CH334237A - Triebwerk für Wasserbauverschlüsse - Google Patents

Triebwerk für Wasserbauverschlüsse

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CH334237A
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CH
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motor
motors
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Inventor
Beinecke Josef
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Rheinstahl Union Brueckenbau
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates
    • E02B7/36Elevating mechanisms for vertical-lift gates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description


  Triebwerk für     Wasserbauverschlüsse       Bei Wehren wird oft verlangt, den Durch  flussquerschnitt schnell für die Wasserabfuhr  freizugeben, z. B. um bei     Netzbnieh    des zu  gehörigen Kraftwerkes das Auftreten unange  nehmer Schwall- und     Sunkwellen    im     Ober-          bzw.        Unterwasser    zu vermeiden. Sind     Haken-          sehütze    eingebaut, so muss     die    Obertafel bei  Eintreten eines solchen Ereignisses mit dem  mehrfachen der     Normalgeschwindigkeit    abge  senkt werden können.

   Auch bei Hubtoren für  Schleusen ist ein Fahren mit zwei Geschwin  digkeiten durchweg gefordert, um nach Durch  fahren des     Füllhubes,    das mit geringer     Ge-          sehwindigkeit    erfolgt den Durchgangsquer  schnitt für die     Schiffahrt    schnell freizugeben.  



  Zur Erfüllung dieser Bedingungen ist die  Verwendung von Umlaufgetrieben, auf die je  zwei Motoren gleicher Drehzahl arbeiten, be  kannt. Umlaufgetriebe, die zweckmässig nach  den Motoren angeordnet werden,     müssen    sehr  genau bearbeitet und in     öldiehten        Gusskästen     gelagert sein. Sie sind daher kostspielig.  Ausserdem ist es durchaus erforderlich,     da.ss     zwischen dem Motor für die kleine Geschwin  digkeit und dem     Umlaufgetriebe    ein weiteres       Vorgelage    in öldichtem     Gusskasten    zwischen  geschaltet wird. Bekannt sind auch Konstruk  tionen, bei denen die Verwendung nur eines  Motors mit Umlaufgetriebe möglich ist.

   Beim  Schnellgang wird dabei ein eingebautes Um  laufgetriebe durch eine Kupplung ausgeschal  tet bzw. durch eine zweite     Kupplung    bei der    geringeren Geschwindigkeit in die Gesamt  übersetzung eingeschaltet. Es. können dabei  nur Rutschkupplungen, die möglichst     elek-          trisch    schalten, gewählt werden.

   Diese Lösung  hat aber neben hohen Anschaffungskosten  noch den Nachteil, dass bei     Verwendung    des  im Wehrbau üblichen elektrischen Gleichlaufes  durch Rutschen der     Kupplungen,    insbesondere  bei den Anlaufstössen, der     Verschlusskörper     trotz des elektrischen     Gleichlaufes    aus seiner  horizontalen Lage kommen kann, was Betriebs  störungen bedeutet.  



  Bekannt -ist auch die Verwendung von  polumschaltbaren Motoren. Polumschaltbare  Motoren sind     wirtschaftlich,    aber nur bis zu  einem Drehzahlverhältnis von 1: 3 herzustellen.  Die Leistung muss für die geringe Geschwin  digkeit bemessen werden, und der Motor ist  dann für die hohe Drehzahl überbemessen,  und dies um einen wesentlichen Betrag, wenn  das Motormoment beim Schnellauf noch gerin  ger     ist,    wie das bei     Hakenschützen    der Fall  ist, wenn die Obertafel schnell abgesenkt wer  den     muss.    Sinngemäss das Gleiche gilt bei       Gleichstrommotoren.     



  Gemäss der     Erfindung    ist das Triebwerk  gekennzeichnet durch wenigstens zwei hinter  einander     kuppelbare    Antriebsmotoren mit von  einander abweichenden Drehzahlen und durch  eine Anordnung, bei der, wenn der der Aus  gleichsmaschine nächstliegende Motor arbeitet,  die andern Motoren leer mitlaufen oder abge-      kuppelt sind und bei der, wenn durch Be  tätigen eines Schalters einer der andern Mo  toren arbeitet, die von diesem in Richtung  Ausgleichsmaschine angeordneten Motoren leer       mitlaufen.    Durch diese     Erfindung    kann mit  so vielen     Geschwindigkeiten    gefahren werden,       wie    Antriebsmotoren mit verschiedenen Dreh  zahlen hintereinander angeordnet sind.

