CH359633A - Streckwerk mit Abstreifer für eine Druckwalze - Google Patents
Streckwerk mit Abstreifer für eine DruckwalzeInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
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- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
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Description
Streckwerk mit Abstreifer für eine Druckwalze Die vorliegende Erfindung betrifft ein Streck werk mit einem Abstreifer für eine Druckwalze mit Gummibelag, die mit einer Barunterliegenden Streck walze eine Klemmlinie bildet, z.B. für eine Spinnerei- Vorbereitungsmaschine.
Es sind bereits viele Arten Abstreifer aus Filz, Plüsch, Wolltuch, synthetischem Gummi, etc., be kanntgeworden, denen die Aufgabe zufällt, die Fa sern, die aus dem Vlies heraustreten, um dann der Walzenoberfläche anzuhaften, wieder von dieser zu entfernen und gegebenenfalls zu speichern. Der not wendige Anpres.sdruck zwischen Walze und Abstrei fer musste jedoch immer zusätzlich mittels elastischer Kissen, Federn, etc., erzielt werden.
In der vorliegenden Erfindung erübrigen sich der artige Massnahmen, indem das eingangs genannte Streckwerk sich dadurch auszeichnet, dass eine Ab- streifplatte auf nicht geriffelten Partien der Streck walze aufsetzt und bei deren Drehung infolge der durch ihr Gewicht verursachten Reibungsmitnahme in Berührung mit der Druckwalze gehalten wird.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Er findung erörtert Das durch die Auflage auf der umlaufenden Streckwalze entstehende Reibungsmoment ergibt einen leicht noch zusätzlich durch entsprechende Wahl der Materialpaarung auf den Gleitflächen an- passbaren Anpressdruck der Abstreifplatte an die Druckwalze. Die Abstreifplatte selbst weist eine ebene obere und eine sich an die Druckwalze zu nehmend anschmiegende, konkave zylindrische Flä che auf, an deren Schnittlinie sie zusammen die Ab- streifkante bilden.
Ein zusätzliches Drehmoment lässt sich auch da durch erzeugen, dass die entsprechende Seite des Schuhs ein Zusatzgewicht erhält. Der Abstreifer erweist sich als besonders wirk sam, wenn verhindert wird, dass das von der Walze abgelöste Fasermaterial sich auf der oberen Begren zungsfläche des Abstreifers wieder absetzt. Dies ge schieht mit Hilfe einer Absaugung, insbesondere einer Axialabsaugung, wie sie bekannt ist.
Die Bil dung von Faseransammlungen, sogenannten Brauen, an der Abstreifkante ist damit ausgeschlossen, und der Abstreifer kann nicht als faserspeicherndes Mit tel auftreten.
In Streckwerken von Vorspinnmaschinen finden sich in der Regel sehr leicht ausgeführte Vliesführer, die frei auf dem Vlies zwischen zwei Walzengruppen eines Verzugsfeldes aufliegen, ohne irgendwie ge führt oder gestützt zu werden.
Die Funktion dieser Vliesführer wird bei einem Beispiel vom Abstreifer ebenfalls übernommen, indem die Abstreifplatte mit einer nach unten offenen, der Vliesrichtung ange- passten Ausnehmung versehen ist, die das Vlies der Klemmlinie des nachfolgenden Walzenpaares zuführt und seitlich zusammenfasst.
Ein Ausführungbeispiel der Erfindung sei nach stehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Streck werkes mit Abstreifer ; Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Lie- ferwalzengruppe eines Streckwerkes einer Strecke mit aufgesetztem Abstreifer ; Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Ab streifers allein.
In Köpfen 1 von Stanzen 2 gelagert sind Streck walzen 3 und 4 mit einer aufliegenden, mit Gummi belag versehenen Druckwalze 5, welche mit einer der Barunterliegenden Streckwalzen eine Klemmlinie bil det. Die Belastung der Walze 5 erfolgt auf bekannte Weise, so dass sich eine Erläuterung an dieser Stelle erübrigt;, es sei nur noch erwähnt, dass die Walzen gruppe das Lieferwalzentrio eines Streckwerkes dar stellt.
