CH354546A - Verfahren zur Herstellung von mit Kanälen versehenen gewalzten Leichtmetallplatten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Kanälen versehenen gewalzten Leichtmetallplatten

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CH354546A
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CH
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Paul Prof Dr Ing Brenner
Walter Dr Ing Roth
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Ver Leichtmetallwerke Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/02Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von mit Kanälen versehenen gewalzten     Leichtmetallplatten       In manchen Industriezweigen,     z.B.    in der Kunst  stoffindustrie, werden mitunter gewalzte Leichtmetall  platten benötigt, die von Kanälen durchzogen sind,  durch welche ein Heiz- oder ein Kühlmittel fliesst. Die  Herstellung solcher Platten machte bisher Schwierig  keiten. Man kann zwar mit Kanälen versehene Blöcke  giessen. Wenn man diese aber walzt, so schliessen sich  die Hohlräume unter dem Walzdruck entweder ganz  oder doch zum allergrössten Teil, so     dass    sie     ihrenZweck     nicht mehr erfüllen können.  



  Es wurde nun ein einfacher Weg gefunden, mit  Kanälen versehene Barren zu walzen, ohne     dass    diese  Kanäle verschwinden. Man giesst sie mit einem Werk  stoffaus, dessen Schmelztemperatur zwischen derjenigen  der Walzplatte und der Walztemperatur der Platte liegt,  und entfernt den     Werkstoff    nach dem Walzen wieder  durch Ausschmelzen.  



  Damit die Kanäle durch das Walzen nicht zu flach  werden, ist es zweckmässig, ihnen vorher einen ovalen  Querschnitt zu geben.  



  Folgende Beispiele mögen das Verfahren erläutern:  <I>Beispiel<B>1</B></I>  Gewünscht wurden Platten aus einer Legierung der  Gattung     AlMgSi    mit den Abmessungen<B>30</B> x<B>600 x</B>  2000 mm, die in Längsrichtung von fünf Heizkanälen  im Abstand von<B>je</B>     100mm    voneinander durchzogen  waren. Hierzu wurden in einem     Stranggussbarren    aus       AlMgSi    fünf ovale Aluminiumrohre eingegossen.     Fig.   <B>1</B>  zeigt diesen Walzbarren im Querschnitt. Nach dem  Planfräsender Oberfläche und dem Ausgiessen der Rohre  mit Zink wurde der Barren bei 400' in Längsrichtung  auf<B>30</B> mm ausgewalzt.

   Nun wurde die Platte auf 450'  erhitzt und dabei schräg gestellt, wobei das Zink flüssig  wurde und aus den Kanälen herauslief. Schliesslich    wurde die Platte längere Zeit in Salpetersäure getaucht,  um die Reste des in den Kanälen etwa noch haftenden  Zinks     wegzulösen.        Fig.    2 zeigt die so angefertigte Platte  im Querschnitt.  



  <I>Beispiel 2</I>  Eine Anzahl gewalzter Platten der Legierung       AlMgMn    mit den Abmessungen<B>15</B> x 1200 x 2000 mm,       inLängsrichtung        mitzehnHeizkanälendurchzogen,    war  herzustellen. Zu diesem Zwecke wurde ein     Strangguss-          walzbarren    von 200 x 1200 mm Querschnitt und  2000 mm Länge mit<B>10</B> ovalen Längskanälen gegossen.  Hierbei wurden die Kanäle im Barren während des       Stranggiessens        (z.B.    nach DBP     Nr.   <B>908 521)</B> erzeugt.  Der Querschnitt des Walzbarrens ist in     Fig.   <B>3</B> dar  gestellt.

   Die weitere Behandlung des Blockes, nämlich  das Ausgiessen der Löcher mit Zink, das Warmwalzen  bei 400' auf<B>15</B> mm und das     Herausschmelzen    des Zinks  wurde wie im Beispiel<B>1</B> beschrieben durchgeführt.  Die fertige Platte besass einen Querschnitt, wie ihn       Fig.    4 zeigt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von gewalzten Platten aus Leichtmetall, welche in einer Richtung von Kanälen durchzogen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten als Walzbarren mit in Längsrichtung verlaufen den Kanälen gegossen werden, die vor dem Walzen mit einem Werkstoff ausgefüllt werden, der nach dem Walzen wieder entfernt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren nachPatentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Kanäle mit ovalem Querschnitt gegossen werden, deren grösserer Durchmesser senkrecht zur Walzebene liegt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die in den Walzbarren befindlichen Längs kanäle durch Eingiessen von Rohren erzeugt werden. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die in den Walzbarren befindlichen Längs kanäle während des Stranggiessens des Barrens er zeugt werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Werkstoff, mit dem die Kanäle während des Walzens ausgefüllt sind, ein Metall oder eine Le gierung verwendet wird, deren Schmelzpunkt höher liegt als die Walztemperatur, jedoch niedriger als der untere Schmelzpunkt der Walzbarrenlegierung. <B>5.</B> Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass für den die Kanäle während des Walzens ausfüllenden Werkstoff Zink verwendet wird.
CH354546D 1956-10-31 1957-10-10 Verfahren zur Herstellung von mit Kanälen versehenen gewalzten Leichtmetallplatten CH354546A (de)

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