CH334875A - Einrichtung zum Überführen von Förderbehältern von einem Förderband auf ein anderes, neben dem ersten laufendes Förderband - Google Patents
Einrichtung zum Überführen von Förderbehältern von einem Förderband auf ein anderes, neben dem ersten laufendes FörderbandInfo
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Description
Einrichtung zum Überführen von Forderbehältern von einem Forderband auf ein anderes, neben dem ersten laufendes Forderband Die Erfindung bezieht sieh auf eine Ein- richtung zum Überführen von Förderbehäl- tern von einem Förderband auf ein anderes, neben dem ersten laufendes Förderband.
Die Erfindung besteht darin, dass an der Cberführstelle von dem einen Förderband auf das andere Band, die mit einer Platte zur Überbrückung des Abstandes zwischen beiden Bändern versehen ist, ein Einsehalter für einen Motor angeordnet ist, gegen dessen Be tätigungsorgan der vom Zulauf-Forderband getragene Förderbehälter nach Beeinflussung einer Zulaufsperre für nachfolgende Förderbehälter läuft, wodurch der auf ein Triebwerk arbeitende Motor eingesehaltet wird, wel- ches Triebwerk mit Überdruck-Elementen für einen Förderbehälter in Form von zwei eine gegenläufige Sehwenkbewegung ausfiihrenden, in Förderriehtung im Abstand hintereinander gelagerten Armen in Wirkverbindung steht,
die bei ihrer Aussehwenkbewegung den För- derbehälter durch einen Bewegungsinipuls zu- sätzlich zu seiner Fortbewegung durch das Förderband seitwärts über die genannte Platte auf das andere Förderband hinüber- drüeken und dann in ihre Ausgangslage zu rückkehren, wobei durch die Bewegung von Teilen des Triebwerkes der Antrieb abgeschal- tet wird, und dass ferner ein eine ernente Be tätigung des Einschalters verhindernder Sicherungsschalter vorgesehen ist, auf den der übergedrückte Forderbehälter so lange einwirkt, bis er vom zweiten Forderband aus der Überführstelle fortbewegt ist.
Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 eine Einrichtung zum Überdrücken von Förderbehältern an entgegengesetzt laufenden Förderbändern, mit den Armen zum seitliehen Überdrücken in Ausgangsstellung, in schaubildlicher Darstellung von der Seite gesehen,
Fig. 2 dieselbe Einrichtung mit den Armen in Aussehwenkstellung, wobei ein iiberge- driiekter Förderbehälter gestrichelt eingezeichnet ist,
Fig. 3 eine Ausführungsform des Triebwerks der Einriehtung mit Umkehrmotor und Gewindespindel in Ausgangsstellung von un- ten gesehen, in schaubildlicher Darstellung in grösserem Massstab.
Fig. 4 eine andere Ausführung des Triebwerks mit Getriebemotor und Lenkplatte in Ausgangsstellung und gestrichelt eingezeichneter Ausschwenkstellung von unten gesehen, in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Triebwerks mit Getriebemotor und Zahnseg- menten in Ausgangsstellung von unten gesehen, in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 6 eine Teilansicht der Lagerung des Zulaufsperrorgans, in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 7 eine Kurbel des Getriebemotors von Fig. 4 und 5, in Draufsieht.
Zwischen den Aussenführungen 1, ? laufen nebeneinander ein Anförder-bzw. Zulauffor- derband 3 und in entgegengesetzter Richtung ein Abförderband 4 ; zwisehen den Bändern 3, 4 befinden sieh die Innenführungen 5, 6.
Auf dem Anförderband 3 ist ein in bekannter Weise mit Laufrollen ausgestatteter Forderbehälter 7 veranschaulicht. Die Innenführun- gen 5 und 6 sind an der Uberdrückstelle des Behälters in Lange eines Förderbehälters ent fernt bzw. unterbrochen und der Abstand zwischen den Förderbändern 3 und 4 ist durch eine Platte 8 überbrückt, die unter das Anförderband 3 und über das Abförderband 4 ragt. An der Au#enführung 1 sind an der Überbrückstelle Bolzen 9, 10 durch eine Grundplatte 11 drehbeweglich geführt. Die Grundplatte 11 ist mittels Schrauben 11a an der Unterseite des Förderbandgerüstes befestigt.
