CH341306A - Einzelblatt-Fügemaschine insbesondere für Holzfurnierblätter - Google Patents

Einzelblatt-Fügemaschine insbesondere für Holzfurnierblätter

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CH341306A
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Wassmer Ernst
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Mueller Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/10Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description


      Einzelblatt-Fügemaschine    insbesondere für     Holzfurnierblätter       Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einzel  blatt-Fügemaschine zum kontinuierlichen Fügen von  band- und plattenförmigem Gut, z. B. Holzfurnieren,  im     Durchlaufverfahren.     



  Bei der     Sperrholzherstellung    ist es bekannt, ein  zelne     Furnierstreifen    Kante an Kante     aneinanderzu-          fügen.    Vor dem Verleimen werden auf Scheren oder       Fügemaschinen    die beiden Längsseiten der Einzel  blätter auf ihrer ganzen Länge  gefügt  (beschnitten).  



  Bei den bis heute bekannten     Fügeverfahren    wird  entweder derart gearbeitet, dass jedes Blatt einzeln  gefügt wird, oder es wird mit paketweiser Beschickung  und Pressung der     Fügekante    während der Vornahme  des     Fügeschnittes    gearbeitet. Als Schnittwerkzeuge  finden     Scherenmesser,    Kreissägen, Hobelmesser oder  kombinierte Schnittwerkzeuge Verwendung.

   Diese  letztere Arbeitsweise der paketweisen Beschickung  weist den grossen Nachteil auf, dass die aufeinander  geschichteten     Furnierblätter,    die normalerweise grosse  Abweichungen in ihrer Breite aufweisen, während des       Fügens    nicht auf ihrer ganzen Fläche absolut     flach     auf eine Unterlage gepresst werden können, so dass  die erzeugten     Fügekanten    beim anschliessenden Ver  leimen und Pressen, wo jedes Stück einzeln flach ge  presst wird, nicht gerade sind und somit nicht     anein-          anderpassen.     



  Die erfindungsgemässe     Einzelblatt-Fügemaschine     arbeitet nach einem andern Verfahren, und sie ist  dadurch gekennzeichnet, dass als Mitnahme- und       Pressorgane    für das mittels     Fügewerkzeugen    zu bear  beitende     Schneidgut    eine Trommel und ein angetrie  benes, die letztere teilweise umschliessendes, unter  regelbarer Spannung stehendes, endloses Band vor  gesehen sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    dargestellt, und es zeigt:         Fig.    1 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt  der     Fügemaschine,          Fig.    2 eine Ansicht von der     Zuführseite    der Ma  sclüne mit weggenommenem     Zuführtisch    und     Sammel-          behälter,          Fig.    3 einen Schnitt durch den     Zerhacker,          Fig.    4 Stirnansicht des Kreismessers,       Fig.5    Seitenansicht mit teilweisem Schnitt des  Kreismessers,

         Fig.    6 Schnitt durch eine     Leimauftragvorrichtung.     In einem Rahmen 1 ist in zwei Lagern 2 eine Welle  3 mit einer Trommel 4 angeordnet. Im Rahmen 1  sind ferner in Lagern 5 bzw. 6 je eine obere und  untere     Umlenkrolle    7 bzw. 8 gelagert. Ebenso ist in  festen Lagern 9 eine     Umlenkrolle    11 und in     nach-          stellbaren    Lagern 10 eine Spannrolle 12 gelagert. Die       Umlenkrolle    11 kann     ebenfalls    als Spannrolle vorge  sehen werden.

   Das Spannen der Spannrolle 12 kann  durch beliebige, nicht näher beschriebene Mittel er  folgen. Über die     Umlenk-    und Spannrolle 7, 8, 11, 12  und die Trommel 4 ist, wie     Fig.    1 zeigt, ein endloses  Band 13, beispielsweise ein Gummiband, geschlungen.  



  Im dargestellten Beispiel wird die obere     Umlenk-          rolle    7 als Antriebsorgan verwendet, und zum Antrieb  ist ein nicht dargestelltes     Motorwalzengetriebe    vor  gesehen, dessen Teile direkt in die Rolle 7 eingebaut  sind. Der Antrieb des Bandes könnte indessen auch  von der untern     Umlenkrolle    8 aus erfolgen. Anstelle  des in die Rolle 7 bzw. 8 eingebauten Motors und  Getriebes könnte indessen auch ein ausserhalb der  Rollen angeordneter Motor mit Getriebe verwendet  werden.  



