CH345367A - Telephonteilnehmerstation mit Mitteln zur Erzeugung und Aussendung von Wechselstromimpulsen - Google Patents

Telephonteilnehmerstation mit Mitteln zur Erzeugung und Aussendung von Wechselstromimpulsen

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CH345367A
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
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    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial

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Description


      Telephonteilnehmerstation    mit Mitteln zur Erzeugung und Aussendung von       Wechselstromimpulsen       Es sind schon seit längerer Zeit Tendenzen im  Gange, in     Telephonanlagen    die vom Teilnehmer nach  der Zentrale gesendeten     Gleichstromwahlimpulse     durch Tonimpulse zu ersetzen. Dies wurde ermög  licht durch die allgemeine Einführung der     Transis-          torentechnik,    welche den Einbau von über die Teil  nehmerleitung gespeisten Tongeneratoren in die Sta  tionen gestattet. Es kann dadurch eine wesentliche  Beschleunigung in der Wahlübertragung erreicht wer  den.

   Diese Beschleunigung kann jedoch illusorisch  werden, wenn bei der immer weitere Gebiete, insbe  sondere den internationalen Verkehr erfassenden  Fernwahl eine ständig in Zunahme begriffene Stellen  zahl gewählt werden     muss.    Es darf angenommen wer  den,     dass    bei einer grossen Stellenzahl die Zeit der  Wahl nicht mehr durch das übertragungsverfahren,  sondern durch das Gedächtnis und die Geschicklich  keit der wählenden Person bestimmt wird.

   Sofern  die Teilnehmerstation eine Einrichtung besitzt, mittels  welcher die zu wählende Nummer vor der Wahl ein  gestellt und anschliessend automatisch ausgesendet  werden kann, so können sowohl die Aufgaben des  wählenden Teilnehmers erleichtert als auch die Ein  richtung der Zentrale entlastet werden, indem die  nur dem Aufbau der Verbindungen dienenden Strom  kreise nur kurze Zeit beansprucht und daher in klei  nerer Zahl vorgesehen werden können. Der wählende  Teilnehmer erhält mehr Sicherheit und wird vor  Falschwahlen geschützt.  



  Für die Verwendung in Gleichstromwahlsystemen  sind schon viele Vorschläge für Stationen mit einer  solchen     Voreinstellung    gemacht worden. Sie konnten  sich jedoch nicht durchsetzen, weil sie zu kompliziert  waren. Die     Anmelderin    hat erkannt,     dass    sich die       Voreinstellung    für Stationen mit Abgabe von Ton-         frequenzen    als Wahlkriterien mit bedeutend ein  facheren Mitteln bewerkstelligen     lässt.     



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Telephon-          teilnehmerstation    mit Mitteln zur Erzeugung und Aus  sendung von in ihrer Frequenz zwischen 0,2 und       50        kHz        liegenden        g        Wechselstrornimpulsen.        Dabei        ent-          spricht    jeder Impuls einer Dezimalstelle einer zu  Übertragenden mehrstelligen Zeichenkombination.

   Die  Station zeichnet sich dadurch aus,     dass    für jede aus  zusendende Dezimalstelle ein Einstellmittel angeord  net ist, welches in eine der Anzahl der verschiedenen  auszusendenden Impulse entsprechende Anzahl von  Stellungen gebracht werden kann. Ein weiteres Kenn  zeichen besteht in Mitteln, welche die gemeinsamen       Impulserzeugungsmittel    nacheinander mit den ver  schiedenen Einstellmitteln so in Beziehung bringen,       dass    die Impulse, welche der an den Einstellmitteln       voreingestellten    Zeichenkombination entsprechen,  nacheinander     ausaesendet    werden.  



  In der Folge werden zwei Ausführungsbeispiele  der Erfindung beschrieben. Die Beschreibung be  schränkt sich dabei auf die Stromläufe und die grund  sätzliche Art der mechanischen Ausführung, da auf  diese Weise der Erfindungsgedanke genügend erklärt  werden kann. Die beiden nachfolgend als Beispiele  beschriebenen Stationen verwenden zur     übermitt-          lung    der zehn verschiedenen     Wahlziffem    nach der  Zentrale Tonimpulse von zwischen 0,2 und<B>50</B> kHz  liegenden Frequenzen. Während der Aussendung der  Tonimpulse wird zudem der in der Leitung fliessende  Speisestrom reduziert, wodurch die Zentrale emp  fangsbereit geschaltet werden kann. Diese Änderung  des Speisestromes wird durch Vergrösserung des  Gleichstromwiderstandes der Station erreicht.