An den in der Förderrichtung im Abstand hintereinander gelagerten Bolzen 9, 10 sind über der Grundplatte 11 in verschiedener Höhe waagrechte Arme 12, 13 befestigt, die an ihren freien Enden mit Rollen 14, 15 versehen sind. An der Unterseite der Grundplatte 11 ist der Antrieb der Arme 12, 13 angebracht.
Bei dem Antriebswerk nach Fig. 3 ist ein Umkehrmotor 16 mit einer Gewindespin- del 17 gekuppelt, die in einem Bock 18 gelagert ist und auf der eine Spindelmutter 19 sitzt. An der Spindelmutter 19 ist ein Quel- haupt 20 befestigt, dessen Enden mit Rollenbolzen 21, 22 versehen sind. Diese ragen in Führungssehlitze 23, 24 von zum Triebwerk gehörenden Betätigungshebeln 25, 26, die an clen Bolzen 9 und 10 verdrehmgsfest befestigt sind. In der Mitte des Querhauptes 20 ist senkrecht zu seiner Bewegungsebene ein Aus lösestift 27 angebracht.
Ein elektrischer Einschalter 28 ist so eingebaut, da# das rechtwinklig abgebogene Ende seines durch einen Schlitz in der Grundplatte 1 hindurchge- führten @ Ansehlaghebels 29 am Ende der tuber- drüekstelle über das Anforderband 3 reicht.
Ein Sicherangsschalter 30 ist so angeordnet, dass sein zum Beispiel mit einem keilförmigen Ansatz 31 versehener Sehalthebel 32 durci einen Schlitz in der Grundplatte 11 in die Abförderbahn ragt. Ein Umschalter 33 und ein Aussehalter 34 sind mit Rollen 35 bzw. 36 an ihren Schalthebeln 37 bzw. 38 ausgerüstet. die in den Sehwenkbereiehen der Betätigungs- hebel 25, 26 liegen. Ein Handschalter 39, der in der Zuleitung zum Einschalter 28 liegt, ist an der Aussenführung 2 befestigt.
Eine Zulaufsperre 40 ist als doppelarmi- ger Hebel ausgebildet, der an seinem kurzen Arm 41 zum Beispiel einen keilförmigen An- satz 42 und an seinem langen Arm 43 einen Anschlag 44 besitzt. Fermer greift in nahezu rechtem Winkel am Hebel ein Bückstellhebel 45 an. Der Rückstellhebel 45 ragt durch einen Schlitz 46 der Grundplatte 11 und ist mit einem Rollenträger 47 mit Rolle 48 versehen.
Die Zulaufsperre 40 ist dureli eine als Schwenklagerbolzen dienende Bundsehraube 49 (Fig. 6) an einem Lagerstück 50 drehbeweglieh befestigt und so in die Aussen- führung 1 eingebaut, dass der keilförmige Ansatz 42 am Arm 41, in Förderriehtung gese- hen, vor dem Anschlaghebel 29 in die Bahn des Förderbehälters ragt, wenn der Anschlag 44 am Arm 43 auf der Au#enführung 1 auf- liegt. Der Abstand des keilförmigen Ansatzes 42 von dem Anschlag 44 ist grö#er als die Länge eines Förderbehälters.
Bei der abgeänderten Ausführung nach Fig. 4 ist ein Getriebemotor : 51 mit einer Kurbel 52 (Fig. 7) durch eine Gelenkstange 53 mit einer Lenkplatte 54 verbunden. Die Lenkplatte 54 sitzt verdrehungsfest auf dem Bol zen 9 des einen Armes 12 und ist dureil eine Gelenkstange 55 mit einem Betätigungshebel 56 verbunden, der in leieher Weise auf dem Bolzen 10 des andern Armes 13 befestigt und mit einem Auslosefinger 57 ausgestattet ist.
Die Kurbel 52 hat eine entgegengesetzt gerieh- tete Verlängerung 58, in deren Umlaufbahn der mit einer Rolle 59 versehene Sehalthebel 60 eines Ausschalters 61 für den Getriebe- motor 51 ragt. Die Rolle 59 des Schalthcbels SO liegt ausserhalb der Umlaufbahn der Kurbel 52 und im Drehbereich der Verlängerung 58. Die Anordnu, ng des Einsehalters 28, des Sicherungssehalters 30 und der Zulaufsperre 40 ist die gleiche wie bei der Ausführung iiaeli Fig. 3.
