CH353979A - Photographische Kamera mit einem durch eine Belichtungsregelvorrichtung, die von einer photoelektrischen Zelle beeinflusst ist, selbsttätig gesteuerten Verschluss - Google Patents

Photographische Kamera mit einem durch eine Belichtungsregelvorrichtung, die von einer photoelektrischen Zelle beeinflusst ist, selbsttätig gesteuerten Verschluss

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CH353979A
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CH
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shutter
photoelectric cell
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Hartmann Karl
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Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


  Photographische Kamera mit einem durch eine     Belichtungsregelvorrichtung,     die von einer photoelektrischen Zelle     beeinflusst    ist, selbsttätig gesteuerten     Verschluss       Die bisher bei photographischen Kameras be  kanntgewordenen Regelvorrichtungen zur selbsttäti  gen     Verschlusssteuerung    weisen einen komplizierten  Aufbau dar. Bei Kameras ohne     Zentralverschluss    ist  es bereits bekannt, die Photozelle einer     Belichtungs-          messvorrichtung    im Innern der Kamera hinter dem  Aufnahmeobjektiv anzuordnen, und zwar vorzugs  weise auf einem um das einfallende Lichtbüschel lie  genden Rahmen.

   Dabei wird die Zelle lediglich von  den Randstrahlen dieses Lichtbüschels     beaufschlagt.     Bei photographischen Kopiergeräten mit einer     Belich-          tungsregelvorrichtung    ist es bereits bekannt, das vom  Kopierpapier reflektierte Kopierlicht zur Belichtungs  regelung auszunutzen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine photo  graphische Kamera mit einem durch eine     Belichtungs-          regelvorrichtung,    die von einer photoelektrischen Zelle       beeinflusst    ist, selbsttätig gesteuerten     Verschluss,    ge  kennzeichnet durch ein beweglich angeordnetes, auf  ein am     Verschlussablauf    teilnehmendes     Verschlussele-          ment    wirkendes     Sperrghed,

      das den     Verschluss    in ge  öffneter Stellung festhält und durch die Regelvorrich  tung in eine den     Verschluss    freigebende Stellung     über-          führbar    ist.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes in Form einer Kleinbild  kamera.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt die Kamera bei geöffnetem     Rückdek-          kel    in der Ansicht von hinten.  



       Fig.    2 zeigt in grösserem Massstab Teile des     Objek-          tivverschlusses    in der Spannstellung sowie in schema  tischer Darstellung die photoelektrische Regelvorrich  tung.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt in der gleichen Darstellung wie     Fig.    2  die Teile bei geöffnetem     Verschluss.       Wie aus     Fig.   <B>1</B> hervorgeht, ist am Kameragehäuse  <B>1</B> ein in der aufgeklappten Lage befindlicher Rück  deckel 2 klappbar gelagert. Im Gehäuse ist eine       Filmaufwickelspule   <B>3</B> in üblicher Weise angeordnet,  welche durch einen Aufzughebel 4     betätigbar    ist.  Neben der Spule<B>3</B> sind in üblicher Weise zum Ein  greifen in die Perforationen des nicht dargestellten  Films bestimmte Zahnräder<B>5</B> angeordnet. Daneben  befindet sich das Bildfenster<B>6,</B> an dem der Film von  links nach rechts entlang geführt wird.  



  Zwischen dem Bildfenster<B>6</B> und dem nicht dar  gestellten Aufnahmeobjektiv der Kamera ist in an  sich bekannter Weise ein     Streulicht-Schutzrahmen   <B>7</B>  angeordnet, welcher eine zentrale Öffnung zum Durch  tritt der     Abbildungshehtstrahlen    besitzt. Die dem       Filrn    zugewandte Fläche des Rahmens<B>7</B> ist mit einer  photoelektrischen Zelle<B>8,</B> z. B. einem     Halbleiter-          Photoelement,    versehen.  



