CH337059A - Zahnradhobelmaschine mit einstellbarem, zahnstangenförmigem Werkzeug - Google Patents
Zahnradhobelmaschine mit einstellbarem, zahnstangenförmigem WerkzeugInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F5/00—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
- B23F5/12—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by planing or slotting
- B23F5/14—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by planing or slotting the tool having the same profile as a tooth or teeth of a rack
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Description
Zahnradhobelmaschine mit einstellbarem, zahnstangenfürmigem Werkzeug Die Erfindung betrifft eine Zahnradhobelmaschine mit einstellbarem zahnstangenförmigem Werkzeug. Bei der Bearbeitung grosser Zahnräder, insbesondere solcher aus Material von hoher Festigkeit, mittels eines zahnstangenförmigen Werkzeuges nach dem Ab- wälzverfahren beträgt die Hobelzeit oft ein Mehrfaches der Standzeit des Werkzeuges. In diesem Falle muss während der Bearbeitung eines Rades das Werkzeug mehrere Male entweder nachgeschliffen oder durch ein frischgeschliffenes ersetzt werden.
Bei diesem Auswechseln soll stets genaue Übereinstimmung der Verzahnung von Werkzeug und Rad in bezug auf ihre gegenseitige Lage vorhanden sein. Das Einsetzen des neuen Werkzeuges in die Maschine nach der bisher üblichen Weise erfordert deshalb verhältnismässig viel Zeit und kann Anlass zu einer fehlerhaften Einstellung sein.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch behoben, dass das zahnstangenförmige Werkzeug, nachstehend Hobelkamm benannt, eine seitliche An schlagfläche und der Werkzeughalter einen zugehöri gen Anschlag aufweist, und dass eine Einstellvorrich tung eine ebene Fläche aufweist, die in montiertem Zustand der Vorrichtung parallel zur geraden Wälz- bewegung des Zahnrades liegt und die zur Anlage der Zahnkopfkanten des Werkzeuges bestimmt ist.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigt: Fig. 1 einen Hobelkamm, Fig. 2 eine Stirnansicht des Hobelkammes, Fig. 3 eine Teilansicht der Zahnradhobelmaschine mit Hobelkamm und Einstellvorrichtung in teilwei sem Schnitt, Fig. 4 den Werkzeughalter im Grundriss mit teil weisem Schnitt, Fig. 5 und 6 eine am Werkzeughalter zu befesti gende Einstellvorrichtung für den Hobelkamm in Sei ten- und Stirnansicht, Fig. 7 eine Variante der Einstellvorrichtung mit Hobelkamm und Stützkamm im Schnitt.
Fig. 1 stellt einen zahnstangenförmigen Hobel kamm 1 dar, wie er in Zahnradhobehnaschinen be kannter Bauart verwendet wird. An einer Stirnseite desselben ist eine ebene Anschlagfläche la ange bracht, die senkrecht zur Längsachse des Hobelkam mes steht. Der Abstand A der Fläche la von der Mittelebene e der ersten Zahnlücke wird genau be stimmt. Alle Hobelkämme derselben Teilung erhalten nun den gleichen Abstand A von der Fläche la zur Ebene e. Auf dem Bett 2 ist nach Fig. 3 ein Schlit ten 3 verstellbar gelagert, der einen quer zu diesem verschiebbaren Schlitten 4 trägt, auf dem ein dreh barer runder Tisch 5 sitzt. Zentrisch auf Tisch 5 ist ein Aufsatz 6 mit dem zu bearbeitenden Rad 7 be festigt.
Am obern Teil 2a des Bettes 2 ist der Stössel 8 mit dem abklappbaren Werkzeughalter 9 angeord net, in dem mittels eines Keils 10 der Hobelkamm 1 befestigt ist. Die Einstellung des Hobelkammes 1 ge schieht vor der Befestigung des Keils 10 in der Weise, dass die Anschlagfläche la des Hobelkammes 1 an einen Anschlag 11 des Stahlhalters 9 (Fig. 1 und 4) angelegt wird. Dadurch wird erreicht, dass die Zähne des neu einzusetzenden Hobelkammes genau in die Mitte der schon vorhandenen Zahnlücken des Rades 7 zu stehen kommen.