Bei der Ausfiihrungsform naeh Fig. 5 stehen auf den Bolzen 9, 10 befestigte Zahnseg- mente 62, 63 miteinander im Eingriff, wobei las Zahnsegment 62 durch die Gelenkstange 53 mit der Kurbel 52 (Fig. 7) des Getriebe- motors 51 verbunden ist. An dem Zahnseg- ment 62 ist ein Auslösehebel 64 für die Zu- laufsperre 40 angebracht. Die Anordnung der Schalter 28, 30, 61 und der Zulaufsperre. 40 ist die gleiche wie bei der Ausführtmg naeh Fig. 4 bzw. 3.
Die dargestellte Einrichtung nach Fig. l, 2 und 3 bzw. 4 bzw. 5 arbeitet folgender- ma#en :
Durch den Handsehalter 39 wird zunächst der Einschalter 28 unter Spannung gesetzt.
Der auf dem Anförderband 3 ankommende Forderbehälter 7 gleitet über den Anschlag 44 der Zulaufsperre 40 hinweg und fährt in die Übersetzstelle ein. Dabei driiekt er mit seiner Unterseite den keilförmigen Ansatz 42 der Zulaufsperre 40 nieder, so dass der lange Arm 43 mit dem Anschlag 44 unmittelbar hinter dem Förderbehälter 7 hochgehoben wird. Damit wird der Zulauf eines even tuell folgenden Forderbehälters in die Überlrüekstelle verhindert, indem dieser gegen den Anschlag 44 stosst. Der Förderbehälter 7 fährt bei seiner Weiterfahrt gegen den Anschlaghebel 29 des Einschalters 28 und schaltet damit den Umkehrmotor 16 ein.
Die Spin delmutter 19 mit Querhaupt 20 und den Rollenbolzen 21, 22 wird an der Gewindespindel 17 in Richtung zum Umkehrmotor 16 bewegt und dreht damit die Betätigungshebel 25, 26, in deren Führungsschlitzen 23, 24 die Rollen holzen 21, 22 laufen, um die Bolzen 9, 10.
Gleiehzeitig werden die Arme 12, 13 mitgenommen, die gegenläufig in die Anförderbahn einschwenken und den FörderbehäJter 7 seitwärts über die Platte 8 auf das Abförder- band 4 übersetzen. Bei der Seitwärtsbewe- gung des Förderbehälters 7 gibt dieser den keilförmigen Ansatz 42 der Zulaufsperre 40 wie, der frei und der doppelarmige Hebel 41, 43 fällt daher in seine Ausgangsstellung zu- rück, wenn er nicht durch einen nnmittelbar nachgefolgten Forderbehälter in der Sperrstellung infolge Druck-und Reibungswirkung festgehalten wird.
Sind die Arme 12, 13 um 90 gesehwenkt, befindet sich der Förderbe- hälter 7 vollständig auf dem Abforderband 4.
Durch Anstossen des Betätigungshebels 25 an die Rolle 35 des Umschalters 33 wird die Dreh riehtung des Motors umgekehrt. Die Spindelmutter 19 wird wieder in die Ausgangsstel- lung zurückgeführt und nimmt wie vorher über die Betätigungshebel 25, 26 die Arme 12, 13 mit. In der Ausgangsstellung wird der Umkehrmotor 16 durch Anstossen des Betä tigungshebels 26 an der Rolle 36 des Ausschalters 34 abgeschaltet. Der auf das Abforderband 4 übergesetzte Förderbehälter 7 drückt mit seiner Unterseite den keilförmigen Ansa, tz 31 des Sicherungssehalters 30 nieder und setzt damit den Einschalter 28 so lange ausser Funktion, als der Behälter 7 über den Ansatz 31 hinweggleitet.