  Die photoelektrische Zelle<B>8</B> ist Bestandteil einer       Behehtungsregelvorrichtung,    welche gemäss     denFig.    2  und<B>3</B> eine elektronische Schaltvorrichtung<B>9</B> aufweist.  Die Schaltvorrichtung<B>9</B> ist vorzugsweise unter Ver  wendung von Transistoren und     Kleinstakkumulatoren     aufgebaut und besitzt einen Ladekondensator, dessen  Potential unter dem     Einfluss    des Photostroms der  Zelle<B>8</B> veränderbar ist. Die Schaltvorrichtung<B>9</B> ist  zweckmässig in Räumen des     Verschluss-    oder Kamera  gehäuses angeordnet und vorzugsweise zu einer bau  lichen Einheit     zusammengefasst,    welche im Innern  der Kamera mechanisch und elektrisch leicht lösbar  angeordnet ist.

   Sollte in der Kamera der Platz für die  Unterbringung der Schaltvorrichtung<B>9</B> nicht ausrei  chend sein, so kann diese auch ausserhalb der Kamera  in Form eines Zusatzgerätes lösbar angeordnet wer  den, z. B. unter Verwendung des Sucherschuhs der      Kamera. Die Schaltvorrichtung<B>9</B> ist an ein     Solenoid     <B>10</B> angeschlossen, das innerhalb eines Gehäuses<B>11</B>  für den     Objektivverschluss    der Kamera angeordnet ist.  



  Gemäss den     Fig.    2 und<B>3</B> ist auf einer im Gehäuse  <B>11</B> befindlichen Platine 12 eine Achse<B>13</B> montiert,  auf welcher das mit einem Spannhebel 14 verbun  dene     Hauptantriebsglied   <B>15</B> des     Objektivverschlusses     schwenkbar gelagert ist. Das     Hauptantriebsglied   <B>15</B>  steht unter dem     Einfluss    einer Feder<B>16</B> und trägt  einen Zapfen<B>17,</B> auf dem eine Schubklinke<B>18</B>  schwenkbar gelagert ist. Diese arbeitet mit dem Arm  <B>19</B> eines koaxial zur     Objektivachse    drehbaren Ringes  20 zusammen, der in bekannter und daher nicht dar  gestellter Weise die     Verschlusslamellen    21 steuert.

   Das       Hauptantriebsglied   <B>15</B> weist eine Nase 22 auf, mit  welcher ein unter dem     Einfluss    einer Feder<B>23</B> stehen  der, um eine gehäusefeste Achse 24 drehbarer Win  kelhebel<B>25</B> zusammenarbeitet. In der in     Fig.    2     dar-          gestellten        Spannstellung        lieg        gt        das        Hauptantriebsglied     <B>15</B> kraftschlüssig mittels der Nase 22 am einen Arm  des Hebels<B>25</B> an, der anderseits mit dem anderen       Arm   <B>26</B> an einem Stift<B>27</B> des um die Achse<B>28</B> dreh  baren,

   winkelförmigen     Auslösehebels   <B>29</B> anliegt, auf  dessen anderen Arm<B>30</B> die     Auslösebewegung    der am  Kameragehäuse angeordneten     Verschlussauslösetaste     <B>31</B> durch ebenfalls bekannte und daher nicht dar  gestellte Verbindungsglieder übertragbar ist.  



  Auf der Platine 12 ist ferner um eine Achse<B>32</B>  drehbar ein zweiarmiger Sperrhebel<B>33</B> gelagert. Die  ser weist am einen Armende einen Vorsprung 34 auf,  der mit einer weiteren Nase<B>36</B> des     Hauptantriebsglie-          des   <B>15</B> zusammenarbeitet. Der Hebel<B>33</B> steht unter  dem     Einfluss    einer Zugfeder<B>35,</B> die am anderen Arm  ende angreift, das mit dem Anker<B>37</B> eines     Solenoides     <B>10</B> verbunden ist.  



