CH346313A - Kohlenstaubbrenner - Google Patents

Kohlenstaubbrenner

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CH346313A
CH346313A CH346313DA CH346313A CH 346313 A CH346313 A CH 346313A CH 346313D A CH346313D A CH 346313DA CH 346313 A CH346313 A CH 346313A
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CH
Switzerland
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nozzles
secondary air
fuel
air
pulverized coal
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Application number
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English (en)
Inventor
Hillekum Heinz
Original Assignee
Walther & Cie Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D1/00Burners for combustion of pulverulent fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


      Kohlenstaubbrenner       Um bei Brennern für gasreiche Staubkohle eine  gute Zündung und Verbrennung zu gewährleisten,  muss eine intensive Mischung von Brennstoff und Luft  erfolgen, damit den gasförmig gewordenen Substanzen  des Brennstoffes sofort nach dem Verlassen des  Brenners der erforderliche Sauerstoff zur Verfügung  steht.  



  Es wurde bereits unter anderem versucht, den  eingeblasenen staubförmigen Brennstoff mit der  Zweitluft durch     Verwirbelung    innig zu mischen oder  dem Brennstaub und der Zweitluft im Brenner gegen  läufige Drehbewegungen zu erteilen.  



  Bei langen, schmalen Brennern, bei denen die       Verwirbelung    Schwierigkeiten bietet, wurden bisher  die Brennstaub- und     Zweitluftdüsen    nebeneinander  angeordnet und die     Verwirbelung    durch seitliches  Abbiegen der     Brennstaubdüsen    bzw. durch Staffelung  der Brennstaub- und Luftdüsen zu erreichen ver  sucht.  



  Da in den Feuerraum hineinragende Düsen jedoch  keine ausreichende Lebensdauer und die Umlenkung  von     Brennstaubdüsen    einen erhöhten Kraftbedarf und  Verschleiss zur Folge haben, so befriedigten die bis  herigen Konstruktionen namentlich bei Brennern von  grosser Leistung nicht.  



  Die aufgezeigten Nachteile werden erfindungs  gemäss dadurch behoben, dass beim vorliegenden       Kohlenstaubbrenner    mit wenigstens annähernd recht  eckigem Querschnitt und mit an den Seiten des Brenn  stoffmündungsteils angeordneten     Zweitluftzuführungs-          elementen    diese Elemente als Düsen mit vorzugsweise  rechteckigem Querschnitt ausgebildet sind, deren  Achsen schräg nach vorn auf den Brennstoffstrahl  zulaufen. Dadurch kann ohne eine ins Gewicht fallende  Umlenkung eines der Medien eine innige Mischung  von Brennstaub und Luft erreicht und der Aufbau  des Brenners erheblich vereinfacht werden. Ferner    kann eine Vorrichtung zur Regelung der Zweitluft  menge vorgesehen sein, um die Flammenlänge in  erwünschter Weise verändern zu können.

   Des weiteren  können ausserhalb der     Zweitluftdüsen        liegende    Zu  satzluftkanäle vorgesehen sein, durch welche die für  die Restverbrennung erforderliche Luft in regelbarer  Menge zugeführt und ein vorzeitiges     Zerflattern    des  Feuerstrahles verhindert werden kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  erfindungsgemässen Konstruktion in Ansicht von vorn       (Fig.    1) und im Schnitt     (Fig.    2) durch die Brenner  achse dargestellt.  



  In     Fig.    1 sind mit 3 die Austrittsöffnung für den  von hinten kommenden Brennstoffstrahl, mit 4 die  beiderseits dieser Öffnung angeordneten Düsen für  die Zweitluft und mit 5 die im Querschnitt     schlitzför-          migen    Kanäle für die Zusatzluft bezeichnet.  



  Wie     Fig.    2 zeigt, sind der Zweitluft- und der  Zusatzluftstrom z. B. durch     Klappen    6 getrennt  regelbar. Um den in den Feuerraum eingeleiteten  Brennstoffstrahl zunächst etwas zusammenzuhalten,  sind die äusseren Kanten der Austrittsöffnungen der       Zweitluftdüsen    4, welche Kanten mit der Innenfläche  der Rohrauskleidung 7 abschneiden, vor die Ebene  der     Brennermündung    3 vorgezogen, so dass die Achsen  dieser Düsen schräg nach vorn auf den Brennstoff  strahl zulaufen, und es kann vorteilhaft zwischen den  Aussenwänden der     Zweitluftdüsen    4 und der benach  barten Wand des     Zusatzluftkanals    5 ein Rohr 8 der  Kesselauskleidung hindurchgeführt werden,

   um die  Kühlung des Brenners zu verbessern, der rechteckige  Querschnittform aufweist.  



  Die     Erfindung    ist nicht auf das dargestellte Aus  führungsbeispiel beschränkt; es können vielmehr die       Zweitluftdüsen    4 die Brenneröffnung 3 auch an allen  vier Seiten umgeben. Gleiches gilt für die Zusatz  luftkanäle 5. Auch können die Austrittsöffnungen der           Zweitluftdüsen    4     trapez-    oder     dreieckförmig    aus  gebildet sein, um tote Ecken auszuschliessen. Der  Brenner gemäss der Erfindung kann als Frontal-,     Eck-          oder    Deckenbrenner verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kohlenstaubbrenner mit wenigstens annähernd rechteckförmigem Querschnitt und an den Seiten des Brennstoffmündungsteils angeordneten Zweitluftzu- führungselementen, insbesondere für gasreiche Kohle, dadurch gekennzeichnet, dass diese Elemente für die Zweitluftzuführung als Düsen ausgebildet sind, deren Achsen schräg nach vorn auf den Brennstoffstrahl zulaufen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kohlenstaubbrenner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die äusseren Kanten der Austrittsöffnungen der Zweitluftdüsen vor der Ebene der Brennstoffmündung liegen, während die Innen kanten wenigstens annähernd mit dieser Ebene ab schneiden. 2. Kohlenstaubbrenner nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch im Querschnitt schlitzförmige, der Einleitung von Zusatzluft dienende, in den Feuer raum mündende Kanäle, die beiderseits neben der Zweitluftzuführung angeordnet sind, und dass wenig stens ein Rohr der Feuerraumauskleidung zwischen den Düsen und den vorderen Enden dieser Kanäle hindurchgeführt ist.
    3. Kohlenstaubbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zweitluft und die Zusatzluft getrennt regelbar sind.
CH346313D 1955-11-05 1956-10-29 Kohlenstaubbrenner CH346313A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE346313X 1955-11-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH346313A true CH346313A (de) 1960-05-15

Family

ID=6255149

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CH346313D CH346313A (de) 1955-11-05 1956-10-29 Kohlenstaubbrenner

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2908448A1 (de) * 1979-03-05 1980-09-18 Steinmueller Gmbh L & C Brenner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2908448A1 (de) * 1979-03-05 1980-09-18 Steinmueller Gmbh L & C Brenner

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