Damit wird vermieden, dass ein folgender Forderbehälter, der von der Zulaufsperre 40 nicht erfasst wurde, übergedrüekt wird, bevor der vorige die Überdrückstelle verlassen hat. Ist ein Forderbehälter 7 an dem Anschlag 44 der Zulaufsperre 40 angelaufen und fällt der doppela. rmige Hebel 41, 43 deshalb nicht in seine Ausgangs- stellung zurück, so wird die Sperre aufgeho- ben, wenn am Ende der Ausschwenkbewegung der Auslösestift 27 am Querhaupt 20 den Rüekstellhebel 45 betätigt. Der Förderbehäl- ter kann sodann in die Uberdrückstelle einlaufen. Soll die Überdrüekeinriehtung ausser Betrieb gesetzt werden, so wird der Handschalter 39 betätigt ; es können jetzt z.
B. auf das Abförderband 4 Förderbehälter, die bisher nicht im Umlauf waren, von Hand aufgesetzt werden. Wird der Handschalter 39 wieder eingechaltet, und es befindet sich noeh ein neueingeführter Förderbehälter in der Überdrückstelle auf dem Abförderband 4, so wird erst wieder ein Förderbehälter übergedrückt, wenn der neueingeführte den keilförmigen Ansatz 31 des Sieherungsschal- ters 30 freigibt, das heisst, wenn er die tuber- driickstelle verlassen hat.
Der Antrieb der Xberdrüekeinrichtung er- folgt nach Fig. 4 durch einen Getriebemotor 51, der ebenfalls durch einen Einschalter 28 eingeschaltet wird und die Kurbel 52 in Drehung versetzt. Diese Drehbewegung wird mittels der Gelenkstange 53 in eine hin und her gehende umgewandelt und so auf die Lenkplatte 54 übertragen, die um die Achse des Bolzens 9 mit Arm 12 schwenkt. Die Be wegung des Armes 13 ist von der Bewegung der Lenkplatte 54 mittels einer Gelenkstange 55 und Betätigungshebel 56 abgeleitet, der um die Achse des Bolzens 10 schwenkt. Eine Umdrehung der Kurbel entspricht dem Ausund Rückschwenken der Arme.
Nach jeder Kurbelumdrehung wird der Getriebemotor 51 durch die entgegengesetzt gerichtete Verlängerung 58 der Kurbel 52 abgesehaltet, die den mit einer Rolle 59 versehenen Schalthebel 60 des Ausschalters 61 betätigt. Die Auslösung der gegebenenfalls dureh einen anliegen- den Förderbehälter gehaltenen Zulaufsperre 40 geschieht hier durch den Auslosefinger 57 am Betätigungshebel 56, der am Ende der Ausschwenkbewegung auf die Rolle 48 des Riiekstellhebels 45 dr-üekt.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 wälzen sich die beiden mit den Armen 12, 13 ver bimdenen Zahnsegmente 62, 63 aufeinander ab, die mittels der Gelenkstange 53 über die Kurbel 52 durch den Getriebemotor 51 ange trieben werden. Die Steuerung des Getriebemotors erfolgt wie bei der Ausführung naeh Fig. 4. Die Zulaufsperre wird dadureh aufgehoben, dass am Ende der Aussehwenkbewegung der Auslösehebel 64 am Zahnsegment 62 den Riiekstellhebel 45 der Zulaufsperre 40 rückführt.
Der gruppenweise Transport von Teilen mit nicht grossen Abmessungen erfolgt in industriellen Betrieben vielfach in Behältern, die von Bändern gefördert werden. Damit die Behälter an bestimmten Stellen durch Sperren angehalten werden können, versicht man sie, um die Reibung auf dem Band ge- ring zu. halten, vorteilhafterweise am Boden mit Rollen oder Kugeln. Von dieser Mass- nahme ist im vorliegenden Fall Gebrauch gemacht.
Aus räumliehen Gründen lasst man oft Förderbänder z. B. paarweise zu Förder systemen zusammen. Dabei können sieh zwei parallel nebeneinander angeordnete Bänder. wie bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Beispiel, in entgegengesetzter Richtung be- wegen. In vielen Fällen sind die Arbeitsplätze beiderseits der Bänder so angeordnet, dass alle Arbeiter in gleicher Richtung sehen. Die aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge liegen zumeist in Riehtung der Bandbewegung hinter- einander. Es ergibt sich eine gute Raumausnutzung, wenn das Band mit der zweiten Hälfte der Arbeitsgänge entgegengesetzt zum ersten läuft.