  Zum Auslösen des Verschlusses ist auf der Ober  seite des Kameragehäuses eine Taste<B>31</B> angeordnet,  die mit einem Schalter<B>38</B> verbunden ist, der zum  Kurzschliessen der Schaltvorrichtung<B>9</B> mittels Kon  takten<B>39,</B> 40 dient, wenn sich die     Auslösetaste   <B>31</B> in  der in     Fig.    2 dargestellten Ruhelage befindet.  



  Bei gespanntem     Verschluss    ist gemäss     Fig.    2 das       Hauptantriebsglied   <B>15</B> durch den Hebel<B>25</B> festgehal  ten. Durch Niederdrücken der     Verschlussauslösetaste     <B>31</B> wird über den     Auslösehebel   <B>29</B> der Hebel<B>25</B> im       Uhrzeigerdrehsinn        verschwenkt,    so     dass    das     Haupt-          antriebsglied   <B>15</B> freigegeben wird und sich unter der  Wirkung seiner Feder<B>16</B> im     Uhrzeigerdrehsinn    dreht.

    Dadurch wird der     Verschluss    geöffnet und durch An  schlagen der Nase<B>36</B> des     Hauptantriebsgliedes   <B>15</B> am  Vorsprung 34 des Sperrhebels<B>33</B> in der geöffneten  Stellung festgehalten     (vgl.        Fig.   <B>3).</B>  



  Durch das Öffnen des Verschlusses wird der hin  ter dem Bildfenster<B>6</B> der Kamera liegende Abschnitt  des in die Kamera eingelegten Filmes belichtet, wobei  Lichtstrahlen, welche vom Film reflektiert werden,  auf die Photozelle<B>8</B> auftreffen und einen der Be  leuchtungsstärke des Filmes entsprechenden Photo  strom erzeugen.

   Da beim Betätigen der     Auslösetaste     <B>31</B> auch die leitende Verbindung zwischen den Kon-         takten   <B>39,</B> 40 unterbrochen wurde,     beeinflusst    der  Photostrom der Zelle<B>8</B> die Schaltvorrichtung<B>9,</B> und  zwar in der Weise,     dass    das     Solenoid   <B>10</B> erregt und  somit der Anker<B>37</B> angezogen wird, sobald eine vor  bestimmte Lichtmenge auf die Photozelle<B>8</B> aufgetrof  fen ist.

   Mit dem Anziehen des Ankers<B>37</B> ist eine  Drehung des Sperrhebels<B>33</B> entgegen dem     Uhrzeiger-          drehsinn    verbunden, so     dass    der Vorsprung 34 das       Hauptantriebsglied   <B>15</B> freigibt und dieses unter der  Wirkung der Feder<B>16</B> die Drehung im     Uhrzeiger-          drehsinn    fortsetzt. Dadurch wird der     Verschluss    ge  schlossen, die Belichtung des am Filmfenster liegen  den Filmabschnittes ist beendet.  



  Selbstverständlich können anstatt eines     Halbleiter-          Photoelementes    auch andere Photozellen, z. B. eine       Alkali-Photozelle,    Verwendung finden. Desgleichen  kann der Sperrhebel<B>33</B> anstatt am     Hauptantriebs-          glied   <B>15</B> auch an einem anderen     Verschlussbauteil    an  greifen, welches am     Verschlussablauf    teilnimmt.  



  Die vorgeschlagene Vorrichtung kann auch bei  Kameras mit     Schlitzverschluss    verwendet werden. In  diesem Fall sperrt der Hebel<B>33</B> den Ablauf des zwei  ten, dem ersten nachfolgenden     Verschlussvorhanges,     bis auf die Photozelle wiederum eine vorbestimmte  Lichtmenge aufgetroffen ist.  