   Es wer  den als     Wahlkriterlen    sechs verschiedene Frequenzen  und zwei verschiedene Änderungen des Gleichstrom-           widerstandes    verwendet, wodurch sich zwölf<B>Mög-</B>  lichkeiten ergeben, von denen zehn verwendet werden.  



  Die     Fig.   <B>1</B> zeigt das Schaltungsschema des ersten  Ausführungsbeispiels.  



  Die     Fig.    2 zeigt das teilweise als Blockschema aus  geführte Schema einer Variante des ersten oder zwei  ten Ausführungsbeispiels, welche sich für     vierdräh-          tiggen    Betrieb eignet.  



  Die     Fig.   <B>3</B> zeigt als Einzelheit aus dem ersten  Ausführungsbeispiel die schematische Darstellung der  Abwicklung einer Schaltwalze, an welcher eine der  auszusendenden Wahlziffern voreingestellt werden  kann.  



  Die     Fig.    4 zeigt das Schaltungsschema des zwei  ten Ausführungsbeispiels.  



  Die     Fig.   <B>5</B> bis<B>7</B> zeigen eine Ansicht, einen     Seiten-          riss    und einen     Grundriss    desjenigen Teils des zweiten  Ausführungsbeispiels, an welchem die auszusenden  den Ziffern voreingestellt werden und welcher die die  Aussendung der Tonfrequenzen und die Widerstands  änderungen bewirkenden Kontakte enthält.  



  In beiden Ausführungsbeispielen werden Transis  toren vom     p-n-p-Typ    verwendet. Die Polarität der be  schriebenen Stromkreise bezieht sich daher auf diesen  <B>Typ.</B> Unter Umkehrung sämtlicher Polaritäten können  natürlich dieselben Schaltungen auch für den     n-p-n-          Typ    verwendet werden.  



  Das erste Ausführungsbeispiel, dessen Schalt  schema auf     Fig.   <B>1</B> dargestellt ist, entspricht in seinem  Grundaufbau der bekannten Station mit Differential  übertrager. Diese Station weist jedoch anstelle des  sonst üblichen Kohlemikrophons ein magnetisches  Mikrophon M und einen dazugehörigen, mit den  Transistoren     Tl    und T2 arbeitenden Mikrophonver  stärker auf. Der Ausgang dieses Mikrophonverstärkers  liegt an derselben Stelle wie das Kohlemikrophon in  den konventionellen Stationen.

   Der Differentialüber  trager     TR    mit seinen drei Wicklungen     W4-W6    be  wirkt in Verbindung mit der aus dem Widerstand R4  und den Kondensatoren<B>C3</B> und<B>C7</B> bestehenden       Nachbildun-    in bekannter Weise eine     Rückhördämp-          fung    zwischen dem     Verstärkerausgang    und dem Hörer  H. Da diese Schaltung mit der Erfindung in keinem  direkten Zusammenhang steht, wird sie nicht näher  beschrieben.

   Der Mikrophonverstärker wird durch das  Schliessen der Gabelkontakte     GK    eingeschaltet und  benötigt dann an der     a-Ader    eine negative und an der       b-Ader    eine positive Polarität. Er weist gegenüber  einem gewöhnlichen Verstärker die Besonderheit auf,       dass    die Speisung über dieselben Anschlüsse erfolgt,  auf die der Ausgang führt. Um eine Rückkopplung zu  vermeiden, erfolgt die Speisung der ersten Stufe des  Verstärkers über den Wecker     GL,    wodurch in Ver  bindung mit dem Kondensator<B>Cl</B> das Ausgangs  signal des Verstärkers aus der Speisung ausgesiebt  wird.

   Der Mikrophonverstärker arbeitet folgender  massen: Die erste Stufe ist in     Kollektorschaltung    aus  geführt. Das Signal des magnetischen Mikrophons  M wird über den Kondensator<B>C2</B> an die Basis des  Transistors     Tl    gelegt, welche gegenüber dem     Emitter       durch den aus den Widerständen     RI    und R2 beste  henden Spannungsteiler vorgespannt ist.

