CH346313A - Kohlenstaubbrenner - Google Patents
KohlenstaubbrennerInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D1/00—Burners for combustion of pulverulent fuel
Landscapes
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Description
Kohlenstaubbrenner Um bei Brennern für gasreiche Staubkohle eine gute Zündung und Verbrennung zu gewährleisten, muss eine intensive Mischung von Brennstoff und Luft erfolgen, damit den gasförmig gewordenen Substanzen des Brennstoffes sofort nach dem Verlassen des Brenners der erforderliche Sauerstoff zur Verfügung steht.
Es wurde bereits unter anderem versucht, den eingeblasenen staubförmigen Brennstoff mit der Zweitluft durch Verwirbelung innig zu mischen oder dem Brennstaub und der Zweitluft im Brenner gegen läufige Drehbewegungen zu erteilen.
Bei langen, schmalen Brennern, bei denen die Verwirbelung Schwierigkeiten bietet, wurden bisher die Brennstaub- und Zweitluftdüsen nebeneinander angeordnet und die Verwirbelung durch seitliches Abbiegen der Brennstaubdüsen bzw. durch Staffelung der Brennstaub- und Luftdüsen zu erreichen ver sucht.
Da in den Feuerraum hineinragende Düsen jedoch keine ausreichende Lebensdauer und die Umlenkung von Brennstaubdüsen einen erhöhten Kraftbedarf und Verschleiss zur Folge haben, so befriedigten die bis herigen Konstruktionen namentlich bei Brennern von grosser Leistung nicht.
Die aufgezeigten Nachteile werden erfindungs gemäss dadurch behoben, dass beim vorliegenden Kohlenstaubbrenner mit wenigstens annähernd recht eckigem Querschnitt und mit an den Seiten des Brenn stoffmündungsteils angeordneten Zweitluftzuführungs- elementen diese Elemente als Düsen mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt ausgebildet sind, deren Achsen schräg nach vorn auf den Brennstoffstrahl zulaufen. Dadurch kann ohne eine ins Gewicht fallende Umlenkung eines der Medien eine innige Mischung von Brennstaub und Luft erreicht und der Aufbau des Brenners erheblich vereinfacht werden. Ferner kann eine Vorrichtung zur Regelung der Zweitluft menge vorgesehen sein, um die Flammenlänge in erwünschter Weise verändern zu können.
Des weiteren können ausserhalb der Zweitluftdüsen liegende Zu satzluftkanäle vorgesehen sein, durch welche die für die Restverbrennung erforderliche Luft in regelbarer Menge zugeführt und ein vorzeitiges Zerflattern des Feuerstrahles verhindert werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Konstruktion in Ansicht von vorn (Fig. 1) und im Schnitt (Fig. 2) durch die Brenner achse dargestellt.
In Fig. 1 sind mit 3 die Austrittsöffnung für den von hinten kommenden Brennstoffstrahl, mit 4 die beiderseits dieser Öffnung angeordneten Düsen für die Zweitluft und mit 5 die im Querschnitt schlitzför- migen Kanäle für die Zusatzluft bezeichnet.
Wie Fig. 2 zeigt, sind der Zweitluft- und der Zusatzluftstrom z. B. durch Klappen 6 getrennt regelbar. Um den in den Feuerraum eingeleiteten Brennstoffstrahl zunächst etwas zusammenzuhalten, sind die äusseren Kanten der Austrittsöffnungen der Zweitluftdüsen 4, welche Kanten mit der Innenfläche der Rohrauskleidung 7 abschneiden, vor die Ebene der Brennermündung 3 vorgezogen, so dass die Achsen dieser Düsen schräg nach vorn auf den Brennstoff strahl zulaufen, und es kann vorteilhaft zwischen den Aussenwänden der Zweitluftdüsen 4 und der benach barten Wand des Zusatzluftkanals 5 ein Rohr 8 der Kesselauskleidung hindurchgeführt werden,
um die Kühlung des Brenners zu verbessern, der rechteckige Querschnittform aufweist.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Aus führungsbeispiel beschränkt; es können vielmehr die Zweitluftdüsen 4 die Brenneröffnung 3 auch an allen vier Seiten umgeben. Gleiches gilt für die Zusatz luftkanäle 5. Auch können die Austrittsöffnungen der Zweitluftdüsen 4 trapez- oder dreieckförmig aus gebildet sein, um tote Ecken auszuschliessen. Der Brenner gemäss der Erfindung kann als Frontal-, Eck- oder Deckenbrenner verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kohlenstaubbrenner mit wenigstens annähernd rechteckförmigem Querschnitt und an den Seiten des Brennstoffmündungsteils angeordneten Zweitluftzu- führungselementen, insbesondere für gasreiche Kohle, dadurch gekennzeichnet, dass diese Elemente für die Zweitluftzuführung als Düsen ausgebildet sind, deren Achsen schräg nach vorn auf den Brennstoffstrahl zulaufen. UNTERANSPRÜCHE 1.Kohlenstaubbrenner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die äusseren Kanten der Austrittsöffnungen der Zweitluftdüsen vor der Ebene der Brennstoffmündung liegen, während die Innen kanten wenigstens annähernd mit dieser Ebene ab schneiden. 2. Kohlenstaubbrenner nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch im Querschnitt schlitzförmige, der Einleitung von Zusatzluft dienende, in den Feuer raum mündende Kanäle, die beiderseits neben der Zweitluftzuführung angeordnet sind, und dass wenig stens ein Rohr der Feuerraumauskleidung zwischen den Düsen und den vorderen Enden dieser Kanäle hindurchgeführt ist.3. Kohlenstaubbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zweitluft und die Zusatzluft getrennt regelbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE346313X | 1955-11-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH346313A true CH346313A (de) | 1960-05-15 |
Family
ID=6255149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH346313D CH346313A (de) | 1955-11-05 | 1956-10-29 | Kohlenstaubbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH346313A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2908448A1 (de) * | 1979-03-05 | 1980-09-18 | Steinmueller Gmbh L & C | Brenner |
-
1956
- 1956-10-29 CH CH346313D patent/CH346313A/de unknown
Cited By (1)
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