CH353500A - Streudose - Google Patents

Streudose

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CH353500A
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Description


  
 



  Streudose
Gegenstand der Erfindung ist eine Streudose für pulverförmiges Gut, z. B. für gemahlene Gewürze, die einen Behälter mit Austrittsöffnungen und mit einer Einfüllöffnung und einen Drehschieber zum Verschliessen der Austrittsöffnungen aufweist.



   Bei bekannten Streudosen dieser Art besteht der Behälter in der Regel aus einem becherförmigen Körper und einem besonderen, lösbar mit ihm verbundenen Boden oder Deckel, also aus zwei Teilen. Ist der Boden oder Deckel lösbar mit dem Körper verbunden, so erübrigt sich eine besondere Einfüllöffnung des Behälters. Die Austrittsöffnungen sind bei diesen bekannten Streudosen entweder im Boden des becherförmigen Körpers oder im Deckel angeordnet, wobei der Drehschieber entweder in der Mitte dieses Bodens oder Deckels durch eine Niete oder dergleichen, oder am Umfang des Behälters drehbar befestigt ist. Wo bei diesen bekannten Streudosen eine besondere Einfüllöffnung vorhanden ist, befindet sie sich auf der den Austrittsöffnungen entgegengesetzten Seite des Behälters.



   Demgegenüber ist die Streudose gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus einem einteiligen, bis auf die Einfüll- und Austritts öffnungen geschlossenen Hohlkörper besteht, dessen Oberfläche zum Teil von einer die Einfüllöffnung umgebenden Ringfläche gebildet wird, in welcher die Austrittsöffnungen liegen und die aussen von einem auswärtsgerichteten Ringwulst begrenzt ist, und dass der Drehschieber einen zentralen rotationssymmetrischen Vorsprung, der durch die Einfüllöffnung ins Innere des Behälters ragt und deren Rand hintergreift, und eine den genannten Ringwulst des Behälters überund hintergreifende Zarge aufweist.



   Das Patent betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung der Streudose, bei welchem der Behälter in einer Hohlform aus einem plastisch gemachten Flächengebilde aus Kunststoff mit Hilfe eines   tlberdruk-    kes geformt wird, indem dieser Überdruck durch einen sich durch eine Wandöffnung der Hohlform hindurch   erstreckenden    stutzenförmigen Teil des Flä  chengebildes    auf die die Innenseite der Behälterwand zu bilden bestimmte Seite des Flächengebildes zur Wirkung gebracht wird und die Einfüllöffnung des Behälters von der durch das Abtrennen des genannten stutzenförmigen Teils vom Behälter freigelegten Öffnung gebildet wird.

   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengebilde beim Formen an den Stellen, an denen sich die Austrittsöffnungen des Behälters befinden sollen, um ein seine Dicke   überschreitendes    Mass nach aussen gewölbt wird, und dass hierauf seine ausgewölbten Teile in der Flucht des sie umgebenden Teils der Behälteroberfläche abgeschert werden.



   In der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel und zwei Varianten der erfindungsgemässen Streudose dargestellt; ferner veranschaulicht die Zeichnung beispielsweise drei Ausführungsarten des Verfahrens nach der Erfindung. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform der Streudose in Ansicht schräg von oben;
Fig. 2 in grösserem   Massstabe    einen Axialschnitt nach der Linie   II-II    der Fig. 3 und 4 durch den oberen Teil der Streudose, und zwar in der rechten Hälfte mit aufgesetztem, in der linken Hälfte mit abgenommenem Drehschieber;
Fig. 3 den Behälter der Streudose in Ansicht von oben;
Fig. 4 den Drehschieber ebenfalls in Ansicht von oben;
Fig. 5 eine Variante zu einer Einzelheit von Fig. 2;
Fig. 6 und 7 zwei den Fig. 3 und 4 analoge Ansichten einer weiteren Variante;

    
Fig. 8, 9 und 10 drei Stadien der Herstellung des Behälters gemäss einer ersten Ausführungsart und
Fig. 11 und 12 eine zweite und eine dritte Herstel lungsart des Behälters.