  Dem Rahmen 1 ist ein     Richt-    und     Zuführtisch    16  vorgelagert. Oberhalb des letzteren ist eine Lichtquelle  17 angeordnet, deren Lichtstrahl über ein Schatten  lineal 18 gegen die Kante 15 eines auf dem Richttisch  16 liegenden     Furnierblattes    20 gerichtet ist. Hierbei      muss natürlich die projizierte Schnittkante oder Füge  kante mit der in der     Fügemaschine    selber erzeugten  Schnittkante übereinstimmen.

   Oberhalb des     Richt-          tisches    16 und der Lichtquelle 17 ist ein     Sammel-          behälter    19 vorgesehen zur Aufnahme der in der Füge  maschine bearbeiteten     Furnierblätter    20a. Der     Ein-          und    Auslauf des Schnittgutes befinden sich somit auf  der gleichen Seite der     Fügemaschine.    Im Rahmen 1  ist ebenfalls in Lagern 38 eine frei umlaufende Ein  zugwalze 39 vorgesehen zum Einführen des Furnier  blattes 20 zwischen die Trommel 4 und das Band 13.

    Die     Oberfläche    der Einzugswalze 39 kann nach Be  darf     aufgerauht    oder mit einem Belag versehen wer  den. Ein Leitblech 50 dient zum Führen des Furnier  blattes 20 zwischen die Trommel 4 und das Band 13.  



  Am Rahmen 1 ist ferner angenähert in der Höhe der  Lager 2 der Trommel 4, also an der Stelle des grössten       Anpressdruckes    des Bandes 13 an die Trommel 4, eine  Druckwalze 21 vorgesehen, deren     Anpressdruck    gegen  das Band 13 und damit gegen die Trommel 4 mittels  einer beliebigen, hier nicht näher beschriebenen     An-          pressvorrichtung    mit Druckfedern 22 und Handrad 23  regelbar ist. Unterhalb des die Trommel 4 umschlin  genden     Trums    des Bandes 13 ist angenähert an der  Stelle, wo das zu bearbeitende     Furnierblatt    20 zwi  schen Trommel und Band     gelangt,    eine feststehende  Tragrolle 14 angeordnet.  



  Seitlich am Rahmen 1 ist, wie     Fig.    1 in teilweisem  Schnitt und     Fig.    3 in der Ansicht zeigen, angenähert  in der Höhe der Lager 2 der Trommel 4, also an der  Stelle, an welcher das zu bearbeitende     Furnierblatt    20  mit dem höchstmöglichen Druck zwischen Trommel 4  und Band 13 gehalten ist, auf einer Welle 24 eines  nicht gezeichneten Motors ein Kreissägeblatt 25 an  geordnet, und das Ganze ist von einem Gehäuse 26  umgeben. Die erzeugten Sägespäne können durch  einen Stutzen 27 und nicht dargestellte Rohre einer  ebenfalls nicht gezeichneten     Absaugevorrichtung    zu  geführt werden.

   In     Fig.    3 sind Einzelheiten einer Vor  richtung dargestellt, die dazu dienen, die von den       Furnierblättern    20 durch die Kreissäge 25 abgetrenn  ten Abschnittstreifen 20b zu zerkleinern. In einem am  Rahmen 1 angeordneten Gehäuse 28 mit einem     Zuleit-          kanal    49 ist ein     Zerhackerrad    29 gelagert, das durch  nicht dargestellte Mittel angetrieben wird. Durch die  am Rad 29 angeordneten Messer 30, denen die Kante  31 des Gehäuses 28 als Gegenmesser gegenübersteht,  erfolgt das Zerkleinern der fortlaufend zugeführten  Abschnittstreifen 20b. Die dabei entstehenden kurzen  Abfälle können durch einen Stutzen 32 weggeführt  und nach Bedarf abgesaugt werden.  



