CH337263A - Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines Gleichstrommotors - Google Patents

Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines Gleichstrommotors

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CH337263A
CH337263A CH337263DA CH337263A CH 337263 A CH337263 A CH 337263A CH 337263D A CH337263D A CH 337263DA CH 337263 A CH337263 A CH 337263A
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CH
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speed
voltage
arrangement
winding
regulating
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Inventor
Wolfgang Dipl Ing Luehr
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/30Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using magnetic devices with controllable degree of saturation, i.e. transductors
    • H02P7/305Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using magnetic devices with controllable degree of saturation, i.e. transductors whereby the speed is regulated by measuring the motor speed and comparing it with a given physical value

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Anordnung      zur   Regelung der Drehzahl eines Gleichstrommotors Das Hauptpatent Nr. 306468 betrifft eine Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines Gleichstrommotors, der mittels einer in seinem Anker untergebrachten    Tachometerwicklung   gemessen wird. Die Differenz aus der    Tachometerspannung   und der Spannung eines    Sollwertpotentiometers   dient dazu, einen magnetischen Verstärker zu steuern, der im Stromkreis der    Motorwicklung   liegt. Die Tachometerwicklung und die Arbeitswicklung des Motors stehen unter der Einwirkung einer gemeinsamen fremderregten Feldwicklung.

   Zur Erzielung einer von    Netzspannungsschwankungen   annähernd unabhängigen    Solldrehzahleinstellung   ist ein Sollwertpotentiometer in Reihe mit der    Tachometerwicklung   geschaltet. Wegen der    Nichtlinearität   der    Magneti-      sierungskennlinie   führt aber eine lineare Abhängigkeit des    Sollwertes   vom Erregerstrom nicht zum gewünschten Erfolg. Daher ist bei der Anordnung nach dem Hauptpatent zur Kompensation von Änderungen des Stromes in der Feldwicklung parallel zu dieser eine Glühlampe und in Serie mit dieser Kombination das    Sollwertpotentiometer   geschaltet. Die Glühlampe stellt in diesem Fall einen nichtlinearen Widerstand dar. 



  Eine noch genauere Kompensation der Feldstromänderungen, die durch    Netzspannungsschwan-      kungen   oder Erwärmung der Feldwicklung hervorgerufen werden, wird gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, dass der Sollwert aus einem konstanten und einem dem Erregerstrom proportionalen Anteil gebildet wird. Diese Massnahme beruht auf der    überlegung,   dass die    nichtlineare      Magnetisierungskennlinie   innerhalb des Änderungsbereiches des Feldstromes durch eine Gerade, z.

   B. durch eine Tangente, durch den mittleren Arbeitspunkt oder eine Sekante durch die beiden Extremwerte, angenähert ersetzt werden kann, und zwar ergibt sich dies aus folgender Betrachtung: Es sei angenommen, dass    ein   drehzahlregelbarer Gleichstrommotor für irgendwelche Antriebszwecke vorliegt und dass dabei seine Drehzahl fortlaufend gemessen wird. Zu dem Zweck ist in dem Anker des Motors eine    Tachometerwicklung   untergebracht und die    Tachometerspannung   dient als    Istwert   für die Drehzahl.

   Sowohl die motorische    Arbeitswicklung   des Ankers als auch die    Tachometerwicklung   stehen unter dem    Einfluss   einer gemeinsamen Feldwicklung. Ändert sich der Erregerstrom und damit der Fluss 0 des Motors, so ändert sich auch der für die Drehzahlregelung massgebende    Istwert.   Die Aufgabe besteht darin, dass durch gleichzeitige Änderung des    Sollspannungswertes   in Abhängigkeit von der Änderung des Feldstromes, die    Änderung   des    Istwertes   kompensiert werden soll. 



  Dabei gelten folgende Beziehungen: Die- Tachometerspannung ist proportional der Motordrehzahl und dem Fluss, das heisst    UT   -    n   - 0. Der Verlauf des Flusses 0 bzw. die    Leerlaufkennlinie   ist in der    beiliegenden   Zeichnung    (Fig.   1) in Abhängigkeit vom Erregerstrom    i,   dargestellt.

   Der Fluss 0 ist eine Funktion des Erregerstromes    ie.   Ersetzt man die    Leerlaufkennlinie   in dem in Frage kommenden Bereich der Erregerströme durch    eine   Gerade, so ergibt sich dabei beim Erregerstrom Null auf der    Drdinatenachse   ein Wert 0, Demzufolge    gilt   für den Fluss die Bezeichnung = f    (Ze)      -zz#      0o   +    lYL      #   Z' und für die    Tachometerspannung   die Bezeichnung    UT=C#n#(0o+nz-      Nennt   man    US   die    Sollspannung,   so ist es Ziel der Regelung, dass    US   -    Uz,

     = s    #      U3   wird, wobei a den Betrag der bleibenden Regelab- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    weichung      repräsentiert   und möglichst wenig von Null verschieden sein soll. Daraus folgt, dass Ur    #z--      Us   (1-    s)   ist. Somit gilt    C#n(0o+m-ie)=US(1-a)   oder nach Umformung 
 EMI2.7 
 Da die    Drehzahl   konstant zu halten ist, lautet die Bedingung    hierfür   
 EMI2.10 
    Ändert   sich der Erregerstrom    ie,   z.