   In der Zeichnung bezeichnet 1 einen Behälter, der aus einem einteiligen, aus Polyvinylchlorid hergestellten Hohlkörper mit geschlossenem unterem Boden 2, zylindrischer Zarge 3 und ringförmigem oberem Boden 4 besteht. Der obere Boden 4 lässt eine zentrale kreisrunde   Einfüllöffnung    5 frei und weist sechs als   Streuschlitze    6 ausgebildete Austrittsöffnungen auf, die nach mit der Einfüllöffnung 5 konzentrischen Kreisbogen verlaufen und je paarweise in drei Sektoren des Bodens angeordnet sind. Unmittelbar unterhalb des oberen Bodens 4 weist der Behälter in der Aussenfläche seiner Zarge 3 eine Ringnut 7 auf, so dass der Rand des Bodens 4 in dieser Aussenfläche einen nach aussen gerichteten Wulst 8 bildet.



   Auf diesen Behälter ist ein Drehschieber 9 aus zähem elastischem Kunststoff mit drei durch Stege 10 voneinander getrennten, ringsektorförmigen Fenstern
11 aufgesetzt. Dieser Drehschieber besitzt an seiner Unterseite einen axialen zapfenartigen Vorsprung 12 von der Form zweier mit ihren grösseren Stirnflächen aufeinanderliegender Kegelstümpfe. Der grösste Durchmesser dieses Vorsprunges ist etwas grösser als der Durchmesser der Einfüllöffnung 5; doch lässt sich die Zone grössten Durchmessers des Vorsprunges durch diese Öffnung hindurchdrücken, wobei der Vorsprung in Durchmesserrichtung zusammengedrückt wird, während sein vorderer, sich nach hinten erweiternder Teil in die Öffnung eindringt und sich dann wieder etwas ausdehnt.

   Infolge der sich nach hinten verjüngenden Form seines hintern Teiles übt der zusammengedrückte Vorsprung dann auf den Rest des Drehschiebers 9 eine nach unten gerichtete Kraft aus.



  Der Drehschieber 9 besitzt ferner eine Zarge 13, die auf ihrer Aussenseite eine Reihe von Greifvorsprüngen 14 besitzt und auf ihrer Innenseite von zwei Kegelstumpfflächen begrenzt ist, von denen sich die vordere nach vorn, die hintere nach hinten erweitert. Der Durchmesser der kreisförmigen Kante, in welcher sich diese Kegelstumpfflächen treffen, ist etwas kleiner als der grösste Durchmesser des Wulstes 8 des Behälters, doch lässt sich die Zarge 13 beim Aufsetzen des Drehschiebers derart elastisch ausweiten, dass sie den Wulst 8 übergreift und hinter diesem Wulst in die Ringnut 7 eingreift. Infolge der Erweiterung des hintern Teils der Zargeninnenseite gegen den Fuss der Zarge hin wird durch die elastische Ausweitung der Zarge eine Kraft hervorgerufen, die auch den Rand des Drehschiebers 9 gegen den obern Boden 4 des Behälters 1 zieht.

   Der Drehschieber 9 wird daher sowohl in der Mitte als auch am Rand gegen den Behälterboden gezogen, was bewirkt, dass die zwischen Zarge 13 und zentralem Vorsprung 12 befindlichen Partien des Drehschiebers, insbesondere die Stege 10 zwischen den Fenstern 11, dicht am obern Behälterboden 4 anliegen. Wenn die Stege 10 des Drehschiebers über den Schlitzen 6 des Behälterbodens liegen, werden diese Schlitze daher dicht verschlossen.



   Durch Drehen des Drehschiebers um die Mitte der Einfüllöffnung des Behälters und die Achse des in diese eingreifenden Vorsprunges 12 können die Fenster 11 vor die Schlitze 6 des Behälterbodens 4 gebracht werden, um durch diese pulverförmiges Gut aus dem Behälter 1 austreten zu lassen. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, münden die Schlitze 6 mit ziemlich scharfen Kanten in der Oberseite des Behälterbodens aus und erweitern sich nach dessen Innenseite hin, was auf die noch zu erläuternde Art der Herstellung dieser Schlitze zurückzuführen ist. Durch die scharfen Kanten der Schlitzmündungen werden beim Drehen des Drehschiebers 9 in die Öffnungsstellung Streugutteilchen, die sich bei geschlossener Dose über den Schlitzen 6 an der Unterseite der Schieberstange 10 angesetzt haben, von diesen abgestreift und fallen in den Behälter 1 zurück.