   Der durch  die Wirkung des Transistors verstärkte, über     Kollektor     und     Emitter    fliessende Strom erzeugt im Widerstand  R3 eine Spannung, deren     Gleichspannungskompo-          nente    die Basis des Transistors T2 vorspannt und  deren     Wechselspannungskomponente    das Eingangs  signal der zweiten Stufe bildet. Diese zweite Stufe  mit dem Transistor T2 wird in     Emitterschaltung    be  trieben.

   Der Kaltleiter     KL    im     Emitterstromkreis    er  zeugt eine stromabhängige Gegenkopplung und gleicht  dadurch Schwankungen der durch die Länge der     An-          schlussleitung    bedingten Speisestromstärke, der Tem  peratur und der Transistorcharakteristik aus. Die  Einrichtung zur Abgabe von     Tonfrequenz-Wahl-          kriterien    durch die Station ist im untern Teil der       Fig.   <B>1</B> dargestellt. Als     frequenzbestimmende    Glieder  sind die zwei Wicklungen     Wl    und W2 einer Spule<B>S</B>  und drei Kondensatoren     C4-C6    vorhanden.

   Durch  die Kontakte<B>k,</B> deren Funktion später erklärt wird,  werden     Induktivitäten    und Kapazitäten in passender  Weise parallel geschaltet. Die drei möglichen Kapazi  tätswerte,     nän-Aich    C4 allein oder in Kombination mit  <B>je</B> einem der Kondensatoren<B>C5</B> und<B>C6,</B> ergeben  in Verbindung mit den beiden möglichen     Induktivi-          täten,    nämlich der Wicklung     Wl    allein oder mit W2  zusammen, sechs verschiedene Kombinationen, so     dass     durch Schliessung entsprechender Kontakte sechs auf  verschiedene Frequenzen abgestimmte Schwingkreise  gebildet werden können.

   Diese Schwingkreise sind  einerseits über den Widerstand R5 und die Wicklung  W3 mit dem Ausgang des Mikrophonverstärkers ver  bunden und können anderseits über den Kontakt<B>k3</B>  anstelle des Mikrophons an den Eingang des Mikro  phonverstärkers gelegt werden. Die     Verhältnissesind     dabei so gewählt,     dass    beim Vorhandensein eines  Schwingkreises im umgelegten Zustand des Kontaktes  <B>k3</B> eine Rückkopplung auftritt und     dass    dann der  Verstärker auf der durch den Schwingkreis bestimm  ten Frequenz schwingt. Durch     öffnung    des Kontaktes  <B>k5</B> wird der Widerstand R8 in Serie zur Station ge  schaltet, wodurch die Amplitude der entstehenden  Schwingung auf einen auf der Teilnehmerleitung zu  lässigen Wert vermindert wird.

   Die     Zuschaltung    oder  Kurzschliessung des Widerstandes R7 wird<B>-</B> wie  schon eingangs erwähnt<B>-</B> als weiteres Wahlkriterium  verwendet, indem die Zu- oder Abschaltung in<B>Ab-</B>  hängigkeit der zu wählenden Ziffer vorgenommen  wird. Der Kontakt k4 schliesst während der Wahl  den     übertrager        TR    kurz, so     dass    die erzeugten Schwin  gungen im Hörer H nicht wahrnehmbar sind.  



  Die Station ist zur Wahl von fünfstelligen Num  mern eingerichtet, wobei die Beschränkung auf fünf  Stellen lediglich der     übersichtlichkeit    halber gewählt  wurde. Es ist selbstverständlich,     dass    nach denselben  Prinzipien Stationen für grössere     StellenzaWen    gebaut  werden können, was notwendig ist, da sich die be  sonderen Vorteile der     Voreinstellung    erst bei grösseren  Stellenzahlen zeigen. Die Station weist für jede zu  wählende Dezimalstelle fünf Kontakte auf.

   Jeder die-           ser    Kontakte verbindet ein     frequenz-    oder strom  bestimmendes Element mit einer der Dezimalstelle  zugeordneten Verbindungsleitung, welche ihrerseits an  einem     Abtastpunkt        (PL,   <B><I>PC,</I></B><I> PR)</I> endigt. Die Bezeich  nung der Kontakte ist dabei so gewählt,     dass    die erste  Ziffer das     frequenzbestimmende    Element und die  zweite Ziffer die mit der Ziffer der Verbindungsleitung  übereinstimmende Dezimalstelle bedeutet. So verbin  det z. B. der Kontakt<B>k63</B> den Kondensator<B>C6</B> mit  der auf den Punkt     PC3    führenden Verbindungsleitung  für die dritte Dezimalstelle.

