CH352884A - Schaltbare Wellenkupplung - Google Patents

Schaltbare Wellenkupplung

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CH352884A
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CH
Switzerland
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shaft coupling
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elastic
elastic layer
layer
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Inventor
Wiedmann Ludwig
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D27/02Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings
    • F16D27/04Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings with axially-movable friction surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Schaltbare     Wellenkupplung       Die Erfindung befasst sich mit einer Verbesserung  von schaltbaren Wellenkupplungen.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der     Kraftschluss     der Kupplung über einen elastischen Werkstoff er  folgt. Der elastische Werkstoff kann dabei in Gestalt  einer Schicht an einem der Kupplungsteile angebracht  sein, und der andere Kupplungsteil kann mit Vor  sprüngen, z. B. mit .einer Verzahnung oder einer Rif  felung, versehen sein, die beim     Kupplungsschluss    in  die elastische Schicht teilweise bis     ganz    eingedrückt  ist, derart, dass eine Art     Formschluss    besteht. Des wei  teren ist es auch möglich, dass der die Vorsprünge  bildende Teil des einen Kupplungsteils gleichfalls aus  elastischem Werkstoff besteht.  



  Durch eine Ausführung gemäss der Erfindung  wird es bei einer Kupplung ermöglicht, einen Kraft  schluss zu erzielen, der einem     Formschluss    ähnelt bzw.  gleichkommt. Ausserdem kann erreicht werden, dass  jeweils, ungeachtet der jeweiligen Verdrehungsstel  lungen der Kupplungshälften, ein     schlupffreies    bzw.  nahezu     schlupffreies        Ineinandergreifen    der Kupp  lungshälften erfolgt.  



  Das Anbringen der elastischen Schicht auf einen  Kupplungsteil kann beliebig bewirkt werden, und  zwar zum Beispiel mittels Nieten, Schrauben. oder  auch durch     Aufvulkanisieren    oder auch durch ein  anderes Verfahren. Im Falle der Anwendung bei       Elektromagnetkupplungen    wird, wenn durch die Kon  struktion bedingt, dem elastischen Werkstoff; sofern  er an sich nicht bereits magnetische     Durchdringungs-          fähigkeit    aufweist, Eisenpulver beigemischt, oder es  werden sonst geeignete Einlagen eingefügt. Es emp  fiehlt sich, die Befestigung der elastischen Schicht so  zu bewerkstelligen, dass leichte Auswechslung dersel  ben möglich ist.  



  Die Anwendung der Erfindung kommt sowohl für  einfache als auch für Mehrscheibenkupplungen in Be-         tracht,    wobei zum Beispiel neben Scheiben mit Belag  aus elastischem Werkstoff unelastische Scheiben oder  Scheiben geringer Elastizität eingebaut sind, die eine  geeignet verzahnte oder ähnlich ausgebildete Ober  fläche aufweisen. Die Gestalt und die Anordnung der  den     Kupplungsschluss    bewirkenden Arbeitsflächen  kann beliebig sein. Ausser Arbeitsflächen, die senk  recht zu den Achsen der Wellen liegen, sind auch       kegelförmige    Arbeitsflächen anwendbar.  



  Die Erfindung ist für alle Kupplungsarten geeig  net, gleichgültig, ob mechanisch,     elektromagnetisch     oder mit Hilfe eines flüssigen oder     gasförmigen     Druckmittels betätigt.  



  An Hand der Zeichnung wird nachstehend die  Erfindung an Ausführungsbeispielen dargelegt.  



       Fig.    1 zeigt als erstes Beispiel die Art der Anord  nung einer elastischen Schicht an einem Kupplungs  teil und einer mit dieser Schicht zusammenarbeiten  den Verzahnung oder dergleichen des anderen Kupp  lungsteiles.  



       Fig.    2 zeigt als zweites Beispiel die Verwendung  einer mit elastischen Schichten. versehenen Scheibe  zwischen zwei mit Verzahnungen oder dergleichen  versehenen Kupplungsteilen.  



