CH334875A - Einrichtung zum Überführen von Förderbehältern von einem Förderband auf ein anderes, neben dem ersten laufendes Förderband - Google Patents

Einrichtung zum Überführen von Förderbehältern von einem Förderband auf ein anderes, neben dem ersten laufendes Förderband

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CH334875A
CH334875A CH334875DA CH334875A CH 334875 A CH334875 A CH 334875A CH 334875D A CH334875D A CH 334875DA CH 334875 A CH334875 A CH 334875A
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CH
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conveying
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Immesberger Theobald
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Pfaff Ag G M
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/82Rotary or reciprocating members for direct action on articles or materials, e.g. pushers, rakes, shovels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description


  



  Einrichtung zum Überführen von Forderbehältern von einem   Forderband    auf ein anderes, neben dem ersten laufendes   Forderband       Die Erfindung bezieht sieh auf eine Ein-    richtung zum Überführen von   Förderbehäl-      tern    von einem Förderband auf ein anderes, neben dem ersten laufendes Förderband.



   Die Erfindung besteht darin, dass an der Cberführstelle von dem einen Förderband auf das andere Band, die mit einer Platte zur Überbrückung des Abstandes zwischen beiden Bändern versehen ist, ein Einsehalter für einen Motor angeordnet ist, gegen dessen Be  tätigungsorgan    der vom   Zulauf-Forderband    getragene Förderbehälter nach Beeinflussung einer Zulaufsperre für nachfolgende Förderbehälter läuft, wodurch der auf ein Triebwerk   arbeitende Motor eingesehaltet wird, wel-    ches Triebwerk mit   Überdruck-Elementen für    einen   Förderbehälter    in Form von zwei eine    gegenläufige Sehwenkbewegung ausfiihrenden,    in Förderriehtung im Abstand hintereinander gelagerten Armen in Wirkverbindung steht,

   die bei ihrer   Aussehwenkbewegung den För-       derbehälter durch einen Bewegungsinipuls zu-      sätzlich    zu seiner Fortbewegung durch das Förderband seitwärts über die genannte Platte auf das andere   Förderband hinüber-    drüeken und dann in ihre Ausgangslage zu  rückkehren,    wobei durch die Bewegung von Teilen des Triebwerkes der Antrieb   abgeschal-    tet wird, und dass ferner ein eine   ernente    Be  tätigung    des   Einschalters verhindernder    Sicherungsschalter vorgesehen ist, auf den der übergedrückte Forderbehälter so lange einwirkt, bis er vom zweiten Forderband aus der Überführstelle fortbewegt ist.



   Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen :
Fig.   1    eine Einrichtung zum Überdrücken von Förderbehältern an entgegengesetzt laufenden Förderbändern, mit den Armen zum   seitliehen    Überdrücken in Ausgangsstellung, in schaubildlicher Darstellung von der Seite gesehen,
Fig. 2 dieselbe Einrichtung mit den Armen in Aussehwenkstellung, wobei ein   iiberge-    driiekter Förderbehälter gestrichelt eingezeichnet ist,
Fig. 3 eine Ausführungsform des Triebwerks der   Einriehtung    mit Umkehrmotor und Gewindespindel in Ausgangsstellung   von un-      ten gesehen,    in schaubildlicher Darstellung in grösserem Massstab.



   Fig. 4 eine andere Ausführung des Triebwerks mit Getriebemotor und Lenkplatte in Ausgangsstellung und gestrichelt eingezeichneter   Ausschwenkstellung von unten    gesehen, in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Triebwerks mit Getriebemotor und   Zahnseg-    menten in Ausgangsstellung von unten gesehen, in schaubildlicher Darstellung, 
Fig. 6 eine Teilansicht der Lagerung des   Zulaufsperrorgans,    in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 7 eine Kurbel des Getriebemotors von Fig.   4    und 5, in   Draufsieht.   



   Zwischen den   Aussenführungen      1, ? laufen    nebeneinander ein   Anförder-bzw. Zulauffor-    derband 3 und in entgegengesetzter Richtung ein Abförderband 4 ; zwisehen den Bändern 3,   4    befinden sieh die Innenführungen 5, 6.