  Die     Fig.    4 und 5 zeigen eine weitere Ausführungs  form der     Fügemaschine,    bei der anstelle des Kreis  sägeblattes ein Kreismesser 33 verwendet wird. Eine  Welle 34 mit dem Kreismesser 33 ist im Rahmen 1  in horizontaler Ebene angenähert auf gleicher Höhe  mit den Lagern 2 angeordnet und durch nicht gezeich  nete Mittel angetrieben. Im Gegensatz zur Anordnung  des Kreissägeblattes 25 nach     Fig.    1 und 3 auf der  Innenseite des Trommelrandes 35, befindet sich hier    das Kreismesser 33 auf der Aussenseite des Trommel  randes 35, und der letztere dient, wie     Fig.    5 zeigt, als  Gegenmesser.

   Die Abschnittstreifen 20b können wie  derum einem     Zerhacker    zugeführt werden, wie er in       Fig.    3 dargestellt ist. Der Drehsinn der Trommel 4  ist mit einem Pfeil 36 und derjenige des Kreismessers  33 mit einem Pfeil 37 bezeichnet. Es wäre jedoch auch  möglich, anstelle eines Kreissägeblattes oder eines  Kreismessers eine am Rahmen 1 fest angeordnete  Ziehklinge oder ein Hobelmesser zu verwenden, wobei  wiederum die erzeugten Abschnittstreifen 20b zer  hackt werden können.  



  Am Rahmen 1 ist, wie aus den     Fig.    1 und 2 ersicht  lich, eine     Leimauftragvorrichtung    vorgesehen, die dazu  dient, die in der     Fügemaschine    unmittelbar vorher  erzeugte     Fügekante    40 mit einer Leimschicht zu ver  sehen. In bekannter Art und Weise könnte diese Vor  richtung aus einem Leimbehälter 41, einem     Zuteilrad     42 und einem     Auftragrad    43 bestehen. Der Antrieb  der Vorrichtung könnte beispielsweise, wie in     Fig.    1  und 2 dargestellt, von der     Umlenkrolle    7 aus über  einen Riemen oder eine Kette erfolgen.  



  Die     Fig.    6 zeigt einen Schnitt durch eine weitere  Ausführungsform einer     Leimauftragvorrichtung,    bei  der der aufzutragende Leim 44 aus einem unter Druck  stehenden Behälter 45 mit     Abschlusshahn    46 einer  Düse 48 zugeführt wird. Die aufzutragende Leim  menge ist mittels einer Nadel 47 regelbar.  



  Die Wirkungsweise der in den     Fig.    1, 2 und 3  dargestellten     Einzelblatt-Fügemaschineist    die folgende  Auf dem Richttisch 16 wird beispielsweise von  einem Stapel von     Furnierblättern,    deren Breiten sehr  unterschiedlich sein können, ein     Furnierblatt    20 ent  nommen und dasselbe unter dem Schattenlineal 18  derart verschoben, bis die vom letzteren auf das       Furnierblatt    20 geworfene     Fügekante    zeigt, dass bei  einem minimalen Abfall der Schnitt, in der Faser  richtung gesehen, auf der ganzen Länge erfolgen wird.

    Aus dieser Stellung wird das     Furnierblatt    20 in der  Faserrichtung um einen geringen Betrag gegen die  frei drehbare     Einzugwalze    39 hin gestossen und nun  durch die Reibung zwischen der     Einzugwalze    39 und  dem angetriebenen umlaufenden Band 13 mitge  nommen (siehe     Fig.    1). Das Leitblech 50 führt das       Furnierblatt    20 zwischen die Trommel 4 und das  Band 13. Die Tragrolle 14 dient dazu, das Band 13  an der     Einführstelle    des     Furnierblattes    20 zu unter  stützen.

   In dieser beschriebenen Weise wird ein     Fur-          nierblatt    nach dem andern vom Stapel genommen und  in die Maschine geführt, wobei durch den vom Band  13 gegen die Trommel 4 erzeugten Druck ein Glätten  der oft ziemlich welligen Blätter 20 erfolgt. An der  Stelle der grössten Druckeinwirkung durch das Band  13 auf die Trommel 4, welche noch erhöht wird durch  die Anordnung der Druckwalze 21, erfolgt das Fügen  oder Beschneiden der einen Längskante 40 des     Fur-          nierblattes    20. Dies geschieht im einen Falle     (Fig.    1-3)  mittels des Kreissägeblattes 25 und im andern Falle       (Fig.    4 und 5) mittels des Kreismessers 33.