   Dadurch wird vermieden, dass solche Teilchen sich zwischen Behälterboden 4 und Drehschieber 9 einklemmen und das Drehen des letztern erschweren oder verhindern, wobei sie den Drehschieber verschmutzen und beim nächsten Gebrauch der Streudose in verunreinigtem Zustand in die Speise fallen.



   Der Drehschieber 9 wird nach dem Einfüllen des Gutes in den Behälter 1 auf diesen wie ein Deckel aufgesetzt werden, wobei darauf zu achten ist, dass sowohl der Vorsprung 12 als auch   die    Zarge 13 in der beschriebenen Weise in die Einfüllöffnung 5 bzw. die Ringnut 7 einrasten. Zum Nachfüllen der Streudose kann der Drehschieber 9 vom Behälter 1 durch einen Zug in axialer Richtung weggenommen werden, wobei der zentrale Vorsprung 12 aus der Einfüllöffnung 5 und die Zarge 13 aus der Ringnut 7 heraustreten.



   In der Variante gemäss Fig. 5 ist die Neigung der unteren Begrenzungsfläche des Ringwulstes 8 derart gewählt, dass die Spitze des durch diese Begrenzungsfläche gebildeten Kegelmantels ausserhalb des Dosenkörpers und oberhalb der Ebene des Ringwulstes 8 liegt. Die Keilwirkung zwischen Deckelzarge 13 und Ringwulst 8 und damit der Anpressdruck des Deckels 9 auf den Boden 4 werden damit verstärkt.



   In der Variante nach Fig. 6 und 7 sind im oberen Boden 4 des Behälters 1 anstelle der Schlitze 6 drei als ringsektorförmige Fenster 15 ausgebildete Austrittsöffnungen und im Drehschieber 9 anstelle der Fenster 11 drei Gruppen von runden Streulöchern 16 angeordnet.



   Zur Herstellung des erfindungsgemässen Dosenkörpers bedient man sich mit Vorteil eines Herstellungsverfahrens, bei welchem ein in warmplastischem Zustande befindliches blasenförmiges Flächengebilde aus Kunststoff innerhalb einer Hohlform durch Überdruck im Innern des Flächengebildes ausgeweitet wird, bis dieses der Innenfläche der Hohlform satt anliegt, so dass es die durch die Hohlform gegebene Gestalt annimmt, welche es infolge Erstarrens im Kontakt mit der Wandung der Hohlform beibehält.



   Anhand der Fig. 8 bis 11 sei eine beispielsweise   Herstellungsart beschrieben. Die Hohlform besteht aus vier gegeneinander beweglichen Formteilen 17 bis 20, welche sich im geschlossenen Zustand in der Symmetrieebene 21 berühren. Als Ausgangsmaterial dient zweckmässig ein thermoplastischer Kunststoff, der im warmplastischen Zustande in Schlauchform aus der Düsenöffnung 22 einer üblichen Strangpressmaschine austritt. Nachdem der Hohlstrang 23 eine genügende Länge erreicht hat, wird die Hohlform 17-20 geschlossen. Hierbei drücken die schneidenförmigen Ränder 24 und 25 den Hohlstrang 23 zusammen, der an diesen Stellen verschweisst, und trennen die derart gebildete Kunststoffblase 26 vom restlichen Hohlstrang ab. Gleichzeitig wird eine Hohlnadel 27 durch eine Bohrung des Formteiles 17 eingeführt und so weit vorgetrieben, dass ihre Spitze die Hülle der Kunststoffblase 26 durchsticht.

   Durch die Hohlnadel 27 wird dem   rnnern    der immer noch plastischen Kunststoffblase 26 Druckluft zugeführt, so dass sich innerhalb der Kunststoffblase 26 ein Überdruck ausbildet. Infolge des Überdruckes weitet sich die Blase 26 aus, während die in der Hohlform zwischen der Blase 26 und der Formwand eingeschlossene Luft durch die Trennfugen der Hohlform entweicht.



   Die Kunststoffblase 26 wird so weit aufgeblasen, dass sich ihre Hülle vollständig an die Innenwand der Hohlform anlegt, wobei sie durch die Berührung mit der relativ kalten Wandfläche erstarrt. Nachdem die Hülle erstarrt ist, wird die Hohlform geöffnet, und der fertiggeformte Behälter 1 fällt heraus, worauf das Arbeitsspiel von neuem beginnt.