  Auf dem   Anförderband    3 ist ein in bekannter Weise mit Laufrollen ausgestatteter Forderbehälter 7 veranschaulicht. Die   Innenführun-    gen 5 und 6 sind   an der Uberdrückstelle    des Behälters in Lange eines   Förderbehälters    ent  fernt bzw. unterbrochen    und der Abstand zwischen den Förderbändern 3   und 4 ist    durch eine Platte 8 überbrückt, die unter das   Anförderband 3 und über    das Abförderband 4 ragt. An der   Au#enführung      1    sind an der Überbrückstelle Bolzen 9, 10 durch eine Grundplatte 11 drehbeweglich geführt. Die Grundplatte 11 ist mittels Schrauben 11a an der Unterseite des   Förderbandgerüstes    befestigt.

   An den in der Förderrichtung im Abstand hintereinander gelagerten Bolzen 9, 10 sind über der Grundplatte 11 in verschiedener Höhe waagrechte Arme 12, 13 befestigt, die an ihren freien Enden mit Rollen 14, 15 versehen sind. An der Unterseite der Grundplatte 11 ist der Antrieb der Arme 12, 13 angebracht.



   Bei dem   Antriebswerk nach Fig. 3    ist ein Umkehrmotor 16 mit einer   Gewindespin-    del 17 gekuppelt, die in einem Bock   18    gelagert ist und auf der eine Spindelmutter 19 sitzt. An der Spindelmutter   19    ist ein   Quel-    haupt 20 befestigt, dessen Enden mit Rollenbolzen 21, 22 versehen sind. Diese ragen in   Führungssehlitze    23, 24 von zum Triebwerk gehörenden Betätigungshebeln 25, 26, die an clen Bolzen 9 und 10 verdrehmgsfest befestigt sind. In der Mitte des Querhauptes 20 ist senkrecht zu seiner Bewegungsebene ein Aus  lösestift    27 angebracht.

   Ein elektrischer Einschalter 28 ist so eingebaut,   da#    das rechtwinklig abgebogene Ende seines durch einen Schlitz in der Grundplatte 1   hindurchge-      führten @      Ansehlaghebels 29 am Ende    der   tuber-      drüekstelle    über das   Anforderband    3 reicht.



  Ein   Sicherangsschalter    30 ist so angeordnet, dass sein zum Beispiel mit einem keilförmigen    Ansatz 31 versehener Sehalthebel 32 durci    einen Schlitz in der   Grundplatte    11 in die Abförderbahn ragt. Ein Umschalter 33 und ein Aussehalter   34    sind mit Rollen 35   bzw. 36    an ihren   Schalthebeln 37 bzw. 38 ausgerüstet.    die in den Sehwenkbereiehen der   Betätigungs-    hebel 25, 26 liegen. Ein Handschalter 39, der in der Zuleitung zum Einschalter 28 liegt, ist an der   Aussenführung 2 befestigt.   



   Eine Zulaufsperre 40 ist als   doppelarmi-    ger Hebel ausgebildet, der an seinem kurzen Arm 41 zum Beispiel einen   keilförmigen An-    satz   42    und an seinem langen Arm   43    einen Anschlag 44 besitzt.   Fermer    greift in nahezu rechtem Winkel am Hebel ein   Bückstellhebel    45 an. Der Rückstellhebel   45    ragt durch einen Schlitz 46 der Grundplatte 11 und ist mit einem Rollenträger 47 mit Rolle 48 versehen.



  Die Zulaufsperre 40 ist dureli eine als   Schwenklagerbolzen    dienende   Bundsehraube    49 (Fig.   6) an    einem Lagerstück 50 drehbeweglieh befestigt und so in die   Aussen-    führung   1    eingebaut, dass der keilförmige Ansatz 42 am Arm   41,    in   Förderriehtung gese-      hen,    vor dem Anschlaghebel   29    in die Bahn des Förderbehälters ragt, wenn der Anschlag 44 am Arm 43 auf der   Au#enführung 1 auf-    liegt. Der Abstand des keilförmigen Ansatzes   42    von dem   Anschlag 44 ist grö#er als    die Länge eines Förderbehälters.



   Bei der   abgeänderten Ausführung nach    Fig.   4    ist ein Getriebemotor : 51 mit einer Kurbel   52    (Fig. 7) durch eine Gelenkstange 53 mit einer   Lenkplatte 54 verbunden.    Die Lenkplatte   54    sitzt   verdrehungsfest auf dem    Bol   zen 9 des einen Armes 12 und ist dureil eine    Gelenkstange 55 mit einem Betätigungshebel 56 verbunden, der in   leieher    Weise auf dem Bolzen 10 des andern Armes   13    befestigt und   mit einem Auslosefinger 57 ausgestattet    ist.