Es ist dann ein Überführen der Behälter für die Arbeitsstüeke vom ersten auf das zweite Band nötig, wobei aber infolge der Sitzanordnung die auf die Förderbehäl- ter üblieherweise aufgesetzten Leitkarten durch die Arbeitenden an beiden Bändern lesbar bleiben müssen. das heisst, die Behäl- ter dürfen beim rbersetzen nicht gewendet werden.
Dies ist aueh der Fall, wenn die Behälter nicht nur am Beginn oder am Ende eines Bandsystems auf ein zweites überzusetzen sind. sondern, etwa bei in gleicher Richtung laufenden Förderbändern, z. B. an einer bestimmten Stelle oder auch am Ende eines kürzeren Bandes eine Überführungsmöglichkeit vor- gesehen werden mu#. Auch ist zu berücksichtigen, dass die Arbeitsstücke nicht immer bei einem einzigen Vorbeigang der Behälter an den Bearbeitungsmasehinen fertiggestellt werdenkönnenunddeshalbdieBänder zweeks Erhöhung der Elastizität der Fertigung teils als Vorratsförderer zu dienen haben.
Auch in diesen Fällen ergibt sieh die Notwendigkeit des Überführens von Fördei- behältern von einem Band auf das andere, wobei die Behälter nieht gewendet werden sollen.
Die gezeichnete und beschriebene Einrichtung tragt diesen Forderungen in besonders vorteilhafter Weise Rechnung, wobei dafür gesorgt ist, dass die unregelmässig an der Überdrückstelle ankommenden Behälter den Bewegungsablauf nieht stören.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Überführen von Farder- behältern von einem Förderband auf ein anderer neben dem. ersten laufendes Förder- band, dadurch gekennzeichnet, dass an der ('berführstelle von dem einen Förderband auf das andere Band, die mit einer Platte zur Überbrückung des Abstandes zwischen den beiden Bändern versehen ist, ein Einschalter fiir einenMotorangeordnetist. gegen dessen Betätigungsorgan der vom Zulauf- förderband getragene Förderbehälter nach Beeinflussung einer Zulaufsperre fiir nach- t'olgende Förderbehälter läuft, wodureh der auf ein Triebwerk arbeitende Motor einge schaltet wird.welches Triebwerk mit tTber- drückelementen für einen Förderbehälter in For von zwei eine gegenläufige Schwenkbewegung ausführenden, in Förderrichtung im Abstand hintereinander gelagerten Armen in Wirkverbindung steht, die bei ihrer Aus sehwenkbewegung den Förderbehälter dureh einen Bewegrmgsimpuls zusätzlieh zu seiner Fortbewegung durch das Förderband seit wärts über die genannte Platte auf das an- dere Förderband hinüberdrücken und clann in ihre Ausgangslage zurüekkehren, wobei dureh die Bewegung von Teilen des Trieb werkes der Antrieb abgeschaltet wird,und dass ferner ein eine erneute Betätigung des Einschalters verhindernder Sicherungsschal- ter vorgesehen ist, auf den der überge drückte Förderbehälter so lange einwirkt, bis er vom zweiten Förderband aus der tuber- iuhrstelle fortbewegt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Einriehtung naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Triebwerk zwangläufig die Zulaufsperre am Ende der Ausschwenkbewegung der Arme (12, 13) aus rüekt, wodurch der Einlauf eines folgenden Forderbehälters in die Überführstelle freigegeben wird.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Untera. nspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, da# die Zulaufsperre aus einem in die Zulaufbahn der Förderbehalter beweglichen An- schlag (44) besteht, der am Ende des einen Armes (43) eines doppelarmigen Hebels (40) angeordnet ist, welcher am Ende seines andern, entgegengesetzt gerichteten, kürzeren Armes (41) einen keilförmigen Ansatz (42) aufweist, der durch den in die Überführstelle einlaufenden Förderbehälter abwärtsbewegt wird, und da# zur zwangläufigen Aus- rückung ein Rüekstellhebel (45) vorgesehen ist,der durch einen an Triebwerksteilen vorgesehenen Auslöser (27 bzw. 57 bzw. 64) ver sehwenkbar ist.3. Einrichtu. ng naeh Patentanspruch, da- durch gekennzeiehnet, dass unterhalb