CH354974A - Anordnung mit lesbaren sowie maschinell auswertbaren Schriftzeichen - Google Patents
Anordnung mit lesbaren sowie maschinell auswertbaren SchriftzeichenInfo
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Description
Anordnung mit lesbaren sowie maschinell auswertbaren Schriftzeichen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schriftzeichen anordnung mit Schriftzeichen, die sowohl mit dem Auge, als auch maschinell auswertbar sind. Für ihre maschinelle Auswertung ist es in der Regel nötig, neben der lesbaren Schrift besondere Merkmale für jedes Schriftzeichen vorzusehen.
Derartige Anordnun gen sind hinreichend bekannt geworden durch die Lochkarten- und Lochstreifentechnik, wobei auch daran gedacht ist, d'ass die Lochkarte in sinnvoller Weise so abgewandelt werden kann, dass eine rein elektrische bzw. magnetische Auswertung der Schrift zeichen möglich ist. Die erwähnten Informations träger werden z. B. in der Buchhaltung und ganz allgemein im Verrechnungswesen sowie in der Tele graphentechnik verwendet.
In vielen Fällen, insbesondere bei der Automati sierung von Arbeitsvorgängen im Büro (Lagerbuch haltung, Kontenverrechnung und dergleichen), ist es wünschenswert, dass die verwendete Schrift sowohl mit dem Auge lesbar, als auch maschinell direkt auswert- bar ist. Derartige Schriftzeichen haben dabei noch den Vorteil einer grossen Papierersparnis.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, graphische Schriftzeichen so auszubilden, dass der Flächeninhalt der lichtelektrisch abzutastenden Zeichen verschieden ist, so dass bei der lichtelektrischen Abtastung Steuerströme aus gelöst werden, die dem unterschiedlichen Flächen- inhalt entsprechen und somit die einzelnen Zeichen kennzeichnen. Der Nachteil derartiger Schriftzeichen liegt in der Hauptsache in der Herstellung der Schrift zeichen,
weil nämlich eine eindeutige Abstufung der Flächeninhalte der einzelnen Zeichen erreicht werden muss.
Ein anderer bekannter Vorschlag geht daher dahin, an einer oder mehreren bestimmten Stellen der Schriftzeichen besondere Indexmarken vorzusehen, so dass die Schriftzeichen charakterisierende Kombina- tionen von Indexmarken ergeben, die dann licht elektrisch abgetastet werden können. Zur einfacheren Ahtastung hat man die Indexmarkenpositionen auch so gewählt, dass alle Indexmarken auf ein und der- selben Geraden liegen.
Diese Schriftzeichen haben jedoch den Nachteil, dass man auf den einzelnen Drucktypen besondere Indexmarken anbringen muss. Anderseits ergibt sich bei der Abtastung der einzelnen Zeichen je nach der Wahl der Indexmarken-Positio- nen irgend eine beliebige Codedarstellung.
Wieder ein anderer Vorschlag geht dahin, die aus leitender Tinte hergestellten Schriftzeichen an Paaren von Abfühlorganen vorbei zu führen, wobei jedes Zeichen in Abhängigkeit von seiner Form Strom impulse erzeugt, die für die einzelnen Zeichen charak teristisch sind. Dabei ist es jedoch erforderlich, ver schiedenen Zeichen besondere Strichmarken zuzu fügen, die zusammen mit den Schriftzeichen der ' Ab tastung unterworfen werden.
Die bei den bekannten Schriftzeichen aufgezeigten Nachteile werden bei der Schriftzeichenanordnung ge mäss der Erfindung, die sowohl mit dem Auge gut lesbare als auch maschinell auswertbare Schriftzei chen enthält, dadurch vermieden, dass die Schrift zeichen aus gleichartigen;
Bildelementen zusammen gesetzt sind und bestimmte Bildelementzusammen- setzungen sowohl visuell, als auch maschinell lesbar sind, ohne die Lesbarkeit der Schriftzeichen zu beein trächtigen, und dass die zum maschinellen Lesen be stimmten Bildelementzusammensetzungen Ziffern in einem eindeutigen und maschinell leicht auswertbaren Code darstellen.
Zweckmässigerweise erfolgt die Aus bildung der Schriftzeichen so, dass alle Schriftzeichen längs einer für alle Schriftzeichen gemeinsamen Be- zugsgeraden die gleiche Anzahl von Bildelementen in derartiger gegenseitiger Lage enthalten, dass sich längs der Bezugsgeraden die eindeutige Codedar- stellung der Schriftzeichen ergibt. Es ist vorteilhaft, die Schriftzeichen so auszubilden, dass alle Schrift zeichen längs der Bezugsgeraden zwei Bildelemente enthalten.
Bei maschineller Abtastung längs der Be zugsgeraden ergibt sich dann eine Darstellung der Schriftzeichen in dem bekannten 2 aus 5-Code. Ein mit dem Auge gut lesbares und maschinell leicht ab tastbares Schriftbild ergibt sich, wenn man die Schrift zeichen in einem für alle Schriftzeichen gleich grossen Punktraster, dessen Punkte einzeln markierbar sind, anordnet und für die Zeichenbreite maximal 5 und für die Zeichenhöhe 7 Punkte vorsieht.