  Die Kurbel 52 hat eine   entgegengesetzt gerieh-    tete Verlängerung 58, in deren Umlaufbahn der mit einer Rolle 59 versehene   Sehalthebel      60    eines   Ausschalters      61 für den Getriebe-    motor   51 ragt. Die    Rolle 59 des Schalthcbels SO liegt ausserhalb der Umlaufbahn der Kurbel 52 und im Drehbereich der Verlängerung   58.    Die   Anordnu, ng des Einsehalters 28,    des Sicherungssehalters 30 und der Zulaufsperre 40 ist die gleiche wie bei der Ausführung   iiaeli    Fig. 3.



   Bei der   Ausfiihrungsform    naeh Fig. 5 stehen auf den Bolzen 9, 10 befestigte   Zahnseg-    mente 62, 63 miteinander im Eingriff, wobei las Zahnsegment 62 durch die Gelenkstange   53 mit der Kurbel 52 (Fig.    7) des   Getriebe-    motors 51 verbunden ist. An dem   Zahnseg-       ment 62 ist ein Auslösehebel 64 für die Zu-    laufsperre 40 angebracht. Die Anordnung der   Schalter 28,    30, 61 und der Zulaufsperre. 40 ist die gleiche wie bei der Ausführtmg naeh Fig. 4 bzw. 3.   



   Die dargestellte Einrichtung nach Fig. l,    2 und 3 bzw.   4    bzw. 5 arbeitet   folgender-      ma#en   :
Durch den   Handsehalter    39 wird zunächst der Einschalter 28 unter Spannung gesetzt.



     Der auf dem Anförderband    3 ankommende Forderbehälter 7 gleitet über den Anschlag 44 der Zulaufsperre   40    hinweg und fährt in die   Übersetzstelle    ein. Dabei   driiekt    er mit seiner Unterseite den keilförmigen Ansatz   42    der   Zulaufsperre 40 nieder,    so dass der lange Arm 43 mit dem Anschlag 44 unmittelbar hinter dem Förderbehälter 7 hochgehoben wird. Damit wird der Zulauf eines even  tuell    folgenden Forderbehälters in die Überlrüekstelle verhindert, indem dieser gegen den Anschlag 44 stosst. Der Förderbehälter 7 fährt bei seiner Weiterfahrt gegen den Anschlaghebel 29 des   Einschalters      28    und schaltet damit den Umkehrmotor 16 ein.

   Die Spin  delmutter    19 mit Querhaupt 20 und den Rollenbolzen 21, 22 wird an der Gewindespindel   17    in Richtung zum Umkehrmotor 16 bewegt und dreht damit die Betätigungshebel   25,    26, in deren Führungsschlitzen   23, 24    die Rollen  holzen 21, 22    laufen, um die Bolzen 9, 10.



  Gleiehzeitig werden die Arme   12,    13 mitgenommen, die gegenläufig in die   Anförderbahn      einschwenken und den FörderbehäJter 7    seitwärts über die Platte 8 auf das   Abförder-    band 4 übersetzen. Bei der   Seitwärtsbewe-    gung des   Förderbehälters    7 gibt dieser den keilförmigen Ansatz 42 der Zulaufsperre 40 wie, der frei und der doppelarmige Hebel   41,    43 fällt daher in seine   Ausgangsstellung zu-    rück, wenn er nicht durch einen nnmittelbar   nachgefolgten    Forderbehälter in der Sperrstellung infolge   Druck-und      Reibungswirkung    festgehalten wird.

   Sind die Arme 12, 13 um   90     gesehwenkt, befindet sich der   Förderbe-    hälter 7 vollständig auf dem   Abforderband      4.   



  Durch Anstossen des Betätigungshebels 25 an die Rolle 35 des Umschalters 33 wird die Dreh  riehtung    des Motors umgekehrt. Die Spindelmutter 19 wird wieder in die   Ausgangsstel-    lung zurückgeführt und nimmt wie vorher über die Betätigungshebel 25, 26 die Arme 12, 13 mit. In der Ausgangsstellung wird der Umkehrmotor 16 durch Anstossen des Betä  tigungshebels    26 an der Rolle 36 des Ausschalters 34 abgeschaltet. Der auf das Abforderband 4 übergesetzte Förderbehälter 7 drückt mit seiner Unterseite den keilförmigen Ansa, tz 31 des Sicherungssehalters 30 nieder und setzt damit den Einschalter 28 so lange ausser Funktion, als der Behälter 7 über den Ansatz 31 hinweggleitet.