       Fig.    3 zeigt längsgeschnitten eine erfindungsgemäss  ausgebildete, schaltbare     Elektromagnet-Wellenkupp-          lung.     



       Fig.    4 zeigt ein weiteres Beispiel einer     Elekti#o-          magnet-Wellenkupplung.     



  In     Fig.    1 ist die elastische Schicht     mit    2 bezeich  net, die mit dem einen Kupplungsteil 3 verbunden  ist. Der Schicht 2 steht die mit einer mit 5 bezeich  neten Verzahnung, Riffelung oder dergleichen ver  sehene     Stirnfläche    des anderen     Kupplungsteils    4 ge  genüber.  



  Das Beispiel gemäss     Fig.2    zeigt eine mit zwei  Schichten 6 aus elastischem Werkstoff versehene      Scheibe 7. Diese Scheibe ist zwischen den beiden  Kupplungsteilen 8 und 9 angeordnet, die an ihren  Stirnflächen Verzahnungen oder dergleichen aufwei  sen, die mit 10 und 11 bezeichnet sind.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte schaltbare     Elektro-          magnet-Wellenkupplung    dient zur Verbindung der  beiden Wellen 12 und 13. Die Welle 12 trägt     aufge-          keilt    den Magnetkörper 14 mit der Spule 15. Auf die  Welle 13 ist ein Teil 16     aufgekeilt,    der am Umfang  mit Keilen und Nuten oder einer Verzahnung ver  sehen ist und die Ankerscheibe 17 axial verschiebbar  trägt. Zwischen beiden Kupplungsteilen 14 und 17  ist die elastische Schicht vorgesehen, die hier in zwei  Scheiben 20 und 21 aufgeteilt ist.

   Beide Scheiben sind  am Magnetkörper 14 befestigt und enthalten zur Er  möglichung des     Magnetkraftdurchflusses    beispiels  weise eine Beimischung von Eisenpulver. Die Anker  scheibe 17 weist stirnseitig eine mit 22 bezeichnete  Verzahnung bzw. Riffelung oder dergleichen auf.  



  Der     Kupplungsschluss    vollzieht sich durch Ein  drücken der Verzahnung 22 der Ankerscheibe in die  elastische Auflageschicht 20, 21 des Magnetkörpers  14, so dass Mitnahme erfolgt. Der gegenseitige Ein  griff der Teile kommt der Wirkung einer     Formschluss-          kupplung    gleich, wobei je nach der Wahl des nach  giebigen Werkstoffs hinsichtlich seines     Weichheitsgra-          des    eine geeignete Eingriffstiefe     festlegbar    ist. Es ist  auch denkbar, entsprechend einer etwaigen Abnüt  zung der elastischen Auflageschicht eine     Nachstell-          barkeit    zu ermöglichen.

   Zu diesem Zweck könnte zum  Beispiel die elastische Schicht auf einen besonderen  ringförmigen Körper aufgebracht sein, der für sich  axial einstellbar am Magnetkörper 14 gelagert ist.  Hierbei kann noch eine Federungseinrichtung zwi  schengeschaltet sein, durch die es ermöglicht ist, einen  sanften     Kraftschluss    der Kupplung herbeizuführen.  



  Beim Ausführungsbeispiel der Elektromagnet  kupplung gemäss     Fig.4    sind die zu verbindenden  Wellen mit 25 und 26 bezeichnet. Auf ersterer ist der  Magnetkörper 27     aufgekeilt,    und die Welle 26 trägt       aufgekeilt    den Körper 28, auf dessen genuteter Man  telfläche die Ankerscheibe 29 axial verschiebbar ge  lagert ist. Im Magnetkörper 27 ruht die Spule 30.  Auf der Umfangsfläche des Magnetkörpers. 27 ist ein  vorzugsweise aus     nichtmagnetisierbarem    Baustoff be  stehender Ring 31 angebracht, der die elastische  Schicht 32 trägt. Diese somit ausserhalb des Magnet  kraftflusses befindliche Schicht 32 bedarf keiner Ei  senpulverbeimischung. Ihr gegenüber steht die an der  Ankerscheibe 29 vorhandene Verzahnung 33.

