CH337752A - Verfahren zur Herstellung eines Damenschuh-Absatzes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Damenschuh-Absatzes

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CH337752A
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A Thalmann Rene
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Olten Ag Elektro Apparatebau
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  Verfahren zur Herstellung     eines        Damenschuh-Absatzes       Die Absätze von Damenschuhen bestehen übli  cherweise aus einem     Holzkörper,    welcher an der den  Boden berührenden Standfläche mit einem Leder  stück versehen wird. Dieses Lederstück wird meistens  auf den Holzkörper     aufgenagelt.    Bei der Tendenz, die  Absätze immer höher und deren Standfläche immer  kleiner zu machen, besteht die Gefahr, dass sich beim       Aufnageln    des Lederstückes das Holz spaltet. Aber  auch wenn dies nicht der Fall ist, passiert es im  Gebrauch oft, dass ein Absatz, der in irgendeinem  Loch oder dergleichen am Boden stecken bleibt,  abbricht.

   Die Erfindung, welche diese Nachteile zu  vermeiden bezweckt,     betrifft    ein Verfahren     zur    Her  stellung eines     Damenschuh-Absatzes    mit einem nicht  metallischen Absatzkörper, z. B. aus Holz. Dieses  Verfahren zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch  aus, dass man mindestens die Seitenflächen des Ab  satzkörpers auf galvanischem Wege mit einer Metall  schicht überzieht. Diese Metallschicht umfasst also  den Absatzkörper wie eine Hülle, wodurch dessen  Widerstand gegen     Biegungs-    oder     Torsionsbruch    so  wie gegen Spalten, im Falle, dass ein Lederstück auf  seine untere Fläche     aufgenagelt    wird, bedeutend er  höht wird.  



  Zur Durchführung des Verfahrens kann man bei  spielsweise wie folgt vorgehen:  Ein aus Holz bestehender Absatzkörper für einen  Damenschuh wird auf seinen Seitenflächen und auf  seiner Standfläche mit einer den elektrischen Strom  leitenden Flüssigkeit, z. B.     Anstrichbronze,    bestri  chen oder bespritzt. Der Absatzkörper wird dann in  ein galvanisches Bad getaucht und mit dem negativen  Pol einer Gleichstromquelle verbunden, deren posi  tiver Pol zum Beispiel mit einer im Bad eingetauch  ten Kupferplatte verbunden wird; das Bad besteht  zum Beispiel aus einer     wässrigen    Lösung von Kupfer  sulfat mit etwas Schwefelsäure. Auf diese Weise  wird ein Kupferüberzug von beispielsweise 0,1 bis    0,6 mm Dicke auf den genannten Flächen des Absatz  körpers aufgebracht.

   Hierdurch wird die Festigkeit  des Absatzes stark erhöht, wie bereits erläutert wurde.  Die Kupferschicht, die auf der     Standfläche    des Kör  pers aufgebracht worden ist, verhindert das Auf  nageln eines Lederstückes nicht. Ein Spalten des  Holzkörpers ist aber nicht mehr zu befürchten. Der  Holzkörper wird vorzugsweise aus einem einzigen       Holzstück    hergestellt und nicht aus zwei Holzstücken  mit verschieden gerichteten Fasern zusammengesetzt,  wie dies früher aus Festigkeitsrücksichten oft getan  wurde, indem man im obersten Teil des Absatzkör  pers einen horizontalen, im mittleren und untern Teil  dagegen einen vertikalen Faserverlauf vorsah. Diese  zweiteilige Ausführung des Absatzes war ziemlich  kostspielig und trotzdem lange nicht so solid wie die  Ausführung nach dem beschriebenen Verfahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Damenschuh- Absatzes mit einem nichtmetallischen Absatzkörper, dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens die Seitenflächen des Absatzkörpers auf galvanischem Wege mit einer Metallschicht überzieht. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man auch die Standfläche des Absatzkörpers mit der Metallschicht überzieht. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Metallschicht aus Kupfer be steht. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man einen aus einem einzigen Holzstück bestehenden Absatzkörper verwendet.
CH337752D 1956-03-20 1956-03-20 Verfahren zur Herstellung eines Damenschuh-Absatzes CH337752A (de)

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