   Damit wird vermieden, dass ein folgender   Forderbehälter,    der von der Zulaufsperre 40 nicht erfasst wurde,   übergedrüekt    wird, bevor der vorige die Überdrückstelle verlassen hat. Ist ein Forderbehälter 7 an dem Anschlag 44 der Zulaufsperre 40 angelaufen und fällt der doppela. rmige Hebel 41, 43 deshalb nicht in seine   Ausgangs-    stellung zurück, so wird die Sperre   aufgeho-    ben, wenn am Ende der Ausschwenkbewegung der   Auslösestift    27 am Querhaupt 20 den Rüekstellhebel 45 betätigt. Der   Förderbehäl-    ter kann sodann in die Uberdrückstelle einlaufen. Soll   die Überdrüekeinriehtung ausser    Betrieb gesetzt werden, so wird der Handschalter 39 betätigt ; es können jetzt z.

   B. auf das Abförderband 4   Förderbehälter,    die bisher nicht im Umlauf waren, von Hand aufgesetzt werden. Wird der   Handschalter    39 wieder eingechaltet, und es befindet sich noeh ein neueingeführter Förderbehälter in der Überdrückstelle auf dem Abförderband   4,    so wird erst wieder ein   Förderbehälter    übergedrückt, wenn der   neueingeführte    den keilförmigen Ansatz 31 des   Sieherungsschal-    ters 30 freigibt, das heisst, wenn er die   tuber-      driickstelle    verlassen hat.



   Der Antrieb   der Xberdrüekeinrichtung er-    folgt nach Fig.   4    durch einen Getriebemotor 51, der ebenfalls durch einen Einschalter 28 eingeschaltet wird und die Kurbel 52 in Drehung versetzt. Diese Drehbewegung wird mittels der Gelenkstange 53 in eine hin und her gehende umgewandelt und so auf die Lenkplatte   54    übertragen, die um die Achse des Bolzens 9 mit Arm 12 schwenkt. Die Be  wegung    des Armes 13 ist von der Bewegung der Lenkplatte 54 mittels einer Gelenkstange 55 und Betätigungshebel 56 abgeleitet, der um die Achse des Bolzens 10 schwenkt. Eine Umdrehung der Kurbel entspricht dem Ausund Rückschwenken der Arme.

   Nach jeder   Kurbelumdrehung    wird der Getriebemotor 51 durch die entgegengesetzt gerichtete Verlängerung 58 der Kurbel   52 abgesehaltet,    die den mit einer Rolle 59 versehenen Schalthebel   60    des Ausschalters 61 betätigt. Die Auslösung der gegebenenfalls dureh einen   anliegen-    den Förderbehälter gehaltenen Zulaufsperre 40 geschieht hier durch den   Auslosefinger    57 am Betätigungshebel 56, der am Ende der Ausschwenkbewegung auf die Rolle 48 des   Riiekstellhebels    45   dr-üekt.   



   Bei der Ausführung nach   Fig. 5 wälzen    sich die beiden mit den Armen   12, 13    ver   bimdenen Zahnsegmente 62, 63 aufeinander    ab, die mittels der Gelenkstange   53    über die Kurbel 52 durch den Getriebemotor 51 ange  trieben    werden. Die Steuerung des Getriebemotors erfolgt wie bei der Ausführung naeh Fig.   4.    Die Zulaufsperre wird dadureh aufgehoben, dass am Ende der Aussehwenkbewegung der Auslösehebel   64    am Zahnsegment 62 den Riiekstellhebel 45 der Zulaufsperre 40 rückführt.



   Der gruppenweise Transport von Teilen mit nicht grossen Abmessungen erfolgt in industriellen Betrieben vielfach in Behältern, die von Bändern gefördert werden. Damit die Behälter an bestimmten Stellen durch Sperren angehalten werden können, versicht man sie,   um die Reibung auf dem Band ge-    ring zu. halten, vorteilhafterweise am Boden    mit Rollen oder Kugeln. Von dieser Mass-    nahme ist im vorliegenden Fall Gebrauch gemacht.



