CH347451A - Schuh und Verfahren sowie Vorrichtung zu seiner Herstellung - Google Patents

Schuh und Verfahren sowie Vorrichtung zu seiner Herstellung

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CH347451A
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CH
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sole
shoe
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English (en)
Inventor
Hansjosten Nikolaus
Original Assignee
Romika Kg
Lemm & Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
    • A43B13/32Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels by adhesives

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Schuh     und    Verfahren sowie     Vorrichtung    zu seiner Herstellung    Es ist bekannt, Schuhe mit Gummisohle in einer  Form herzustellen, wobei der Schaft und die Deck  sohle einerseits mit dem übrigen Sohlenteil, anderseits  durch Vulkanisieren verbunden werden. Die hierzu  meist verwendete Form weist eine Bodenplatte mit  der vorbestimmten Gestalt der Sohlen- nebst Absatz  unterseite angepasster Oberseite und einen auf dieser  angeordneten, eine entsprechend gestaltete Unterseite  besitzenden Rahmen auf. Dieser Rahmen hat an  seiner Innenfläche die Gestalt des Sohlen- und Ab  satzrandes. Bei der Herstellung wird der auf die Bo  denplatte aufgesetzte Rahmen mit der für Sohle und  Absatz bestimmten Kautschukmischung gefüllt.

   Als  dann wird der Rahmen oben durch den aufgesetzten  Leisten, auf den der Schaft mit der Decksohle auf  gezogen ist, abgeschlossen, worauf die     Vulkanisation     in der Form erfolgt.  



  Mit Formen dieser Art können daher nur Schuhe  mit     anvulkanisiertem    Sohle und Absatz enthaltenden  Schuhboden hergestellt werden. Praktisch ist damit  die sogenannte Gelenksprengung oder Absatzhöhe auf  15 bis 35 mm begrenzt.  



  Die Gelenke bei derartigen bekannten Schuhen  sind wegen der verhältnismässig niedrigen Sprengung  unschön und wirken plump. Die Absatzform muss sehr  breit gewählt werden, was dem Aussehen des Schuhes  ebenfalls abträglich ist, sich jedoch deshalb nicht  vermeiden lässt, weil eine breite Auftrittsfläche ge  schaffen     werden    muss, um die Abnutzung an der Ab  satzlauffläche in erträglichen Grenzen zu halten.  Ausserdem muss zwecks Gewichtsersparnis eine Innen  füllung aus Holz oder     ähnlichem    leichtem Werkstoff  in den Absätzen vorgesehen werden, wobei noch eine  genügende     Gummiwandstärke    verbleiben muss, so dass  sich auch aus diesem Grunde breite und plumpe Ab  sätze ergeben.

      Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nach  teile zu beheben und betrifft einen Schuh mit gummi  oller kunststoffhaltiger, in einer Form hergestellter  Sohle sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zu  dessen Herstellung. Der Schuh, dessen Schaft und  Decksohle mit dem übrigen     Sohlenteil    durch Vulkani  sieren, Schweissen oder     Kleben    verbunden sind, ist  gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass  die Gesamtdicke der Sohle hinter dem Laufteil nach  hinten abnimmt.

   Das unter Verwendung einer eine  Bodenplatte und einen auf diese aufgesetzten Rah  men aufweisenden Form durchgeführte Verfahren  zur Herstellung dieses Schuhes ist dadurch gekenn  zeichnet, dass ein Rahmen verwendet wird, dessen  Dicke hinter der dem     Sohlenlaufteil    zugeordneten  Partie nach hinten     abnimmt,    und dass der Absatz       gesondert    hergestellt und nachträglich angebracht  wird.

   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Ausfüh  rung dieses Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine  Bodenplatte mit der vorbestimmten Gestalt     der    Soh  lenunterseite angepasster Oberseite und einen auf die  ser angeordneten, eine entsprechend     gestaltete    Unter  seite besitzenden Rahmen, dessen Dicke     hinter    der  dem     Sohlenlaufteil    zugeordneten Partie nach hinten  abnimmt. Da der Absatz gesondert hergestellt wird,  ist er nun nicht an das Sohlenmaterial gebunden,  sondern kann aus anderem, vorzugsweise leichterem  und härterem Material bestehen. Er kann z. B. aus  einem Holzabsatz bestehen, der mit     irgendwelchen          Stoffen,    z. B.

   Textil- oder Kunststoffen, Leder oder  dergleichen, überzogen ist, und der einen die Lauf  fläche bildenden Absatzfleck aufweist. Die Befesti  gung des Absatzes kann mittels     Nägeln,        Schirauben     oder dergleichen erfolgen. Es ist jedoch bei entspre  chender Wahl des Absatzmaterials auch möglich,  den Absatz in der Form durch Vulkanisieren, Schwei  ssen oder Kleben mit der Sohle oder/und dem Schaft      in analoger Weise zu verbinden, wie die Decksohle  und der Schaft auf dem Leisten mit dem übrigen  Sohlenteil verbunden wurde.  



