Unterschenkel bei gebeugten Knien gestattende Stufe bildet und die auf ihren beiden Seiten zum Daraufliegen benutzbar ist, das Ganze derart, dass bei Aufstellung auf den Kufen ein Liegen in Rückenlage zur Entspannung des Körpers und bei Aufstellung mit den Kufen nach oben das Liegen in einer Bauchige zwecks Extension der Wirbelsäule unter Einwirkung des eigenen Körpergewichtes möglich ist. Ausführungsbeispiele des Liegegerätes können in verschiedenen Grössen gebaut oder verstellbar ausgeführt sein, so dass eine Anpassung der Schenkellängen des stufenförmigen Teiles der Liegefläche an die Längen der Unter und Oberschenkel der das Gerät benutzenden Person möglich ist. In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstand'es dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des als Entspannungsschaukel aufgestellten Liegegerätes, Fig. 2 eine Seitenansicht des als Extensionsliegestuhl aufgestellten Gerätes, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2 und Fig. 4 eine verstellbare Ausführungsform des Liegegerätes. Das dargestellte Liegegerät weist zwei als Träger der Liegebahn 1 dienende, aus Stahl- oder Leichtmetallrohr gebildete Längsholme 2 mit angebogenen Querverbindungsrohren 3 auf, welche einen geschlossenen Tragrahmen von rechteckiger Grundform bilden. Im Tragrahmen sind weitere Querverbindungsrohre 4, 5, 6 sowie ein Profilsteg 7 eingebaut, an welchen die Liegebahn 1 befestigt ist. Der Tragrahmen ist durch zwei Schaukelkufen 8 verstrebt und zu diesem Zwecke mit seinen Längsholmen mit den Enden der Kufen 8 fest verbunden. Er ist ferner in seinem die Beine aufnehmenden Teil stufenförmig abgekröpft, derart, dass die Stufenschenkel 2a der Länge der Oberschenkel und die Stufen schenkel 2b der Länge der Unterschenkel der auf der Liegefläche ruhenden Person angepasst sind. Das Fussende 2c des Tragrahmens bildet einen angenähert in der Richtung der Kufen 8 sich fortsetzenden Stützfuss, gegen welchen die einen Enden der Kufen 8 sich abstützen. Zur Erhöhung der Belastungsfähigkeit des Tragrahmens ist dieser an der Übergangsstelle zu seinem stufenförmigen Teil durch Stützstege 9 mit den Kufen 8 verbunden. Die Liegebahn 1 kann aus Sperrholz, Tuch- oder Gurtenbespannung bestehen und ist mit den Querstreben 4 bis 7 so verbunden, dass sie beidseitig benutzbar ist. Das beschriebene Liegegerät, wie Fig. 1 zeigt, ist als Entspannungsschaukel zur Lockerung der Glieder und der Entspannung aller Organe der auf dem Gerät ruhenden Person verwendbar, zu welchem Zwecke diese sich in der Rückenlage auf die Liegebahn legt, so dass die Beine in leicht gebeugter Stellung auf dem stufenförmigen Teil der Liegefläche ruhen, wobei Ober- und Unterschenkel gleich zeitig zur Anlage kommen. Durch Erzeugung einer Schaukelbewegung, was beispielsweise durch zeitweise Bewegung der Arme oder Beine möglich ist, wird ein wellenförmig schwankender Blutdruck erzeugt, weicher sich beruhigend auf den ganzen Körper auswirkt. Bei Aufstellung des Gerätes gemäss Fig. 2 und 3 mit den Kufen nach oben ist das Liegen in einer Bauchlage ermöglicht zwecks Extension der Wirbelsäule unter Einwirkung des eigenen Körpergewichtes. Zur Verbesserung der Entspannung der am meisten beanspruchten Körperteile, wie Schultern, Hals-, Brust- und Lendenwirbels : aule kann der Tragrahmen mit zusätzlichen Teilbespannungsorganen wie Schulterlaschen, Glissonzug oder Corsetzug versehen sein. Das beschriebene Liegegerät kann in verschiedenen, dem jeweiligen