CH343303A - Verfahren zur Herstellung einer Welle mit bruchfesten Lagerzapfen für Uhrwerke und feinmechanische Apparate und nach diesem Verfahren hergestellte Welle mit bruchfesten Lagerzapfen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Welle mit bruchfesten Lagerzapfen für Uhrwerke und feinmechanische Apparate und nach diesem Verfahren hergestellte Welle mit bruchfesten LagerzapfenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Welle mit bruchfesten Lagerzapfen für Uhrwerke und feinmechanische Apparate und nach diesem Verfahren hergestellte Welle mit bruchfesten Lagerzapfen Es sind bruchfeste Lagerzapfen bekanntgewor den, die im Gegensatz zu den martensitisch gehärte ten brüchigen Zapfen aus patentiertem Stahldraht (Klaviersaitendraht) bestehen, dem durch Kaltziehen Festigkeitswerte von über 200 kg.'mm2 verliehen wurden. Im Schweizer Patent Nr.311285 ist ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Lager zapfens beschrieben.
Solche Zapfen haben nun wohl eine grosse Bruchfestigkeit. Sie haben aber den Nachteil, dass sie magnetisch sind und leicht rosten.
Es ist nun gelungen, ein an sich bekanntes rost freies und amagnetisches Drahtmaterial so zu behan deln, dass sich daraus ebenfalls z. B. Unruhwellen anfertigen lassen, die Festigkeitswerte von über 200 kg/mm2 aufweisen und deren Zapfen bruch sicher sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft demnach ein Verfahren zur Herstellung einer Welle mit bruch festen Lagerzapfen für Uhrwerke und feinmechani sche Apparate, das sich dadurch kennzeichnet, dass mindestens die Lagerzapfen der Welle aus einem rostsicheren Drahtmaterial hergestellt werden, das nur schwach magnetisch oder amagnetisch ist und bei einer Temperatur von über 1000 erhitzt und abge schreckt und anschliessend auf Festigkeitswerte von über 200 kgmm2 und auf Härten von über 600 Vickers kalt gezogen wird.
Schwach magnetisch wird in diesem Zusammenhang ein Material dann ge nannt, wenn seine Magnetisierung nicht grösser ist als diejenige des sogenannten rostfreien Cr-Ni-Stah- les. Gegebenenfalls findet nachträglich noch eine Wärmebehandlung zwischen 200 und 600 statt.
Eine auf diese Weise hergestellte Unruhwelle mit Zapfen von im Durchmesser 0,09 mm bleibt, wie Versuche gezeigt haben, unbeschädigt, wenn eine mit dieser Unruhwelle versehene Uhr in der ungünstigsten Lage derselben von einer Höhe von 0,8 bis 1 m auf eine Stahlplatte fallen gelassen wird. Die Festigkeit von 200 kg:mm2 genügt somit, um die Zapfen der Unruhwelle praktisch unzerbrechlich zu machen. Das Drahtmaterial lässt sich auf dem Drehautomaten bearbeiten und lässt so eine präzise Massenfertigung zu.
Als Beispiel einer zur Herstellung der Welle ge eigneten Legierung sei hier eine an sich bekannte Legierung erwähnt, die sich für die Herstellung guter Uhrfedern bewährt hat und die sich erfahrungsge mäss auch zu bruchsicheren Lagerzapfen verarbei ten lässt.
Die Zusammensetzung der Legierung ist folgende: 40 % Co, 26 11/o Ni, 10 11/o Cr, 4 % W, 4 0/a Mo, 0,2 % Be, 1,0 % Ti,
2 % Mn + Si, Rest Fe. Ausser dieser Legierung, die nur als ein Beispiel dienen soll, können noch viele andere Legierungen zusammengestellt werden, die rostsicher, schwach oder gar nicht magnetisch sind und sich auf die er wähnte hohe Festigkeit kalt verformen lassen. Solche Legierungen basieren vorzugsweise auf den Elemen ten Fe, Ni, Co, Cr, Mo, W, mit oder ohne Zusätze von Be, Ti, Nb, Ta und C.
Die Wellen um die es sich hier handelt, können verschiedene Formen aufweisen, von denen in den Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung als Beispiele drei gezeigt sind.
In Fig. 1 ist a die aus gewöhnlichem Stahl be stehende Unruhwelle eines Uhrwerkes. Diese Unruh welle a weist in ihren Endteilen Bohrungen auf, in die nach dem obigen Verfahren hergestellte Lager zapfen b eingesetzt sind.
Gemäss Fig. 2 wird über ein nach obigem Ver fahren hergestellter Draht c ein dickwandiges Metall rohr d geschoben, das einem Ziehvorgang unterwor fen wird, bis es auf dem Draht c festsitzt. Das Me tallrohr wird dann entsprechend dem in Fig. 2 ge zeigten Fertigprofil bearbeitet und an seinen Enden bis auf den Durchmesser des Drahtes c abgesetzt, um die Lagerzapfen cl zu bilden.
In Fig. 3 ist eine Welle gezeigt, die einen nach dem obigen Verfahren hergestellten Wellenkörper e aufweist, auf dessen Mittelteil e1 eine darauf aufge schobene, profilierte Metallhülse f sitzt. Der Wellen körper e hat konische Endteile e2, die an ihrem Aussenende als Lagerzapfen e3 ausgebildet sind. An statt konisch könnten die Endteile e2 auch als Rota tionskörper ausgebildet sein, dessen Erzeugende eine kubische Parabel wäre.
Gegebenenfalls könnte die Metallhülse f weggelassen werden und die Unruh mit ihrer Nabe direkt auf dem Mittelteil e1 des Wellenkörpers aufgeschoben sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRt1CHE 1. Verfahren zur Herstellung einer Welle mit bruchfesten Lagerzapfen für Uhrwerke und fein mechanische Apparate, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Lagerzapfen der Welle aus einem rostsicheren und schwach magnetischen oder amagne- tischen Drahtmaterial hergestellt werden, das bei einer Temperatur von über 1000 erhitzt und abge schreckt und anschliessend auf Festigkeitswerte von über 200 kgmm2 und auf Härten von über 600 Vickers kalt gezogen wird. Il. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 hergestellte Welle mit bruchfesten Lagerzapfen.UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Drahtmaterial nach dem Kalt ziehen einer Wärmebehandlung zwischen 200 und 600 unterzogen wird.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| CH1164982X | 1956-01-24 | ||
| CH343303T | 1956-01-24 |
Publications (1)
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|---|---|
| CH343303A true CH343303A (de) | 1959-12-15 |
Family
ID=67220601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH343303D CH343303A (de) | 1956-01-24 | 1956-01-24 | Verfahren zur Herstellung einer Welle mit bruchfesten Lagerzapfen für Uhrwerke und feinmechanische Apparate und nach diesem Verfahren hergestellte Welle mit bruchfesten Lagerzapfen |
Country Status (3)
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| FR (1) | FR1164982A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1698615B1 (de) * | 1961-11-08 | 1972-06-29 | Agfa Gevaert Ag | Unruhwellenlagerung mit ruecker |
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- 1956-01-24 CH CH343303D patent/CH343303A/de unknown
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1957
- 1957-01-10 DE DEI12683A patent/DE1174518B/de active Pending
- 1957-01-22 FR FR1164982D patent/FR1164982A/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1698615B1 (de) * | 1961-11-08 | 1972-06-29 | Agfa Gevaert Ag | Unruhwellenlagerung mit ruecker |
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| Publication number | Publication date |
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| DE1174518B (de) | 1964-07-23 |
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