  Der erfindungsgemässe Schuh ist dem bekannten,  in einer Form hergestellten Schuhwerk hinsichtlich  Gestalt, modischem Aussehen und Gewicht noch  insofern überlegen, als er nicht auf Hausschuhe oder       Sportschuhe    mit niedrigem und breitem Absatz be  schränkt ist, sondern auch für elegantes Strassen  schuhwerk in Betracht kommt, insbesondere für leich  tes Lederschuhwerk.  



  Die     Erfindung    ist nachfolgend beispielsweise an  hand der Zeichnung erläutert.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Form  mit in dieser befindlichem Schuh.  



       Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach der Linie     II-II     in     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt eine Draufsicht auf den     hinteren    Teil  der Form in Richtung des Pfeiles     III    in     Fig.    1.  Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung  besteht aus einer Form, die eine Bodenplatte 5 und  einen auf dieser angeordneten Rahmen 14 aufweist.  Die Oberseite 6 der Bodenplatte 5 entspricht der vor  bestimmten Gestalt der Sohlenunterseite des herzu  stellenden Schuhes 7, der eine     verhältnismässig    grosse  Gelenksprengung aufweist.

   Die Bodenplatte 5 ist zur  Ersparnis von Werkstoff so ausgebildet, dass     ihre     Absatzpartie 8 ungefähr waagrecht verläuft, wogegen  die Gelenkpartie 9 und die eigentliche Laufpartie 10  in einem spitzen Winkel geneigt zur Waagrechten  verlaufen.  



  Die Sohle des Schuhes 7 besteht aus dar bereits  vorher in üblicher Weise am Schaft befestigten Deck  sohle 1 und dem in der Form zu bildenden bzw. zu  befestigenden übrigen Sohlenteil, bestehend aus einer  Laufsohle 11 und einer Zwischensohle 13 aus     gummi-          haltigem    Material.  



  Zur Herstellung des Schuhes wird die Laufsohle  11 auf die Bodenplatte 5 aufgelegt. Sie steht, abge  sehen vom Absatzteil 19, auf ihrem ganzen Umfang  über den Rand der Zwischensohle 13 vor, wie dies  in     Fig.    1 veranschaulicht ist. Der vorstehende Teil  der Laufsohle 11 wird durch den Rahmen 14 abge  deckt, der eine entsprechend gestaltete Unterseite  aufweist, um einen dichten     Abschluss    mit der Lauf  sohle 11 und der Bodenplatte 5 zu erzielen. Die  Dicke 16' nimmt sowohl beim Rahmen als     auch    bei  der Zwischensohle 13 hinter der Laufpartie 10, d. h.  also im Gelenk 9 und in     dere        Absatzpartie    8, ab, so  dass diese Sohlenpartien in der Dicke keilförmig nach  hinten zu auslaufen.

   Der Absatz 17 selbst ist in     Fig.    1  mit gestrichelten Linien nur angedeutet, da er erst  nach dem     Vulkanisiervorgang    am Schuh angebracht  wird.  



  Wie aus     Fig.    2 hervorgeht, weist die Bodenplatte  5 einen ihre Absatzpartie 8 seitlich und nach hinten  abgrenzenden, nach oben vorspringenden Wulst 18  auf. Innerhalb des Wulstes 18 ,ist gemäss     Fig.    3 die  Laufsohle 11 durch entsprechendes Ausschneiden  schmäler gehalten als im übrigen Teil und, wie aus         Fig.    3 hervorgeht, auch schmäler und kürzer als die  Absatzpartie 8 der Bodenplatte 5, so dass zwischen  dem Absatzteil 19 der Laufsohle 11 und dem Wulst  18 ein sichelförmiger Zwischenraum entsteht. Der  Rahmen 14 ist, wie aus     Fig.    1 und insbesondere  aus     Fig.    2 hervorgeht, in zwei Teile, nämlich einen  vorderen Rahmenteil 14' und einen hinteren Rah  menteil 14", unterteilt.

   Der vordere Rahmenteil 14'  überdeckt den vorstehenden Teil der Laufsohle 11,  der in diesem Teil der     Form    als Dichtung zwischen  Bodenplatte 5 und Rahmen 14 dient, während im  hinteren Teil die Dichtung zwischen dem Rahmen  teil 14" und dem Wulst 18 durch einen     Passsitz    der       aneinanderstossenden    Teile erzielt wird.  



  Nach Auflegen der Laufsohle 11 und des Rah  mens 14 auf die Bodenplatte     bzw.    den Rand der  Laufsohle wird in den vom Rahmen 14 umschlosse  nen Raum zusammen mit der zur     Bildung    der Zwi  schensohle 13 vorbestimmten kautschukhaltigen  Masse eine durch eine Stahlfeder verstärkte Gelenk  einlage 15 aus Pappe eingebracht, deren Form der  Sprengung des Schuhes 7 entspricht und die im Ab  satzteil mit     Durchbrechungen    versehen ist. Alsdann  wird durch Aufsetzen des auf dem Leisten sitzenden  Schuhoberteils mit am Schaft befestigter Decksohle 1  die Form nach oben abgeschlossen, worauf in übli  cher Weise durch Vulkanisieren die Zwischensohle 13  gebildet und mit den angrenzenden Schuhteilen ver  bunden wird.