  Selbstverständlich kann die vorgeschlagene     Be-          lichtungsregelvorrichtung    auch bei einer anderen als  der aus der Zeichnung ersichtlichen Anordnung der  Photozelle verwendet werden, insbesondere dann,  wenn als photographischer     Verschluss    ein     Schlitzver-          schluss    verwendet wird. Die Photozelle<B>8</B> kann auch  auf der dem Objektiv zugewandten Seite am Rahmen  <B>7</B> angeordnet sein.  



  Die vorstehend erläuterte Regelvorrichtung zur       Verschlusssteuerung    ist besonders einfach und kommt  mit wenigen Konstruktionselementen aus. Die Kupp  lung des Schalters, welche die Regelvorrichtung in  Funktionsbereitschaft versetzt, macht mit dem Aus  löser die Handhabung der Kamera sehr einfach und  vermeidet Bedienungsfehler.  



  Die Anordnung der photoelektrischen Zelle der  Regelvorrichtung innerhalb der Kamera ist mit dem  Vorteil verbunden,     dass    sie keinen für die Unterbrin  gung anderer Bauelemente der Kamera geeigneten  Raum beansprucht. Wenn sie den vom Film reflek  tierten     Lichtstrahlen    ausgesetzt wird, wird sie nicht  nur von Randstrahlen des bilderzeugenden Licht  büschels, sondern auch von zentralen Lichtstrahlen       beeinflusst,    also von Lichtstrahlen, welche von den in  der Mitte des aufgenommenen Bildes liegenden Be  reichen herrühren.

   Bei Kameras mit     Objektivverschluss     ist die Anordnung der photoelektrischen Zelle zwi  schen     Verschluss    und Film mit dem weiteren Vorteil  verbunden,     dass    die Zelle nur während der jeweiligen  Aufnahmen, also nur     sehrkurzzeitig,    dem Licht aus  gesetzt wird und somit weitgehend geschont wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Photographische Kamera mit einem durch eine Belichtungsregelvorrichtung, die von einer photoelek- trischen Zelle beeinflusst ist, selbsttätig gesteuerten Verschluss, gekennzeichnet durch ein beweglich ange ordnetes, auf ein am Verschlussablauf teilnehmendes Verschlusselement <B>(15)</B> wirkendes Sperrglied<B>(33),</B> das den Verschluss in geöffneter Stellung festhält und durch die Regelvorrichtung in eine den Verschluss freigebende Stellung überführbar ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sperrglied<B>(33)</B> vom Anker<B>(37)</B> eines Solenoids <B>(10)</B> gesteuert ist, welches errregt wird, sobald eine vorbestimmte Lichtmenge auf die photoelektrische Zelle<B>(8)</B> der Regelvorrichtung auf getroffen ist. 2. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sie einen Schalter<B>(38)</B> aufweist, welcher durch das Verschlussauslöseglied <B>(3 1)</B> derart steuerbar ist, dass die photoelektrische Zelle<B>(8)</B> an die Regel vorrichtung angeschlossen wird.
    <B>3.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Regelvorrichtung<B>im</B> Verschluss- gehäuse angeordnet ist. 4. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens Teile der Regelvorrichtung im Kameragehäuse angeordnet sind. <B>5.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens Teile der Regelvorrichtung züi einer baulichen Einheit zusammengefasst sind, wel che mit der Kamera lösbar verbunden ist.
    <B>6.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die photoelektrische Zelle<B>(8)</B> der Re gelvorrichtung derart zwischen dem Objektiv und dem zu belichtenden Film angeordnet ist, dass sie von dem vom Film während der Belichtung reflektierten Licht beeinflusst wird. <B>7.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Photozelle<B>(8)</B> an einem zwischen dem Objektiv und dem Film befindlichen Streulicht- Schutzrahmen <B>(7)</B> angeordnet ist.
CH353979D 1956-09-25 1957-09-18 Photographische Kamera mit einem durch eine Belichtungsregelvorrichtung, die von einer photoelektrischen Zelle beeinflusst ist, selbsttätig gesteuerten Verschluss CH353979A (de)

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