CH337252A - Vorrichtung zum Verbinden elektrischer Leitungen - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden elektrischer LeitungenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/70—Insulation of connections
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Description
Vorrichtung zum Verbinden elektrischer Leitungen Zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit gegen die Beanspruchung durch Spannungsstösse und zum Lokalisieren der Auswirkung gegebenenfalls auftre tender überschläge werden in gekapselten elektri schen Hochspannungsanlagen die Leitungen und Sammelschienen isoliert. Hierbei ergibt sich der Nachteil, dass besonders bei Verbindungsstellen ge gebenenfalls auftretende Temperaturerhöhungen nicht sofort bemerkt werden können. Während bei offenen luftisolierten Anlagen solche Stellen zum Beispiel durch das Verhalten von temperaturabhängigem Farbanstrich festgestellt werden können, ist dies bei isolierten Verbindungen nicht möglich.
Besonders zeigen sich diese Schwierigkeiten, wenn die Leitungen mit Bandisolation umwickelt werden müssen, deren Herstellung meist bei Hochspannung nur durch Spe zialkräfte möglich ist. Dieser Nachteil kann nun durch die Erfindung vermieden werden. Die Vorrich tung zum Verbinden von isolierten elektrischen Lei tungen, z. B. Sammelschienen, ist dadurch gekenn zeichnet, dass die Isolation der Verbindungsstelle wenigstens teilweise aus durchsichtigem Material wie nPlexiglas besteht, das teilweise über die feste Iso lation der Leitungen geschoben ist.
Hierbei ist es möglich, die Verbindungsstellen jederzeit zu beobachten, ohne die Isolation entfernen zu müssen. Die Isolation kann aus zwei Teilen be stehen, die schachtelförmig übereinandergreifen und über die isolierten Leitungen geschoben sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt. Fig. 1 zeigt den Schnitt durch eine Leitungsverbindung, Fig. 2 die zugehörige Seiten ansicht. Es ist eine Verbindungsstelle von einer aus zwei Schienen bestehenden Leitung gezeigt. 1 sind die beiden in der Fig. 2 von rechts kommenden Leiter, 2 die nach links weitergehenden Leiter. Sie sind mit der Isolation 3 umwickelt. 4 und 5 sind die Teile der durchsichtigen Isolation. 4 greift schachtelartig über 5. Beide gemeinsam greifen über den isolierten Teil der Leiter. Dies hat isolationstechnisch den Vorteil, dass die Schlagweite vergrössert wird.
Dies erkennt man aus Fig. 3, in der zwei nebeneinanderliegende Verbindungen gezeigt sind. Die Leiter 3 und 3' sind nur an der rechten Seite dargestellt. Die Schlagweite geht von der blanken Stelle 6 des Leiters 3 entlang der strichpunktierten Linie zur blanken Stelle 6' des Leiters 3'. Man erkennt die Verlängerung der Schlag weite durch die LUberlappung.
Zur Verbesserung der Isolation und der Wärme abfuhr an den Kontakten kann man die Zwischen räume zwischen den Leitern dem schachtelartig aus geführten Isolationsteil mit einem ebenfalls durch sichtigen Material vergiessen. Hierbei ist es zweck mässig, die schachtelartigen Isolationsteile mit Rillen zu versehen, in denen Dichtungsmaterial eingebracht werden kann. Es sei noch erwähnt, dass nicht nur die Verbin dungsstellen zweier Leiterstücke isoliert werden kön nen, sondern auch Abzweige von Sammelschienen und Leitern, also die Verbindung von drei Leitern und mehr. Hierbei können die Abzweige auch zu Steckern führen, die in irgendwelche Apparate hin eingeschoben werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verbinden von isolierten elek trischen Leitungen, z. B. Sammelschienen, die in ge- kapselten Hochspannungsanlagen untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolation der Ver bindungsstelle mindestens teilweise aus durchsich tigem Material besteht, welches zum Teil über die feste Isolation der Leitungen geschoben ist. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Isolation aus zwei Teilen schachtelförmig zusammengesetzt ist und über die isolierten Leitungen geschoben ist. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenräume zwischen den Leitern und der durchsichtigen Isolation mit einer klaren, nicht brennbaren Substanz vergossen sind, und dass die Isolation mit Rillen versehen ist, in die Dichtungsmaterial gebracht werden kann. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schachtelförmige Isolation so weit über die Isolation der Leiter geschoben wird, dass eine wirksame Verlängerung der Schlagweite entsteht. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schachtelförmige Abdeckung aus undurchsichtigem Isoliermaterial besteht und im deckelförmigen Teil ein Fenster aus durchsichtigem Material vorhanden ist, das die Verbindungsstelle sichtbar macht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AU337252X | 1955-01-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH337252A true CH337252A (de) | 1959-03-31 |
Family
ID=3721074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH337252D CH337252A (de) | 1955-01-05 | 1955-10-11 | Vorrichtung zum Verbinden elektrischer Leitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH337252A (de) |
-
1955
- 1955-10-11 CH CH337252D patent/CH337252A/de unknown
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