Benützer angepassten Grössen ausgebildet sein. Es kann aber auch, wie Fig. 4 zeigt, verstellbar sein. Die Verstellbarkeit betrifft dann den die Auflage der Beine bildenden Unterteil des Tragrahmens und soll eine Verlängerung oder Verkürzung der Schenkellängen 2a des Tragrahmens ermöglichen. Zu diesem Zwecke ist der Tragrahmen an den Kniestellen des stufenförmigen Teils mit Gelenken 10, 11, 12 versehen. Ausserdem sind die Schenkel 2a je durch zwei ineinandergeschobene Rohrteile gebildet und zur Ermöglichung der Verlängerung oder Verkürzung der Schenkel ausziehbar oder ineinanderschiebbar und in der gewünschten Länge feststellbar. So ist beispielsweise durch die strichpunktierte Linie die Einstellung der Schenkel 2a, 2b in Fig. 4 für eine grössere Person gezeichnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Liegegerät, gekennzeichnet durch Schaukelkufen und eine Liegefläche, deren Unterteil eine die gleichseitige Anlage der Ober- und Unterschenkel bei gebeugten Knien gestattende Stufe bildet und die auf ihren beiden Seiten zum Daraufliegen benutzbar ist, das Ganze derart, dass bei Aufstellung auf den Kufen ein Liegen in Rückenlage zur Entspannung des Körpers und bei Aufstellung mit den Kufen nach oben das Liegen in einer Bauchlage zwecks Extension der Wirbelsäule unter Einwirkung des eigenen Körpergewichtes möglich ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Liegegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegefläche durch einen mit einer Liegebahn (1) versehenen Tragrahmen (2, 3) gebildet ist, dessen Längsholme (2) mit den Schaukelkufen (8) an beiden Enden und im mittleren Teil fest verbunden sind.2. Liegegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen am Fussende, am Kopfende und an seinen Kniestellen mit Querstegen für die Befestigung der Liegebahn versehen ist.3. Liegegerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Anlage der Ober- und Unterschenkel dienenden Stufenschenkel (2a, 2b) des Tragrahmens in der Länge verstellbar sind, wobei in die Kniestellung des Tragrahmens Gelenke (10, 11, 12) eingebaut sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH360781T | 1958-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH360781A true CH360781A (de) | 1962-03-15 |
Family
ID=4512744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH360781D CH360781A (de) | 1958-07-02 | 1958-07-02 | Liegegerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH360781A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2473290A1 (fr) * | 1980-01-14 | 1981-07-17 | Treboul Douarnenez Ctre Cure M | Plateau de relaxation et table comportant un tel plateau |
| DE3742381A1 (de) * | 1987-06-12 | 1988-12-29 | Thonet Geb Gmbh | Sitzmoebel |
| WO1990011708A1 (fr) * | 1989-04-04 | 1990-10-18 | James Cailbault | Chaise longue multifonctionnelle |
| EP1704798A1 (de) * | 2005-03-23 | 2006-09-27 | Jochen Bunz | Entspannungsliege |
-
1958
- 1958-07-02 CH CH360781D patent/CH360781A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2473290A1 (fr) * | 1980-01-14 | 1981-07-17 | Treboul Douarnenez Ctre Cure M | Plateau de relaxation et table comportant un tel plateau |
| DE3742381A1 (de) * | 1987-06-12 | 1988-12-29 | Thonet Geb Gmbh | Sitzmoebel |
| WO1990011708A1 (fr) * | 1989-04-04 | 1990-10-18 | James Cailbault | Chaise longue multifonctionnelle |
| EP1704798A1 (de) * | 2005-03-23 | 2006-09-27 | Jochen Bunz | Entspannungsliege |
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