Waschschüssel Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Waschschüssel mit zwei nebeneinander angeordneten Waschbecken.
Es, sind bereits derartige Doppelwaschschüsseln in verschiedenen Ausführungen bekannt. Hierbei sind die beiden Waschbecken durchwegs in der Weise ne beneinander angeordnet, dass ihre benützungsseitigen Ränder mindestens angenähert in einer gemeinsamen Flucht liegen. Daraus ergibt sich der Nachteil, dass auch bei Ausführungen von grösseren Abmessungen bei gleichzeitiger Benützung beider Becken die beiden beteiligten Personen sich gegenseitig behindern. Zu dem beansprucht diese Anordnung in der Richtung quer zur Rückwand einen erheblichen Raum, da die ganze Tiefe der Waschschüssel zu dem durch den Benützer beanspruchten Raum hinzukommt, was bei den neueren, allgemein äusserst knapp bemessenen Baderäumen usw. oft ins, Gewicht fällt.
Es ergibt sich jedoch bei den bekannten Ausführungen noch der weitere Nachteil, dass zwei getrennte, vollständige Bedienungsbatterien vorgesehen sein müssen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt sämtliche angeführten Nachteile zu beseitigen. Sie besteht da rin, dass die benützungsseitigen Ränder der beiden Waschbecken miteinander einen Winkel einschliessen. Vorzugsweise können diese Ränder gekrümmt und mindestens angenähert einem gemeinsamen Kreisbo gen eingeschrieben sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel ei ner erfindungsgemässen Waschschüssel in Draufsicht schematisch dargestellt.
Die Waschschüssel S ist mit zwei nebeneinander liegenden Waschbecken 1 und 2 ausgerüstet, die durch eine schmale Zwischenwand 3 voneinander getrennt sind. Mit Pfeil P1 ist die Frontrichtung an gegeben, welche eine das Becken 1 benützende Per son einnimmt, um sich in gewohnter Weise desselben zu bedienen. Der Pfeil P2 gibt in gleicher Weise die Frontrichtung der das Becken 2 benützenden Person an. Die Beckenränder 4 und 5 werden daher die benützungsseitigen Ränder genannt.
Der allgemeine Verlauf dieser beiden benützungsseitigen Ränder wird am besten durch ihre Tangenten in den Punkten dar gestellt, an welchen die Pfeile P, und P2 diese Ränder kreuzen. Wie die Figur zeigt, liegen nun die Tangen ten T1 und T2 nicht in einer gemeinsamen Geraden, sondern sie schliessen zwischen sich den Winkel a ein. Dies bedeutet nicht, dass die Aussenkanten der Ränder 4 und 5 an ihrer Stosstelle selbst eine Ecke bilden müssen, obgleich eine solche Ausführung selbstverständlich denkbar ist.
In den Bereich der vorliegenden Erfindung fallen jedoch auch solche Ausführungen, bei welchen, wie die Figur zeigt, die Aussenkanten der Ränder 4 und 5 beispielsweise in einer Kurve ineinander übergehen. Entscheidend ist dabei nur, dass die Ränder 4 und 5 in, ihrer Gesamt heit so angeordnet sind, dass die ihnen zugeordneten Frontpfeile P1 und P2 bzw. Benützungsrichtungen nicht parallel, sondern unter einem Winkel verlaufen.
So können die benützungsseitigen Ränder 4 und 5 gemäss der Figur gekrümmt und ganz oder ange nähert einem gemeinsamen Kreisbogen K eingeschrie ben sein.
Diese Anordnung ermöglicht,. für beide Wasch becken 1 und 2 nur -einen gemeinsamen Sammelab- lauf 6 vorzusehen, in welchen die Beckenabläufe 7 und 8 einmünden. So muss auch nur ein gemeinsamer Siphon vorgesehen sein.
Die beschriebene Anordnung erlaubt aber über dies, für beide Waschbecken nur eine einzige ge meinsame Bedienungsbatterie vorzusehen, welche beispielsweise den Warmwasserhahn 9, den Kaltwas serhahn 10 und ein gemeinsames schwenkbares Ein laufrohr 11 enthält. Die beschriebene Waschschüssel hat den Vorteil, dass die beiden die Waschbecken 1 und 2 gleichzei tig benützenden Personen sich gegenseitig nicht be hindern können, und dass der gesamte Raumbedarf quer zur Rückwand verkleinert wird, weil die Be nützer nicht vor der maximalen Ausladungstiefe der Waschschüssel stehen.
Die Schüssel selbst weist nur ungefähr die 11/2-fache Breite einer einfachen Schüssel normaler Abmessung auf, obgleich die maxi male Ausladung in der Tiefenrichtung nur unmerklich grösser ist.