AT139090B - Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, z. B. Ventilkegel für Verbrennungsmotore, Warmwerkzeuge, wie Matrizen, Dorne usw. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, z. B. Ventilkegel für Verbrennungsmotore, Warmwerkzeuge, wie Matrizen, Dorne usw.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, z. B. Ventilkegel für Verbrennungsmotore, Warm- werkzeuge, wie Matrizen, Dorne usw. Wie die Erfahrung lehrt, ist die bei Ventilkegeln für schnellaufende und hochbeanspruehte Verbrennungsmotore, bei Warmwerkzeugen und ähnlichen Gegenständen erforderliche Warmfestigkeit nur mit rein austenitischen Stählen zu erreichen. Der Nachteil der austenitisehen Stahllegierungen besteht aber darin, dass ihre Festigkeit bei Raumtemperatur verhältnismässig gering ist. Die Folge davon ist, dass z. B. bei Ventilkegeln in dem nicht erhitzten Schaft Dauerbrüche vorkommen und die Schäfte häufig einfressen. Die Erfindung bezweckt nun, Gegenstände (z. B. Ventilkegel für Verbrennungsmotore, Warm- werkzeuge, wie Matrizen, Dorne usw. ) der angegebenen Art zu schaffen, die von den angegebenen Nach- teilen frei sind. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass die Gegenstände aus einem austenitiseh-martensitischen Übergangsstahl hergestellt und zunächst durch Abschrecken von hoher Temperatur (etwa 1200 C) in den austenitischen und dann durch Anlassen auf eine Temperatur oberhalb des Umwandlungspunktes Austenit-Martensit (etwa 800 C) in den martensitischen Gefügezustand übergeführt werden. Stähle, die diesen Anforderungen entsprechen, sind solche, deren Umwandlungspunkt MartensitAustenit beim Erwärmen unterhalb 700 C liegt und deren Martensit so anlassbeständig ist, dass er bei einer Erwärmung bis zum Umwandlungspunkt keinen wesentlichen Zerfall erleidet ; sie können an Hand dieser Regel durch Versuche ermittelt werden. Gute Ergebnisse werden z. B. mit dem bekannten warmfesten Stahl erzielt, der etwa 0-3% C, 10% Ni, 4% Cr und 18% W enthält, wobei das Nickel ganz oder teilweise durch Mangan und das Wolfram ganz oder teilweise durch Vanadin oder Molybdän ersetzt sein kann. Wird aus diesem Stahl z. B. ein Ventilkegel hergestellt, so wird er so behandelt, dass er vor dem Einbau martensitisches Gefüge aufweist. Diese Behandlung besteht darin, dass er zunächst von etwa 12000 C abgeschreckt wird, wobei er austenitisch wird, und dann auf etwa 800 C angelassen wird zur Erzielung des martensitischen Gefüges. Der Stahl erhält dabei eine. Festigkeit von etwa 150 bis 160 kglmne neben grosser Verschleissfestigkeit. In diesem Zustand wird der Ventilkegel in den Motor eingebaut und sein Schaft, der beim Betrieb des Motors nicht über den Umwandlungspunkt hinaus erhitzt wird, behält daher die vorstehend angegebene Festigkeit und Verschleissfestigkeit, so dass Dauerbrüche und Einfressen des Schaftes vermieden werden. Der Teller, der beim Betrieb des Motors über den Umwandlungspunkt hinausgehende Erwärmungen bis zu 800 C erfährt, nimmt, da der Umwandlungspunkt überschritten ist, wieder austenitisches Gefüge an und besitzt daher die für seine Arbeitstemperatur vorteilhafte hohe Warmfestigkeit austenitischer Stähle. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, z. B. Ventilkegel für Verbrennungsmotore, Warmwerkzeuge, wie Matrizen, Dorne usw., die nicht nur bei Raumtemperatur, sondern auch bei hohen Temperaturen eine verhältnismässig hohe Festigkeit aufweisen müssen, insbesondere von solchen Konstruktionsteilen, die nacheinander oder in ihren verschiedenen Teilen gleichzeitig bei verschiedenen Temperaturen arbeiten, die teils oberhalb, teils unterhalb des Umwandlungspunktes Martensit-Austenit liegen, aus einem austenitisch-martensitischen Übergangsstahl, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Gegenstände eine Stahllegierung verwendet, deren Umwandlungspunkt MartensitAustenit beim Erwärmen unterhalb 700 C liegt und deren Martensit so anlassbeständig ist, dass er bei einer Erwärmung bis zum Umwandlungspunkt keinen wesentlichen Zerfall erleidet, den Gegenständen zunächst durch Abschrecken von hoher Temperatur (etwa 12000 C) austenitisches Gefüge und dann durch Anlassen auf eine Temperatur oberhalb des Umwandlungspunktes Austenit-Martensit (etwa 8000 C) martensitisches Gefüge gibt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 auf Gegenstände aus einer Stahllegierung, die etwa 0-3% Kohlenstoff, 10% Nickel, 4% Chrom und 18% Wolfram enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE139090T | 1931-02-04 |
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|---|---|---|---|
| AT139090D AT139090B (de) | 1931-02-04 | 1932-01-28 | Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, z. B. Ventilkegel für Verbrennungsmotore, Warmwerkzeuge, wie Matrizen, Dorne usw. |
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|---|---|
| AT (1) | AT139090B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE957220C (de) * | 1951-02-01 | 1957-01-31 | Gussstahlwerk Witten Ag | Waermebehandlung von Warmmatrizen |
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1932
- 1932-01-28 AT AT139090D patent/AT139090B/de active
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