der parallel nebeneinander geführten Förderbäder (3, 4) an der iSberführstelle für die Förderbehälter (7) eine Grundplatte (11) angeord- net ist, die elektrische Sehalter (28, 30 sowie 33, 34 bzw. 61), das Lager (50) eines doppel armigen Hebels der Zulaufsperre (40), den Motor (16 bzw. 51), die drehbeweglichen Bolzen (9, 10) der Arme (12, 13) und die Triebwerksteile (17, 20, 25, 26 bzw. 52-56 bzw.62, 63) für die Verschwenkung der Arme (12, 13) trägt.4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 1-3, dadureh gekennzeich- net, dass das von einem Umkehrmotor (16) getriebene Triebwerk eine Gewindespindel (17), eine auf ihr angeordnete Spindelmutter (19) mit einem Querhaupt (20) mit an dessen Enden befestigten Rollenbolzen (21, 22) aufweist, die in Führungssehlitze (23, 24) in Betätigtmgshebeln (25, 26) eingreifen, welche fest auf den Bolzen (9, 10) der Arme (12, 13) sitzen, derart, dass die Betätigungshebel (25, 26) durch die Bewegung des Quer- hauptes (20) in Richtung der Achse der Spindel (17) mitgenommen und verschwenkt werden (Fig. 3).5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schwenkbereichen der Betäti- gungshebel (25, 26) ein Umschalter (33) und ein Aussehalter (34) für den Umkehrmotor (16) angeordnet sind.6. Einrichtung naeh Patentansprueh und Unteransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Querhaupt (20) mit einem Auslose- stift (27) versehen ist, der am Ende des Versehiebeweges des Querhauptes (20) auf eine Rolle (48) des Rückstellhebels (45) der Zulaufsperre einwirkt.7. Einrichtung nach Patentansprueh und Unteranspriiehen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das von einem Getriebemotor (51) getriebene Triebwerk eine Kurbel (52) nebst Gelenksta, nge (53) aufweist, die über Betäti- gungselemente auf die Bolzen (9, 10) der Arme (12, 13) arbeitet, und dass die Kurbel (52) eine Verlängerung (58) über ihre Drehachse hinaus besitzt, in deren Umlaufbahn ein Ausschalter (61) für den Motor (51) angeordnet ist (Fig. 4 und 5).8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkstange (53) auf eine auf dem Bolzen (9) des einen Armes (12) befestigte Lenkplatte (54) einwirkt, welche mit llilfe einer Gelenkstange (55) ihrerseits mit dem Betätigungshebel (56) des andern Armes (13) gekuppelt ist, wobei der Hebel (56) an seinem Anlenkende an die Gelenkstange einen Auslösefinger (57) für den Rückstellhebel (45) der Zulaufsperre trägt (Fig. 4).9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet. dass die Gelenkstange (53) auf ein auf dem Bolzen (9) des einen Armes (12) befestigtes Zahnsegment (62) einwirkt, welches mit einem auf dem Bolzen (10) des andern Armes (13) sitzenden Zahnsegment (63) kämmt und einen Auslösehebel (64) für den Rüekstellhebel (45) der Zulaufsperre trägt (Fig. 5).
Applications Claiming Priority (1)
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| CH334875D CH334875A (de) | 1954-05-03 | 1955-04-19 | Einrichtung zum Überführen von Förderbehältern von einem Förderband auf ein anderes, neben dem ersten laufendes Förderband |
Country Status (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190883B (de) * | 1962-04-10 | 1965-04-08 | C Aug Schmidt Soehne G M B H M | Einrichtung zum UEberfuehren von Schriftgut oder aehnlichen Foerdergutstuecken von einem ersten Foerderband auf ein zweites, danebenliegendes, zum ersten in entgegengesetzter Richtung sich bewegendes Foerderband |
-
1955
- 1955-04-19 CH CH334875D patent/CH334875A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190883B (de) * | 1962-04-10 | 1965-04-08 | C Aug Schmidt Soehne G M B H M | Einrichtung zum UEberfuehren von Schriftgut oder aehnlichen Foerdergutstuecken von einem ersten Foerderband auf ein zweites, danebenliegendes, zum ersten in entgegengesetzter Richtung sich bewegendes Foerderband |
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