CH348299A - Verschlusseinrichtung für eine Öffnung an einem Kessel - Google Patents

Verschlusseinrichtung für eine Öffnung an einem Kessel

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CH348299A
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CH
Switzerland
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opening
wedge
boiler
piece
closure
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Application number
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English (en)
Inventor
Clare London Joseph
Garland John
Original Assignee
Vickers Electrical Co Ltd
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/22Drums; Headers; Accessories therefor
    • F22B37/221Covers for drums, collectors, manholes or the like
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/02Detachable closure members; Means for tightening closures
    • F16J13/10Detachable closure members; Means for tightening closures attached by means of a divided ring
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M7/00Doors

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Description


      Verschlusseinrichtung        für    eine     Öffnung    an einem Kessel    Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Verschluss-          einrichtung    für eine Öffnung an einem Kessel, der  einem hohen Innendruck ausgesetzt ist, und ist beson  ders für Ventilkästen an     Dampfturbinenanlagen    ver  wendbar. Die Erfindung bezweckt, den dichten Ab  schluss an dem Kessel zu verbessern.  



  Um     Abdeckplatten    für Ventilkästen oder derglei  chen zu befestigen, werden nach derzeitiger Praxis       Bolzenschrauben    von einer Grösse verwendet, die über  einen bestimmten Zeitraum eine dichtschliessende  Verbindung sicherstellen. Bei den hohen Drücken und  Temperaturen, die heute für Dampfturbinen und  Dampfanlagen verwendet werden und infolge der in  Zukunft zu erwartenden Wahl noch höherer Drücke  und Temperaturen wird es zunehmend schwieriger,       Abschlussstellen    gegen     Undichtheit    zu sichern, ohne  zu übermässig grossen     Bolzenschrauben    zu greifen.  Das gilt insbesondere für Temperaturen, bei denen  eine Kriechdehnung eintritt.  



  Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine       Verschlusseinrichtung    zu schaffen, bei der     Befesti-          gungsbolzenschrauben    verhältnismässig kleinen Durch  messers benutzt werden können, ohne dass die Wirk  samkeit der     Abschlussstellen    beeinträchtigt wird.  



  Die     Verschlusseinrichtung    nach dieser Erfindung  umfasst ein inneres und ein äusseres     Verschlussstück,     die bei der Öffnung an dem Kessel so montiert sind,  dass sie einen kammerartigen Zwischenraum zwischen  sich bilden, und ist dadurch gekennzeichnet, dass das  innere     Verschlussstück    innerhalb der Öffnung ange  ordnet ist und der Wand der Öffnung dicht anliegt,  wobei eine umlaufende Nut in der Wand vorgesehen  und ein ringförmiger Keil in dieser Nut angeordnet  ist, um das innere     Verschlussstück    innerhalb der     öff-          nung    zu halten,

   dass das äussere     Verschlussstück    ab  nehmbar an dem Kessel in solcher Stellung fest-    gemacht ist, dass es die Öffnung überdeckt, und dass  im Betrieb der kammerartige Zwischenraum zwischen  den     Verschlussstücken    mit einer Quelle für einen  Druck verbunden ist, der niedriger ist als der im Kes  sel enthaltene Druck.  



  Das äussere     Verschlussstück    kann zum     Überdek-          ken    der Öffnung durch     Bolzenschrauben    in üblicher  Weise in entsprechender Stellung gehalten sein.  



  Bei der Einrichtung nach dieser Erfindung ist der  Keil nur     Abscherkräften    unterworfen, -und das innere       Verschlussstück    unterliegt dem Druck der Differenz  des Druckes im Innern des Kessels und in dem kam  merartigen Zwischenraum. Das äussere     Verschluss-          stück    ist dem niedrigeren Druck des kammerartigen  Zwischenraumes unterworfen, der an eine verfügbare  Quelle mit passendem Druck angeschlossen ist, um so  einen geeigneten Kompromiss zwischen Grösse der       Verschlussstücke,        Abscherkeil    und     Bolzenschrauben     zu finden.  



  In der beigefügten Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.  Es zeigen:         Fig.    1 einen Schnitt durch eine     Verschlusseinrich-          tung    für eine Öffnung im Ventilkasten einer Dampf  turbine und       Fig.2    einen Schnitt nach der Linie     X-X    in       Fig.    1, in Richtung des Pfeiles gesehen.  



  In der Zeichnung bedeutet A die Wand des Kes  sels, die die zu verschliessende Öffnung umgibt. Je  nach Konstruktion des Kessels kann diese Wand  kreisförmig oder rechteckig verlaufen.  



  Die     Verschlusseinrichtung    umfasst ein inneres     Ver-          schlussstück    3 und ein äusseres     Verschlussstück    3a, die  an einen Kessel angebaut sind und eine Kammer 2  zwischen sich einschliessen. Die     Kammer    des Kessels      ist mit 1 bezeichnet. Das     Verschlussstück    3 wird durch  einen ringförmigen Keil 4 in der Öffnung gehalten,  und das     Verschlussstück    3a ist durch eine Reihe     Bol-          zenschrauben    10 in üblicher Weise befestigt.  



       Während    des Betriebes steht     die    innere Kammer 1  unter vollem Dampfdruck und voller Dampftempera  tur, während die äussere Kammer 2 durch geeignete  (nicht gezeigte) Mittel mit einem Teil der Turbinen  anlage verbunden ist, der sich auf geringerem Druck  befindet, z. B. an das Absaugende einer Hochdruck  turbine angeschlossen ist.