Die Ausbildung der Schriftzeichen erfolgt dann durch Markieren ent sprechender Punkte des Punktrasters in der Art, dass sich längs der Mittellinie der Schriftzeichen als Be zugsgeraden der bekannte 2 aus 5-Code ergibt.
Die Schriftzeichen gemäss der Erfindung haben den grossen Vorteil, dass sie infolge ihrer Ausbildung selbst - es werden nämlich für den visuell und ma schinell lesbaren Teil der Schriftzeichen dieselben Bildelemente verwendet - maschinell auswertbar sind und keinerlei besondere Markierungen auf oder bei den Schriftzeichen angebracht zu werden brau chen. Auch ist es nicht nötig, die Zeichen irgendwie zu verformen, um sie maschinell auswertbar zu machen.
Die Ausbildung der Schriftzeichen gemäss der Erfin dung hat ausser der Vermeidung der bei den bekann ten Schriftzeichen auftretenden Nachteile den weiterer. grossen Vorteil der Kontrollmöglichkeit, da die Zei chendarstellung so gewählt werden kann, dass die An zahl der Bildelemente längs der Bezugsgeraden für alle Zeichen gleich ist. Es müssen daher bei der ma- schinellen Auswertung immer die Anzahl der Bild elemente entsprechenden Stromimpulse auftreten.
Falls weniger oder mehr Stromimpulse auftreten, liegt eine fehlerhafte Abtastung vor.
Die Erfindung wird beispielsweise anhand der Fig. 1 bis 4 näher erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Möglichkeit der Ziffern darstellung.
Bei einer maschinellen Abtastung längs der hori zontalen Mittellinie ergibt sich als Resultat eine Dar stellung der Ziffern in dem bekannten 2 aus 5-Code, die für die einzelnen Ziffern eindeutig ist.
Die Fg. 3 und 4 zeigen Abwandlungen der Ziffern 1, 3 und 4 bzw. 3 und 4, wobei die nicht aufgezählten Ziffern denen in Fig. 1 und 2 entsprechen.
Die Art und Weise der Herstellung der Punkte für die Schriftzeichen hängt nun davon ab, in welcher Weise man sie maschinell auswerten will. Sie können grundsätzlich sowohl gedruckt, als auch gelocht wer den. Die Abtastung der Zeichen erfolgt dann in den an sich bekannten Geräten. So kommt bei gedruckten Zeichen z. B. die Photozellenabtastung in Frage, wäh rend bei Verwendung von elektrisch leitenden Druck farben die Abtastung mit Kontaktköpfen vorzuneh men wäre. Bei gelochter Schrift können die für Loch symbole bekannten, Abtastmethodenverwendetwerden.
Es ist zweckmässig, je abzutastender Zeile eine Startmarke vorzusehen. Wird jedoch eine ganze Zeile als Gruppe abgelesen, dann ist eine derartige Start marke nicht nötig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schriftzeichenanordnung mit Schriftzeichen die sowohl mit dem Auge gut lesbar, als auch maschinell auswertbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schriftzeichen aus gleichartigen Bildelementen zu sammengesetzt sind und bestimmte Bildelementzusam- mensetzungen sowohl visuell, als auch maschinell les bar sind, ohne die Lesbarkeit der Schriftzeichen zu beeinträchtigen,und d'ass die zum maschinellen Lesen bestimmten Bildelementzusammensetzungen Ziffern in einem eindeutigen und maschinell leicht auswertbaren Code darstellen.UNTERANSPRÜCHE 1. Schriftzeichenanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Schriftzeichen längs einer für alle Schriftzeichen gemeinsamen Bezugs geraden die gleiche Anzahl von Bildelementen in der artiger gegenseitiger Lage enthalten, dass sich längs der Bezugsgeraden d'ie eindeutige zu maschineller Ab- tastung geeignete Codedarstellung der Schriftzeichen ergibt.2. Schriftzeichenanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Schriftzeichen längs der Bezugsgeraden zwei Bild elemente enthalten, so dass längs der Bezugsgeraden die Schriftzeichen in dem zu maschineller Abtastung geeigneten 2 aus 5-Code dargestellt sind. 3. Schriftzeichnanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, d'ass für alle Schriftzeichen ein gleich grosses Punktraster vorgesehen ist, dessen Punkte einzeln markierbar sind, und dass die Schriftzeichen durch verschiedene Punkte des Punktrasters dargestellt sind.4. Schriftzeichenanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, d'ass die Schriftzeichen eine Breite von maximal fünf Rasterpunkten und eine Höhe von sieben Rasterpunkten aufweisen. 5. Schriftzeichenanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass als Bezugsgerade die waagrechte Mittel linie der Schriftzeichen dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE354974X | 1956-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH354974A true CH354974A (de) | 1961-06-15 |
Family
ID=6289835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH354974D CH354974A (de) | 1956-02-22 | 1957-01-31 | Anordnung mit lesbaren sowie maschinell auswertbaren Schriftzeichen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE556991A (de) |
| CH (1) | CH354974A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3033448A (en) * | 1958-10-20 | 1962-05-08 | Cummins Chicago Corp | Automatic character reading apparatus |
-
0
- BE BE556991D patent/BE556991A/xx unknown
-
1957
- 1957-01-31 CH CH354974D patent/CH354974A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE556991A (de) |
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