   B. auf Grund von Temperatureinflüssen, so ist die Bedingung    n   =    const   nur    erfüllt,   wenn    Us-0-0o+m#ie   das heisst die Sollspannung muss sich ebenfalls aus einem konstanten    Wert   und einem dem Erregerstrom proportionalen    Wert   wie folgt zusammensetzen 
 EMI2.19 
 In    Fig.   2 ist als Ausführungsbeispiel eine auf    Grund   der vorstehend geschilderten Überlegungen aufgebaute Schaltung schematisch dargestellt, unter Benutzung eines magnetischen Verstärkers zur Speisung der Arbeitswicklung des Gleichstrommotors. Der Motor besitzt eine    Tachometerwicklung   1, eine motorische Arbeitswicklung 2 und eine fremderregte Feldwicklung 3.

   Ausserdem ist ein    Sollwertpotentio-      meter   4 und eine Drossel 5 vorhanden, die dazu dient, den    Vormagnetisierungsstrom   eines magnetischen Verstärkers 6 möglichst gut zu glätten. Die Klemmen 7, 8 des magnetischen Verstärkers sind mit den entsprechend bezeichneten Klemmen im Stromkreis der    Tachometerwicklung   1 verbunden. In den Ankerkreis der Arbeitswicklung 2 ist eine    Glättungs-      drossel   9 eingeschaltet; sie dient dazu, den Ankerstrom möglichst gut zu    glätten   und seinen Effektivwert möglichst niedrig zu halten. Die Speisung der Arbeitswicklung 2 erfolgt aus einem Wechselstromnetz    mit   der Spannung    U1   über Gleichrichter 11.

   Aus einem Wechselstromnetz mit der Spannung    U."   wird über Gleichrichter 10 die Sollspannung entnommen. Der Kondensator 24 dient dazu, die Welligkeit der gleichgerichteten Spannung zu verringern.. 



  Der magnetische Verstärker 6 arbeitet in der Form der einphasigen Brückenschaltung. Seine Vormagnetisierungswicklung liegt in dem Stromkreis, der aus dem    Sollwertpotentiometer   4, der Tachometerwicklung 1 und der    Glättungsdrossel   5 besteht. 



  Die Speisung der Feldwicklung 3 des Motors erfolgt über    Wandler   20 und Gleichrichter 21 von der    Spannung      Ui.   



  Zusätzlich zu diesen Schaltungselementen ist noch ein aus den Einstellwiderständen 22 und 23 bestehender    Potentiometer   vorhanden. Diese    Einstell-      widerstände.   22, 23 sind notwendig, um zu erreichen, dass im Sinne der Erfindung der    Sollwert   aus einem    konstanten   und einem dem Erregerstrom proportionalen Anteil gebildet wird. Es liegt nämlich der Einstellwiderstand 23 an der konstanten Spannung    Uz,   während der    Einstellwiderstand   22 über den Gleichrichter 21 gespeist und zufolge der gewählten Schaltung von dem Strom der Feldwicklung 3 durchflossen wird.

   An den Enden der aus den Einstellwiderständen 22, 23 bestehenden Reihenschaltung tritt daher eine Spannung auf, die sich aus einem konstanten und aus einem dem Erregerstrom proportionalen Anteil    zusammensetzt.   An die Enden der Reihenschaltung der Einstellwiderstände 22, 23 ist der Sollwertpotentiometer angeschlossen, so dass sich die am    Sollwertpotentiometer   4 auftretende Spannung aus einem konstanten und einem dem Erregerstrom    proportionalen   Teil zusammensetzt. 



  Durch diese Anordnung kann der aus der    Magne-      tisierungskennlinie   der Maschine ermittelte und zur Kompensation erforderliche konstante und der dem Erregerstrom    proportionale   Anteil der Sollspannung    U5   durch Änderung bzw. Bemessung der Widerstände 22, 23 exakt eingestellt werden. Desgleichen kann der auftretende maximale Restfehler graphisch oder rechnerisch bestimmt werden. Auf jeden Fall ist es mit dieser Anordnung möglich, eine sehr hohe Drehzahlkonstanz innerhalb der möglichen Erregerstrom- änderungen zu erreichen. Ein weiterer Vorteil der Anordnung besteht darin, dass bei der    Sollwertbil-      dung   keine zusätzliche Leistung durch Einschaltung    nichtlinarer   Widerstände verbraucht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines Gleichstrommotors nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert aus einem konstanten und einem dem Erregerstrom proportionalen Anteil gebildet wird. UNTERANSPRUCH Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Errgerstrom proportionale und die konstante Spannung als Sollwertkomponen- ten in einer Potentiometerschaltung erhalten werden.
CH337263D 1954-04-26 1955-04-22 Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines Gleichstrommotors CH337263A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE337263X 1954-04-26
CH306468T 1955-04-22

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CH337263A true CH337263A (de) 1959-03-31

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CH337263D CH337263A (de) 1954-04-26 1955-04-22 Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines Gleichstrommotors

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