   Das innere     Verschlussstück     3, das mit Gleitsitz in der Kesselwand A sitzt, kann  durch Verwenden eines     Klemmringes    5 und von     Bol-          zenschrauben    9 zunächst in abdichtenden Kontakt  mit dem ringförmigen Keil 4 gebracht werden; doch  ist das nicht wesentlich, da unter Betriebsbedingungen  die Druckdifferenz zwischen den beiden Seiten des       Verschlussstückes    3 sicherstellt, dass das     Verschluss-          stück    3 in abdichtenden Kontakt mit dem Keil 4 ge  bracht wird. Zum Zwecke des Einbaues muss der  Keil aus drei oder mehr Abschnitten bestehen.

   Bei  der in     Fig.    2 gezeigten Ausführungsform besteht der  Keil aus drei Abschnitten, von denen zwei von glei  cher Länge sind, während der dritte Abschnitt kür  zer ist und sich nur über einen Viertel des Umfanges  der Öffnung erstreckt. Die Stossfugen 6 zwischen den  Abschnitten liegen in drei parallelen Ebenen, wobei  die Ebene zwischen den aneinander anliegenden  Enden der beiden längeren Abschnitte durch die  Achse der Öffnung geht. Diese Stossfugen und die  Stossfugen 7 und 8 an den     Abdichtflächen    des Keils  sind die einzigen Stellen möglicher     Undichtheit    und  sind so ausgebildet, dass die     Undichtheit    ein Mini  mum beträgt.

   Das äussere     Verschlussstück    3a und die       Bolzenschrauben    müssen so entworfen und ausgebil  det sein, dass sie den Druck in der äusseren Kammer 2  wirkungsvoll abdichten.  



  Bei der beschriebenen     Ausführungsform    sind also  die     Verschlussstücke    demontierbar, damit das Ventil  in regelmässigen Abständen besichtigt werden kann.  Im Betrieb müssen die     Verschlussstücke    gegen das  Austreten von Dampf wirkungsvoll abdichten. Ein  laufendes Besichtigen und Anziehen der     Bolzenschrau-          ben    ist nicht nötig, während das bei den bisher ver  wendeten Einrichtungen manchmal wegen Kriech  erscheinung erforderlich war.  



  Es kann die Wand A des Kessels, besonders  wenn sie geschmiedet ist, rechteckig statt kreisförmig  ausgeführt sein. Die Wand A kann auch eine Mehrzahl  von Öffnungen besitzen, die in den gleichen Kessel  führen, und jede Öffnung kann     mit    einem eigenen         Verschlussstück    3 versehen, und es können dann alle  Öffnungen gemeinsam von einem einzigen äusseren       Verschlussstück    3a überdeckt sein. Der Keil kann  rechteckig oder von anderem brauchbarem Quer  schnitt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verschlusseinrichtung für eine Öffnung an einem Kessel, der einem hohen Innendruck ausgesetzt ist, wobei die Einrichtung ein.inneres und ein äusseres Verschlussstück umfasst, die bei der Öffnung an dem Kessel so montiert sind, dass sie einen kammerartigen Zwischenraum zwischen sich bilden, dadurch gekenn zeichnet, dass das innere Verschlussstück innerhalb der Öffnung angeordnet ist und der Wand der Öffnung dicht anliegt, wobei eine umlaufende Nut in der Wand vorgesehen und ein ringförmiger Keil in dieser Nut angeordnet ist, um das innere Verschlussstück innerhalb der Öffnung zu halten,
    dass das äussere Verschlussstück abnehmbar an dem Kessel in solcher Stellung festgemacht ist, dass es die Öffnung über deckt, und dass im Betrieb der kammerartige Zwi schenraum zwischen den Verschlussstücken mit einer Quelle für einen Druck verbunden ist, der niedriger ist als der im Kessel enthaltene Druck. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der ringförmige Keil und das innere Verschlussstück mittels eines Klemmringes zum Anliegen gegeneinander gebracht sind, der mit einem am Umfang verlaufenden Flansch versehen ist, der mittels Bolzenschrauben am Aussenteil des Verschluss- stückes so angeschraubt ist, dass der Keil zwischen Verschlussstück und Ring eingeklemmt ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil aus mindestens drei Abschnitten rechteckigen Querschnittes besteht, die an ihren Enden gegeneinander anliegen und einen vollen Ring bilden, der in die Nut in der Wand der Öffnung passt. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass vom Keil zwei Abschnitte von gleicher Länge sind und der dritte kürzer ist und sich wenigstens annähernd über einen Viertel des Umfanges erstreckt. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossfugen zwischen den Ab schnitten des Keiles in drei parallelen Ebenen liegen und die Ebene zwischen den aneinanderliegenden Enden der beiden längeren Abschnitte durch die Achse der Öffnung geht.
CH348299D 1956-02-03 1957-02-01 Verschlusseinrichtung für eine Öffnung an einem Kessel CH348299A (de)

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CH348299A true CH348299A (de) 1960-08-15

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CH348299D CH348299A (de) 1956-02-03 1957-02-01 Verschlusseinrichtung für eine Öffnung an einem Kessel

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