Weiterhin muss noch die Entfernung des Hobelkammes von der Radachse, also die Eintauchtiefe seiner Zähne in die bereits geschnit tenen Zahnlücken, auf den bisherigen Wert gebracht werden. Hiezu wird eine Einstellvorrichtung 12 (FiQ. 3, 5 und 6) zum Anschlagen des Hobelkammes benützt, die mit einer Schraube 14, wenn ein nach geschliffener bzw. neuer Hobelkamm eingesetzt wird, vorübergehend auf der Grundfläche 9a des Werk zeughalters 9 befestigt wird.
Die Einstellvorrichtung besitzt eine austauschbare Anschlagleiste 13, die eine Anschlagfläche 20 aufweist, die in gleicher Richtung verläuft wie die Bewegung des quer zum Schlitten 3 verschiebbaren Schlittens 4, der die gerade Wälz- bewegung des Rades 7 bewirkt und parallel zur Wälz bewegung bewegt wird, so dass man das Gerät durch Verwendung einer Leiste 13 von passender Dicke D (Fig. 6) auf eine bestimmte Messstrecke B einstellen kann.
Bei allen Hobelkämmen derselben Teilung müs sen die Zahnkopfkanten 1 b (Fig. 2) um den gleichen Betrag B über die Grundfläche 9a des Werkzeughal ters 9 hinausragen. Damit wird die Übereinstimmung sowohl der Eintauchtiefen als auch der Mittellagen der Zähne des bisherigen und des neuen Hobelkammes gegenüber den Zahnlücken des Rades auf einfache und rasche Art erreicht. Nach der Einstellung des Hobelkammes derart, dass die Zahnkopfkanten an der Fläche 20 anliegen, wird der Keil 10 festgeschraubt und die Einstellvorrichtung 12 weggenommen, wor auf die Bearbeitung des Rades 7 beginnen kann.
Gewöhnlich wird der Hobelkamm zusammen mit einem Stützkamm 15 (Fig. 7) in den Werkzeughalter eingespannt. Die Verwendung eines Stützkammes ist besonders dann angezeigt, wenn die Hobelkamm zähne la durch öfteres Nachschleifen dünn geworden sind. Die Einstellung des Stützkammes erfolgt in glei cher Weise, derart,. dass seine Zähne gegenüber den Hobelkammzähnen ein wenig zurückstehen. Mit ab nehmender Dicke der letzteren infolge des Nach schleifens rückt nun der Hobelkamm etwas gegen die Anschlagseite 13 vor.
Der Stützkamm 15 kann des halb nicht gegen einen festen Anschlag 13 vorgescho ben werden, er berührt vielmehr eine Anschlagleiste 17; die an einem schwenkbaren Arm 16 mittels einer Schraube 18 entsprechend der Dicke des Hobelkamm zahnes 1 a verstellbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zahnradhobelmaschine mit einstellbarem, zahn- stangenförmigem Werkzeug, dadurch gekennzeichnet, dass das zahnstangenförmige Werkzeug (1) eine seit liche Anschlagfläche (la) und der Werkzeughalter (9) einen zugehörigen Anschlag (11) aufweist, und dass eine Einstellvorrichtung (12) eine ebene Fläche auf weist, die in montiertem Zustand der Vorrichtung (12) parallel zur geraden Wälzbewegung des Zahn rades (7) liegt und die zur Anlage der Zahnkopfkan- ten des Werkzeuges bestimmt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Zahnradhobelmaschine nach Patentanspruch, mit mehreren Werkzeugen derselben Zahnteilung, da durch gekennzeichnet, dass die seitliche Anschlag fläche (la) bei allen Werkzeugen von der Mittelebene (e) der nächsten Zahnlücke den gleichen Abstand (A) hat. 2. Zahnradhobelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung eine austauschbare geradlinige Anschlagleiste (13) aufweist, um durch Verwendung einer Leiste von entsprechender Dicke<I>(D)</I> den Abstand<I>(B)</I> der Grundfläche (12a) der Einstellvorrichtung von der Anschlagfläche der Leiste (13) auf einen bestimmten gewünschten Wert bringen zu können. 3.Zahnradhobelmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung eine feste Anschlagleiste (13) für einen Hobelkamm und eine verstellbare Anschlag vorrichtung (16-18) für einen Stützkamm enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH337059T | 1955-12-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH337059A true CH337059A (de) | 1959-03-15 |
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ID=4504151
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|---|---|---|---|
| CH337059D CH337059A (de) | 1955-12-09 | 1955-12-09 | Zahnradhobelmaschine mit einstellbarem, zahnstangenförmigem Werkzeug |
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| CH (1) | CH337059A (de) |
-
1955
- 1955-12-09 CH CH337059D patent/CH337059A/de unknown
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