   Um die in der Fig. 2 angedeuteten Schlitze 6 am obern   Behälterboden    4 anbringen zu können, sind in der Innenwandung der Formteile 17 und 18 Vertiefungen 28 ausgespart. Der Behälter 1 weist dann in seiner Rohform an diesen Stellen Aufwölbungen auf, wie sie in Fig. 2 durch die gestrichelten Linien 29 angedeutet sind, und welche die obere Bodenfläche 4 um mindestens die eigene Wandstärke überragen.



   Die geformten und vom Hohlstrang 23 angetrennten Behälter 1 werden hierauf durch eine Schervorrichtung 30 (Fig. 11) in einer einzigen Operation von allem Material, das über die ebene Oberfläche des oberen Bodens 4 vorsteht, nämlich das an den Rand der Einfüllöffnung 5 anschliessende Stückchen des Hohlstranges 23 und die Aufwölbungen 29 des Bodens 4 über den Streuschlitzen 6, befreit. Dadurch werden die Öffnungen 5 und 6 freigelegt, und der Behälter ist fertig.



   Die in Fig. 12 veranschaulichte Herstellungsart des Behälters 1 unterscheidet sich von der mit auf Fig. 8 bis 11 erläuterten dadurch, dass als Ausgangsmaterial für jeden Behälter nicht ein im Entstehen begriffener, also noch im warmplastischen Zustand befindlicher Hohlstrang, sondern eine flache, beispielsweise aus einem Band gestanzte, kreisrunde Membrane 31 aus thermoplastischem Kunststoff, z. B.



  Polyvinylchlorid, verwendet wird.



   Die Membrane 31 wird mittels Infrarot-Bestrahlung auf Erweichungstemperatur erhitzt und mittels eines ringförmigen Gegenhalters 34 gegen den Rand einer je zur Hälfte von den beiden Formteilen 17 und 18 begrenzten Öffnung 32 angedrückt. Sodann wird in der Hohlform 17 bis 20 durch Absaugen der Luft durch hierfür in den Formteilen 19 und 20 vorhandene Kanäle 35 ein Unterdruck gegenüber der Aussenseite der Membran 31 geschaffen, so dass letztere in die Form hineingezogen wird und über die Zwischenstadien   31 a    und 31b zuletzt genau die Gestalt 31c der Innenwandung der Form 17 bis 20 annimmt. Der erstarrte Behälter wird aus der Form ausgestossen und, wie mit Bezug auf Fig. 11 dargelegt, von den vorstehenden Ansatzstutzen und Ausbuchtungen befreit.



   Anstelle eines Vakuums im Innern der Hohlform 17-20 kann auch ein Überdruck auf die Aussenseite der Membran 31 wirken, wobei die Luft durch die in diesem Fall ins Freie mündenden Kanäle 35 oder wie im Beispiel nach Fig. 7 bis 10 durch die Teilungsfugen der Formteile hindurch entweichen kann.



   Der Behälter 1 kann auch auf dem Wege des Injektionsverfahrens hergestellt werden.



   Dieses Verfahren gleicht im wesentlichen dem Glas-Blasverfahren und wird nachstehend an Hand der Fig. 13 erläutert. Eine genau bestimmte Kunststoffmenge 36 wird im   warmpiastischen    Zustand durch eine Einspritzdüse 37 in die vierteilige Hohlform 17 bis 20 eingebracht und dann mittels Druckluft, die durch diese Einspritzdüse 37 in den Kern der Kunststoffmasse 36 geführt wird, von innen her zu einem blasenförmigen Flächengebilde 39 aufgebla  sein.    Während sich die Wandstärke dieses Flächengebildes 39 dauernd vermindert, dehnt es sich aus und legt sich schliesslich an die Wandung der Hohlform 17-20 an. Das Auslstossen des Behälters und das Abscheren der Vorsprünge kann auf dieselbe Art wie mit Bezug auf die Fig. 7 bis 11 beschrieben geschehen.