   Die  Erfindung gestattet es, die für einen elek  trischen Gleichlauf beider Triebwerke erfor  derliche Ausgleichsmaschine (Schleifring  läufer) ebenfalls unmittelbar mit den An  triebsmotoren . zu kuppeln. Die Ausgleichs  maschine arbeitet dann bei allen vorhandenen  Geschwindigkeiten, so dass in jedem Betriebs  falle ein genau horizontales Fahren der Wehr  schütze     gewährleistet        ist.     



  Es muss, wenn zwei Motoren vorhanden  sind, der langsamer laufende Motor, sofern die  Drehzahl des schneller laufenden Motors mehr  als das 4fache der normalen "Drehzahl des  langsamer laufenden Motors beträgt, schleu  dersicher gewickelt sein. Trotzdem besteht  aber bei dem langsamer laufenden Motor noch  die Gefahr, dass     Beschädigungen    der Wick  lungen eintreten können.  



  Um diese Schäden zu vermeiden, wird es  in vielen Fällen zweckmässig sein, dass die  Drehzahl der Motoren in der     Motorenreihe    in  der Richtung von der- Ausgleichsmaschine weg  betrachtet,     abnimmt    und dass die nach dem  ersten Motor liegenden Motoren durch Kupp  hmgen     verbunden    sind, die während des Be  triebes aus- oder eingerückt werden können,  so dass nach Bedarf von der langsamen zur  schnellen Hub- oder Senkbewegung und um  gekehrt übergegangen werden kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind sche  matisch zwei     Al-sfühnlngsbeispiele    der     Erfin-          dung        dargestellt,    mit denen die nicht gezeich  nete Obertafel eines ebenfalls nicht gezeich  neten     Hakenschützes    gelegentlich schnell ge  senkt werden soll.  



  Jedes der Triebwerke in den     Fig.    1 und 2  besteht     aus    dem     Kettenritzel    1 für die Kette,  die an dem Oberschütz angreift, den Stirnrad  vorgelegen 2 und dem Schneckengetriebe 3.       Letzteres        ist    mit. der elastischen Kupplung 4    an den Motorsatz angeschlossen. Dieser umfasst  die Ausgleichsmaschine 5, den Motor 6 mit  geringer Drehzahl, den     Schnellsenkmotor    7  mit hoher Drehzahl und die Kupplungen 8  und 9. Das Triebwerk     in        Fig.    2 enthält noch  einen weiteren Antriebsmotor 10, dessen Dreh  zahl von den Drehzahlen der Motoren 6 und  7 verschieden ist, und eine weitere Kupplung  11, welche z.

   B. auf elektrischem Wege     ein-          und        ausrückbar    ist.  



       hAs    ist in     Fig.1    die Normaldrehzahl der  Motoren 6 und 7 z. B. 500 und 3000. Damit  ist bei dieser einfachen Lösung unter Berück  sichtigung des Schlupfes ein Geschwindigkeits  verhältnis von etwa 1: 6,3 vorhanden. Beide  Motoren werden leistungsmässig wie -erforder  lich bemessen; z. B. wird der Normalmotor für  das Heben der Obertafel eines     Hakenschützes     mit geringer Geschwindigkeit ausgelegt und  der zweite Motor für das Schnellsenken, bei  dem infolge der Reibungen im Getriebe nur  eine verhältnismässig     kleine    negative Leistung  oder beim Vorhandensein eines selbstsperren  den     Sehneckengetriebes    eine geringe positive  Leistung nötig ist.

   Dieses     Normalauslegen    der  Motoren hat auch den beachtlichen Vorteil,  dass der Anlaufstrom im Netz beim Einleiten  des     Schnellsenkvorganges    gering bleibt. Da der       langsamlaufende    über die feste Kupplung 8  mit der Ausgleichsmaschine 5 verbundene Mo  tor 6     zwischen    der Ausgleichsmaschine 5 und  dem schnellaufenden Motor 7 angeordnet. ist.,       muss    er schleudersicher gewickelt. sein, da. er  leer mitläuft, wenn der Motor 7 Strom erhält.  Wenn der Motor 6 arbeitet, ist die Stromzu  führung zu dem Motor 7 ausgeschaltet, und  dieser läuft leer mit, da die Kupplung 9 als  feste     Kupplung    ausgebildet ist.

   Selbstver  ständlich kann die Kupplung 9     aueh    als  mechanisch oder     elektrisch    schaltbare Kupp  lung ausgebildet sein, so dass der Motor 7 ab  gekuppelt werden könnte, doch bieten diese  Kupplungen bei einer Anordnung der Mo  toren nach     Fig.1    kaum Vorteile, da der       Schnelläufermotor    7 ohne Schaden mitlaufen  kann, wenn der     Langsamläufer    6 arbeitet.

