CH360184A - Abstützvorrichtung zur Erzielung eines geschlossenen, freien Raumes zwischen Zudecke und Ruhefläche einer Liegestatt - Google Patents
Abstützvorrichtung zur Erzielung eines geschlossenen, freien Raumes zwischen Zudecke und Ruhefläche einer LiegestattInfo
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Description
Abstützvorrichtung zur Erzielung eines geschlossenen, freien Raumes zwischen Zudecke und Ruhefläche einer Liegestatt Die Erfindung betrifft eine e Abstützvorrichtung zur Erzielung eines geschlossenen, freien Raumes zwischen Zudecke und Ruhefläche einer Liegestatt, die bei Nichtgebrauch keinen sperrigen Platz beansprucht. Die Erfindung besteht darin, dass die Abstützvorrichtung aus einer federnden, wölbbaren Tafel besteht. Diese Bedingung erfüllt z. B. bereits ein Stück Pappe, das etwa vom Knie bis zu den Achsel höhlen reicht und längs dem Körper nach oben gewölbt wird. Eine solche federnde Tafel hat zwar das Bestreben, sich wieder in eine Ebene zurückzubiegen. Bereits die geringe Last einer Zudecke kann aber genügen, dass sich die Seitenkanten der Platte ein wenig in die Ruhefläche eindrücken und dort Halt finden. Dazu kommt, dass sich beim Gebrauch die Ruhefläche unter der Last eines menschlichen Körpers stark eindrückt und eine Mulde bildet, an deren schräg nach oben gehenden Randteilen die Seitenkanten der Abstützvorrichtung nach der Erfindung einen sicheren Halt finden kann. Zudem steht ja auch nichts im Wege, die Kanten einer Abstützvorrichtung nach der Erfindung mit rauhem Material einzufassen oder gleich bei der Herstiellung der Platte so zu formen, dass der Reibungswiderstand zwischen den Seitenkanten der Abstützvorrichtung und der Ruhefläche an den Seiten des Benutzers ausreichend gross ist. Statt der Pappe könnte man steifes Leder, versteifte Textilien oder auch Pressspan nehmen. Zur besseren Sauberhaltung der Abstützvorrichtung nach der Erfindung sind aber hierzu abwaschbare Werkstoffe zu empfehlen und insbesondere solche, die schlechte Wärmeleiter sind und bei zufälliger Berührung des Körpers mit der Vorrichtung nicht das Gefühl der Kälte auslösen. Es empfiehlt sich daher, Abstützvorrlchtungen nach der Erfindung aus Eunst- stoffen wie Polyäthylen oder Polyurethan herzustellen. Je nach dem Benutzer mag es empfehlenswert sein, in der Abstützvorrichtung nach der Erfindung Durchbrechungen beispielsweise nach Art eines Gitterwerkes vorzusehen, die für eine gute und zugfreie Belüftung des durch die Vorrichtung geschaffenen Raumes über dem menschlichen Körper sorgen. Es genügt, diese Durchbrechungen nur an den hochgewölbten Tellen der Abstützvorrichtung nach der Erfindung anzubringen. Dadurch wird einmal ein leichtes Hochwölben der Tafel gewährleistet, zum anderen behalten die zur Abstützung dienenden Seiten eine ausreichende Festigkeit. Die Form der Durchbrechungen ist weitgehend beliebig, so dass man ohne Bedenken solche Durchbrechungen wählen kann, die der Abstützvorrichtung nach der Erfindung zugleich ein besonders an sprechendes Äusseres verleihen. Um zu verhindern, dass die Zudecke von der Abstützvorrichtung nach der Erfindung während der Benutzung herabgleitet, können in weiterer beispielsweiser Ausgestaltung auf der oberen Seite Erhebungen vorgesehen werden, welche die Form von Längsleisten oder auch einzelnen Vorsprüngen haben können. Ebenso kann man die Längsseiten der Abstützvorrichtung versteifen und etwas nach oben wölben, damit die Seitenteile der Zudecke daran Halt finden. Die Abmessungen einer Abstützvorrichtung nach der Erfindung werden zweckmässig so gewählt, dass die Zudecke auf den Füssen und dem Halse aufliegt. Die Zeichnung gibt eine Abstützvorrichtung nach der Erfindung in der Gebrauchslage auf einer Liegen statt beispielsweise wieder. Auf der Ruhefläche 1 einer Liegestatt 2 befindet sich eine federnde Platte 3, die mit nach der Mitte zu grösser werdenden Lüftungsöffnungen 4 versehen ist. Die Längskanten 5 dieser Platte 3 tragen je einen Schaumgummistreifen 6, die eine Überbeanspru chung der Ruhefläche 1 an den Auflagestellen und zugleich das Abrutschen der Kanten 5 nach aussen verhindern, wenn die Platte 3 in die gezeichnete, nach oben gewölbte Lage gebogen wird.
Claims (1)
- Man hat bereits versucht, schmerzende Körperstellen vos dem Druck der Bettdecke zu schützen, indem man über dem Körper des Ruhenden ein Ge steil aus starren Stäben oder Bügeln anordnet, welches sich seitlich neben dem Ruhenden auf der Ruhefläche abstützt und das Gewicht der Bettdecke aufnimmt. Solche Gestelle nehmen jedoch bei Nichtgebrauch sehr viel Raum in Anspruch. Man hat auch bereits vorgeschlagen, derartige Abstützgestelle aus Bügeln oder Stäben herzustellen, die bei Nichtgebrauch aneinandergeklappt oder ineinandergeschoben werden. Hier ist der Platzbedarf bei Nichtgebrauch wesentlich geringer, aber diese Abstützvorrichtungen sind sehr teuer in der Anschaffung und verlangen sehr viel Sorgfalt bei der Benutzung.Es ist daher erklärlich, wenn die bekannten Abstützvorrichtungen nur bei Schwerkranken und fast ausschliesslich in Krankenhäusern Verwendung finden. Durch die Erfindung wird eine Abstützvorrichtung ermöglicht, die weder hohe Kosten verursacht noch irgendwelchen Raum bei Nichtgebrauch beansprucht, die unempfindlich im Gebrauch ist, leicht gereinigt werden kann und den vielen an Nachtschweiss leidenden Menschen eine völlige Entspannung und erholsame Ruhe verschafft.PATENTANSPRUCH Abstützvorrichtung zur Erzielung eines geschlossenen, freien Raumes zwischen Zu decke und Ruhefläche einer Liegestatt, die bestimmt ist, seitlich von dem Ruhenden auf der Ruhefläche aufzuliegen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer federnden, wölbbaren Tafel besteht.UNTERANSPRÜCHE 1. Abstützvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafel mit Durchbrechungen versehen ist.2. Abstützvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafel aus einem Gitterwerk besteht.3. Abstützvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Durchbrechungen nur im mittleren Teil der Tafel befinden.4. Abstützvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafel an der Oberseite Erhebungen in Form von Längsleisten aufweist.5. Abstützvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass sie Erhebungen in Form von Vorsprüngen aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE360184X | 1957-03-06 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH360184A true CH360184A (de) | 1962-02-15 |
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| CH360184D CH360184A (de) | 1957-03-06 | 1958-03-05 | Abstützvorrichtung zur Erzielung eines geschlossenen, freien Raumes zwischen Zudecke und Ruhefläche einer Liegestatt |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH360184A (de) |
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1958
- 1958-03-05 CH CH360184D patent/CH360184A/de unknown
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