   Wenn der Behälter 1 der beschriebenen Streudose    auf eine e der beschriebenen Arten hergestellt wird, hat    seine Öffnung 5 eine dreifache Funktion: sie dient als Einfüllöffnung für das Streugut, als Lageröffnung für den als Drehzapfen wirkenden Vorsprung 12 des Drehschiebers und bei der Herstellung des Behälters als Eintrittsöffnung für die Druckluft, mittels welcher die aus dem Rohr 21 oder der Scheibe 24 gebildete Kunstharzblase zum Behälter 1 verformt wird. Beim beschriebenen Herstellungsverfahren wird diese Öffnung 5 wie auch die Streuschlitze 6 ohne Stanzoperation erzeugt, so dass auf der Innenseite des obern Behälterbodens 4 nie ein Werkzeug angesetzt werden muss. Dadurch ist es auch möglich, diesen Boden 4 aus einem Stück mit der Zarge 3 und dem unteren Boden 2 des Behälters und somit in grossen Mengen sehr einfach und billig herzustellen.



   Der obere Boden 4 des Behälters und der auf ihm sitzende Drehschieber 9 brauchen nicht eben zu sein.



  Die vom Ringwulst 8 umschlossene ringförmige Oberfläche   des    Bodens 4, an die sich der Drehschieber 9 anschmiegt, könnte beispielsweise nach einer Kugel  fläche oder nach einer Rotationsellipsoidfläche verlaufen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE l. Einen Behälter mit Austrittsöffnungen und mit einer Einfüllöffnung und einen Drehschieber zum Verschliessen der Austrittsöffnungen aufweisende Streudose für pulverförmiges Gut, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus einem einteiligen, bis auf die Einfüll- und Austrittsöffnungen geschlossenen Hohlkörper besteht, dessen Oberfläche zum Teil von einer die Einfüllöffnung umgebenden Ringfläche gebildet wird, in welcher die Austrittsöffnungen liegen und die aussen von einem auswärts gerichteten Ringwulst begrenzt ist, und dass der Drehschieber einen zentralen rotationssymmetrischen Vorsprung, der durch die Einfüllöffnung ins Innere des Behälters ragt und deren Rand hintergreift, und eine den genannten Ringwulst des Behälters über- und hintergreifende Zarge aufweist.
    II. Verfahren zur Herstellung der Streudose nach Patentanspruch I, bei welchem der Behälter in einer Hohlform aus einem plastisch gemachten Flächengebilde aus Kunststoff mit Hilfe eines Überdruckes geformt wird, indem dieser Überdruck durch einen sich durch eine Wandöffnung der Hohlform hindurch erstreckenden stutzenförmigen Teil des Flächengebildes auf die die Innenseite der Behälterwand zu bilden bestimmte Seite des Flächengebildes zur Wirkung gebracht wird und die Einfüllöffnung des Behälters von der durch das Abtrennen des genannten stutzenförmigen Teils vom Behälter freigelegten Öffnung gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengebilde beim Formen an den Stellen, an denen sich die Austrittsöffnungen des Behälters befinden sollen, um ein seine Dicke überschreitendes Mass nach aussen gewölbt wird,
    und dass hierauf seine ausgewölbten Teile in der Flucht des sie umgebenden Teils der Behälteroberfläche abgeschert werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Streudose nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der genannten Teile der Streudose aus elastischem Material besteht und der genannte Vorsprung (12) des Drehschiebers (9) den Rand der Einfüllöffnung (5) des Behälters (1) mit einer sich gegen den Fuss des Vorsprungs verjüngenden Rotationsfläche und die Zarge (3) des Drehschiebers den genannten Ringwulst (8) des Behälters mit einer sich gegen den Fuss der Zarge erweiternden Rotationsfläche unter Vorspannung berührt, so dass durch diese Vorspannung der Drehschieber sowohl in seinem Zentrum als auch an seinem Rande gegen die genannte Ringfläche des Behälters gezogen wird.
    2. Streudose nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündungen der Austrittsöffnungen (6, 15) in der genannten Ringfläche des Behälters (1) von scharfen Kanten begrenzt sind.
    3. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte stutzenförmige Teil und die genannten ausgewölbten Teile (29) im gleichen Arbeitsgang abgeschert werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) aus einem mit einem Ende in die Hohlform (17-20) hineinragenden Abschnitt eines Hohlstranges (23) aus warmplastischem Kunststoff geformt wird, in welchem der genannte Überdruck nach Abschliessen der Enden dieses Abschnittes zur Wirkung gebracht wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit dem genannten stutzenförmigen Teil aus einer Kunststoffscheibe (31) geformt wird, die an ihrem Rande festgehalten und durch einen auf ihre eine Seite wirkenden Überdruck durch einen Kanal (32) in die Hohlform (17-20) hineingewölbt wird.
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