   Soll  auf die andere Arbeitsweise übergegangen wer  den, bei der der     Schnelläufermotor    7 arbeitet,      so wird durch Betätigen eines nicht dargestell  ten, aber an sich bekannten Schalters die  Stromzuführung zu dem Motor 6 unterbro  chen, während durch die gleiche Betätigung  die Stromzuführung zu dem Motor 7 geschlos  sen wird. Da der Motor 6 zwischen der Aus  gleichsmaschine 5 und dem     nun    arbeitenden  Motor 7 angeordnet ist, läuft der Motor 6  leer mit. 6 ist der der Ausgleichsmaschine 5  nächstliegende Motor und ist der vom Motor 7  in Richtung Ausgleichsmaschine 5 angeord  nete Motor.  



  Bei dem in     Fig.    2 dargestellten     Beispiel        ist     der mit einer Drehzahl von 3000 schnellau  fende Motor 7 als erster in der     Motorenreihe     angeordnet und durch die feste Kupplung 8  mit der Ausgleichsmaschine verbunden. Über  eine feste oder     ausrückbare    Kupplung 9 ist der  mit. einer Drehzahl von 1500 langsamer lau  fende Motor 10 als zweiter Motor in der Reihe  angeordnet. Der letzte Motor in der Reihe ist  der     Langsainläufer    6, der eine Drehzahl von  500 hat, normal gewickelt und über eine schalt  bare Kupplung 11 mit dem Motor 10 verbun  den ist. Bei diesem Beispiel ist es möglich,  mit drei verschiedenen Geschwindigkeiten zu  fahren.

   Selbstverständlich sind die angege  benen Drehzahlen nur Beispiele. Wenn der  schnellaufende, der Ausgleichsmaschine 5       nächstliegende    Motor 7 arbeitet, sind die Mo  toren 6 und 10 stromlos. Der Motor 6 ist in  diesem Falle stets durch Ausrücken der Kupp  lung 11 stillgesetzt, während der Motor 10  leer     mitläuft    oder stillsteht, je nachdem, ob  die Kupplung 9 eingeschaltet ist oder nicht.  



  Soll zu der mittleren Fahrgeschwindigkeit  übergegangen werden, so wird durch Betätigen  eines an sich bekannten Schalters der Strom  kreis zu den beiden Motoren 6 und 7 unter  brochen, während der Stromkreis zu dem Mo  tor 10     geschlossen    wird. Es arbeitet nun der  mittlere Motor 10, die Kupplung 9 ist ein  geschaltet, und der Motor 7 läuft leer mit. Die  Kupplung 11     ist    elektrisch oder mechanisch  gelöst, so dass der Motor 6 stillsteht.  



  Wenn mit der langsamen Geschwindigkeit  gefahren werden soll, werden die Kupplungen    9 und 11     eingerückt,    so dass eine durchgehende       Wellenverbindung    vom Motor 6 bis zum  Schneckentrieb 3 besteht. Dabei ist     es    für  die Erfindung ohne Belang, ob das Einrücken  der Kupplungen mechanisch oder     elektrisch     erfolgt. Durch Betätigen des obengenannten  Schalters wird der Stromkreis zu dem Lang  samläufer 6 geschlossen, und der Stromkreis  zu den Motoren 7 und 10 wird unterbrochen.  Der Motor 6 arbeitet nun, während die Mo  toren 7 und 10 leer mitlaufen.  



  Die Motoren können sowohl Wechsel- bzw.  Drehstrom- als auch Gleichstrommotoren sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Triebwerk für Wasserbauverschlüsse, das den Verschluss mit verschiedenen Geschwindig keiten zu bewegen gestattet, gekennzeichnet durch wenigstens zwei hintereinander kuppel- bare Antriebsmotore mit voneinander abwei chenden Drehzahlen und durch eine Anord nung, bei der, wenn der der Ausgleichs maschine nächstliegende Motor arbeitet, die andern Motoren leer mitlaufen oder abgekup pelt sind und bei der, wenn durch Betätigen eines Schalters einer der andern Motoren arbeitet, die von diesem in Richtung Aus gleichsmaschine angeordneten Motoren leer mitlaufen. LTINTTERANSPRÜCHE 1.
    Triebwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehr als zwei An triebsmotoren mit voneinander abweichenden Drehzahlen vorgesehen sind, wodurch der Ver- schluss mit ebenso viel verschiedenen Ge schwindigkeiten gefahren werden kann, wie Motoren vorhanden sind. 2. Triebwerk nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Drehzahl der Antriebsmotoren in der Motorenreihe in Rich tung von der Ausgleichsmaschine weg betrach tet, abnimmt und dass die nach dem ersten Motor liegenden Motoren abkuppelbar sind.
CH334237D 1954-04-13 1954-04-13 Triebwerk für Wasserbauverschlüsse CH334237A (de)

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