   Bei der     Voreinstellung     werden nun für jede Dezimalstelle der auszusenden  den Zahl die der betreffenden Ziffer entsprechenden  Kontakte vorbereitend geschlossen. Diese Kontakte  entsprechen denjenigen     frequenz-    und strombestim  menden Elementen, welche zur Aussendung der ge  wünschten Ziffer eingeschaltet     resp.    überbrückt wer  den müssen. Sofern diese     Voreinstellung    vorgenom  men ist, so wird ein Ablaufmechanismus in Betrieb ge  setzt, welcher unter anderem die drei Kontaktarme       SL,   <B><I>SC</I></B><I> und</I> SR enthält.

   Jeder dieser Arme bewegt  sich synchron mit den andern über die ihm zugeord  nete Kontaktbahn und berührt dabei nacheinander  die Punkte     PL        resp.   <B><I>PC</I></B><I> und</I> PR der Verbindungs  leitungen. Dabei werden nacheinander die vorberei  tend geschlossenen Kontakte zur Wirkung gebracht,  wodurch eine den     voreingestellten    Ziffern entspre  chende Folge von Wahlsignalen über die Teilnehmer  leitung nach der Zentrale gesendet wird, wobei jedes  Kriterium aus einem     Wechselstromkriterium    einer  bestimmten Frequenz und aus einem bestimmten, in  der Leitung fliessenden Gleichstrom besteht. Während  des Betriebes des Ablaufmechanismus werden die  Kontakte<B><I>k3,</I></B><I> k4</I> und<B>k5</B> in ihre Arbeitslage gebracht.

    Der Ablaufmechanismus ist nicht näher dargestellt,  da er mit der Erfindung nicht in direktem Zusam  menhang steht und in irgendeiner Weise ausgeführt  sein kann, beispielsweise nach der Art der allgemein  bekannten Nummernscheiben. An den Mechanismus  ist die Forderung zu stellen,     dass    die Kontakte     k3-k5     nicht schon beim Aufziehen, sondern erst beim Ablauf  in die Arbeitslage gehen.  



  Die Kontakte zur     Voreinstellung    können entweder  als durch eine     Nockenscheibe    oder -welle betätigte  Kontakte mit beweglichen Federn (wie in     Fig.   <B>1</B> sche  matisch dargestellt), als Schleifkontakte auf einer  Schaltwalze oder     -scheibe    oder in irgendeiner andern  Art ausgeführt sein. Von einer beispielsweisen Aus  führungsform mit Schaltwalzen und     Schleifem    zeigt       Fig.   <B>3</B> in schematischer Weise die Abwicklung einer  einer einzelnen Dezimalstelle zugeordneten Schalt  walze.

   Die vorbereitenden Stromkreise der     Vorein-          stellung    werden bei dieser Ausführung durch den  Kontaktbelag B geschlossen, welcher zwischen den  mit den     frequenzbestimmenden    Elementen verbun  denen Schleifern<I>(W1, W2</I>     usw.)    und den mit den  Punkten     PL,   <B><I>PC</I></B> und PR verbundenen Schleifern von  der Stellung der Schaltwalze abhängige Verbindungen  herstellt. Die Punkte     PL,   <B><I>PC</I></B><I> und</I> PR werden in vor  her beschriebener Weise durch den Ablaufmechanis-         mus    abgegriffen.

   Um Platz zu sparen,' ist es vorteil  haft, anstelle von Schaltwalzen Schaltscheiben zu ver  wenden, welche in Richtung der Achse nur eine kleine  Ausdehnung besitzen und eine gedrungene Bauart  einer damit ausgerüsteten Station erlauben. Grund  sätzlich ändert sich dabei gegenüber der auf     Fig.   <B>3</B>  dargestellten Lösung nichts.  



  Die     Fig.    4, welche das Schaltschema des zweiten  Ausführungsbeispiels darstellt, zeigt denselben Aufbau  der Station in     bezug    auf Sprachübertragung und Ton  erzeugung wie das erste Beispiel. Der Unterschied liegt  in der Einrichtung zur     Voreinstellung    und drückt sich  im Schema in einer andern Kontaktanordnung gegen  über     Fig.   <B>1</B> aus. Es sind hier zehn den zehn zu  wählenden Ziffern zugeordnete Kontaktsätze vorhan  den, von denen deren drei dargestellt sind. Diese  Kontaktsätze umfassen<B>je</B> drei Kontakte.