   Aus   räumliehen Gründen lasst man oft    Förderbänder z. B. paarweise zu Förder  systemen zusammen. Dabei können sieh    zwei parallel nebeneinander angeordnete Bänder. wie bei dem in Fig. 1 und   2    dargestellten Beispiel, in   entgegengesetzter Richtung be-    wegen. In vielen Fällen sind die Arbeitsplätze beiderseits der Bänder so angeordnet, dass alle Arbeiter in gleicher Richtung sehen. Die aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge liegen zumeist in   Riehtung der Bandbewegung hinter-    einander. Es ergibt sich eine gute Raumausnutzung, wenn das Band mit der zweiten Hälfte der Arbeitsgänge entgegengesetzt zum ersten läuft.

   Es ist dann ein Überführen der Behälter für die Arbeitsstüeke vom ersten auf das zweite Band nötig, wobei aber infolge der Sitzanordnung die auf die   Förderbehäl-    ter   üblieherweise    aufgesetzten Leitkarten durch die Arbeitenden an beiden Bändern lesbar bleiben müssen. das heisst, die   Behäl-    ter dürfen beim   rbersetzen nicht gewendet    werden.



   Dies ist aueh der Fall, wenn die Behälter nicht nur am Beginn oder am Ende eines   Bandsystems    auf ein zweites   überzusetzen    sind. sondern, etwa bei in gleicher Richtung laufenden Förderbändern, z. B. an einer bestimmten   Stelle oder auch am Ende    eines kürzeren Bandes eine   Überführungsmöglichkeit vor-    gesehen werden   mu#.    Auch ist zu berücksichtigen, dass die Arbeitsstücke nicht immer bei einem einzigen Vorbeigang der Behälter an den Bearbeitungsmasehinen fertiggestellt   werdenkönnenunddeshalbdieBänder      zweeks    Erhöhung der Elastizität der Fertigung teils als   Vorratsförderer    zu dienen haben.

   Auch in diesen Fällen ergibt sieh die Notwendigkeit des Überführens von   Fördei-    behältern von einem Band auf das andere, wobei die   Behälter nieht gewendet    werden sollen. 