        Die abgetrennten, normalerweise schmalen Blatt  abschnitte 20b gelangen durch den     Zuleitkanal    49 in  das Gehäuse 28, wo sie an der Kante 31 durch die  Messer 30 zerhackt und die entstandenen Schnitzel  durch den Stutzen 33 weggeführt werden.  



  Anschliessend an das Fügen der einen Längskante  40 des Blattes 20a kann das Auftragen des Leimes  auf diese     Fügekante    40 erfolgen. Dies geschieht im  einen Falle     (Fig.    1 und 2) mittels des     Auftragrades    43  und im andern Falle mittels der Vorrichtung mit       Auftragdüse    48 gemäss .     Fig.    6. Die auf der einen  Längsseite gefügten und an der     Fügekante    40 mit  Leim versehenen Blätter 20a werden fortlaufend in  Richtung des Pfeils 52 in den oberhalb des     Richt-          tisches    16 angeordneten Sammelbehälters 19 ausge  stossen, dem sie leicht entnommen werden können.

    Sind alle Blätter eines Stapels in der beschriebenen  Weise auf der einen Längsseite behandelt worden, so  kann der dem Sammelbehälter 19 entnommene Stapel  umgedreht auf den Richttisch 16 aufgelegt werden.  In einem zweiten Operationsgang kann unmittelbar  anschliessend auch die zweite Längsseite der Blätter  gefügt und auch diese zweite     Fügekante    mit Leim  bestrichen werden.  



  Die beschriebene     Einzelblatt-Fügemaschine    bietet  gegenüber bekannten andern Konstruktionen den  Vorteil, dass jedes einzelne Blatt, welches auch seine  Breite sei, während des eigentlichen     Fügens    mit seiner  ganzen Breite unter einem gleichmässigen Druck steht,  so dass die erzeugten     Fügekanten    beim anschliessenden  Verleimen der     flachgepressten    einzelnen Blätter in  einer     Fugenleimmaschine    beliebiger Bauart sich auf  ihrer ganzen Länge berühren und damit die Erzeugung  einwandfreier     Furnierplatten    ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einzelblatt-Fügemaschine zum Fügen von band- und plattenförmigem Schneidgut, insbesondere Holz furnierblättern, im Durchlaufverfahren, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Mitnahme- und Pressorgane für das mittels Fügewerkzeugen zu bearbeitende Schneid gut (20) eine Trommel (4) und ein angetriebenes, die letztere teilweise umschlingendes, unter regelbarer Spannung stehendes, endloses Band (13) vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einzelblatt-Fügemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Richttisch (16) mit Schattenlineal (17, 18) an der Einlaufseite der Ma schine vorgesehen ist. 2. Einzelblatt-Fügemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einzugwalze (39) zum Einführen des Schneidgutes (20) vorgesehen ist. 3. Einzelblatt-Fügemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Fügewerkzeug min destens eine Kreissäge (25) vorgesehen ist.
    4. Einzelblatt-Fügemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Fügewerkzeug min destens ein Kreismesser (33) vorgesehen ist. 5. Einzelblatt-Fügemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Fügewerkzeug min destens ein am Maschinenrahmen (1) angeordnetes Hobelmesser oder eine Ziehklinge vorgesehen ist. 6. Einzelblatt-Fügemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Späneabsaugvor- richtung vorgesehen ist.
    7. Einzelblatt-Fügemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zuleitkanal (49) mit einem Zerhacker (28, 29, 30, 31, 32) für die Abschnitt streifen (20b) vorgesehen ist. B. Einzelblatt-Fügemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leimauftragvor- richtung (41, 42, 43 bzw. 45, 46, 47, 48) vorgesehen ist.
    9. Einzelblatt-Fügemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter (19) für das ausgestossene Fügegut oberhalb des Richt- und Zuführtisches (16) auf der gleichen Maschinen seite angeordnet ist:
CH341306D 1955-12-21 1955-12-21 Einzelblatt-Fügemaschine insbesondere für Holzfurnierblätter CH341306A (de)

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