   Diese Kon  takte, welche vom zugeordneten, abgerundeten Be  tätigungsorgan<B>7</B> betätigt werden können, schalten die  jenigen Elemente     (Induktivität,    Kapazität und Wider  stand) ein, welche zur Erzeugung der dem betreffen  den Kontaktsatz entsprechenden Wahlkriterien not  wendig sind.  



  Die Kontaktsätze werden von einer Einrichtung  mit mechanischer     Voreinstellung    der zu wählenden  Nummer betätigt. Diese mechanische Einrichtung  ist schematisch durch die     Fig.   <B>5</B> bis<B>7</B> dargestellt,  welche davon Auf-, Grund- und     Seitenriss    zeigen.  Die zehn Kontaktsätze<B>6</B> sind an einer senkrecht ste  henden     Kontaktträgerschiene   <B>9</B> übereinander angeord  net. Diese Schiene<B>9</B> ist mit Hilfe von zwei Armen 4  um eine Achse<B>5</B> drehbar gelagert. Es ist ferner eine  zur Achse<B>5</B> konzentrische Wand<B>1</B> vorhanden, welche  zur genannten Achse parallele Schlitze 2 aufweist. Es  sind so viel Schlitze vorhanden, als die zu wählenden  Zahlen Dezimalstellen aufweisen. Im angenommenen  Beispiel sind es neun.

   In jedem dieser Schlitze ist  ein Schieber<B>3</B> vorhanden, welcher in senkrechter  Richtung verschoben werden kann. Jeder dieser Schie  ber hat zehn der einzustellenden Ziffer entsprechende  Stellungen, wobei vorzugsweise durch eine der Ein  fachheit halber nicht gezeichnete Rastereinrichtung  eine genaue Einstellung ermöglicht wird. Diese Schie  ber werden nun in die der auszusendenden Nummer  entsprechenden Stellungen gebracht, beispielsweise,  wie auf     Fig.   <B>5</B> abgebildet, in die der     Nr.        079'42'18'65     entsprechenden Stellungen.

   Sofern nun die     Kontakt-          trägerschiene   <B>9</B> um die Achse<B>5</B> gedreht wird, so wer  den die Betätigungsorgane<B>7</B> derjenigen Federsätze,  die an den Nocken<B>10</B> der Schieber<B>3</B>     vorbeistreichen,     nach innen gedrückt, wodurch die betreffenden Feder  sätze betätigt werden. Es ist nun leicht einzusehen,       dass    bei einer Drehung der     Kontaktträgerschiene    im       Gegenuhrzeigersinn    der Reihe nach die der     vorein-          gestellten    Nummer entsprechenden Kontaktsätze be  tätigt werden, wodurch die Station die entsprechenden  Wahlkriterien aussendet.

   Durch nicht gezeichnete  Mittel werden während dieser Bewegung der Kontakt  schiene die in     Fig.    4 ersichtlichen Kontakte<B>k3</B> und  k4 umgelegt, wodurch die Bedingungen zur Aussen-           dung    der Wahlkriterien erfüllt sind. Auf nicht     dar-          ae     <B>,</B> stellte Art wird ferner dafür gesorgt,     dass    bei der  zum Zwecke des Aufzuges erfolgenden Rückwärts  bewegung der     Kontaktträgerschiene   <B>9</B> die letztgenann  ten Kontakte nicht geschlossen werden, wodurch  in diesem Fall trotz Betätigung der Kontaktsätze  durch die     Schiebernocken   <B>10</B> keine Signale ausge  sendet werden.

   Die Vorwärtsdrehung der     Kontakt-          trägerschiene    um ihre Achse wird vorzugsweise durch  ein     aufziehbares    Federwerk mit Ablaufhemmung her  vorgerufen, welches in den Zeichnungen     mit   <B>8</B> be  zeichnet, jedoch nicht näher dargestellt ist, da es  mit dem Erfindungsgegenstand an sich nichts zu tun  hat.  



  Es ist in neuerer Zeit die Tendenz vorhanden, die       Telephonverbindungen    bis zum Teilnehmer     vier-          drähtig    zu führen. Auf der     Fig.    2 ist das Blockschema  einer zu einer     vierdrähtigen        Telephonanlage    passen  den Station mit getrennten Stromkreisen für die an  kommende und die abgehende Sprechrichtung dar  gestellt.