   Die gezeichnete und beschriebene Einrichtung tragt diesen Forderungen in besonders vorteilhafter Weise Rechnung, wobei dafür gesorgt ist, dass die unregelmässig an der   Überdrückstelle ankommenden Behälter    den   Bewegungsablauf nieht stören.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Überführen von Farder- behältern von einem Förderband auf ein anderer neben dem. ersten laufendes Förder- band, dadurch gekennzeichnet, dass an der ('berführstelle von dem einen Förderband auf das andere Band, die mit einer Platte zur Überbrückung des Abstandes zwischen den beiden Bändern versehen ist, ein Einschalter fiir einenMotorangeordnetist. gegen dessen Betätigungsorgan der vom Zulauf- förderband getragene Förderbehälter nach Beeinflussung einer Zulaufsperre fiir nach- t'olgende Förderbehälter läuft, wodureh der auf ein Triebwerk arbeitende Motor einge schaltet wird.
    welches Triebwerk mit tTber- drückelementen für einen Förderbehälter in For von zwei eine gegenläufige Schwenkbewegung ausführenden, in Förderrichtung im Abstand hintereinander gelagerten Armen in Wirkverbindung steht, die bei ihrer Aus sehwenkbewegung den Förderbehälter dureh einen Bewegrmgsimpuls zusätzlieh zu seiner Fortbewegung durch das Förderband seit wärts über die genannte Platte auf das an- dere Förderband hinüberdrücken und clann in ihre Ausgangslage zurüekkehren, wobei dureh die Bewegung von Teilen des Trieb werkes der Antrieb abgeschaltet wird,
    und dass ferner ein eine erneute Betätigung des Einschalters verhindernder Sicherungsschal- ter vorgesehen ist, auf den der überge drückte Förderbehälter so lange einwirkt, bis er vom zweiten Förderband aus der tuber- iuhrstelle fortbewegt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einriehtung naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Triebwerk zwangläufig die Zulaufsperre am Ende der Ausschwenkbewegung der Arme (12, 13) aus rüekt, wodurch der Einlauf eines folgenden Forderbehälters in die Überführstelle freigegeben wird.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Untera. nspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, da# die Zulaufsperre aus einem in die Zulaufbahn der Förderbehalter beweglichen An- schlag (44) besteht, der am Ende des einen Armes (43) eines doppelarmigen Hebels (40) angeordnet ist, welcher am Ende seines andern, entgegengesetzt gerichteten, kürzeren Armes (41) einen keilförmigen Ansatz (42) aufweist, der durch den in die Überführstelle einlaufenden Förderbehälter abwärtsbewegt wird, und da# zur zwangläufigen Aus- rückung ein Rüekstellhebel (45) vorgesehen ist,
    der durch einen an Triebwerksteilen vorgesehenen Auslöser (27 bzw. 57 bzw. 64) ver sehwenkbar ist.
    3. Einrichtu. ng naeh Patentanspruch, da- durch gekennzeiehnet, dass unterhalb der parallel nebeneinander geführten Förderbäder (3, 4) an der iSberführstelle für die Förderbehälter (7) eine Grundplatte (11) angeord- net ist, die elektrische Sehalter (28, 30 sowie 33, 34 bzw. 61), das Lager (50) eines doppel armigen Hebels der Zulaufsperre (40), den Motor (16 bzw. 51), die drehbeweglichen Bolzen (9, 10) der Arme (12, 13) und die Triebwerksteile (17, 20, 25, 26 bzw. 52-56 bzw.
    62, 63) für die Verschwenkung der Arme (12, 13) trägt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 1-3, dadureh gekennzeich- net, dass das von einem Umkehrmotor (16) getriebene Triebwerk eine Gewindespindel (17), eine auf ihr angeordnete Spindelmutter (19) mit einem Querhaupt (20) mit an dessen Enden befestigten Rollenbolzen (21, 22) aufweist, die in Führungssehlitze (23, 24) in Betätigtmgshebeln (25, 26) eingreifen, welche fest auf den Bolzen (9, 10) der Arme (12, 13) sitzen, derart, dass die Betätigungshebel (25, 26) durch die Bewegung des Quer- hauptes (20) in Richtung der Achse der Spindel (17) mitgenommen und verschwenkt werden (Fig. 3).
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schwenkbereichen der Betäti- gungshebel (25, 26) ein Umschalter (33) und ein Aussehalter (34) für den Umkehrmotor (16) angeordnet sind.
    6. Einrichtung naeh Patentansprueh und Unteransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Querhaupt (20) mit einem Auslose- stift (27) versehen ist, der am Ende des Versehiebeweges des Querhauptes (20) auf eine Rolle (48) des Rückstellhebels (45) der Zulaufsperre einwirkt.
    7. Einrichtung nach Patentansprueh und Unteranspriiehen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das von einem Getriebemotor (51) getriebene Triebwerk eine Kurbel (52) nebst Gelenksta, nge (53) aufweist, die über Betäti- gungselemente auf die Bolzen (9, 10) der Arme (12, 13) arbeitet, und dass die Kurbel (52) eine Verlängerung (58) über ihre Drehachse hinaus besitzt, in deren Umlaufbahn ein Ausschalter (61) für den Motor (51) angeordnet ist (Fig. 4 und 5).
    8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkstange (53) auf eine auf dem Bolzen (9) des einen Armes (12) befestigte Lenkplatte (54) einwirkt, welche mit llilfe einer Gelenkstange (55) ihrerseits mit dem Betätigungshebel (56) des andern Armes (13) gekuppelt ist, wobei der Hebel (56) an seinem Anlenkende an die Gelenkstange einen Auslösefinger (57) für den Rückstellhebel (45) der Zulaufsperre trägt (Fig. 4).
    9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet. dass die Gelenkstange (53) auf ein auf dem Bolzen (9) des einen Armes (12) befestigtes Zahnsegment (62) einwirkt, welches mit einem auf dem Bolzen (10) des andern Armes (13) sitzenden Zahnsegment (63) kämmt und einen Auslösehebel (64) für den Rüekstellhebel (45) der Zulaufsperre trägt (Fig. 5).
CH334875D 1954-05-03 1955-04-19 Einrichtung zum Überführen von Förderbehältern von einem Förderband auf ein anderes, neben dem ersten laufendes Förderband CH334875A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190883B (de) * 1962-04-10 1965-04-08 C Aug Schmidt Soehne G M B H M Einrichtung zum UEberfuehren von Schriftgut oder aehnlichen Foerdergutstuecken von einem ersten Foerderband auf ein zweites, danebenliegendes, zum ersten in entgegengesetzter Richtung sich bewegendes Foerderband

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