   Die       Innenfläche    der Ankerscheibe steht vom Magnetkör  per 27 um einen gewissen Betrag zurück, der so be  messen ist, dass bei erreichtem     Kupplungsschluss,    wenn  die Verzahnung 33 vollständig in die elastische  Schicht 32 eingedrückt ist, zwischen dem Magnetkör  per und der Ankerscheibe noch ein Luftspalt vor  handen ist. Der die elastische Schicht 32 aufweisende  Ring 31 könnte am Teil 27 unverrückbar festgehalten  sein; im     gezeigten    Fall ist er axial verschiebbar an-    geordnet und     mit    Hilfe geeigneter Mittel einstellbar.

    Beispielsweise sind im Ring 31 auf den Umfang ver  teilt einige Stellschrauben 35 mit verbreitertem Kopf  eingesetzt, die durch Ansätze 36 des Magnetkörpers  27 ragen und mit Hilfe von Muttern 37 begrenzt ver  lagert werden können. Zwischen den Ansätzen 36  und dem Ring 31 ist bei jeder Stellschraube 35 eine  Stützfeder 38 eingefügt, so dass der Ring etwas nach  giebig ist. Der Grad dieser Nachgiebigkeit ist durch  die besondere Wahl der Federstärke bestimmt, und  letztere hat sich nach dem     Kupplungsschliessdruck    zu  richten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltbare Wellenkupplung, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kraftschluss der Kupplung über einen elastischen Werkstoff erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Wellenkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Werkstoff in Ge stalt einer Schicht an einem der Kupplungsteile an gebracht ist und der andere Kupplungsteil mit Vor sprüngen, z. B. Zähnen oder Riffeln, versehen ist, die beim Kupplungsschluss in die elastische Schicht teil weise bis ganz eingedrückt sind, derart, dass eine Art Formschluss besteht. 2.
    Wellenkupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Vorsprünge bildende Teil des einen Kupplungsteils gleichfalls aus elastischem Werkstoff besteht, der weniger elastisch ist. 3. Wellenkupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Werkstoff, z. B. Gummi oder Plastik, eine Beimischung von Eisenpulver oder Einlagen aus magnetischem Metall aufweist, so dass er eine ge wünschte Permeabilität für den Magnetfluss aufweist. 4.
    Wellenkupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, ausgebildet als Elektromagnet kupplung mit ringförmiger Erregerspule, dadurch ge kennzeichnet, dass im Bereich des Magnetkraftdurch- flusses die elastische Schicht und die damit zusam menwirkende Verzahnung angeordnet sind. 5. Wellenkupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, ausgebildet als Elektro- magnetkupplung, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Schicht und die damit zusammenwirkende Verzahnung ausserhalb des Bereichs des Magnetkraft durchflusses angeordnet sind. 6.
    Wellenkupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die elastische Schicht oder für die damit zusam menarbeitende Verzahnung eine Nachstelleinrichtung vorgesehen ist. 7. Wellenkupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachstelleinrichtung für die elastische Schicht oder für die Verzahnung unter dem Einfluss einer den Kupplungsschliessdruck abstützenden Federungsein richtung steht. B.
    Wellenkupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Schicht und/oder der gegenüberstehende, die Vorsprünge aufweisende Teil so angeordnet sind, dass eine leichte Auswechslung dieses Teils und/oder der Schicht möglich ist.
CH352884D 1956-03-28 1957-03-09 Schaltbare Wellenkupplung CH352884A (de)

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CH352884D CH352884A (de) 1956-03-28 1957-03-09 Schaltbare Wellenkupplung

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