Der kombinierte Abstreifer und Vliesführer 6 (Fig. 2) bildet eine Messingplatte 9 und besitzt eine ebene obere Begrenzungsfläche 7 einerseits und eine zunehmend an die Druckwalze 5 sich annähernde, konkave zylindrische Fläche 8 andererseits, welche beiden Flächen eine Abstreifkante 10 bilden, die auf der Druckwalze 5 ungefähr in mittlerer Höhe zur Auflage kommt.
Unten findet sich ein nach unten sich öffnender, symmetrisch angeordneter Ausschnitt 11 (Fig 3), der zum Durchtritt des Vlieses vorge sehen ist und dieses dem Klemmpunkt des Walzen paares zuführt sowie die seitliche Ausdehnung des Vlieses begrentz, d.h. es -seitlich zusammenfasst. An den beiden Enden der Platte 9 geht diese in Aufla geschuhe 12 bzw. 13 über, die die Streckwalze 4 in der nicht geriffelten Zone höchstens zur Hälfte um fassen.
Die Grösse der Umfassung wird im konkreten Fall so gewählt, dass eine stabile - Lagerung der Schuhe auf der Streckwalze erreicht und ein Anheben verhindert wird. Da die Streckwalze 4 im Betrieb im Gegenuhrzeigersinn umläuft, ergibt sich an der Auflagestelle des Schuhes infolge des Gewichtes der Abstreifplatte 9 ein im Drehsinn auf den Schuh wirkendes Reibungsmoment, das die Abstreifkante leicht auf die Druckwalze anpresst. Die Grösse des selben hängt naturgemäss vom Gewicht der Platte sowie von der Materialpaarung an der Gleitfläche ab.
Als passendes Material für die Gleitfläche der Schuhe kommt beispielsweise Messing in Frage.
Zur Verstärkung der Anpressung kann der Auf lageschuh 12 vorne mit einem Zusatzgewicht 14 ver sehen werden, wie dies in Fig. 3 strichpunktiert an gedeutet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Streckwerk mit Abstreifer für eine Druckwalze mit Gummibelag, die mit einer darunterliegenden Streckwalze eine Klemmlinie bildet, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Abstreifplatte auf nicht geriffelten Partien der Streckwalze aufsitzt und bei deren Drehung infolge der durch ihr Gewicht verursachten Reibungsmitnahme in Berührung mit der Druck- walze gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Streckwerk gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifplatte eine auf der Druckwalze liegende Abstreifkante aufweist. 2.Streckwerk gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifkante durch eine obere Begrenzungsebene der Abstreifplatte einerseits und durch eine konkave zylindrische Fläche derselben and'ererseits:, die sich der Druckwalzenfläche zu nehmend nähert, gebildet wird. 3. Streckwerk gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten der Abstreif- platte je ein die Streckwalze höchstens zur Hälfte umfassender Auflageschuh vorgesehen ist. 4.Streckwerk gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifplatte eine nach unten offene Ausnehmung aufweist, um ein Vlies der Klemmlinie zuzuleiten und es seitlich zusammen zufassen. 5. Streckwerk nach Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf derselben. Seite der Abstreifplatte, auf der die Abstreifkante liegt, auf einem Auflageschuh ein Zusatzgewicht aufgesetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH359633T | 1958-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH359633A true CH359633A (de) | 1962-01-15 |
Family
ID=4512330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH359633D CH359633A (de) | 1958-04-08 | 1958-04-08 | Streckwerk mit Abstreifer für eine Druckwalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH359633A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0437823A1 (de) * | 1990-01-19 | 1991-07-24 | Brac-Werke AG | Abstreifer |
-
1958
- 1958-04-08 CH CH359633D patent/CH359633A/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0437823A1 (de) * | 1990-01-19 | 1991-07-24 | Brac-Werke AG | Abstreifer |
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