CH340304A - Zungennadel für Strickmaschine - Google Patents

Zungennadel für Strickmaschine

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CH340304A
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Paliz Holding Ag
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/02Knitting tools or instruments not provided for in group D04B15/00 or D04B27/00
    • D04B35/04Latch needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


  Zungennadel für     Strickmaschine       Zungennadeln für Strickmaschinen besitzen am  Kopf einen Haken und eine Zunge zum Schliessen  dieses Hakens. Die Zunge besteht aus einem Löffel,  einem Schaft und einer Öse. Diese Zungen sollten so  leicht als möglich geöffnet oder geschlossen werden  können, da Reibungswiderstände die Kräfte unnütz  vergrössern und die Arbeitsgeschwindigkeit reduzieren.  



  Die Industriestrickmaschinen arbeiten mit Faden  führern, die den Faden     zwangläufig    an einer be  stimmten Stelle des Strickvorganges in den geöffneten  Nadelkopf einlegen. Das Öffnen des Kopfes geschieht  dadurch, dass die um eine Achse drehbare Zunge  entweder durch Bürsten oder durch Zungenöffner,  eventuell durch beides, nach hinten geklappt wird,  falls sie nicht beim     Strickprozess    durch die Masche  geöffnet wird.  



  Seit einigen Jahren werden solche Zungennadeln  auch bei     Handstrickapparaten    verwendet, welche teil  weise nach dem gleichen Prinzip wie die Industrie  strickmaschinen arbeiten. Bei diesen Handstrick  apparaten wird nun der Faden entweder     ebenfalls     durch einen Fadenführer     in    die vorher geöffneten  Köpfe der Zungennadeln eingelegt oder es wird der  Faden bei vielen Typen von Strickapparaten von  Hand in die reihenweise geöffneten Nadelhaken ein  gelegt.  



  Diese     Handstrickapparate    arbeiten alle natur  gemäss primitiver als Industriestrickmaschinen, weil  sie billig sein müssen und folglich die technische Aus  bildung des Schlosses, des Fadenführers und aller mit  dem Strickvorgang in Zusammenhang befindlichen  Konstruktionsteile nicht so präzis sein kann, so dass  diese Teile infolgedessen nicht so sicher und verläss  lich funktionieren. Ausserdem werden bei Handstrick  apparaten sehr oft Garne     minderer    Qualität verwen  det, welche Knoten und andere Fehler aufweisen,  die gerade in bezug auf das sichere Einlegen des Fa-         dens    in den geöffneten Nadelkopf zusätzliche Anfor  derungen stellen.

   Ebenso bringt die Bedienung sol  cher     Handstrickapparate    im Haushalt ein unregel  mässiges Arbeiten mit sich, das bedingt ist durch  Unterbrüche der Arbeit, Verschieben oder Weg  räumen des Apparates usw. Meist ist auch die be  dienende Person technisch nicht so geschult wie das  Bedienungspersonal bei einer Industriemaschine.  



  Das alles hat zur Folge, dass viele Fehler ent  stehen können, dadurch, dass die leicht     beweglichen     Zungen entweder nicht geöffnet oder durch nach  trägliche Erschütterung des Apparates oder durch  Manipulieren, zum Beispiel     beim    Bemustern, wieder  geschlossen werden, bevor der Faden     eingelegt    ist,  wodurch Fallmaschen entstehen.  



  Man hat bereits die Köpfe von     Zungennadeln    in  bekannter Weise mit eingelegten Blattfedern ausgebil  det, um die Zungen elastisch im halb oder im ganz  geöffneten Zustand zu     halten.    Es gibt Handstrick  apparate, bei welchen für gewisse Zwecke solche  Nadeln benützt werden; ebenfalls sind oft die Nadeln  von     Maschenaufhebern    in gleicher Weise ausgebildet,  weil es für diesen Vorgang erforderlich ist, dass die  Zunge elastisch     immer    offen steht.  



  Man könnte eine ähnliche Konstruktion auch zur  Ausübung einer     Bremswirkung    auf die Zunge ver  wenden, jedoch wäre eine solche Konstruktion sehr  teuer.  



  Mit dem vorliegenden Patent soll nun eine Zun  gennadel geschützt sein, die dadurch gekennzeichnet  ist, dass ihre- aus Öse, Schaft und Löffel bestehende  Zunge und der diese aufnehmende Schlitz     im    Nadel  schaft so ausgebildet sind, dass die Zunge mindestens  in der Stellung, in der die Nadel ganz geöffnet ist,  einer Bremswirkung ausgesetzt ist.  



  Dadurch wird die Gefahr des unbeabsichtigten       Zuklappens    wesentlich verringert,     ohne    dass dabei der      eigentliche Strickvorgang erschwert oder der Preis  einer Nadel untragbar erhöht werden muss.  



  Im folgenden werden an Hand einer     Zeichnung     drei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.  Die     Fig.    1 zeigt     eine    Seitenansicht eines ersten Aus  führungsbeispiels, während  die     Fig.    2 eine teilweise geschnittene Draufsicht  auf dieselbe Nadel ist.  



  Die     Fig.    3 zeigt eine Seitenansicht eines zweiten  Ausführungsbeispiels, von welchem  die     Fig.    4 eine teilweise geschnittene Draufsicht  ist, und  die     Fig.    5 ist eine teilweise geschnittene Drauf  sicht eines     dritten-Ausführungsbeispiels.    In allen Fi  guren sind die die Bremsung der Zunge bewirkenden  Verdickungen oder Verengungen zur Erhöhung der  Anschaulichkeit etwas übertrieben dargestellt.  