   Nach Herausnehmen aus der Form  erfolgt die     Anbringung    des Absatzes 17, z. B. mittels  Nägeln oder Schrauben.  



  Die Einlage 15 erstreckt sich vom Laufteil bis in  den Absatzteil der Zwischensohle und kann zugleich  zur Befestigung des Absatzes herangezogen werden.  Infolge der     Durchbrechungen,    wie z. B. Lochungen,  der Einlage 15, kann der     Zwischensohlenwerkstoff     die Einlage an diesen Stellen durchsetzen, so dass  eine gute Verbindung     zwischen    Einlage und Sohle  gewährleistet ist. Diese kann weiterhin gefördert wer  den, indem man die     Gelenkeinlage    ganz oder zum  Teil in die Sohle bzw. in den Teil der Sohle ein  bettet, der durch     Vulkanisation    bzw. im Falle thermo  plastischer Kunststoffe als Sohlenmaterial wärmever  formbar ist.  



  Der fertige Schuh hat den Charakter von Leder  schuhen, ist indessen wesentlich leichter als diese und  weist vor allem eine vollkommen biegsame, weiche       Gummilaufsohle    auf, einschliesslich der Zwischen  sohle und einem festen Sohlenrand. Ausserdem wird  das Gehen in einem solchen Schuh     wesentlich    ange  nehmer, da bei einem Schuh mit hohem Absatz der  gesamte Druck des Fusses zum Fussballen gelenkt  wird, unter dem sich eine weiche Innenpolsterung aus  einer besonderen     Polsterzwischensohle    aus Schwamm  gummi oder dergleichen befinden kann, im Gegen  satz zur harten Sohle beim bekannten Lederstrassen  schuhwerk.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Schuh mit gummi- oder kunststoffhaltiger, in einer Form hergestellter Sohle, 'dessen Schaft und Decksohle einerseits mit dem übrigen Sohlenteil, an derseits durch Vulkanisieren, Schweissen oder Kle ben verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtdicke der Sohle hinter dem Laufteil nach hinten abnimmt. 1I. Verfahren zur Herstellung eines Schuhes nach Patentanspruch I, unter Verwendung einer Form, die einen auf einer Bodenplatte aufgesetzten Rahmen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rahmen verwendet wird, dessen Dicke hinter der dem Sohlen- laufteil zugeordneten Partie nach hinten abnimmt, und dass der Absatz gesondert hergestellt und nach träglich angebracht wird.
    III. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch eine Bodenplatte (5) mit der vorbestimmten Gestalt der Sohlenunterseite angepasster Oberseite und einen auf dieser angeordneten, eine entsprechend gestaltete Un terseite besitzenden Rahmen (14), dessen Dicke hin ter der dem Sohlenlaufteil zugeordneten Partie nach hinten abnimmt. UNTERANSPRüCHE 1. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der aus anderem, z. B. leichterem und härterem Material als die Sohle bestehende Absatz (17) mit der Sohle durch Klebstoff, Nägel oder Schrauben verbunden ist. 2.
    Schuh nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sohle hinter dem Laufteil mit einer sich bis in den Absatzteil erstreckenden Gelenk- einlage, z. B. einer federnden Gelenkeinlage, versehen ist. 3. Schuh nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die federnde Gelenkeinlage aus einem Pappgelenk mit Stahlfeder besteht. 4. Schuh nach den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Gelenkeinlage zugleich zur Befestigung des Absatzes dient. 5. Schuh nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gelenkeinlage mit Durchbrechun- gen versehen, z. B. gelocht, ist. 6.
    Schuh nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gelenkeinlage mindestens teilweise in die Sohle eingebettet ist. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1I unter Ver wendung einer Zwischensohle zwischen der Deck sohle und der Laufsohle, dadurch gekennzeichnet, dass man die Laufsohle, abgesehen von deren Absatz teil, auf ihrem ganzen Umfang über den Rand der Zwischensohle vorstehen lässt und den vorstehenden Teil der auf der Bodenplatte aufliegenden Laufsohle durch den Rahmen der Form abdeckt. B. Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (5) einen ihre Absatzpartie seitlich und hinten abgrenzenden, nach oben vorspringenden Wulst (18) aufweist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (5) in ihrer Ab satzpartie (8) eine mindestens angenähert waagrechte Oberseite aufweist.
CH347451D 1955-07-05 1956-06-27 Schuh und Verfahren sowie Vorrichtung zu seiner Herstellung CH347451A (de)

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