   Gegenüber den beschriebenen Stationen ent  fallender Differentialtransformator und die     Nachbil-          dun-.    Die Stromkreise für den     ab-ehenden    Verkehr  enthalten das Mikrophon M mit dem Mikrophonver  stärker MV und die Einrichtung WE zur Erzeugung  der Wahlkriterien mit     Voreinstellung.    Nur diese Kreise  werden von der Zentrale mit Gleichstrom gespeist. Die  Stromkreise für den ankommenden Verkehr enthalten  ausschliesslich den Wecker     GL    und den Hörer H. Die  Einrichtung WE kann nach der im ersten oder im  zweiten Beispiel beschriebenen oder nach einer andern  Art     ausoeführt    sein.

   Die Funktionen der Station für       vierdrähtigen    Betrieb sind dieselben, wie vorher für  die Stationen mit     zweidrähtigem    Betrieb beschrieben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Telephonteflnehmerstation mit Mitteln zur Erzeu gung und Aussendung von in ihrer Frequenz zwischen 0,2 und<B>50</B> kHz liegenden Wechselstromimpulsen, wobei jeder Impuls einer Dezimalstelle einer zu über tragenden mehrstelUgen Zeichenkombination ent spricht, dadurch gekennzeichnet, dass für jede auszu sendende Dezimalstelle ein Einstellmittel angeordnet ist, welches in eine der Anzahl der verschiedenen aus zusendenden Impulse entsprechende Anzahl von Stel lungen gebracht werden kann und dass weitere Mittel vorhanden sind,
    welche die gemeinsamen Impuls- erzeugungsmittel nacheinander mit den verschiedenen Einstellmitteln so in Beziehung bringen, dass die der an den Einstellmitteln voreingestellten Zeichenkom bination entsprechenden Impulse nacheinander aus gesendet werden.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Telephonteilnehmerstation nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch jedes Einstellmittel seiner Stellung entsprechende Schwing- kreiselemente an ihm zugeordnete Verbindungsleitun gen gelegt werden und dass die genannten weiteren Mittel diese Verbindungsleitungen in einer vorbe stimmten zeitlichen Reihenfolge so an gemeinsame Stromkreise legen, dass nacheinander Schwingkreise entstehen, welche die der Stellung der Einstellmittel entsprechenden Elemente enthalten.
    2. Telephonteilnehmerstation nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstell mittel<B>je</B> einen längs einer Geraden verschiebbaren Nocken aufweisen, dass ferner die genannten weiteren Mittel eine der Anzahl der verschiedenen auszu sendenden Impulse entsprechende Anzahl von Be- tätigungsorgganen enthalten, von denen jedes bei seiner Betätigung die Aussendung eines Tonfrequenzimpul- ses veranlasst und dass Mittel vorhanden sind,
    welche die voreingestellten Nocken und die Betätigungsorgane relativ zueinander so bewegen, dass die Betätigungs organe von den Nocken betätigt werden. <B>3.</B> Telephonteilnehmerstation nach dem Patent anspruch, mit einem Mikrophonverstärker, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Schalt elemente des Mikrophonverstärkers zur Erzeugung der genannten Wechselstromimpulse mitbenützt ist.
    4. Telephonteilnehmerstation nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Mikrophon und der Erzeugung der genannten Wech- selstromimpulse im Zusammenhang stehenden Strom kreise von den mit dem Hörer im Zusammenhang stehenden Stromkreisen wechselstrommässig vollstän dig getrennt sind. <B>5.</B> Telephonteilnehmerstation nach dem Patent anspruch, gekennzeichnet durch Mittel, welche wäh rend der Aussendung der genannten Wechselströme den Gleichstromwiderstand der Station gegenüber dem Gesprächszustand verändern.
    <B>6.</B> Telephonteilnehmerstation nach dem Unteran spruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass verschieden starke Veränderungen des Gleichstromwiderstandes in Kombination mit mindestens einem Teil der verschie denen erzeugten Frequenzen angewendet werden, so dass die mögliche Anzahl der durch die Station aus gesendeten verschiedenen Kriterien die Anzahl der er zeugten Frequenzen übersteigt. <B>7.</B> Telephonteilnehmerstation nach dem Unteran spruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der Veränderung des Gleichstromwiderstandes von der Stellung der Einstellglieder beeinflusst wird.
CH345367D 1956-12-12 1956-12-12 Telephonteilnehmerstation mit Mitteln zur Erzeugung und Aussendung von Wechselstromimpulsen CH345367A (de)

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