  Beim ersten in den     Fig.    1 und 2 dargestellten  Ausführungsbeispiel der     Erfindung    ist der Nadel  schaft mit 1 und der     Nadelhaken    mit 2 bezeichnet.  Die Nadelzunge besteht aus der Öse 3, dem Schaft 4  und dem Löffel 5. Die Zunge ist durch eine Achse 6       mit-dem    Nadelschaft 1 verbunden und liegt in einem  Schlitz 7 des Nadelschaftes 1. Wie man besonders  gut aus der     Fig.    2 ersehen kann, ist der Zungen  schaft 4 weniger breit als die Öse 3, während der  Schlitz 7 seine grösste Breite im Bereich der Öse  aufweist und sich nach beiden Seiten hin verengt. Das  hat zur Folge, dass die von der Öse entfernt liegenden  Teile des Zungenschaftes, falls sie in den Schlitz ein  dringen, durch Reibung gebremst werden.

   Das ist  nun besonders in der Stellung der Fall, die mit strich  punktierten Linien gezeichnet ist, also bei geöffneter  Zungennadel, was, -wie weiter oben ausgeführt ist,  der Sinn und der Zweck der vorliegenden Erfin  dung ist.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungs  beispiel, in welchem dieselben Bezugszeichen zur  Bezeichnung der bereits an Hand der     Fig.    1 und 2  beschriebenen Nadelteile verwendet werden. Der Un  terschied zum erstgenannten Beispiel besteht darin,  dass hier der Schlitz 17 des Nadelschaftes 1 überall  gleich breit ist, während anderseits der Zungen  schaft 14 drei verschieden dicke Abschnitte auf  weist: An die Öse 13 schliesst ein Abschnitt 14a an,  der genau so breit ist wie die Öse 13. Der mittlere  Abschnitt 14b weist eine gegen den Löffel 5 zu  nehmende Dicke auf,     während    der äusserste Ab  schnitt 14c eine Dicke hat, die der grössten Dicke  des Abschnittes 14b entspricht.

   Auch hier wird die  Zunge in der Stellung, in der die Nadel ganz geöffnet  ist, einer Bremswirkung ausgesetzt. Ferner wird die    Zunge auch in der Stellung, in welcher die Nadel  ganz geschlossen ist, etwas gebremst.  



  Vom dritten Ausführungsbeispiel zeigt die     Fig.    5  die Draufsicht, da die Seitenansicht ungefähr der       Fig.    1 entspricht. Hier hat der Zungenschaft 4 wie  der auf der ganzen Länge eine konstante Breite, die  jedoch mit der Breite der Öse 13 übereinstimmt. Da  mit nun auch hier die gewünschte Bremsung der  Zunge im     Schlitz,    und zwar speziell in der Stellung,  in der die Nadel geöffnet wird, eintritt, ist der  Schlitz 27 teilweise verengt. Diese Verengung wird  am einfachsten durch ein Zusammenpressen der bei  den den Schlitz begrenzenden Seitenwände erzeugt.  



  Es wäre auch möglich, die Zunge, d. h. ihre Öse  und ihren Schaft sowie den Schlitz so auszugestalten,  dass die Zunge auf ihrem ganzen Weg einer Brems  wirkung ausgesetzt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zungennadel für Strickmaschine, dadurch ge kennzeichnet, dass ihre aus Öse, Schaft und Löffel bestehende Zunge und der diese aufnehmende Schlitz im Nadelschaft so ausgebildet sind, dass die Zunge mindestens in der Stellung, in der die Nadel ganz geöffnet ist, einer Bremswirkung ausgesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Zungennadel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ihre Zunge und der sie 'aufneh mende Schlitz im Nadelschaft so ausgebildet sind, dass die Zunge auch in der Stellung, in der die Nadel ganz geschlossen ist, einer Bremswirkung aus gesetzt ist. 2.
    Zungennadel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungenöse breiter als der Zungenschaft ist und dass der Schlitz im Nadelschaft seine grösste Breite im Bereich der Zungenöse auf weist und sich nach beiden Seiten hin derart ver engt, dass die von der Öse entfernt liegenden Teile des Zungenschaftes bei ihrem Eintritt in den Schlitz gebremst werden. 3. Zungennadel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zungenschaft gegen den Löffel hin breiter wird, derart, dass die Zunge beim Eintritt dieses breiteren Schaftteils in den Schlitz ge bremst wird. 4. Zungennadel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zungenschaft auf seiner gan zen Länge eine konstante Breite hat, während der Schlitz im Nadelschaft mindestens an einer Stelle eine Verengung aufweist.
CH340304D 1956-04-03 1956-04-03 Zungennadel für Strickmaschine CH340304A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3526104A (en) * 1965-12-08 1970-09-01 Grieve & Co Ltd T Latch needles
DE2714607A1 (de) * 1977-04-01 1978-10-05 Groz & Soehne Theodor Zungennadel fuer strickmaschinen

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US3526104A (en) * 1965-12-08 1970-09-01 Grieve & Co Ltd T Latch needles
DE2714607A1 (de) * 1977-04-01 1978-10-05 Groz & Soehne Theodor Zungennadel fuer strickmaschinen
FR2385832A1 (fr) * 1977-04-01 1978-10-27 Groz & Soehne Theodor Aiguille a palette pour metiers a tricoter

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